Knapp am Herz vorbei

Roman

(45)

Wie in seinem wunderbaren Bestseller »Tender Bar« erzählt J.R. Moehringer mit der Sprache des Herzens eine wahre Geschichte – vom Leben des beliebtesten Bankräuber aller Zeiten, Willie Sutton.
New York, Weihnachten 1969. Willie Sutton packt seine Bücher ein und räumt die Zelle. Endlich Freiheit. Nach siebzehn Jahren. Doch die Zeit hat ihre Bedeutung verloren. Mit einem Fotografen und einem Reporter fährt er durch das verschneite New York auf den Spuren seiner legendären Vergangenheit: Die Kindheit im irischen Viertel, der erste Raub, dann 200 Banküberfälle, ohne je einen einzigen Schuss abzufeuern - und immer wieder Bess, die ihm das Herz brach.
Wie ein Puzzle setzt sich Seite für Seite Suttons Leben zusammen. Was dabei Wirklichkeit und was Erfindung war, werden wir nie erfahren. Aber was macht das schon.

Rezension
ein großes Buch, das mitten ins Herz trifft.
Portrait
J.R. Moehringer führte mit seinem ersten Buch ›Tender Bar‹ weltweit monatelang die Bestsellerlisten an. Er wurde 1964 in New York geboren, er studierte in Yale und war Reporter bei der Los Angeles Times. 2000 gewann er den Pulitzer-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 448, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783104023106
Verlag Fischer E-Books
eBook
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„Ein Volltreffer “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Willy Sutton, einer der wohl legendärsten amerikanischen Bankräuber dient Moehringer hier als Vorlage für einen wunderbaren Roman. Er war ein Gentleman, ein Gangster der Al Capone & Co kannte, sich jedoch niemals derer brutalen Methoden bediente. Sutton hat viel Pech gehabt, einige ehrliche Anläufe versucht und ist doch immer am System Willy Sutton, einer der wohl legendärsten amerikanischen Bankräuber dient Moehringer hier als Vorlage für einen wunderbaren Roman. Er war ein Gentleman, ein Gangster der Al Capone & Co kannte, sich jedoch niemals derer brutalen Methoden bediente. Sutton hat viel Pech gehabt, einige ehrliche Anläufe versucht und ist doch immer am System gescheitert. Das er sich auf Banken spezialisiert hat die damals bereits genauso sorglos mit dem Geld ihrer Kunden umgegangen sind wie heute macht ihn zum Robin Hood des kleinen Mannes. Lauthals gelacht und mit Spannung verfolgt habe ich seine diversen geglückten und gescheiterten Fluchtversuche. Berührt hat mich die tiefe Liebe die er in seinem Leben nur einer Frau geschenkt hat und die sich wie ein Roter Faden durch den gesamten Roman zieht. Einiges mag wahr und vieles erfunden sein, aber wahr ist für mich das ich unglaublich gern mit Sutton in einer New Yorker Bar gesessen und über das Leben philosophiert hätte.



Danke Herr Moehringer !

„Ein ungewöhnliches Leben“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Viele von Ihnen haben sicherlich lange auf den neuen Roman von J. R. Moehringer gewartet. Mit seinem Erstling „Tender Bar“ hat er sich ja sowohl in die Herzen der Leser als auch des Feuilletons geschrieben. Kann er an diesen Erfolg noch einmal anschließen? Das kann ich Ihnen leider nicht verraten, da ich „Tender Bar“ nicht gelesen habe.

J.
Viele von Ihnen haben sicherlich lange auf den neuen Roman von J. R. Moehringer gewartet. Mit seinem Erstling „Tender Bar“ hat er sich ja sowohl in die Herzen der Leser als auch des Feuilletons geschrieben. Kann er an diesen Erfolg noch einmal anschließen? Das kann ich Ihnen leider nicht verraten, da ich „Tender Bar“ nicht gelesen habe.

J. R. Moehringer hat sich für dieses Buch einen ungewöhnlichen, waren Helden aus den USA gesucht, Fakten gesammelt und daraus einen großartigen Roman geschaffen. Er erzählt die Geschichte von Willie Sutton, wobei sich sicherlich viele von Ihnen fragen werden, wer das ist. Wenn sie diesen Namen dann aber im Internet suchen, werden Sie feststellen, dass sogar „Der Spiegel“ am 26.03.1952 einen Artikel über ihn geschrieben hat. Willie Sutton war ein legendärer Bankräuber und Ausbrecher, der von den zwanziger Jahren bis Anfang der fünfziger Jahre aktiv war. Weihnachten 1969 wird er als kranker Mann endgültig aus der Haft entlassen. Sein Anwalt hat einen Deal mit einer New Yorker Zeitung abgeschlossen. So fahren ein Journalist und ein Fotograf einen Tag zusammen mit Willie all die Schauplätze seines Lebens ab und Willie erzählt.

Der Roman beginnt Weihnachten 1969. Willie Smith erfährt, dass er aus dem Gefängnis entlassen wird. Dies löst ein Medienspektakel aus, denn nur ein Journalist und ein Fotograf bekommen ein ganz exklusives Treffen mit Willie. Willie bestimmt, wohin sie fahren. Eigentlich interessiert die beiden nur, was Willie mit dem Mord an Arnold Schuster zu tun hat, aber Willie will chronologisch erzählen. Und so sitzen die drei Weihnachten 1969 im Auto und fahren kreuz und quer durch New York. Dies ist die Rahmenhandlung. Darin eingebettet ist die eigentliche Geschichte von Willie Sutton, einem armen Jungen irischer Einwanderer, der nie eine Chance im Leben bekam, denn er wurde zur falschen Zeit am falschen Ort geboren. Irgendwann hat er seine Intelligenz genutzt und ist ein berühmter Bankräuber geworden. Und dies sogar eigentlich nur aus Liebe zu Bess.

Wer war Willie Sutton wirklich? Ein brillanter, aber eiskalter Verbrecher? Ein moderner Robin Hood? Oder einfach ein Opfer der sozialen Umstände? Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

J. R. Moehringer erzählt diese Geschichte wunderbar. Man fiebert und leidet tatsächlich mit, obwohl doch die Geschichte eines Verbrechers erzählt wird. Aber Willie Sutton ist einfach ein Verbrecher, der schlauer, vernünftiger, sympathischer, friedfertiger und romantischer als die anderen bekannten, großen Verbrecher der USA ist. Behutsam und einfühlsam beschreibt der Autor dieses Leben. Er verknüpft geschickt geschichtliche Fakten und Fiktion. Herausgekommen ist ein einzigartiger Roman über einen Mann, der zu der damaligen Zeit keine wirkliche Chance im Leben hatte. Wäre er in einem anderen sozialen Umfeld zur Welt gekommen, wäre er sicherlich etwas ganz anderes geworden.

Für mich ist dieser Roman auf einer Ebene mit dem Roman von E. L. Doctorow „Billy Bathgate“ (Kiepenheuer & Witsch) und dem Film „Der Clou“.

Ein großartiger Roman über einen Mann, der in seiner Zeit keine Chance im Leben hatte. Und daraus hat er etwas gemacht. Ein absolut berührender Roman. Ich habe bei diesem Buch gelacht und geweint!

„Imposantes Werk“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

... das Spaß macht und richtig spannende, abenteuerliche Unterhaltung bietet. Ist auch das Thema völlig anders gewählt, so erreicht Moehringer mit "Knapp am Herz vorbei" locker seine bereits großartige Leistung von "Tender Bar". Dieser Roman lohnt sich sehr!

... das Spaß macht und richtig spannende, abenteuerliche Unterhaltung bietet. Ist auch das Thema völlig anders gewählt, so erreicht Moehringer mit "Knapp am Herz vorbei" locker seine bereits großartige Leistung von "Tender Bar". Dieser Roman lohnt sich sehr!

„Für Ihren eReader!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Einfach wieder ganz große Klasse ist dieser neue Roman von J.R. Moehringer über den erfolgreichsten amerikanischen Bankräuber Willie Sutton. Als er nach siebzehn Jahren an Weihnachten 1969 überraschend aus dem Gefängnis entlassen wird, muss er seiner Anwältin versprechen, einen Tag lang mit einem Reporter und einem Fotografen zu den Einfach wieder ganz große Klasse ist dieser neue Roman von J.R. Moehringer über den erfolgreichsten amerikanischen Bankräuber Willie Sutton. Als er nach siebzehn Jahren an Weihnachten 1969 überraschend aus dem Gefängnis entlassen wird, muss er seiner Anwältin versprechen, einen Tag lang mit einem Reporter und einem Fotografen zu den alten Schauplätzen in New York zu fahren. Zu den Haltestellen seines Lebens. Lesen Sie unbedingt diesen packenden und fesselnd geschriebenen Roman! Sie werden ihn nicht mehr aufhören wollen zu lesen!

„Großartiges Gedanken-Kino mit überraschendem Ende“

Maren Höll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Vorneweg sei gesagt, dass ich den Titel nicht sehr gut gewählt finde, da es sich nach einer Liebesgeschichte anhört. Dieses Buch ist aber vielmehr die Lebensgeschichte eines Bankräubers, der von der Suche nach seiner/der großen Liebe getrieben wird. Und Sutton (so auch der Titel im Original) ist nicht nur irgendein Bankräuber sondern Vorneweg sei gesagt, dass ich den Titel nicht sehr gut gewählt finde, da es sich nach einer Liebesgeschichte anhört. Dieses Buch ist aber vielmehr die Lebensgeschichte eines Bankräubers, der von der Suche nach seiner/der großen Liebe getrieben wird. Und Sutton (so auch der Titel im Original) ist nicht nur irgendein Bankräuber sondern der beliebteste Amerikas, der es sich zum Markenzeichen machte, nie jemanden bei den Raubzügen zu verletzten. Weil Sutton eine reale Figur ist, hatte Moehringer viele Fakten zu Verfügung. Es gab aber auch noch viel Unerklärtes und hier lebt er seine künstlerische Freiheit aus. Durch das ganze Buch schwebt ein Hauch von „Der Bluff“ und der Leser erfährt einiges über die Zustände New Yorks zu Beginn des 20, Jahrhunderts. Für mich persönlich eine interessante Erkenntnis: Bankenkrisen sind kein Phänomen des 21. Jahrhunderts.

„Alles nur ein Traum?“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Willie, the actor, Sutton - Amerikas geliebter und gehasster Bankräuber begibt sich auf Spurensuche seines Berufslebens, schwelgt in Erinnerungen, schlägt die Kapitel seiner Entwicklung auf, lässt uns teilhaben an seinen Träumen und Sehnsüchten.
Der Junge aus Irish Town gerät dank 3er Wirtschaftsdepressionen auf die schiefe Bahn,
Willie, the actor, Sutton - Amerikas geliebter und gehasster Bankräuber begibt sich auf Spurensuche seines Berufslebens, schwelgt in Erinnerungen, schlägt die Kapitel seiner Entwicklung auf, lässt uns teilhaben an seinen Träumen und Sehnsüchten.
Der Junge aus Irish Town gerät dank 3er Wirtschaftsdepressionen auf die schiefe Bahn, verfällt der Frau seines Lebens und versucht seinem Ehrenkodex treu zu bleiben...
Moehringer erzählt in leisen, chronologischen Rückblicken die Geschichte und langsam schält sich die Frage heraus, wie "unschuldig" Willie wirklich ist, wie realitätsnah Erinnerungsfetzen sind und wie viel Wunsch "der Vater des Gedanken" ist.

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Eine wunderschön erzählte Lebens- und Liebesgeschichte, die ohne Kitsch und Sentimentalität tief bewegt. Nicht knapp vorbei, sondern direkt ins Herz! Eine wunderschön erzählte Lebens- und Liebesgeschichte, die ohne Kitsch und Sentimentalität tief bewegt. Nicht knapp vorbei, sondern direkt ins Herz!

„Ein wunderbares Buch von einem der größten zeitgenössischen amerikanischen Erzähler.“

S. Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

"Knapp am Herz vorbei" ist - neben seiner inhaltlich herzergreifenden Geschichte - auf jeden Fall der Beweis, dass Moehringer ein ganz großer Literat unserer Zeit ist. Wer seinen Erstling "Tender Bar" gelesen hat, der hat vermutlich wie ich ein wenig die Luft angehalten, ob dieses Buch die Fußstapfen seines Vorgängers füllen kann. Oh "Knapp am Herz vorbei" ist - neben seiner inhaltlich herzergreifenden Geschichte - auf jeden Fall der Beweis, dass Moehringer ein ganz großer Literat unserer Zeit ist. Wer seinen Erstling "Tender Bar" gelesen hat, der hat vermutlich wie ich ein wenig die Luft angehalten, ob dieses Buch die Fußstapfen seines Vorgängers füllen kann. Oh welch ein Glück: Es kann! "Knapp am Herz vorbei" zeigt, wie sehr eine Geschichte davon profitiert, wenn ein Autor seinen Protagonisten auf menschlicher Ebene versteht und ihn mag. Zugegeben: Wenn man sich mit der Biografie William Suttons näher befasst, bleibt einem fast gar nichts anderes übrig, als ihn zu mögen, denn er war wohl das Role-Model eines Gentleman-Gangsters in den Jahren zwischen 1920 und 1952. Moehringer greift die Geschichte des legendären Bankräubers auf und lässt ihn ganz lebensecht agieren, handeln, fühlen. Stets charmant, belesen und gewitzt überfällt der eigentlich nette Willie hunderte von amerikanischen Banken, ohne jemals auch nur einen einzigen Beteiligten dabei zu verletzen. Aber ein glückliches Leben führt der Sohn irisch-amerikanischer Eltern nicht. Seine schwere Kindheit in Brooklyn, seine vielen Aufenthalte in staatlichen Gefängnissen und sein gebrochenes Herz wird Willie Sutton - trotz einer Beute von insgesamt fast 2 Millionen Dollar und zweier Ehen- nie ganz los. Trotzdem ist es ein echter Genuss, ja fast schon ein Privileg, beim Lesen des Buches bei ihm zu sein. Eine einzige Kleinigkeit hat mich am Ende dann doch gestört: Die letzte Seite zu lesen und das Buch zuzuschlagen. William Sutton hat mir noch Tage später gefehlt. Ehrlich! Richtig dolle!

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein wundervolles Lesevergnügen um den beliebtesten Bankräuber Amerikas, Willie Sutton. Ein wundervolles Lesevergnügen um den beliebtesten Bankräuber Amerikas, Willie Sutton.

„Knapp am Herz vorbei“

Annett Hajek, Thalia-Buchhandlung Bautzen

Willie Sutton seines Zeichens Gentlemen-Bankräuber und somit einer der berühmtesten und beliebtesten Bankräuber der Geschichte, wird 1969 nach 17 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen.
Moehringer erzählt die Lebensgeschichte Suttons, seine Kindheit und Jugend, und seine "Karriere" als Verbrecher, die ihn zu einer der schillerndsten
Willie Sutton seines Zeichens Gentlemen-Bankräuber und somit einer der berühmtesten und beliebtesten Bankräuber der Geschichte, wird 1969 nach 17 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen.
Moehringer erzählt die Lebensgeschichte Suttons, seine Kindheit und Jugend, und seine "Karriere" als Verbrecher, die ihn zu einer der schillerndsten Figuren im Amerika der 30-er bis 60-er Jahre hat werden lassen.

„Tolle (Urlaubs-)lektüre!“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ende der 60er Jahre wird in New York der berühmte Bankräuber Willie Sutton vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Die Presse wartet, denn er ist ein Legende in seinem Metier. Zusammen mit "Schreiber" und "Knipser" sucht Willie die Stationen seines Lebens auf und so "erfährt" man in Rückblicken alles über diesen legendären Bankräuber Ende der 60er Jahre wird in New York der berühmte Bankräuber Willie Sutton vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Die Presse wartet, denn er ist ein Legende in seinem Metier. Zusammen mit "Schreiber" und "Knipser" sucht Willie die Stationen seines Lebens auf und so "erfährt" man in Rückblicken alles über diesen legendären Bankräuber und talentierten Tresorknacker. Ein sehr unterhaltsamer Roman der die New Yoker Banken- und Wirtschaftskrisen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschreibt.

„Legende, Held, Bankräuber“

Verena Hoffmeister, Thalia-Buchhandlung Worms

Willie Sutton ist eine Legende.
Ein Mann, der während der Großen Rezession an die 200 Banken überfallen hat - ohne jemals Gewalt anzuwenden! Der diejenigen das Fürchten lehrt, die verantwortlich sind für das Elend in dem er heranwächst.
Und wie so oft ist die Liebe schuld: Um mit Bess durchbrennen zu können, braucht er Geld. Sie
Willie Sutton ist eine Legende.
Ein Mann, der während der Großen Rezession an die 200 Banken überfallen hat - ohne jemals Gewalt anzuwenden! Der diejenigen das Fürchten lehrt, die verantwortlich sind für das Elend in dem er heranwächst.
Und wie so oft ist die Liebe schuld: Um mit Bess durchbrennen zu können, braucht er Geld. Sie schlägt vor den Safe ihres Vaters auszuräumen und so beginnt eine erstaunliche Karriere.

Anhand zweier Biografien, die inhaltlich immer wieder stark voneinander abweichen, hat J.R. Moehringer eine neue Version über das Leben Suttons geschrieben. Sie entspricht vielleicht nicht immer den historischen Tatsachen, aber das muss ein guter Roman auch nicht.

„Ein liebenswürdiger Bösewicht...“

Melina Nußhag, Thalia-Buchhandlung Marburg

J.R.Moehringer hat endlich wieder geschrieben - und das Warten hat sich gelohnt.
Dem Autoren gelingt es, den Leser auf die Seite eines Mannes zu ziehen, der doch eigentlich als Verbrecher bekannt wurde.
Man bewundert und bedauert beim Lesen den Protagonisten, den Moehringer nach dem Vorbild des in den USA bekannten Bankräubers Willie
J.R.Moehringer hat endlich wieder geschrieben - und das Warten hat sich gelohnt.
Dem Autoren gelingt es, den Leser auf die Seite eines Mannes zu ziehen, der doch eigentlich als Verbrecher bekannt wurde.
Man bewundert und bedauert beim Lesen den Protagonisten, den Moehringer nach dem Vorbild des in den USA bekannten Bankräubers Willie Sutton geschaffen hat.
Inwiefern die Story Fiktion ist oder doch der Wahrheit entspricht weiß der Leser nicht - dies spielt aber auch keine Rolle, da die Geschichte so oder so ein literarischer Genuss ist!

„Bankraub als schöne Kunst betrachtet!“

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Bankraub als schöne Kunst betrachtet - es fällt nicht schwer, Sympathie für den bildungshungrigen Schöngeist aus den irischen Slums in New York zu entwickeln, der schon früh lernt, dass Verrat die schlimmste aller Verfehlungen ist; der sich doch immer wieder auf andere verlassen muss - was ihn immer wieder hinter Gitter bringt! Aber Bankraub als schöne Kunst betrachtet - es fällt nicht schwer, Sympathie für den bildungshungrigen Schöngeist aus den irischen Slums in New York zu entwickeln, der schon früh lernt, dass Verrat die schlimmste aller Verfehlungen ist; der sich doch immer wieder auf andere verlassen muss - was ihn immer wieder hinter Gitter bringt! Aber Sutton ist nicht nur ein erfolgreicher Bankräuber, sondern auch ein genialer Ausbrecher! Biographie, Kriminalroman, Liebesgeschichte...fantastisch erzählt!

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Moehringer nimmt sich diesmal der wahren Geschichte Suttons an. Er erzählt dabei die Geschichte eines Schlitzohrs, wobei die Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion verwischt. Toll! Moehringer nimmt sich diesmal der wahren Geschichte Suttons an. Er erzählt dabei die Geschichte eines Schlitzohrs, wobei die Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion verwischt. Toll!

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Der berühmte Bankräuber Sutton erzählt uns seine Lebensgeschichte, aber kann der Leser ihm wirklich trauen? Der berühmte Bankräuber Sutton erzählt uns seine Lebensgeschichte, aber kann der Leser ihm wirklich trauen?

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
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Ein sympathischer Bankräuber
von Martin Bär aus St. Johann am 29.04.2013

Es ist 1969, und Willie Sutton wird nach 17 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Er hat mit einer Zeitung einen Exklusivvertrag, und so fährt er mit einem Fotografen und einem Reporter die wichtigen Plätze seines Lebens ab, um sich zu erinnern. Und Willie erzählt, wie er aufwuchs in dem... Es ist 1969, und Willie Sutton wird nach 17 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Er hat mit einer Zeitung einen Exklusivvertrag, und so fährt er mit einem Fotografen und einem Reporter die wichtigen Plätze seines Lebens ab, um sich zu erinnern. Und Willie erzählt, wie er aufwuchs in dem armen irischen Viertel, er erzählt von ersten Überfällen und von den vielen Banküberfällen, die ihn zu einer Berühmtheit gemacht haben. Die Banken waren schon damals nicht gut angeschrieben bei der Bevölkerung, das macht den Roman ziemlich aktuell, und Willie spaziert in verschiedenen Verkleidungen hinein und holt sich das Geld heraus. Durch seine spezielle Vorgehensweise – Verkleidung und Vermeidung von Blutvergießen – wird er bald „Willie the Actor“ genannt und genießt in der Bevölkerung hohe Sympathie. Moehringer erzählt diese wahre Geschichte eines Bankräubers mit viel Empathie für diesen Gauner. Willie ist im Grunde ein großer Romantiker, der sich nach seiner Bess sehnt. Aber stimmt die Geschichte wirklich so, wie er sie erzählt? Für den Leser eigentlich egal, ich habe mich sehr gut unterhalten!

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Ich war begeistert!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2013

DIe Geschichte vom Bankräuber Willie Sutton hat mich in Moehringer´s ersten Buch schon fasziniert! ...und wieder war ich von der ersten Seite an gefesselt von einem charismatischen Mann mit einer faszinierenden Geschichte mit allen Höhen und Tiefen! Prädikat: LESENSWERT!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
großes Lesevergnügen, unbedingt lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2013

Willie Sutton war der beliebteste Bankräuber Amerikas. Er war eine Legende. Immer bemüht, seine zahlreichen Banküberfälle so gewaltfrei wie möglich durchzuziehen, hatte er 2 große Leidenschaften - Bücher und Bess. Bess war lebenslang seine große Liebe. Und Bücher. Wann immer er gefasst wurde, nie war er ohne Bücher. Kino,... Willie Sutton war der beliebteste Bankräuber Amerikas. Er war eine Legende. Immer bemüht, seine zahlreichen Banküberfälle so gewaltfrei wie möglich durchzuziehen, hatte er 2 große Leidenschaften - Bücher und Bess. Bess war lebenslang seine große Liebe. Und Bücher. Wann immer er gefasst wurde, nie war er ohne Bücher. Kino, Theater, Footballspiele und das Lesen von Klassikern waren sein Zeitvertreib in Freiheit. Als er Weihnachten 1969 nach 17 Jahren Gefängnis entlassen wird, sagte er einer einzigen Zeitung ein Interview zu. Ein Reporter und ein Fotograf begleiten Willie Sutton noch einmal an alle Schauplätze, die in seinem Leben Bedeutung hatten. Nach "Tender Bar" ist J.R. Moehringer mit " Knapp am Herz vorbei" erneut ein wunderbares Buch gelungen. Großes, wunderbares Lesevergnügen.

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