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Kopflos im Kofferraum

oder der Argwohn des Krustentiers im ansteigenden Wasserbad

Borg und Romanov 1

(5)
Intelligent, Schrill, Wild, durch geknallt!
Eine irre Mischung aus »Kluftinger« und »Kreutzer kommt« mit einem Schuss »Tatortreiniger«!
Wer seine Detektei Mystica nennt und einen Leichenwagen als Dienstgefährt benutzt, legt es darauf an, die Kundschaft aus schrägen Vögeln zu rekrutieren. Dass sich Borg und Romanov bei ihrer Suche nach einem seltenen Krebs allerdings mit Sargdesignern, Kryptozoologen und einem Hippie-Medium herumschlagen müssen, geht selbst ihnen ein bisschen zu weit.
Als Borg ein Mord angehängt wird, und sein Nachfolger als Leiter der Mordkommission alles daran setzt, ihn hinter Gitter zu bringen, beginnt eine fulminante Jagd nach Antworten.
Warum nagelt jemand einen türkischen Totengräber an ein Hakenkreuz? Was verheimlicht das Bestattungsunternehmen? Wie oft kann man lebendig begraben werden, ohne den Verstand zu verlieren? Wer serviert wem vom Aussterben bedrohte Tiere und wie kommt der Kopf des Klienten in den Kühlschrank der Detektei?
Von der Polizei und zwei Killern durch halb Dortmund gehetzt, finden Borg und Romanov heraus, dass es dem Vorsitzenden einer rechtsradikalen Bürgerinitiative um weit mehr geht, als den Bau eines Minaretts zu verhindern.
Portrait
Markus Niebios wurde 1968 in Dortmund geboren und belegt in seiner Geburtsstadt trotz einer Studiendauer von 20 Semestern lediglich den zweiten Platz in der Bestenliste ewiger Studenten der FH Sozialpädagogik. Bekannter wurde er in den 90ern als Sänger der Dortmunder Formation "Van Winkle". Zu alt, um als Rockstar jung zu sterben, beschloss er 2006, den Berg des Lebens auf der Literaturseite zu besteigen.
Nach mehr als zwanzig Kurzgeschichten folgt nun sein erster Roman. Der Krimi spielt im Ruhrgebiet, schließlich war sein Vater Wachleiter in Dortmund-Hombruch, die Schwester arbeitet bei der Kripo und wer einen Bergmann zum Großvater hat, erfährt schon als Kind, was in den zugeschütteten Schächten der Zechen schlummert.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB 3 i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 290 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783954412051
Verlag KBV Verlags- & Medien GmbH
Verkaufsrang 36.025
eBook
7,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Ein rundum gelungener Krimi, der gespickt mit Skurrilitäten
von Tina Bauer aus Essingen am 17.11.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie Gisbert Haefs schon sagt, monströs wie das Leben. Was haben zwei verarmte Detektive, ein gekreuzigter Türke und eine Hellseherin gemeinsam? Ganz einfach, verdammt viele Leichen im Keller. Als die Detektei Mystika den Auftrag erhält, einen seltenen Krebs wiederzufinden, stolpern die beiden quasi über Leichen. Ein Ausflug ins Irrenhaus... Wie Gisbert Haefs schon sagt, monströs wie das Leben. Was haben zwei verarmte Detektive, ein gekreuzigter Türke und eine Hellseherin gemeinsam? Ganz einfach, verdammt viele Leichen im Keller. Als die Detektei Mystika den Auftrag erhält, einen seltenen Krebs wiederzufinden, stolpern die beiden quasi über Leichen. Ein Ausflug ins Irrenhaus bringt im wahrsten Sinn des Wortes „Licht ins Dunkel“ und die mitwirkende Hellseherin übertrifft die Erwartungshaltung. Ein rundum gelungener Krimi, der gespickt mit Skurrilitäten, gefährlichen Ermittlungen und wiederverwertetem Holz einem schon mal auf den Magen schlagen kann. Erstklassig und hoffentlich mit Fortsetzungswillen!

Ein satirischer Krimi - Nichts für den entspannten Feierabend
von orfe1975 am 10.10.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Cover und Titel: ------------------------ Auf dem Cover ist eine Clownsbrille, ein Sarg und ein Krebs abgebildet. Dies in Kombination mit dem Titel und dem etwas schrägen Schriftbild lässt eher an eine Satire als einen Krimi denken. Es ist eine bunte Collage aus Elementen, die man im Roman später wiederfindet, viel... Cover und Titel: ------------------------ Auf dem Cover ist eine Clownsbrille, ein Sarg und ein Krebs abgebildet. Dies in Kombination mit dem Titel und dem etwas schrägen Schriftbild lässt eher an eine Satire als einen Krimi denken. Es ist eine bunte Collage aus Elementen, die man im Roman später wiederfindet, viel Spaß beim Suchen :-) Inhalt: ----------- Die Geschichte wird aus Sicht des Ex-Polizisten Borg erzählt, der zusammen mit seinem Partner Romanov eine Detektei namens Mystica gegründet hat. Aufgrund ihrer dem Leser am Anfang noch nicht bekannten Vergangenheit handeln beide nicht unbedingt immer rational nachvollziehbar. Man könnte auch sagen, sie sind manchmal etwas durchgeknallt. Als die beiden den Auftrag erhalten, einen seltenen Krebs wieder zu beschaffen, geraten sie bald in einen Strudel von Abenteuern mit einigen Leichen, bei dem man nie genau weiß, wem man trauen kann und wer welche Rolle spielt. Mein Eindruck: ------------------------ Besonders am Anfang fand ich die Handlung alles in allem zu viel: zu schräg, irgendwie surreal und die beiden Ermittler zu sehr durchgeknallt. Obwohl ich eigentlich schwarzen und zuweilen schrägen Humor mag, kam es mir besonders zu Beginn alles zu geballt vor. Es schien fast zwanghaft, dass jeder Satz komisch sein oder eine Anspielung enthalten muss.Später bin ich dann damit besser im Roman zurechtgekommen.Dennoch stehe ich dem Buch irgendwie zwiegespalten gegenüber. Besonders gefallen haben mir die ganzen Anspielungen auf die Welt von Star Trek, Star Wars, Herr der Ringe aber auch aktuelles Tagesgeschehen sowie die kleinen Zaubertricks von Romanov. Auch gefiel mir, wie sich die menschlichen Beziehungen zwischen Borg und Romanov sowie zwischen Borg und der späteren Mitmischerin Lorelei entwickeln. Gut fand ich auch, dass man das Ende wirklich nicht vorhersehen konnte, es wurden immer wieder Überraschungen eingebaut und ich musste zwischendurch auch mal zurückblättern, um zu sortieren, wie es zur aktuellen Situation kam und wer da wie mit wem zusammenhängt. Grundsätzlich ist das nichts Schlechtes, es zeigt nur, dass man das Buch sehr aufmerksam lesen muss und es nich nicht unbedingt als gemütliche Feierabendlektüre eignet. Auf der einen Seite war zeitweise die Handlung eher "beschaulich", so dass ich ihr gut folgen konnte, auf der anderen Seite überschlugen sich wieder die Ereignisse, so dass ich dann zeitweise den Durchblick verloren, ihn zum Schluss glücklicherweise aber wiedergefunden habe. Im harten Kontrast zu dem ganzen Humor stehen allerdings die mir stellenweise zu detailliert dargestellen Situationen rund um die Ermordungen und Borgs und Romanovs Vergangenheitserlebnissen. Das war mir im Verhältnis zu brutal für diesen Roman. Bei solchen Büchern habe ich immer das Problem, mich zu fragen, ob das Werk an sich nicht so toll war oder ob ich einfach die Genialität dahinter nicht erfasst habe... Alles in allem ist das Buch aber unterhaltsam, spannend, bis zum Schluss nicht vorhersehbar, stellenweise amüsant, stellenweise aber auch brutal - aber auf alle Fälle ist es nicht anspruchslos! Der Fall ist schon recht komplex gestrickt und man sollte aufmerksam lesen, um nicht den Faden zu verlieren. Das Gleiche gilt, um die teils doch recht genial versteckten Hinweise und Anspielungen zu verstehen. Fazit: --------- Unvorhersehbar, ein bisschen gaga, ein bisschen derb, etwas Krimi, etwas Satire - nichts für (zu) schwache Gemüter!

Rauschhaft im Revier oder der Angstschweiß des Sargschläfers unter sich auftürmender Erde
von Die Art der Ida Gratias am 17.09.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Graf Zahl gleicher Rasputin mit namentlicher Verbindung zur letzten russischen Zarenfamilie und der magischer Bühnenpräsenz eines Houdini, und der sich, nach dem ihm das einmaligem Entgleiten eines Holzscheitel-Instruments die liebreizende Assistentin geraubt hat, mit der kleineren Bühne einer Dortmunder Detektivagentur zufrieden gibt. Romanov betreut zusammen mit seinem... Ein Graf Zahl gleicher Rasputin mit namentlicher Verbindung zur letzten russischen Zarenfamilie und der magischer Bühnenpräsenz eines Houdini, und der sich, nach dem ihm das einmaligem Entgleiten eines Holzscheitel-Instruments die liebreizende Assistentin geraubt hat, mit der kleineren Bühne einer Dortmunder Detektivagentur zufrieden gibt. Romanov betreut zusammen mit seinem Partner, und ehemaligen Mitpatienten auf der Traumstation der örtlichen Nervenheilanstalt, Borg, dem durch ein klaustrophobisches Kindheitserlebnis das Riechorgan und die innere Ruhe abgängig ist, Kriminalfälle aller Art. Dieses begnadete Duo der Gegensätzlichkeiten, wie einst Danny Wilde und Lord Sinclair, lösen ihre Fälle mit Romanovs Oscar verdächtigem Taschenspielertricks und Borgs MacGyver Fähigkeiten und Polizeidiennsterfahrungen. Wobei die meisten Kunden mit Anzeigen der Art entlaufender Edelkatzen, vagabundierender Wellensittiche oder streunender Shih Tzus an ihre Detektei, mit dem klangvollen Namen Mystica, herantreten. Da ein solches Klientel zwar aller Ehren wert, aber nicht unbedingt einkommenserhöhend wirkt, sind die beiden privaten Streiter für das Gute geldtechnisch so unterversorgt, dass einige Mietzahlungen für die Agenturzentrale, Borgs Privatwohnung, ausstehen. Dies führt zur penetranten Belagerung durch eine Else Kling Reinkarnation mit Namen Zenker. Jene ältere Dame, Hausmeisterin laut Vertrag, ist stets in bekanntermaßen groß geblümter Arbeitskleidung, knielang, ärmellos mit mittlerer Knopfleiste zu schließen und gerne Kopftuch aus nicht-religiösen Gründen Hausflur anzutreffen. Sie mit Berufung zu höherem, der totalen Kontrolle aller Bewohner, bewacht mit Argusaugen die Wohnungstür der säumigen Schuldner wie einst Kerberos den Hades. Deshalb können die beiden Anti-Helden des Romans es gar nicht fassen, dass der broilerbraune, Goldkettchen auf Brusttoupet tragende Neukunde, Nessinger im roten Mercedes vorfährt und sie auf ein Kryptotierchen nebst seines abgetauchten Anbieters Herrn Gülnaz ansetzt. Das sie sich dafür mit ihrem Dienstfahrzeug, einem Leichenwagen, in einen Teil Dortmunds wagen müssen, der "Ein weißer Fleck auf der Karte des Bo-Frost Mannes.“ ist, kann die beiden Verwegenen nicht Schrecken. In der vorrangig türkisch und mit Fremden schon gar nicht kommunizierenden Nachbarschaft erweisen sich die angetroffenen Gesprächspartner als eher semi-kooperativ. Doch die zwei Kämpfer für Gerechtigkeit geben nicht auf, komme was, Designerbeerdigungsinstitute, Tigeraußengehege, menschlich verzierte Hakenkreuze, oder wer, ein meergrünäugiges Medium im Körper einer Woodstockbraut, Minarettlobbyisten und Hitlers Schäferhund, da wolle. Natürlich gibt es auch Genre gerecht Mord und fast-Totschlag, Verfolgungsfahrten und -jagden, Einbrüche und Ausbrüche, Abhör- und Ablenkungsmanöver, Entführungen und minimalst-Verführungen, um ein Wort des Erzählers umzuwandeln, all die Krimizutaten “köcheln in einem Hochdruckkochtopf” dem der Leser den Deckel wegnimmt. Auch wenn Romanov zwischenzeitlich “…röchelt wie das Beatmungsgerät von Darth Vader.” und der Kühlschrankinhalt ihn Villeroy und Boch buchstabieren lässt oder Borg Erfahrungen macht, ”… die den Höllenwächtern der Schockstarre die Gedärme auf links krempelt." und er sich unwillentlich ein kleines bisschen verliebt, ihren Auftrag erledigen die Mystica Detektive ganz exoterisch, also allgemein verständlich, auch noch. Dieser Roman ist das famose Potpourri eines surrealen Gedankenfeuerwerks, das jeden LSD Trip auf einer Langzeitachterbahnfahrt wie eine läppische Aspirinüberdosierung aussehen lässt. Hier muss keiner mehr zu Timothy Leary beten, einfach das Buch lesen, mehr Rausch geht nicht!