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Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch

Roman

(24)
Ein Trecker auf der Überholspur: der Überraschungsroman des Jahres!« (Buchreport)

Als Nadias verwitweter Vater ihr mitteilt, dass er wieder heiraten will, löst er eine gewaltige Familienkrise aus. Sein neuer Schatz ist eine üppige Blondine, aus der Ukraine wie er auch, mit einer Vorliebe für grüne Satinunterwäsche, Fertiggerichte und hochtechnisierte Kücheneinrichtungen. Nadia ist sofort klar, daß diese Frau vor nichts haltmachen wird, um ihre ehrgeizigen Träume zu verwirklichen …
Doch etwas Gutes hat die Angelegenheit: Nadia und ihre Schwester Vera sprechen seit Jahren das erste Mal wieder miteinander, verbunden durch das gemeinsame Ziel: ihr Vater muss aus den Klauen der Glücksritterin gerettet werden! Doch auch der alte Mann arbeitet zielstrebig an der Erfüllung seiner Träume. Unter anderem schreibt er an einer ›Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹, die nicht weniger als die Geschichte der industrialisierten Welt behandelt …
Rezension
»Skurril, lebensnah, witzig, erschütternd – mit einer hinreißenden und Mut machenden Abschlussszene.«
Leserin Sabine Berning, Laura 11.02.2009
Portrait

Marina Lewycka wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Kind ukrainischer Eltern in einem Flüchtlingslager in Kiel geboren und wuchs in England auf. Sie lebt in Sheffield und unterrichtet an der Sheffield Hallam University. Ihr erster Roman ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹ wurde zu einer beispiellosen Erfolgsgeschichte, eroberte die internationalen Bestsellerlisten, wurde in 33 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Marina Lewycka gilt als eine der wichtigsten und populärsten englischen Autorinnen der Gegenwart.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.09.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783423402187
Verlag dtv
Originaltitel A Short History of Tractors in Ukrainian (Viking, London 2005)
Dateigröße 685 KB
Übersetzer Elfi Hartenstein
eBook
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„Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch“

K. Fried, Thalia-Buchhandlung Freiburg im Breisgau

Der 84-jährige Witwer Nikolai will seiner Einsamkeit ein Ende setzen und noch einmal heiraten. Als seine Töchter Vera und Nadezhda allerdings erfahren, wer die Auserwählte sein soll – Valentina, jung, blond, üppig und ebenso aus der Ukraine wie Nikolai – kommt es zur handfesten Familienkrise. Denn eins ist klar: Valentina hat große Ziele – Geld, Luxus und vor allem eine Aufenthaltsgenehmigung, um sich dauerhaft in England niederzulassen! Also müssen die Töchter sich zusammenraufen, um gemeinsam gegen die neue „Stiefmutter“ vorzugehen…
Zwar kann ich die Rezensionen, die „Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch“ als komisches und lustiges Buch beschreiben, nur teilweise bestätigen – trotzdem ist Marina Lewyckas Erstlingswerk ein echter Volltreffer. Aus der Perspektive der jüngeren Schwester Nadezhda erzählt, entwickelt sich eine rührende Geschichte über das Alter, Einsamkeit und Familienbande. Tiefgang bekommt der Roman vor allem durch die Familiengeschichte, die schlaglichtartig immer wieder zum Vorschein kommt – eine Geschichte geprägt von Armut, Unterdrückung und nie aufgegebener Hoffnung. Und auch wenn natürlich einige Stereotypen bemüht werden, um das Aufeinandertreffen von Ost und West zu beschreiben, so liest sich die Geschichte als durchaus authentisch und nicht aufgesetzt. Empfehlenswert!
Der 84-jährige Witwer Nikolai will seiner Einsamkeit ein Ende setzen und noch einmal heiraten. Als seine Töchter Vera und Nadezhda allerdings erfahren, wer die Auserwählte sein soll – Valentina, jung, blond, üppig und ebenso aus der Ukraine wie Nikolai – kommt es zur handfesten Familienkrise. Denn eins ist klar: Valentina hat große Ziele – Geld, Luxus und vor allem eine Aufenthaltsgenehmigung, um sich dauerhaft in England niederzulassen! Also müssen die Töchter sich zusammenraufen, um gemeinsam gegen die neue „Stiefmutter“ vorzugehen…
Zwar kann ich die Rezensionen, die „Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch“ als komisches und lustiges Buch beschreiben, nur teilweise bestätigen – trotzdem ist Marina Lewyckas Erstlingswerk ein echter Volltreffer. Aus der Perspektive der jüngeren Schwester Nadezhda erzählt, entwickelt sich eine rührende Geschichte über das Alter, Einsamkeit und Familienbande. Tiefgang bekommt der Roman vor allem durch die Familiengeschichte, die schlaglichtartig immer wieder zum Vorschein kommt – eine Geschichte geprägt von Armut, Unterdrückung und nie aufgegebener Hoffnung. Und auch wenn natürlich einige Stereotypen bemüht werden, um das Aufeinandertreffen von Ost und West zu beschreiben, so liest sich die Geschichte als durchaus authentisch und nicht aufgesetzt. Empfehlenswert!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
11
10
2
1
0

Nicht alles ist so wie es scheint
von Xirxe aus Hannover am 12.10.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Den ersten Teil des Buches habe ich vermutlich wie viele andere Leserinnen und Leser auch mit wachsender Entrüstung gelesen: Gierige, materialistisch eingestellte Osteuropäerin nimmt armen alten Mann aus. Stellenweise recht komisch, manchmal auch beklemmend. Doch dann mischen sich neue Töne ein: Ganz so einfach sind die Schuldzuweisungen doch nicht... Den ersten Teil des Buches habe ich vermutlich wie viele andere Leserinnen und Leser auch mit wachsender Entrüstung gelesen: Gierige, materialistisch eingestellte Osteuropäerin nimmt armen alten Mann aus. Stellenweise recht komisch, manchmal auch beklemmend. Doch dann mischen sich neue Töne ein: Ganz so einfach sind die Schuldzuweisungen doch nicht zu verteilen. Der Vater der Erzählerin ist schwierig, er braucht Hilfe beim Baden, es gibt Probleme mit Pipi, er hat sexuelle Wünsche an seine Ehefrau, hat ihr deshalb auch eine Brustvergrößerung gezahlt, ist zänkisch - Dinge, die die (erzählende) Tochter Nadja am liebsten verdrängen würde. Dagegen stehen die eigentlichen Gründe der neuen Stiefmutter Valentina für diese Heirat: Ihrem Sohn die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen, selbst auch jetzt schon ein besseres Leben als in der Ukraine zu führen (Wer die Verhältnisse in manchen der ehemaligen Teile der früheren UdSSR kennt, kann dies verstehen) - Nadja fängt an sich zu fragen, was sie denn an Valentinas Stelle getan hätte. Und so, wie sich in der zweiten Ehe ihres Vaters nicht alles als so eindeutig und klar darstellt wie man beim ersten Blick vielleicht denken würde, so entwickelt sich auch das Verhältnis der beiden Töchter. Es zeigt sich, dass die große Schwester nicht einfach nur ein eiskalter materialistischer Charakter ist, sondern das es auch hier noch eine andere, weitere Wahrheit gibt, die erst nach und nach zu Tage tritt. Es ist ein guter Unterhaltungsroman, der einem an einem aktuellen Thema zudem klar vor Augen führt, dass nichts so einfach zu sein scheint, wie man beim ersten Lesen meint. Hinter der scheinbar klaren Schwarz-Weiß-Realität (da gut und da böse) stecken unzählige Grautöne. Mich hat dies Buch ziemlich nachdenklich gestimmt...

Vater - Tochter Beziehung einmal anders beleuchtet!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.05.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der 84jährige Nikolai schwebt im siebten Himmel nachdem die vollbusige, blonde Valentina in sein Leben tritt! Nur die Töchter sind nicht ganz so angetan von der 30 Jahre jüngeren Freundin des Vaters und versuchen alles um die bevorstehende Hochzeit zu verhindern. Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch in der ganz liebevoll... Der 84jährige Nikolai schwebt im siebten Himmel nachdem die vollbusige, blonde Valentina in sein Leben tritt! Nur die Töchter sind nicht ganz so angetan von der 30 Jahre jüngeren Freundin des Vaters und versuchen alles um die bevorstehende Hochzeit zu verhindern. Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch in der ganz liebevoll und mit viel Humor die Geschichte zweier Töchter beschrieben wird die alles daran setzen würden ihren Vater vor einer Dummheit zu bewahren!

Katastrophe Scheinehe
von Claudia Stadler-Desch aus Aschaffenburg am 27.10.2009
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Eine vollbusige, junge Ukrainerin verhext einen alten Greis, der vor Jahrzehnten aus der Ukraine nach Großbritannien ausgewandert ist.Verwitwet und von den erwachsenen, etwas komplizierten Töchtern alleingelassen,sieht er nichts als die Liebe. Tatsächlich heiratet er die rassige Schönheit und erlebt kurz darauf die Hölle auf Erden. Beide Töchter können die... Eine vollbusige, junge Ukrainerin verhext einen alten Greis, der vor Jahrzehnten aus der Ukraine nach Großbritannien ausgewandert ist.Verwitwet und von den erwachsenen, etwas komplizierten Töchtern alleingelassen,sieht er nichts als die Liebe. Tatsächlich heiratet er die rassige Schönheit und erlebt kurz darauf die Hölle auf Erden. Beide Töchter können die Verwahrlosung ihres Vaters nicht verhindern. Ein Hörspiel das es in sich hat. Heiter melancholisch, realistisch greifbar und zuweilen ziemlich verrrückt. Kürzer als der Roman, aber als "Hördrama" sehr gelungen, beste Unterhaltung, sehr gute Besetzung und dem Hörer bleibt das Lachen im Halse stecken. Prima!