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Leben oder gelebt werden

Schritte auf dem Weg zur Versöhnung

(13)
Der Nr.-1-SPIEGEL-Bestseller erstmals im Taschenbuch



Viele Jahre lang lebte Walter Kohl ein Leben im Schatten eines übermächtigen Namens – als »Sohn vom Kohl«. Die Belastungen der CDU-Parteispendenaffäre und der Freitod seiner Mutter wurden für ihn zur existenziellen Prüfung. In seinem berührenden Buch schildert er, wie er die tiefste Krise seines Lebens meisterte: Durch einen Prozess bewusster Versöhnung schließt er Frieden mit der eigenen Vergangenheit, mit den Eltern und mit sich selbst.




Portrait
Walter Kohl, Jahrgang 1963, Dipl. Volkswirt, MBA, BA, machte sich nach 15 Jahren als Angestellter in Großunternehmen selbstständig. Heute ist er in der Automobilzuliefererindustrie tätig. Gleichzeitig arbeitet er daran, Wege der Versöhnung zu entwickeln und zu vermitteln. Als studierter Historiker und überzeugter Christ findet er seine Vorbilder und Inspirationen in unserem kulturellen Erbe.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 09.04.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-70228-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 185/120/25 mm
Gewicht 248
Abbildungen 14 schwarz-weiße Abbildungen (8 Seiten Bildteil)
Verkaufsrang 19.188
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Lesenswert“

Heike Heinlein, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Als Sohn von Helmut Kohl muss das Leben doch priviligiert und komfortabel gewesen sein, so dachte ich vor der Lektüre. Was mich aber dann erwartet hat, war so ganz anders, so beeindruckend und bewegend, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.
So schreibt der Verfasser, wie er in der Schule kräftig Prügel bezogen hat,
Als Sohn von Helmut Kohl muss das Leben doch priviligiert und komfortabel gewesen sein, so dachte ich vor der Lektüre. Was mich aber dann erwartet hat, war so ganz anders, so beeindruckend und bewegend, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.
So schreibt der Verfasser, wie er in der Schule kräftig Prügel bezogen hat, eben weil er der Sohn Helmut Kohls war. Von innerer Einsamkeit und starken Ängsten ist die Rede, insbesondere während der 70-iger Jahre, als er aus Angst vor einer Entführung durch die RAF das Haus nur noch in Belgleitung von Sicherheitskräften verlassen durfte. Das Buch gibt einen interessanten Einblick hinter die Kulissen. Mit mit viel Gefühl schreibt Walter Kohl über eine außergewöhnliche,schwere Kindheit und Jugend, in der es ihm an eigener Identität gemangelt hat. Aber er schreibt auch, wie er sich aus dem Schatten des übermächtigen Vaters gelöst hat.

„"Sohn von Kohl"“

Barbara Sander, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Betrachtet man Herrn Walter Kohl, ahnt man nicht, welch sensibler Mensch hinter dieser Statur steckt. Er beschreibt ein verzweifeltes Anrennen um Liebe und Aufmerksamkeit bei seinem Vater. Ausgefeilte Schreibweise läßt seine hohe Bildung und Intelligenz erkennen. Er, der alle höheren Weihen als"Sohn von Kohl" genießen konnte, empfand Betrachtet man Herrn Walter Kohl, ahnt man nicht, welch sensibler Mensch hinter dieser Statur steckt. Er beschreibt ein verzweifeltes Anrennen um Liebe und Aufmerksamkeit bei seinem Vater. Ausgefeilte Schreibweise läßt seine hohe Bildung und Intelligenz erkennen. Er, der alle höheren Weihen als"Sohn von Kohl" genießen konnte, empfand trotzdem ein Defizit in seinem Innersten. Als wichtige Botschaft gibt er dem Leser mit:Nur mit Versöhnung, auch mit sich selbst, läßt sich ein Leben sinnvoll weiterleben, egal, ob sich meine Biografie im Rampenlicht abspielt oder ganz unbemerkt.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Sehr lesenswert
von CW aus Grimma am 09.11.2015

In diesem sehr interessanten Buch schildert Walter Kohl sein Leben authentisch und manchmal schmerzhaft ehrlich. Seine Kindheit und Jugend stand absolut unter dem Thema "Sohn von Kohl", im Gegensatz zu anderen Promi-Sprösslingen, die diesen Umstand ohne Probleme für sich ausnutzen, hat Walter Kohl sehr gelitten: über das klassische Schulmobbing... In diesem sehr interessanten Buch schildert Walter Kohl sein Leben authentisch und manchmal schmerzhaft ehrlich. Seine Kindheit und Jugend stand absolut unter dem Thema "Sohn von Kohl", im Gegensatz zu anderen Promi-Sprösslingen, die diesen Umstand ohne Probleme für sich ausnutzen, hat Walter Kohl sehr gelitten: über das klassische Schulmobbing bis zu körperlichen Angriffen von Personen, die mit der Politik seines Vaters nicht einverstanden waren, bis zur konkreten Lebensgefährdung durch den Linksterrorismus. Mit Betroffenheit liest der Leser/die Leserin die Geschichte eines sehr einsamen Kindes, das unter übergroßen Anforderungen fast zerbrochen ist, ehrlich und schonungslos. Eine offensichtlich überforderte Mutter, die unter unaufgearbeiteten Kriegserlebnissen litt und sich komplett dem Mann unterordnete, und ein ständig abwesender Vater sind sicherlich keine sehr gute Voraussetzung für eine glückliche Kindheit gewesen. Dies soll nicht die Leistung von Helmut Kohl als "Kanzler der Einheit" schmälern, allerdings ging die Arbeit sehr häufig auf Kosten der Familie. Die Brutalität des Linksterrorismus bedarf keines weiteren Kommentars. Ganz nebenbei erfährt der Leser viel über die Nachkriegsgeschichte in Deutschland, bei der Walter Kohl immer "am Puls der Zeit" war. Interessant ist auch seine differenzierte Aufarbeitung all dieser Ereignisse im Erwachsenenalter, die Zeit er Bundeswehr und des Studiums in den USA, sein Leben als Vater eines Kindes nach Scheidung seiner Ehe, der Selbstmord seiner Mutter und die eigenen schon sehr konkreten Suizidgedanken und -planungen. Gott sei Dank kam es nie so weit: einen sehr sympathischen Mann und ein gut geschriebenes Buch würde es anderenfalls nicht (mehr) geben!!

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Ein Schwergewicht ...
von Gerhard aus Nürnberg am 06.02.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

... ist nicht nur der Vater von Walter Kohl. Nein Walter Kohls Buch ist es auch. Keine leichte Kost, literarisch manchmal etwas holperig, aber ungemein anrührend und aufrüttelnd. Es stellt die Auseinandersetzung der heute Vierzig- bis Sechzigjährigen mit der Generation ihrer Eltern dar, die geprägt sind von den Starr-... ... ist nicht nur der Vater von Walter Kohl. Nein Walter Kohls Buch ist es auch. Keine leichte Kost, literarisch manchmal etwas holperig, aber ungemein anrührend und aufrüttelnd. Es stellt die Auseinandersetzung der heute Vierzig- bis Sechzigjährigen mit der Generation ihrer Eltern dar, die geprägt sind von den Starr- und Sturheiten ihrer Eltern: Verhalten, das sich von der Kaiserzeit über den Faschismus bis weit hinein in die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg quasi vererbt hat. Walter Kohl wagt den Befreiungsschlag und versöhnt sich mit sich selbst. Dazu gehört auch die Bereitschaft, den Wunsch der oder des Alten zu respektieren: Bleib von mir weg. Das Buch macht Mut, den eigenen Weg zu gehen.

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Generationskonflikt bei Kohls
von Werner Jaroschek aus Duisburg am 02.04.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Der ehemalige Kanzler Kohl wird nicht glücklich sein über das Buch seines Sohnes, und der Leser, der meint, viel darüber zu erfahren, wie das bei Kohls so war, wird enttäuscht sein. Gut, man erfährt eine Charakteristik beider Eltern Kohl durch den Sohn, erfährt auch etwas über die Auswirkung der... Der ehemalige Kanzler Kohl wird nicht glücklich sein über das Buch seines Sohnes, und der Leser, der meint, viel darüber zu erfahren, wie das bei Kohls so war, wird enttäuscht sein. Gut, man erfährt eine Charakteristik beider Eltern Kohl durch den Sohn, erfährt auch etwas über die Auswirkung der Spendenaffäre, aber das ist alles eigentlich vorher schon bekannt. Hier schildert ein Mensch den schwierigen Weg der Selbstfindung, und der Leser wird erstaunt sein über viele negative Einseitigkeiten. Natürlich hatte der Sohn zuweilen zu leiden unter stellvertretende Anfeindungen, weil man an ihn, nicht aber an den Vater heran kam. Aber es gab bekanntlich auch eine breite Zustimmung zu Kohl. Hatte die nicht auch Auswirkungen auf den Sohn, fragt sich der Leser? Letztlich haben viele Kinder wenig von ihren Vätern, wenn die in hohen oder zeitaufwändigen Positionen sind. Wer aus psychologischem Interesse diesem Selbstfindungsprozess des Kohl Sohnes folgt, wird das Buch positiv beurteilen, wer aus politischem Interesse liest, kann nach der Lektüre nicht befriedigt sein.

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