Lee Lockwood. Castros Kuba. 1959–1969

Ein Amerikaner in Kuba. Reportagen aus den Jahren 1959-1969

(1)
enthält viele Überraschungen für den Leser, der die kubanische Wirklichkeit nur aus dem Zerrspiegel der Propaganda kennt … Ein erstklassiges psychologisches Dokument.“
— The New York Times Book Review, 1967
An Silvester 1958 reiste der damals noch junge Fotojournalist Lee Lockwood nach Kuba, um über das bevorstehende Ende des Batista-Regimes zu berichten. Er kam einen Tag vor Fidel Castros Machtübernahme an und verbrachte eine Woche damit, sich mit der Insel vertraut zu machen, bevor er schließlich den siegreichen Revolutionsführer selbst traf. Castro fand gleich Gefallen an Lockwood, lud ihn im Laufe des folgenden Jahrzehnts häufig ein, nach Kuba zurückzukehren, und gewährte ihm besonderen Zugang zu seinem inneren Kreis und völlige Bewegungsfreiheit, um die Insel ohne die Einschränkungen zu erkunden, die US-amerikanischen Journalisten üblicherweise auferlegt wurden.
Wie viele Journalisten vor und nach ihm musste Lockwood lange auf ein Interview mit Castro warten, doch dann gewährte ihm der kubanische Revolutionsführer ein siebentägiges Marathon-Interview, in dem alles angesprochen wurde, was damals auf der Agenda stand – von Rassenproblemen in den USA bis zur Kubakrise. Dieses Interview zählt bis heute zu den aufschlussreichsten Zeugnissen dieser Epoche.
Lockwoods Gespräche und Beobachtungen, die ursprünglich 1967 veröffentlicht wurden, werden hier von TASCHEN nebst Hunderten von Fotografien nachgedruckt, die sowohl die Wochen dokumentieren, in denen Lockwood an der Seite Castros durchs Land reiste, als auch die Entwicklungen im Kuba der 1960er-Jahre zeigen: von Militärlagern in den Bergen der Sierra Maestra über das Leben auf den Straßen Havannas bis hin zu politischen Massenkundgebungen. Viele dieser Farbbilder wurden noch nie zuvor veröffentlicht. Ein Vor- und ein Nachwort des Lateinamerikaexperten Saul Landau stellt Lockwoods Arbeit in ihren historischen Kontext.
Rezension
Eine freimütige Arbeit und Beleg für den beispiellosen Zugang, den sich Lockwood verschaffen konnte.“
Vanity Fair
Portrait
Der Amerikaner Lee Lockwood (1932 -2010) arbeitete als Fotojournalist für Publikationen wie Life, Newsweek, The London Times, Bunte und Jours de France. Am bekanntesten sind seine prämierten Arbeiten zu Fidel Castro und Nord-Vietnam. Er berichtete aber auch über die Friedens- und Bürgerrechtsbewegung in den USA und gründete das Center for Cuban Studies in New York.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 26.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8365-3240-2
Verlag Taschen Deutschland
Maße (L/B/H) 35/26,7/4 cm
Gewicht 3323 g
Abbildungen mit zahlreichen z. T. farbigen Fotos
Übersetzer Heinz P. Lohfeldt, Werner Richter, Alfred Starkmann
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Lee Lockwood - Castros Kuba
von einer Kundin/einem Kunden aus Bornheim am 12.08.2016

Lee Lockwood – Castros Kuba. Der damals noch junge Fotojournalist Lee Lockwood hat zum Jahreswechsel 1958/59 das Ende des Batista-Regimes auf Kuba miterlebt und den Sieg der Kubanische Revolution und Machtübernahme durch Fidel Castro fotografisch dokumentiert. Er war sehr nahe am Ort des Geschehens und die Nähe zu den Protagonisten... Lee Lockwood – Castros Kuba. Der damals noch junge Fotojournalist Lee Lockwood hat zum Jahreswechsel 1958/59 das Ende des Batista-Regimes auf Kuba miterlebt und den Sieg der Kubanische Revolution und Machtübernahme durch Fidel Castro fotografisch dokumentiert. Er war sehr nahe am Ort des Geschehens und die Nähe zu den Protagonisten jener umwälzenden Ereignisse machen seine Fotoreportage über Kuba zur einzigartigen historischen Dokumentation. In der Folgezeit bereiste Lee Lockwood mehrfach die Insel in der Karibik und ihm gelangen seltene und lange Interviews mit Castro. Ihm wurden Einblicke und Zugänge gewährt, die ansonsten Journalisten aus dem westlichen Ausland in Zeiten des kalten Krieges verwehrt blieben. Insofern liegt mit dem voluminösen Bildband, der 2016 unter dem Titel „Lee Lockwood – Castros Kuba“ (Untertitel: Ein Amerikaner in Kuba. Reportagen aus den Jahren 1959 - 1969) im renommierten Taschen-Verlag erschienen ist, ein Werk mit spektakulären und einzigartigen Foto-Dokumentation über Castro und Kuba vor. Der Betrachter erhält so einen guten Einblick in die Entwicklung und den Aufbau des sozialistischen Staates in den sechziger Jahren. Die fotografischen Aufnahmen von Massendemonstration mit Reden von Fidel Castro sind mitunter viel Pathos unterliegt, zeigen aber dadurch sehr authentisch die einzigartige Wirkung des Revolutionsführer auf die Massen und seinen Rückhalt in der Bevölkerung Kubas. Ganz hervorragend ergänzt wird der großartigen Bildband durch die Beiträge des Lateinamerikaexperten Saul Landau, die es dem Leser ermöglichen, den historischen Kontext zu den Bildern richtig einzuordnen. Lee Lockwood – Castros Kuba. Taschen-Verlag, Köln 2016, gebundene Ausgabe, 360 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Format 26,6 x 4 x 34,8 cm, Text in deutscher Sprache, ISBN-13: 978-3836532402. Willi Wilhelm, Bornheim, August 2016.