Leviathan

Roman

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Gueret, Hauslehrer in einem verschlafenen französichen Provinznest, ist früh gealtert und vom Leben enttäuscht. Kraft zu einem Ausbruch hat er nicht. Von Anfang an scheint ihm auch die Leidenschaft, die ihn zu der hübschen Angele hinzieht, aussichtslos. Als er begreift, daß die 'Liebe' des Mädchens durchaus zu erlangen ist und daß zahlreiche Männer von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, gerät er außer sich.
Rezension
"Kennen Sie den "Leviathan"? Zum zehnten Male las ich ihn. Ich würde Sie beneiden, wenn Sie die erste Lesung noch vor sich hätten." (Georg Kaiser)

"Schuldhafte Verstrickungen, obsessive Wünsche und todschwarze Nachtphantasien - dargeboten in einer klaren, vibrierenden Sprache." (Marko Martin in 'Die Welt')
Portrait

Julien Green wurde am 6. September 1900 als Sohn amerikanischer Eltern in Paris geboren, er wuchs zweisprachig auf und wurde protestantisch erzogen. 1916 konvertierte er zum Katholizismus. 1919 bis 1922 studierte er in Charlottesville/Virginia unter anderem Geschichte und Griechisch. Ab 1922 wieder in Paris. Bereits mit seinem dritten Roman, ›Leviathan‹ (1929), erlangte er Weltruhm. 1940-45 Emigrant in Amerika. 1971 Mitglied der Académie française. Green starb am 13. August 1998 in Paris.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.08.1997
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-12384-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,2/12,1/2,2 cm
Gewicht 304 g
Originaltitel Léviathan Erstveröffentlichung: Paris 1929
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Eva Rechel-Mertens
Buch (Taschenbuch)
9,50
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In der Fremde
von Polar aus Aachen am 24.06.2007

Ein Mord geschieht in der Provinz und deckt die Mechanismen auf, nach denen die Bewohner bislang miteinander haben auskommen können. Die ganze Palette menschlicher Schwächen wird in diesem Roman ans Tageslicht gezerrt, nicht zuletzt die Eifersucht, die Liebe, der Haß. Und es ist wieder einmal der Fremde, der von... Ein Mord geschieht in der Provinz und deckt die Mechanismen auf, nach denen die Bewohner bislang miteinander haben auskommen können. Die ganze Palette menschlicher Schwächen wird in diesem Roman ans Tageslicht gezerrt, nicht zuletzt die Eifersucht, die Liebe, der Haß. Und es ist wieder einmal der Fremde, der von außen in die Idylle eindringt und das Ganze in Einsturz bringt. Ausgerechnet der Hauslehrer verliebt sich in Angèle und verzweifelt über die Tatsache, daß sie auch an andere Herren vermietet wird. Julien Greens Helden als solche zu bezeichnen, fällt schwer, da sie sich in ihren Abgründen verirren, egal wie verzweifelt sie manchmal auch dagegen ankämpfen. Aber es bleiben doch Helden, da sie im Gegensatz zu jenen, denen alles gelingt, in sich das unverfälschte Leben spiegeln. Und der Betrachter, der Leser richtet diese Helden durch seine erhabene Moral, indem er sich abgrenzt und sich davor fürchtet, den Faden bis zu sich selbst weiter spinnen zu können. Ein Roman, der soviel Kraft besitzt, daß er immer wieder aus der Versenkung auftaucht.