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Load

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Rezension
New York (ts) - Das Quartett aus San Francisco zählt seit einem Jahrzehnt zu den experimentierfreudigsten Bands des Metal-Genres. Fünf Jahre nach "Metallica", dem letzten Album, das weltweit 14 Millionen Einheiten verkaufte, meldet sich die Gruppe mit "Load" zurück. Die 14 neuen Heavy-Metal-Hymnen knüpfen nahtlos an Klassiker wie "Enter Sandman" an. Seit März 1995 arbeitete Metallica im Heimstudio von Drummer Lars Ulrich an 29 Kompositionen, von denen sie schließlich 14 Tracks im Frühjahr 1996 in zwei New Yorker Studios aufnahmen. Die abermals unter Regie von Produzent Bob Rock eingespielten Stücke präsentieren Metallica als traditionsbewußte Metalband, die trotz der in den letzten fünf Jahren stark gewandelten Rockszene, an ihrem Sound festhält. "Unsere Musik sollte fließender, schmieriger werden," erklärt Lars Ulrich die einzige Aufgabe, die sich die Musiker vor Beginn der Aufnahmen gesetzt hatten. Und sie haben sie mit beeindruckender Souveränität gelöst, ohne dabei die eigenen Wurzeln zu verraten. Schon der erste Track "Ain't My Bitch" stellt eindringlich klar, daß "Load" an den geradlinigen Stil des Vorgängers anknüpft, wobei die Band um den charismatischen Frontmann und Songwriter James Hetfield ihren Sound auf vielfältige Weise verfeinert hat. Southern-Rock-Elemente ("Ronnie") und bluesige Phrasierungen ("2x4") fanden dabei ebenso Einlaß in das mit schweren Gitarrenriffs und harten Drumbeats gestrickte Soundkostüm wie Anleihen bei aktuellen Metal-Formationen wie Alice In Chains ("The House That Jack Built") und Danzig ("King Nothing"). Besonders die bodenständigen Powerballaden "Until It Sleeps" und "Thorn Within" halten jedem Vergleich mit den Metallica-Klassikern "One" und "Nothing Else Matters" stand, ohne dabei wie eine bloße Kopie dieser Songs zu klingen. Überzeugendster Track ist allerdings "Hero Of The Day", in dem sich eine eingängige Melodie und ein Rhythmusgewitter ohne Beispiel zu einem faszinierenden Songtornado verbinden. Kein Zweifel: Mit "Load" verteidigt Metallica den Metal-Thron bravourös. (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 03.06.1996
EAN 0731453261822
Genre Heavy Metal
Hersteller Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH
Spieldauer 79 Minuten
Komponist Metallica
Musik (CD)
17,99
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Verräter des Metal? Nie und nimmer
von Vielleser am 02.09.2005

mehr noch als für das "black Album" wurden Metallica für dieses Album als Verräter bezeichnet. Zum einen durch den sehr blues-lastigen Sound zum anderen, weil viele Gitarren-Soli weggefallen sind. Letzteres ist sicherlich schade, jedoch passen zu dem Wesen des Albums einfach keine minutenlangen Solos. Vermisst man auch nicht wirklich.... mehr noch als für das "black Album" wurden Metallica für dieses Album als Verräter bezeichnet. Zum einen durch den sehr blues-lastigen Sound zum anderen, weil viele Gitarren-Soli weggefallen sind. Letzteres ist sicherlich schade, jedoch passen zu dem Wesen des Albums einfach keine minutenlangen Solos. Vermisst man auch nicht wirklich. Und zum Thema Verrat: Metallica machen hier die Musik, die ihnen gefällt, sie müssen niemandem mehr etwas beweisen. Und das ist auch gut so, denn man hört, dass ihnen das Zusammenspielen wieder Spass macht und nicht von Plattenfirmen initiiert wurde. Statt Verrat haben sie es eher geschafft, das Schattendasein der Musikrichtung zu beenden und es von einem verstauben Image zu befreien! Danke dafür, Metallica...

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Durchladen und...
von Thomas Zörner aus Lentia am 15.07.2009

Metallica versuchte sich im Jahre 96 mal auf anderen Wegen. Scheinbar gelangweilt vom Trash versuchten sich Hetfield und Co am Hard Rock und stießen damit viele Fans vor den Kopf. Zwar ist "Load" sicher das schwächste Album der Jungs aus der Bay Area, aber auch dieses hat seine Highlights,... Metallica versuchte sich im Jahre 96 mal auf anderen Wegen. Scheinbar gelangweilt vom Trash versuchten sich Hetfield und Co am Hard Rock und stießen damit viele Fans vor den Kopf. Zwar ist "Load" sicher das schwächste Album der Jungs aus der Bay Area, aber auch dieses hat seine Highlights, auch wenn diese rarer gesät sind. Da wäre zum Beispiel der Opener "Ain't My Bitch", der durchaus mit seinem groovenden Charme zu überzeugen weiß, oder das ähnlich funktionierende "King Nothing". Auch bei seinen ruhigen Momenten hat das Album etwas zu bieten wie das wunderbare "Until It Sleeps", aber leider erweist sich beinahe der komplette Rest als Füllmaterial Spontan könnte ich keine Melodie einer der restlichen Nummern summen, da sie nicht derartig hängen bleiben wie z.B. ein "Nothing Else Matters", "Battery" oder "One". Aber selbst "Load" steht noch weit über vielem was sich in der Metal/Rock Szene Musik nennt, auch wenn es Metallicas Tiefpunkt darstellt.

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LOAD!
von einer Kundin/einem Kunden aus Castrop-Rauxel am 03.05.2006

Das große Hardrock experiment von Metallica sollte mit Load eingeleitet werden uns es stößt allen Metallica Fans vor den Kopf da die Härte und das Konsequentlose power Metalgefrikel fehlt und ihnen sogar der Verrat vorgeworfen wurde an dem Metal....aber wenn man es mal von der positiven seite sieht ist... Das große Hardrock experiment von Metallica sollte mit Load eingeleitet werden uns es stößt allen Metallica Fans vor den Kopf da die Härte und das Konsequentlose power Metalgefrikel fehlt und ihnen sogar der Verrat vorgeworfen wurde an dem Metal....aber wenn man es mal von der positiven seite sieht ist dies wohl die beste Hardrockplatte der letzten 20Jahre aber für den echten Metalfan ist dieses Album ein fehleinkauf lediglich zur Komplettierung der Kollektion wäre diese Platte es wert zu kaufen.....Until it sleepz ist eine der Singles und weiss durchaus zu gefallen und King Nothing is acu sehr gut und wenn man genau hin hört merkt man das der Song von der Abfolge (Enter Sandman) sehr ähnelt...ansonsten sind noch Waisting my Time sehr gut und Aint my Bitch is nich schlecht trotzdem kann dieses Album nich mit den anderen Alben mithalten......deshalb 3Sterne.....

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