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Loney

(56)
The Loney - ein verregneter, unwirtlicher Landstrich an der nordenglischen Küste. In der Karwoche des Jahres 1976 pilgert eine brüchige kleine Glaubensgemeinschaft aus London dorthin, um in der Wallfahrtskirche der heiligen Anna für ein Wunder zu beten: möge Hanny, äußerlich schon fast ein Mann, doch von kindlichem Gemüt, von seiner Krankheit erlöst werden. Dreißig Jahre später legt ein Erdrutsch bei The Loney die Leiche eines Babys frei. In Hannys jüngerem Bruder Tonto weckt dies Erinnerungen an jene Reise, die er all die Jahre tief in seinem Inneren verborgen hatte. Doch jetzt drängt die Vergangenheit mit Macht an die Oberfläche und droht, ihm den Boden unter den Füßen wegzureißen.
Dieser ungewöhnliche, faszinierende Roman erweckt mit stilistischer Brillanz und einem virtuosen Gespür für Zwischentöne Charaktere und Landschaft zum Leben. Zugleich stellt er grundsätzliche Fragen nach dem Wesen von Glauben und Aberglauben, Vertrauen und Hoffnung.
Rezension
Kai Lohnert, Literatur-Experte Thalia:
"„The Loney - dieses seltsame Nirgendwo zwischen den Flüssen Wyre und Lune“, so beginnt dieser klirrend spannende Debütroman des Engländers Andrew Michael Hurley, der in Großbritannien bereits zum Überraschungshit wurde. „Loney“ ist ein Ort an der Nordwestküste Englands, und zwar genau der richtige Ort für eine schaurige Geschichte, in der es um Fragen des Glaubens und des Aberglaubens geht. Gleich von der ersten Seite an hat mich Hurleys Talent, eine gruselige Atmosphäre zu schaffen, gepackt. Am Anfang steht eine Entdeckung: Der Fund einer Babyleiche ruft beim Erzähler Erinnerungen an ein Ereignis wach, das sich 1976 zugetragen hat. Damals war er mit seiner streng katholischen Familie und anderen Gemeindemitgliedern an diesen mysteriösen Ort gezogen, um für die Heilung seines älteren und geistig zurückgebliebenen Bruders Hanny zu beten. Doch plötzlich geschehen dort unheimliche Dinge - bewegt von Kräften, die viel, viel älter sind als wir. Ein Buch, so genial konstruiert, dass es einem den Atem raubt!"
Portrait
Andrew Michael Hurley, geboren 1975, lebt nach Stationen in Manchester und London in Lancashire, wo er Englische Literatur und Kreatives Schreiben unterrichtet. Er hat bisher zwei Erzählungsbände veröffentlicht, Loney ist sein erster Roman. Zunächst in England bei einem kleinen Independent-Verlag erschienen, entwickelte sich Loney bald zum Geheimtipp und wurde im Januar 2016 mit dem Costa Award für das beste Debüt des Jahres ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 09.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-550-08137-8
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 210/128/29 mm
Gewicht 440
Originaltitel The Loney
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00
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In the Loney treffen religiöser Aberglaube und eine sehr spannende Gruselgeschichte aufeinander. Denn in diesen nordenglischen Küstenort macht eine Gruppe Gläubiger eine Pilgerreise, um sich zu reinigen. Aber auch, um für Wunder zu beten, denn Hanny hat eine unheilbare Krankheit. Viele Jahre später wird in diesem verlassenen Landstrich In the Loney treffen religiöser Aberglaube und eine sehr spannende Gruselgeschichte aufeinander. Denn in diesen nordenglischen Küstenort macht eine Gruppe Gläubiger eine Pilgerreise, um sich zu reinigen. Aber auch, um für Wunder zu beten, denn Hanny hat eine unheilbare Krankheit. Viele Jahre später wird in diesem verlassenen Landstrich die Leiche eines Babys gefunden. Was geschah wirklich in dieser Karwoche vor über 30 Jahren? Glaube und Aberglaube verschmilzen zu dieser spannenden unheilvollen Gruselstory. Sehr, sehr unheimlich.

„Eine Frage des Glaubens“

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Ein Priester, der ins Wanken kommt; eine Mutter, die sich verzweifelt an den Grundmauern ihrer Welt klammert und zwei Brüder, die Licht ins Dunkel bringen und somit für einen von beiden alles verändern.

So vollkommen anders und doch überzeugend, weist "Loney" nicht nur Abgründe der menschlichen Gesellschaft auf, sondern fesselt seinen
Ein Priester, der ins Wanken kommt; eine Mutter, die sich verzweifelt an den Grundmauern ihrer Welt klammert und zwei Brüder, die Licht ins Dunkel bringen und somit für einen von beiden alles verändern.

So vollkommen anders und doch überzeugend, weist "Loney" nicht nur Abgründe der menschlichen Gesellschaft auf, sondern fesselt seinen Leser auch Seite für Seite umso mehr, sodass man diesen durchaus packenden und gleichzeitig bizarren Roman nicht mehr aus der Hand legen will, bevor man nicht hinter alle Geheimnisse gestiegen ist.

Unglaublich gut. Ein Buch mit Suchtfaktorgarantie!

„Unheimlicher Schauerroman, der lange nachwirkt!“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Eine kleine, tief religiöse Gemeinde macht wie jedes Jahr eine Pilgerfahrt in den kleinen Küstenort „The Loney“, um am dortigen Schrein für ein Wunder zu beten. Der Bruder des Protagonisten Tonto ist seit seiner Geburt geistig zurück geblieben und spricht zudem kein Wort. Das soll nun durch viel beten behoben werden. Während die kleine Eine kleine, tief religiöse Gemeinde macht wie jedes Jahr eine Pilgerfahrt in den kleinen Küstenort „The Loney“, um am dortigen Schrein für ein Wunder zu beten. Der Bruder des Protagonisten Tonto ist seit seiner Geburt geistig zurück geblieben und spricht zudem kein Wort. Das soll nun durch viel beten behoben werden. Während die kleine Gemeinde sich immer weiter in diese Wallfahrt hinein steigert, erkunden die beiden jungen Brüder die Umgebung am Küstenort und machen dort seltsame Entdeckungen...

Das Debüt von Andrew Michael Hurly hat es wirklich in sich! Sprachlich versiert entwirft er seine Geschichte und zieht den Leser immer tiefer mit hinein. Manche der Charaktere bleiben sehr blass, andere sind dafür sehr detailreich ausgearbeitet. Dieses Verhältnis hält sich gut die Waage, den manche der Pilger sind nur schmückendes Beiwerk. Die wirklich handelnden Personen bekommen genau den Raum, den sie brauchen, um den Leser zu überzeugen. Vor allem die Mutter, die sich ohne Rücksicht auf Verluste ihrem religiösen Fanatismus hingibt, wurde vom Autor sehr gut ausgearbeitet. Sie wirkt in ihrer Art sehr abstoßend, wohingegen Tonto und Hanny dem Leser richtig ans Herz wachsen können. Ihre tiefe Bindung zueinander wird sehr verständlich und überzeugend geschildert. Noch dazu sind die Beschreibungen des kleinen Ortes „The Loney“ dem Autoren so gut gelungen, dass man sich zwischendurch in eine Decke wickeln möchte, weil man die kühle und regnerische Umgebung zu spüren beginnt.
Vielfach wurde nun kritisiert, dass dieses Buch sehr viele lose Fäden und ein offenes Ende bietet, wodurch die ein oder andere Frage zurück bleibt. Dieser Umstand hat mich jedoch wenig gestört, denn gerade die eigenen Überlegungen sind es, die dieses Buch noch lange nachwirken lassen. Die unheimlichen und gruseligen Begebenheiten sind nicht erklärbar und vielmehr eine Sache der Interpretation. Was bleibt ist ein gefühl- und stimmungsvoller Schauerroman, der Zeit seitens des Lesers braucht, denn hier ist wirklich Aufmerksamkeit gefordert! Großartig!

„Kann Glaube Berge versetzen, und wie lange bleibt ein Verbrechen unentdeckt?“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Eine kleine Gruppe streng gläubiger Christen reist mit ihrem neuen Pfarrer (Father Bernhard) zu dem abgelegenen Küstenörtchen The Loney. Das vordringliche Ziel dieser wiederholten Pilgerreise ist es, den jugendlichen und geistig unterentwickelten Hanny mit Gebeten in einem bestimmten Schrein von seinen Defiziten zu heilen. Erzählt wird Eine kleine Gruppe streng gläubiger Christen reist mit ihrem neuen Pfarrer (Father Bernhard) zu dem abgelegenen Küstenörtchen The Loney. Das vordringliche Ziel dieser wiederholten Pilgerreise ist es, den jugendlichen und geistig unterentwickelten Hanny mit Gebeten in einem bestimmten Schrein von seinen Defiziten zu heilen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Hannys quirligem, jüngeren Bruder Tonto.
Doch während sich die Erwachsenen an strenge Verhaltensregeln und Traditionen klammern, welche Father Bernhard zunehmend seltsamer vorkommen, entdeckt Tonto gemeinsam mit Hanny furchterregende Bilder der Vergangenheit und wird unverschuldet Zeuge eines brutalen Verbrechens.
The Loney erschien vorerst nur bei einem kleinen Verlag in Großbritannien und wurde zum Geheimtipp. Der Debütroman von Andrew Michael Hurley wurde im Januar 2016 mit dem Costa Book Award für das beste Debüt des Jahres ausgezeichnet.

E. Schmalzer, Thalia-Buchhandlung Trier

Diese atmosphärische Geschichte zweier Brüder und des Geheimnisses ihrer Kindheit bietet subtilen Grusel am dafür wohl perfekten Schauplatz abwechslungsreich und packend erzählt. Diese atmosphärische Geschichte zweier Brüder und des Geheimnisses ihrer Kindheit bietet subtilen Grusel am dafür wohl perfekten Schauplatz abwechslungsreich und packend erzählt.

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Eine unheimliche Familiengeschichte an der Küste Englands. Die düstere Atmosphäre lässt einen schon ab den ersten Seiten nicht mehr los. Eine unheimliche Familiengeschichte an der Küste Englands. Die düstere Atmosphäre lässt einen schon ab den ersten Seiten nicht mehr los.

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Ein dicht erzählter, sprachlich hervorragender Roman! Hier werden religiöse Aspekte beleuchtet und Glaubensfragen gestellt. Das alles in unheimlicher, schauerhafter Atmosphäre! Ein dicht erzählter, sprachlich hervorragender Roman! Hier werden religiöse Aspekte beleuchtet und Glaubensfragen gestellt. Das alles in unheimlicher, schauerhafter Atmosphäre!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler

Solider aber nicht überwältigender Grusel-Thriller. Durchaus lesenswert. Solider aber nicht überwältigender Grusel-Thriller. Durchaus lesenswert.

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Dunkle Geheimnisse und eine Familie, die sich ihrer Vergangenheit stellen muss. Zwischentöne und eine düstere Landschaft bilden den Rahmen für die Hsndlun Dunkle Geheimnisse und eine Familie, die sich ihrer Vergangenheit stellen muss. Zwischentöne und eine düstere Landschaft bilden den Rahmen für die Hsndlun

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
56 Bewertungen
Übersicht
7
21
21
7
0

Loney
von Gisela Simak aus Landshut am 02.03.2017

Meine Meinung Die Geschichte wird aus der Sicht von Tonto erzählt. Ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen. Aber nach ein paar Seiten legte ich das Buch nur noch beiseite, um alltägliche Dinge zu verrichten. Die kleine brüchige Glaubensgemeinschaft hatte mich in ihren Bann gezogen. 1976 Eine religiöse Gruppe fährt mit... Meine Meinung Die Geschichte wird aus der Sicht von Tonto erzählt. Ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen. Aber nach ein paar Seiten legte ich das Buch nur noch beiseite, um alltägliche Dinge zu verrichten. Die kleine brüchige Glaubensgemeinschaft hatte mich in ihren Bann gezogen. 1976 Eine religiöse Gruppe fährt mit ihren neuen Father von London zur nordenglischen Küste "Loney!" Seine Schäflein betrachten ihn misstrauisch. Hat er doch sogar nichts mit dem verstorbenen Pfarrer Wilfred gemein. Auf Loney herrscht eine Düsternis, die einem samt Regen beim Lesen in die Glieder kriecht. Nicht alle waren mit dieser Reise einverstanden. Hanny ist der ältere von zwei Brüdern. Jedoch kann er nicht sprechen und sein Geist ist der eines Kindes geblieben. Sein jüngerer Bruder Tonto kümmert sich liebevoll um ihn. Viele Dinge auf der Insel muten gruselig an. Hanny und sein kleiner Bruder Tonto haben eine Begegnung mit einem zwielichtigen Ehepaar und einer jungen schwangeren Frau. Wir haben es hier mit einer Gruppe von Menschen zu tun, die zum Teil sehr fanatisch agieren. Mir kam oft der Gedanke, es mit einer Sekte zu tun zu haben. Hanny soll erlöst vom Schwachsinn werden und endlich reden. Abhilfe erhofft man sich von der heiligen Anna. Ihretwegen pilgert man schließlich zur Wallfahrtskirche. Hannys Mutter scheint den extremen Glauben zu brauchen. Menschen die es lockerer sehen, sind in ihren Augen des Teufels. Beim Lesen dachte ich mir oft, wer es von diesen, ach so Gläubigen, wirklich ernst meint. Der neue Father war mir eigentlich sympathisch. Ich denke, vom Fasten hielt er nicht allzu viel. Auch den strengen Glauben von Hannys Mutter konnte er nicht nachvollziehen. Menschen, wie sie verschiedener nicht sein könnten, verbringen gemeinsam Zeit in dem düsteren Haus Mooring. Ich war mir sicher, dass noch einige Dinge ans Tageslicht kommen, die man niemals vermuten würde. Besonders gespannt war ich, was es mit dem plötzlichen Tod von Father Wilfred auf sich hatte. Wie beim Klappentext schon erwähnt, wird nach 30 Jahren die Leiche eines Babys gefunden. Fazit Father Bernard pilgert mit einer Gruppe Gläubigen an einen Ort, um einen geistig zurückgebliebenen Jungen zu heilen, der nicht sprechen kann. Eine gläubige Mutter kann nicht akzeptieren, dass ihr Sohn nicht der Norm entspricht. Eine düstere Atmosphäre ist ständiger Begleiter in dieser Geschichte. Die Erzählung spielt überwiegend im Jahr 1976. Sie wird aus der Sicht von Tonto erzählt. Tonto hat in der Gegenwart einiges zu verarbeiten. Mir hat der Schreibstil und seine speziellen Protagonisten eine schlaflose Nacht beschert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich freiwillig mit gepilgert und habe das Gruseln gelernt. Sturm und Regen peitscht über das Haus hinweg, indem sich Menschen befinden, von denen ich lange nicht wusste, wie ich sie einordnen muss. Sind sie verlogen, fanatisch, abhängig oder einfach nur böse? Rund um Mooring ist es düster. Vor allem im Wald ..... Ob mir das Ende gefallen hat? Ich kann nicht ja sagen. Aber, das gesamte Buch ist ein richtiges Highlight für mich. Mit so einem fantastischen Buch habe ich nicht gerechnet. Ich empfehle "Loney" auch Lesern, die nichts von der Kirche halten. Für mich ist das Buch eine Mischung aus Drama, Thriller, Fanatismus, Horror und Mystery. Danke Michael Hurley

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Loney
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 05.12.2016

Zu Lebzeiten des Pfarrers Wilfred fuhr die Gemeinde jedes Jahr zu Ostern als Pilgerfahrt nach The Loney, einem kleinen Küstenort in England. Und jedes Jahr wurde Hanny in eine Grotte mit heiligem Wasser gebracht um dort von seinen Leiden erlöst zu werden. Hanny redet nicht, ist geistig zurückgeblieben und... Zu Lebzeiten des Pfarrers Wilfred fuhr die Gemeinde jedes Jahr zu Ostern als Pilgerfahrt nach The Loney, einem kleinen Küstenort in England. Und jedes Jahr wurde Hanny in eine Grotte mit heiligem Wasser gebracht um dort von seinen Leiden erlöst zu werden. Hanny redet nicht, ist geistig zurückgeblieben und während er für die Erwachsenen unverständlich ist, weiß nur sein jüngerer Bruder, Tonto genannt, mit ihm umzugehen. Nach Pfarrer Wilfreds plötzlichem Unfalltod (oder war es doch Selbstmord?) ist der neue und junge Pfarrer mit der Gemeinde zu dieser Pilgerfahrt aufgebrochen. Doch er erfüllt nicht die Erwartungen, es wird nicht ständig gebetet, er möchte auch Kontakt zu den Menschen im Ort. Doch diese sind, wie der Ort selbst, seltsam, sehr eigenbrötlerisch und gewalttätig. Auf den Streifzügen, die die Brüder unternehmen kommen sie an ein besonderes Haus mit einer jungen Frau und dem neugeborenen Baby. Nach diesem Zusammentreffen ändert sich für Hanny alles - er spricht. Dieses wird der wundersamen Quelle zugeschrieben, doch liegt es wirklich daran? Eine mysteriöse Handlung, sehr detailgenau und liebevoll beschriebene, sehr unterschiedliche Charaktere machen diesen besonderen Roman aus. Die Handlung springt in verschiedenen Zeiten und die Schreibweise passt sich dieser Zeit an.

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Der Alptraum wird wahr
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 20.09.2016

The Loney - ein verregneter, unwirtlicher Landstrich an der nordenglischen Küste. In der Karwoche des Jahres 1976 pilgert eine brüchige kleine Glaubensgemeinschaft aus London dorthin, um in der Wallfahrtskirche der heiligen Anna für ein Wunder zu beten: möge Hanny, äußerlich schon fast ein Mann, doch von kindlichem Gemüt, von... The Loney - ein verregneter, unwirtlicher Landstrich an der nordenglischen Küste. In der Karwoche des Jahres 1976 pilgert eine brüchige kleine Glaubensgemeinschaft aus London dorthin, um in der Wallfahrtskirche der heiligen Anna für ein Wunder zu beten: möge Hanny, äußerlich schon fast ein Mann, doch von kindlichem Gemüt, von seiner Krankheit erlöst werden. Dreißig Jahre später legt ein Erdrutsch bei The Loney die Leiche eines Babys frei. Der Schreibstil von Andrew Michael Hurley ist interessant, fesselnd, spannend und dunkel. Wie das passende Cover wird auch die Geschichte sich in einer düsteren Atmosphäre geschrieben. Eine Gänsehaut passt gerade dazu und wird garantiert. Auch an Spannung ist gedacht worden, diese zieht sich durch das ganze Buch und bleibt konstant, es wird auch nicht langweilig. Man liest sich durch die Kapitel aber Antworten auf die verschiedenen Fragen bekommen wir nicht. Die Antworten bekommt man, wenn auch einige sehr unglaubwürdig sind, erst am Schluss. Es ist eine Geschichte die, wenn man sich auf diese einlässt, die man nicht so schnell vergessen wird. Man müsste es öfters lesen bis man damit richtig abgeschlossen hat.

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