Love Letters to the Dead (deutsche Ausgabe)

(111)
Eine Geschichte voller Liebe und Weisheit: Das beeindruckendste Jugendbuch des Jahres
Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben...
Rezension
"Eine wundervolle, gefühlvolle und intensive Geschichte." Mädchen
Portrait
Ava Dellaira ist Absolventin des Iowa Writers' Workshop, an dem sie als Truman Capote Stipendiatin teilnahm. Sie wuchs in Albuquerque, New Mexiko auf. Ihren Bachelor machte sie an der Universität von Chicago. Sie glaubt, dass Love Letters to the Dead seinen Anfang nahm, als sie das zweite Mal in ihrem Leben ein Album kaufte -, Nirvanas In Utero - es sich in Schleife anhörte und dabei ihr Tagebuch vollschrieb. Heute lebt Ava Dellaira in Santa Monica, ist in der Filmbranche tätig und arbeitet an ihrem zweiten Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 23.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-16314-6
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 222/147/40 mm
Gewicht 635
Verkaufsrang 40.753
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Laurel reift an ihrem ersten Jahr an der Highschool. Trotz des schwere Gepäcks von Schuldgefühlen und Kummer um den Tod ihrer Schwester lässt sie sich nicht unterkriegen. Am Ende konnte mich das Buch zu Tränen rühren und tief mitnehmen. Laurel reift an ihrem ersten Jahr an der Highschool. Trotz des schwere Gepäcks von Schuldgefühlen und Kummer um den Tod ihrer Schwester lässt sie sich nicht unterkriegen. Am Ende konnte mich das Buch zu Tränen rühren und tief mitnehmen.

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Denn ganz ehrlich - dieses Buch hat ihn verdient! Eine zutiefst emotionale Geschichte, die noch Tage danach Spuren in den Gedanken hinterlässt. Denn ganz ehrlich - dieses Buch hat ihn verdient! Eine zutiefst emotionale Geschichte, die noch Tage danach Spuren in den Gedanken hinterlässt.

„Love letters to the Death“

K. Meyer, Thalia-Buchhandlung Halle

Das Buch ist mal ganz anders geschrieben, nämlich in Form von Briefen an die Toten.

In dieser sehr bewegenden und berührenden Geschichte geht es um Schuld, Angst, Verlust, Freundschaft und um die erste Liebe. Und um die großen und kleinen Geheimnisse im Leben
Das Buch ist mal ganz anders geschrieben, nämlich in Form von Briefen an die Toten.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
111 Bewertungen
Übersicht
62
33
13
3
0

Ein Buch, das mich zwiegespalten zurücklässt
von Skyline Of Books am 15.03.2015

Klappentext „Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger.... Klappentext „Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …“ Gestaltung Ich finde das Cover wunderschön und besonders gut finde ich es, dass das englische Originalcover samt Titel übernommen wurde. Ich mag die Farbgebung des Covers, auch wenn sich mir der Sinn des „schwebenden“ Mädchens in der Mitte nicht ganz erschließt, so ist es dennoch ein Eyecatcher. Dass es einen Laptop in den Händen hält und so aussieht als würde es etwas tippen, passt wieder sehr gut zur Geschichte. Aber am deutschen Cover stört mich etwas das Zitat bzw. die Werbung am unteren Rand des Covers, das stört irgendwie mein Ästhetikempfinden, weil das Cover so etwas überladen wirkt mit zu viel Text. Meine Meinung „Love Letters to the Dead“ war wirklich eine unglaublich intensive, bewegende und gefühlvolle Geschichte. Die Protagonistin Laurel hat auf mich authentisch gewirkt. Nicht jeder ist offen, extrovertiert und lässt gleich alle in sich hineinblicken. Mit ihr konnte ich mich gut identifizieren und je nachdem, was man so für Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht hat, ist man vielleicht auch vorsichtig und öffnet sich nicht sofort, weil man Angst hat verletzt oder ausgenutzt zu werden. Laurel schreibt Briefe an verstorbene, berühmte Persönlichkeiten und Stars. Dazu muss ich sagen, dass ich viele dieser Personen nicht kenne/kannte. Ich hätte sie googlen müssen (teilweise hab ich dies gemacht, teilweise war ich aber zu faul). Personen wie River Phoenix oder Elizabeth Bishop waren mir beispielsweise gänzlich unbekannt. Da habe ich teilweise schon an mir und meinem Verstand gezweifelt. Schön fand ich es aber, dass Laurel begründet, warum sie die jeweilige tote Person ausgewählt hat. So konnte ich als Leser ihr Handeln gut nachvollziehen. Allerdings habe ich noch keinen geliebten Menschen verloren (ganz anders als Laurel). Deswegen ist es für mich ein wenig schwer, ihre Lethargie und Trauer komplett nachzuempfinden. Ich kann ja verstehen, dass sie zu Beginn des Verlustes trauert und sich zurückzieht, aber irgendwann sollte sie doch auch aus ihrer Starre erwachen. Sie selber kann nicht ihr Leben an sich vorbeziehen lassen (auch wenn sie es vielleicht gerne würde). Erst ganz zum Schluss des Buches kann Laurel mit ihrer Trauer umgehen und hat gelernt sie zu verarbeiten. Da hat sie eine große Entwicklung durchgemacht, die mir gut gefiel. Ihre Charakterentwicklung hätte für meinen Geschmack ein wenig eher kommen können (da sich das Buch so etwas hingezogen hat). Die Handlung zog sich für meinen Geschmack nämlich hin. Sie schritt wirklich langsam voran, was natürlich (und verständlicherweise) daran liegt, dass wir als Leser so intensiv und ausführlich in Laurels Gedanken sowie Gefühle eintauchen und diese ihren Raum brauchen, um sich zu entfalten. Aber dennoch kam ich nicht umhin mich an manchen Stellen zu langweilen. Generell mochte ich die Figuren in „Love Letters to the Dead“ sehr gerne. Nicht nur Laurel hat eine Leidensgeschichte und ihr Päckchen zu tragen, sondern auch die anderen Figuren haben etwas Trauriges an sich. Das macht sie irgendwie sehr real und greifbar, weil sie so sind wie du und ich und nicht so perfekt wie manch andere Romanfigur. Wobei ich die Liebesbeziehung, die zwischen Laurel und Sky entsteht, etwas abrupt fand. Er kam in ihr Leben und schwupps, sie waren sofort zusammen. Aber ich muss auch sagen, dass mir "Love Letters to the dead" insgesamt etwas zu unspektakulär gewesen ist. Ich war berührt, aber nicht so oft wie ich es hätte sein können und die Handlung plätscherte teils sehr vor sich hin. Zudem fand ich manche Dinge auch recht übertrieben oder zumindest überspitzt (was genau kann ich nicht verraten ohne zu spoilern). Es war zwar realistisch, dass auch viele der Nebenfiguren "ihr Päckchen zu tragen haben" und das hat mir ja auch gefallen, aber irgendwann war dann auch mal der Gipfel erreicht. Aber stattdessen kam immer mehr und mehr trauriges ans Licht...das war irgendwann zu viel des Guten. Und abschließend das Happy End. Vorher so viel Traurigkeit und am Ende geht alles gut aus. Der Realitätsnähe wegen hätte ich es schöner gefunden, wenn wenigstens ein kleiner "Wermutstropfen" in das Happy End getropft worden wäre, damit die Geschichte so realistisch bleibt wie sie zuvor erschien. Aber so? Ende gut alles gut erschien mir hier so, als ob die Autorin dieses Ende der Leser wegen gewählt hat. Fazit „Love Letters to the Dead“ ist ein Buch, das mich zwiegespalten zurücklässt. Einerseits war ich sehr berührt von den traurigen Geschichten der Figuren, andererseits war mir der Roman zu unspektakulär, etwas übertrieben und das Ende viel zu viel Happy End im Vergleich zu der Traurigkeit, die vorher so dominant war. Knappe 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

Aufwühlender Jugendroman
von NiWa aus Euratsfeld am 09.04.2016

Es fängt mit einer banalen Hausaufgabe im Englischunterricht an. Es soll ein Brief an eine verstorbene Berühmtheit geschrieben werden. Laurel schreibt an Kurt Cobain und hängt weitere Briefe u.a. an Amy Winehouse, Janis Joplin und Judy Garland an. Denn nur den Toten kann Laurel erzählen, wie ihre Schwester May... Es fängt mit einer banalen Hausaufgabe im Englischunterricht an. Es soll ein Brief an eine verstorbene Berühmtheit geschrieben werden. Laurel schreibt an Kurt Cobain und hängt weitere Briefe u.a. an Amy Winehouse, Janis Joplin und Judy Garland an. Denn nur den Toten kann Laurel erzählen, wie ihre Schwester May gestorben ist. Laurel ist an einer neuen Schule, sucht neue Freunde und findet dabei auch die erste Liebe. Sie sieht es als Neustart, denn niemand in ihrer neuen Umgebung weiß, dass sie die Schwester des toten Mädchens ist. Nur den Verstorbenen kann sie sich anvertrauen. Sie erzählt vom Unterricht, den ausgeflippten Freundinnen, dem coolen Jungen Sky und den Schmetterlingen im Bauch, vom Zauber der Jugend und dem Fluch des Erwachsenwerdens und sie erinnert sich an May, der sie ihren Tod nicht verzeihen kann. Dazu schreibt sie u.a. Judy Garland, sie sich schon als Kind mit ?Somewhere over the Rainbow? in den Himmel sang, Amy Winehouse, die sich immer auf?s Neue auf der Bühne selbst erfand und an Kurt Cobain, der sich wahrscheinlich schon im Uterus seine Wut von der Seele schrie. Denn Laurel empfindet diese Wut ebenso, hat den Drang sich selbst zu erfinden und möchte sich eigentlich nur in den Himmel singen, denn ihr geht es gar nicht gut. Die Trauer um die Schwester überwältigt sie, ihre Familie ist schon vor diesem Schicksalsschlag zerborsten und sie gibt sich selbst die Schuld daran. Die Autorin gibt einen eindrucksvollen Einblick in eine gequälte jugendliche Seele. So gern hätte ich Laurel in den Arm genommen, auch im Bewusstsein, dass es nicht viel geholfen hätte, denn diese Wut, mit der wohl jeder in der Jugend umzugehen lernt, wird durch Mays Tod ins Unfassbare verstärkt. Laurel trauert nicht nur um ihre Schwester, sie trauert auch um ihre Familie, die zerbrochen ist, um ihre Kindheit, der sie brutal entrissen wurde, um ihre alten Freunde, denen sie nicht mehr unter die Augen treten will und um die Frau, die May eigentlich hätte werden sollen. Es hat aufgrund des leichten Erzählstils wie ein lockerer Jugendroman begonnen, nahm aber von Seite zu Seite tragischere Züge an und hat mich Laurels jugendlicher Gefühlswelt auf sehr intensive Weise ausgesetzt. Der Bezug zu den verstorbenen Persönlichkeiten hat mir sehr gut gefallen, weil sie der ganzen Geschichte eine besondere Note verleihen. Laurel geht in ihren Briefen immer wieder kurz auf das Leben dieser Menschen ein, was vielleicht nicht ganz glaubwürdig wirkt, aber wahrscheinlich manchen Leser weiterhilft. Die außergewöhnliche Briefform ermöglicht außerdem behutsam in Laurels Seele zu blicken, aber immer nur so weit, wie sie es gerade zulassen will. Ava Dellaira hat mit ?Love Letters to the Dead? einen aufwühlenden Roman geschrieben, der auch den erwachsenen Leser noch einmal durch die emotionale Hölle der Jugend schickt, dabei stark bewegt und zum Nachdenken anregt.

Ein berührendes Buch über den Umgang mit Verlust und das Erwachsenwerden
von Rikku_Revenge am 04.01.2016

Meine Meinung: Ich hatte schon im Vorfeld von dem Buch gehört und war gespannt, ob auch ich es so positiv aufnehmen würde. Doch zuerst einmal zum Cover: Darauf ist ein junges Mädchen zu sehen, das vor der zierlichen, aber großen Schrift und einem Himmel sitzt und etwas schreibt. Dabei handelt es... Meine Meinung: Ich hatte schon im Vorfeld von dem Buch gehört und war gespannt, ob auch ich es so positiv aufnehmen würde. Doch zuerst einmal zum Cover: Darauf ist ein junges Mädchen zu sehen, das vor der zierlichen, aber großen Schrift und einem Himmel sitzt und etwas schreibt. Dabei handelt es sich wohl um Laurel, die gerade wieder einen Brief an bereits verstorbene Stars schreibt. Definitiv ein Cover der Kategorie: Stiller Eyecatcher. Die Erzählweise in Form von Briefen war am Anfang gewöhnungsbedürftig aber schon nach einigen Seiten empfand ich es als sehr angenehm. Vor allem bin ich der Meinung, dass ich durch diese Form auch eine viel emotionalere Beziehung zu der Protagonistin aufbauen konnte. In Briefen schreibt man ja normalerweise aus, was man sich nicht traut, jemanden mündlich mitzuteilen. Genau das war auch bei dieser Geschichte der Fall. Laurel versucht mit den Briefen, den Tod ihrer Schwester und ihr Erwachsenwerden zu verarbeiten. Und an wen soll man sich wenden? An Menschen, die bereits Tod sind, zu denen man aber aufgeschaut hat und die ähnliches durchgemacht haben ? Stars! Laurel schreibt Briefe an ganz verschiedene Personen: Musiker, Schauspieler und Dichter. Ihre Texte kamen mir immer aufrichtig und nah am echten Leben vor. Die teilweise poetische Ausdrucksweise mag manchen eventuell over-the-top sein, aber ich fand sie großartig! Doch Laurel erzählt nicht nur von ihrer Seelenlage, sondern auch von denen ihrer Mitmenschen. Und jeder von ihnen hätte eigentlich ein eigenes Spin-Off verdient, weil ich gerne noch viel mehr über sie erfahren hätte. Fazit: Love Letters to the Dead von Ava Dellaira hat mich wirklich sehr berührt und mit jedem Brief hat mich Laurel mehr mit in ihre Gedankenwelt entführt. Spannende Charaktere, unglaublich nahegehende Texte und eine Geschichte, die die Gefühle auf eine Achterbahnfahrt schickt. Lieber Kurt, dieses Buch hätte dir bestimmt auch gefallen.


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