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Madame Hemingway

Roman

(43)
Chicago 1920: Hadley Richardson hat die Liebe und das Glück bereits aufgegeben, als sie Ernest Hemingway trifft und sofort von seinem guten Aussehen, seiner Gefühlstiefe und seiner Kunst, mit Worten zu verführen, angezogen wird. Die beiden heiraten und gehen nach Paris, wo sie Teil einer schillernden Gruppe Amerikaner werden, unter ihnen Gertrude Stein, Ezra Pound und die Fitzgeralds.
Doch im Paris der goldenen 20er – fiebrig, glamourös, verwegen – lassen sich Familie und Treue kaum aufrechterhalten. Während Hadley, inzwischen Mutter, mit Eifersucht und Selbstzweifeln ringt und Ernests literarische Arbeit allmählich Früchte trägt, wird das Paar mit einer Enttäuschung konfrontiert, die das Ende all dessen bedeutet, was es gemeinsam erträumt hatte.
Portrait
Paula McLain, geboren 1965, studierte an der University of Michigan Kreatives Schreiben und lebte in den Künstlerkolonie Yaddo und MacDowell. Sie veröffentlichte bislang zwei Gedichtsammlungen, ein autobiographisches Werk sowie einen Roman. Paula McLain lebt mit ihrer Familie in Cleveland.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 464, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.06.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783841203069
Verlag Aufbau digital
Verkaufsrang 8.846
eBook
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„Paris, ein Fest fürs Leben“

Maren Oberwelland

In „Madame Hemingway“ beschreibt die Autorin Paula McLain die Pariser Jahre des Schriftstellers Ernest Hemingway aus der Sicht seiner ersten Frau Hadley Richardson. Der amerikanische Originaltitel „The Paris Wife“ gibt Aufschluss darüber, dass Hemingways zahlreichen Ehefrauen nach den Städten benannt wurden in denen er mit ihnen gelebt In „Madame Hemingway“ beschreibt die Autorin Paula McLain die Pariser Jahre des Schriftstellers Ernest Hemingway aus der Sicht seiner ersten Frau Hadley Richardson. Der amerikanische Originaltitel „The Paris Wife“ gibt Aufschluss darüber, dass Hemingways zahlreichen Ehefrauen nach den Städten benannt wurden in denen er mit ihnen gelebt hat.
Umso schöner ist es, dass nun zum ersten Mal eine seiner Frauen und nicht der Schriftsteller selbst im Mittelpunkt des Interesses steht. Dabei kommt Hemingway selbst nicht besonders gut weg. Er verprellt Freunde und Förderer, trinkt und betrügt seine Frau. Fast scheint es, als sei McLains Roman eine Art Antwort auf Hemingways Darstellung derselben Jahre in „Paris, ein Fest fürs Leben“, die ein viel unbeschwerteres und glücklicheres Leben beschreiben.
Zwar ist „Madame Hemingway“ ein Roman und keine Biographie, „Aber es besteht immer die Chance, dass solch ein Werk der Phantasie einiges Licht auf das wirft, was als Tatsache geschrieben worden ist.“ wie Ernest Hemingway selbst einmal gesagt hat. Und diese Aussage trifft wohl auch auf „Madame Hemingway“ zu. Nicht umsonst hat sich die Autorin vor Beginn ihres Romans ausführlich mit der Biographie beider Protagonisten und den zahlreichen Briefwechseln beschäftigt, um ihrem Roman einen realistischen Rahmen zu geben.
Paula McLain ist es gelungen einen sehr persönlichen Ton zu treffen, der es ihren Lesern nicht nur ermöglicht sich ganz in die Zeit der 20er Jahre und die Figur der Hadley hineinzuversetzen, sondern auch einen sehr intimen Blick auf den Schriftsteller und Ehemann Ernest Hemingway zu werfen.
Schon nach wenigen Seiten wird deutlich, dass auch dieses Buch ein „Fest fürs Leben“ ist!

„Die Pariser Frau“

Claudia Müller, Thalia-Buchhandlung Eisenach

Ernest Hemingway und Hadley Richardson begegnen sich erstmals 1920 in Chicago, heiraten 1921, um kurz darauf nach Paris zu gehen. Dort arbeitet Hemingway für den Toronto Star und widmet sich verstärkt dem Schreiben. Hadley, die eine gute Klavierspielerin ist, findet sich eher in der Rolle, der ihn unterstützenden Frau und Mutter ihres Ernest Hemingway und Hadley Richardson begegnen sich erstmals 1920 in Chicago, heiraten 1921, um kurz darauf nach Paris zu gehen. Dort arbeitet Hemingway für den Toronto Star und widmet sich verstärkt dem Schreiben. Hadley, die eine gute Klavierspielerin ist, findet sich eher in der Rolle, der ihn unterstützenden Frau und Mutter ihres gemeinsamen Sohnes. Treffen mit anderen Künstlern im Paris dieser Zeit, fördern zwar seine Arbeit, doch die ausgelassenen Partys und Alkoholexzesse zeigen, daß in dieser Aufbruchstimmung eine dauerhaft treue Beziehung unmöglich ist. Hadley leidet an Eifersucht und Selbstzweifeln, nach sechs Jahren wird die Ehe geschieden. Ein wirklich gut zulesendes Buch, interessant, zum einen weil es aus der Sicht der Frau geschrieben ist und Hadley im Mittelpunkt steht und zum anderen, daß es im Paris der 20er Jahre spielt, eine Zeit, die wohl jeder Literaturinteressierte gern einmal bereisen möchte.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Im Fokus des Buches steht Hadley Richardson, die erste Frau von Ernest Hemingway. Gekonnt zeigt Paula McLain die Zerrissenheit zwischen Ehefrau und Künstlergattin. Sehr lesenswert! Im Fokus des Buches steht Hadley Richardson, die erste Frau von Ernest Hemingway. Gekonnt zeigt Paula McLain die Zerrissenheit zwischen Ehefrau und Künstlergattin. Sehr lesenswert!

Friederike Foerster, Thalia-Buchhandlung Bonn

Hemingway war ein Macho. Die Frau an seiner Seite erzählt die schillernden und webiger glamouösen Seiten des genialen Literaten. Hemingway war ein Macho. Die Frau an seiner Seite erzählt die schillernden und webiger glamouösen Seiten des genialen Literaten.

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Herrlich! Besonders gut gefiel mir, wie das Leben der amerikanischen Literaten im Paris der goldenen Zwanziger zum Leben erweckt wird. Herrlich! Besonders gut gefiel mir, wie das Leben der amerikanischen Literaten im Paris der goldenen Zwanziger zum Leben erweckt wird.

„Familienleben “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Paula McLain beschreibt einfühlsam und spannend das Leben an der Seite des großen Autors mit viel Schatten und wenig Licht. Eine tolle rundum gelungene Lektüre für alle die gern hinter die Kulissen schauen ! Paula McLain beschreibt einfühlsam und spannend das Leben an der Seite des großen Autors mit viel Schatten und wenig Licht. Eine tolle rundum gelungene Lektüre für alle die gern hinter die Kulissen schauen !

Daniela Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein wundervoller Frauenroman mit viel Liebe und Witz. Sehr authentisch geschrieben. Ein wundervoller Frauenroman mit viel Liebe und Witz. Sehr authentisch geschrieben.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Hemingways erste Ehe und die wilden Pariser Jahre. Wunderschöner, lebendiger Roman aus der Sicht von Hadley Richardson. Hemingways erste Ehe und die wilden Pariser Jahre. Wunderschöner, lebendiger Roman aus der Sicht von Hadley Richardson.

Katrin Schlüter, Thalia-Buchhandlung Essen

Tolle Romanbiografie Tolle Romanbiografie

„Eine Hommage an Paris und seine Literaten in den zwanziger Jahren“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Paula McLain ist bisher in Deutschland ein unbeschriebenes Blatt. In den USA stürmte sie mit diesem jetzt auf Deutsch vorliegenden Taschenbuch die „New York Times“ Bestsellerliste. Und das zu Recht, auf jeden Fall, wenn man sich für die Roaring Twenties und die dazugehörigen Autoren interessiert.

„Madame Hemingway“ ist sowohl eine
Paula McLain ist bisher in Deutschland ein unbeschriebenes Blatt. In den USA stürmte sie mit diesem jetzt auf Deutsch vorliegenden Taschenbuch die „New York Times“ Bestsellerliste. Und das zu Recht, auf jeden Fall, wenn man sich für die Roaring Twenties und die dazugehörigen Autoren interessiert.

„Madame Hemingway“ ist sowohl eine Romanbiografie über Hadley Richardson und Ernest Hemingway als auch ein großartiges Porträt dieser Zeit. Wie im Nachwort der Autorin zu lesen ist, gibt es offensichtlich noch diverse Briefe von den beiden aus dieser Zeit, allerdings wird Hadley in den Biografien über den Autor Ernest Hemingway immer nur am Rande erwähnt. Dort wird sie nicht richtig beachtet. Dabei ist sie diejenige, die ihn ganz am Anfang immer wieder unterstützt und bestätigt hat.

Paula McLain erzählt die Geschichte dieser Ehe aus der Sicht von Hadley. Wir erfahren, wie die beiden sich kennenlernen und verlieben, obwohl Hadley neun Jahre älter als Ernest ist. Sie lernen sich Anfang der zwanziger Jahre in Chicago bei gemeinsamen Freunden kennen. Beide haben eine schwierige Zeit hinter sich und litten immer noch unter ihrem Elternhaus. Als Ernest von seinem Freund Sherwood Anderson den Rat bekommt, nach Paris zu gehen, willigt Hadley, ein und die beiden heiraten. In Paris leben sie in ärmlichen Verhältnissen, geraten aber relativ schnell in die Kreise der berühmten Autoren. Speziell viele Amerikaner bevölkern in dieser Zeit Paris - die sogenannte Lost Generation. So ist Ernest zeitweise mit Gertrude Stein und Ezra Pound befreundet. Später kommt das Ehepaar F. Scott und Zelda Fitzgerald und das reiche Künstler-Ehepaar Sara und Gerald Murphy hinzu. Immer wieder begegnen wir in dieser Geschichte bekannten Persönlichkeiten, lernen aber auch einen ganz anderen Hemingway kennen als den, für den er später allgemein gehalten wird. Er erscheint hier als ein durchaus zärtlicher Mann und nicht als dieser Macho, der von Stierkampf, Angeln, Boxen und Kriegen zu berichten weiß. Paula McLain beschreibt ein Leben auf dem Vulkan, bei dem die Lost Generation versucht ihren eigenen Lebensstil zu finden. Hadley passt dort nicht wirklich hinein, gibt Hemingway aber lange die Sicherheit und Ruhe, die er für seine Arbeit braucht.

Abgerundet wird dieser Roman durch einige sehr interessante Nachträge. Lesen Sie aber bitte nicht den Anhang „Bedeutende Ereignisse in Ernest Hemingways Leben“ vorab!

„Die Pariser Ehefrau“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Hadley Richardson ist schon 28 Jahre alt, als sie in Chicago den jungen Draufgänger Ernest Hemingway kennen lernt... und sich in ihn verliebt. Überwiegend aus ihrer Sicht erleben wir ihr Leben im Paris der 20er Jahre, die Bohème und eine außergewöhnliche Ehe.

Paula McLain gelingt eine wunderbar kurzweilige, lebendige Biographie in
Hadley Richardson ist schon 28 Jahre alt, als sie in Chicago den jungen Draufgänger Ernest Hemingway kennen lernt... und sich in ihn verliebt. Überwiegend aus ihrer Sicht erleben wir ihr Leben im Paris der 20er Jahre, die Bohème und eine außergewöhnliche Ehe.

Paula McLain gelingt eine wunderbar kurzweilige, lebendige Biographie in Romanform. Fakten und Phantasie mischt sie detailliert und sehr geschickt; man könnte meinen, mit dabei gewesen zu sein. Es ist ein ungewöhnlicher, toller Zugang zu Hemingway, seinem Leben, seinem Werk und macht neugierig auf diesen großen Schriftsteller!!

Ein schönes Detail am Ende sind Informationen der Autorin und die Zeittafel „Bedeutende Ereignisse in Ernest Hemingways Leben“.
Ein informatives, kurzweiliges Buch; hat mir sehr gut gefallen!!

„ Hemingways pariser Jahre! “

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Wir erleben wie Hemingway Hadley Richardson begegnet, sich in sie verliebt und sie mit 23 Jahren heiratet. Kurze Zeit später ziehen sie nach Paris wo er alle namhaften Literaten der Zeit trifft. Er selber hat diese Zeit in dem Buch "Paris, ein Fest fürs Leben" beschrieben. Hier wird die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben aber mit Wir erleben wie Hemingway Hadley Richardson begegnet, sich in sie verliebt und sie mit 23 Jahren heiratet. Kurze Zeit später ziehen sie nach Paris wo er alle namhaften Literaten der Zeit trifft. Er selber hat diese Zeit in dem Buch "Paris, ein Fest fürs Leben" beschrieben. Hier wird die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben aber mit tiefem Einblick in seinem Seelenleben. Seine seelische Not ist jetzt schon spürbar. Tolles Buch über eine spannende Zeit mit interessanten Protagonisten. Unbedingt lesen!

„Wunderbar! Werfen Sie einen Blick in das Leben von Ernest Hemingway“

Iris Grißtede, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Hadley Richardson,erste Ehefrau Ernest Hemingways, erzählt vom (Ehe)-Leben an der Seite des aufstrebenden Schriftstellers im Paris der 20er Jahre. Eine Zeit voller interesssanter Begegnungen und vielversprechender Möglichkeiten. Fesselnd geschrieben. Hadley Richardson,erste Ehefrau Ernest Hemingways, erzählt vom (Ehe)-Leben an der Seite des aufstrebenden Schriftstellers im Paris der 20er Jahre. Eine Zeit voller interesssanter Begegnungen und vielversprechender Möglichkeiten. Fesselnd geschrieben.

„zauberhaft...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein Roman um den jungen aufstrebenden Ernest Hemingway , mit viel kuenstlerischer Atmosphaere. Ein besonderer Reiz sind neben der Fiktion die vielen realen Figuren und die interessanten Begegnungen , wie die Freundschaft mit Gertrude Stein oder mit F. Scott Fitzgerald - und natuerlich ist es auch eine bewegte Liebes - und Ehegeschichte Ein Roman um den jungen aufstrebenden Ernest Hemingway , mit viel kuenstlerischer Atmosphaere. Ein besonderer Reiz sind neben der Fiktion die vielen realen Figuren und die interessanten Begegnungen , wie die Freundschaft mit Gertrude Stein oder mit F. Scott Fitzgerald - und natuerlich ist es auch eine bewegte Liebes - und Ehegeschichte !
Fabelhaft zu lesen !

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine wunderbare Lektüre in der man viel über die frühen Jahre Hemingways lernt. Und außerdem eine großartige Liebesgeschichte ohne jeden Pathos. Eine wunderbare Lektüre in der man viel über die frühen Jahre Hemingways lernt. Und außerdem eine großartige Liebesgeschichte ohne jeden Pathos.

„Hemingways Erste“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Genug positive Besprechungen hat diese Roman-Biographie ja mittlerweile eh bereits bekommen,nun auch noch von mir . Auch wenn ich mir ein oder zwei Kürzungen gewünscht hätte, ist diese erste(Pariser) Ehefrau mir beim Lesen sehr nahe gekommen und ab und zu hätte ich das dumme Ding gerne mal ein bißchen geschüttelt,weil es so gar nicht Genug positive Besprechungen hat diese Roman-Biographie ja mittlerweile eh bereits bekommen,nun auch noch von mir . Auch wenn ich mir ein oder zwei Kürzungen gewünscht hätte, ist diese erste(Pariser) Ehefrau mir beim Lesen sehr nahe gekommen und ab und zu hätte ich das dumme Ding gerne mal ein bißchen geschüttelt,weil es so gar nicht sehen wollte, wie sein Göttergatte so gestrickt war. Als die einige Jahre ältere Hadley Richardson den jungen Hemingway in Amerika heiratet und danach mit ihm nach Paris zieht,beschließt sie, sich gänzlich dem Wohl und Wehe ihres Ernests zu widmen und das tut sie auch. Sie "erdet" ihn gewissermaßen und wenn nicht auch noch ein Kind hinzugekommen wäre, wer weiß, vielleicht hätte diese erste Ehe auch noch etwas länger funktionieren können.. .Aber da das Paris der zwanziger Jahre sozusagen der Sündenpfuhl schlechthin war und Hemingway ein Mensch , der immer auf der Suche nach "Vorbildern" für seine Romane war, nimmt die Ehe der Hemingways ein böses Ende Dabei hat der geneigte Leser mit diesem Roman irgendwie immer das Gefühl sozusagen unsichtbar neben Hadley, Ernest und der damaligen, amerikanischen Schriftsteller-Clique zu stehen.Glaubhaft aus Hadleys Sicht geschrieben,werde ich diese junge Frau nicht so schnell wieder vergessen.....

„Fabelhafte Romanbiographie“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

In einer informativen und unterhaltsamen Romanbiographie schildert uns die Autorin sehr bildhaft die jungen Jahre des erfolgreichen Autors und seiner ersten Ehefrau Hadley, genannt auch die Pariser Ehefrau. Das Buch ist zum großen Teil in der Ichform aus der Sicht von Hadley geschrieben. Ihre atmosphärischen Schilderungen vom Paris In einer informativen und unterhaltsamen Romanbiographie schildert uns die Autorin sehr bildhaft die jungen Jahre des erfolgreichen Autors und seiner ersten Ehefrau Hadley, genannt auch die Pariser Ehefrau. Das Buch ist zum großen Teil in der Ichform aus der Sicht von Hadley geschrieben. Ihre atmosphärischen Schilderungen vom Paris der 20er Jahre gewähren interessante Einblicke in ein Künstlermilieu mit vielen bekannten Persönlichkeiten. Spannungsreich schildert die Autorin auch die Reisen des Ehepaars, z.B. zu den Stierkämpfen in Pamplona. Besonders berührend ist aber die ganz private Geschichte, die Hadley erzählt. Sie, die nicht mehr ganz jung Ehefrau und Mutter wurde, liebte ihren Mann bedingungslos. Besonders in schwierigen Zeiten, wenn er von Selbstzweifeln geplagt wurde, war sie seine Vertraute und Stütze. Trotz ihres Schmerzes über seine neue Muse und die bevorstehende Trennung hat Hadley lange um ihre Ehe gekämpft. Dass wir bei dieser Auseinandersetzung auch Hemingway von einer sehr empfindsamen Seite kennenlernen, wird viele Leser überraschen. Paula McLain hat für „the paris wife“ (Originaltitel) genau recherchiert und ein Gerüst aus Fakten aufgebaut, in das sich Handlungen, Gedanken und Dialoge scheinbar mühelos und glaubwürdig einfügen. Eine kurze Biografie des Schriftstellers ist dem Buch zudem angefügt. Insgesamt wird damit ein persönliches Stück Zeitgeschichte erzählt, das geradezu dazu auffordert, Hemingways „Paris ein Fest fürs Leben“ (Neuausgabe bei Rowohlt 2011) mit anderen Augen (erneut) zu lesen.

„Die goldenen 20er“

Dr. Katrin Rudolphi, Thalia-Buchhandlung Stade

Paris, in den zwanziger Jahren, der schillernde Weltmittelpunkt literarischen Schaffens. Hemingway geht als junger Autor und Kriegsberichterstatter mit seiner Frau dorthin, um sich seinen Platz in den literarischen Salons zu erobern. Virtuos zeigt die Autorin die privaten Seiten des Genies, und es gelingt ihr mühelos, den Glamour und Paris, in den zwanziger Jahren, der schillernde Weltmittelpunkt literarischen Schaffens. Hemingway geht als junger Autor und Kriegsberichterstatter mit seiner Frau dorthin, um sich seinen Platz in den literarischen Salons zu erobern. Virtuos zeigt die Autorin die privaten Seiten des Genies, und es gelingt ihr mühelos, den Glamour und die Exzesse der Künstler lebendig werden zu lassen.

„Mit Ernest Hemingway durch Paris“

Christina Berger, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Ein Roman über Ernest Hemingway und seine Anfänge und über das Paris der 20er Jahre. Und das alles aus der Sicht seiner ersten Frau, Hadley Richardson. Hadley Richardson ist bereits 29 Jahre alt, und damit zu dieser Zeit bereits eine „alte Jungfer“, als Sie Hemingway erstmals in Chicago trifft. Bereits kurze Zeit später heiraten die Ein Roman über Ernest Hemingway und seine Anfänge und über das Paris der 20er Jahre. Und das alles aus der Sicht seiner ersten Frau, Hadley Richardson. Hadley Richardson ist bereits 29 Jahre alt, und damit zu dieser Zeit bereits eine „alte Jungfer“, als Sie Hemingway erstmals in Chicago trifft. Bereits kurze Zeit später heiraten die Beiden und dank einer unerwarteten Erbschaft siedeln Sie im Dezember 1921 nach Paris über. Dort wird das Paar Teil der großen Gruppe von Exilamerikanern. In den spannenden Schilderungen von „Madame Hemingway“ trifft man auf Gertrude Stein und Alice B. Toklas, auf Ezra Pound, Jon Dos Passos und die Fitzgeralds und lernt das schillernde Paris der goldenen 20er Jahre kennen. Doch genau dieses Umfeld fördert und beflügelt einerseits Hemingways literarische Arbeit und treibt andererseits einen Keil zwischen Hadley, die mittlerweile Mutter geworden, sich oft als Außenstehende fühlt und Ernest.
Ein spannender Roman, der wenn auch vieles fiktiv ist, dem Leser das Gefühl gibt, das es genauso passiert ist.

„Die Frau an seiner Seite“

Michaela Sefar, Thalia-Buchhandlung Heidenheim

Paula McLain zeigt mit ihrem Buch über die erste Frau Hemingways, einmal die andere Seite des berühmten Literaten. Wie sah ihn seine Ehefrau und wie kam es zu seinen ersten Erfolgen. Der Roman ist zwar fiktiv, lässt aber so viele reale Begebenheiten einfließen, dass man doch immer das Gefühl hat, es könnte so gewesen sein. Ich hab das Paula McLain zeigt mit ihrem Buch über die erste Frau Hemingways, einmal die andere Seite des berühmten Literaten. Wie sah ihn seine Ehefrau und wie kam es zu seinen ersten Erfolgen. Der Roman ist zwar fiktiv, lässt aber so viele reale Begebenheiten einfließen, dass man doch immer das Gefühl hat, es könnte so gewesen sein. Ich hab das Buch mit Genuss gelesen und fand es keine Minute langweilig!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
43 Bewertungen
Übersicht
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Die Schattenfrau hinter dem berühmten Mann
von M. Koppauer aus Erlangen am 05.11.2011
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Hadley Richardson ist die perfekte Ehefrau. Sie ist treu, fürsorglich und liebt ihren Mann bis hin zur Selbstaufgabe. Sie ist der "Schatten" hinter einem der berühmtesten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Begleiten Sie die junge Frau auf ihrem Weg von der amerikanischen Provinz nach Europa und erleben Sie wie sie... Hadley Richardson ist die perfekte Ehefrau. Sie ist treu, fürsorglich und liebt ihren Mann bis hin zur Selbstaufgabe. Sie ist der "Schatten" hinter einem der berühmtesten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Begleiten Sie die junge Frau auf ihrem Weg von der amerikanischen Provinz nach Europa und erleben Sie wie sie gegen den unausweichlichen Zerfall ihrer Ehe kämpft. Als bloße Beobachterin innerhalb seines literarischen Freundeskreises, zu dem u.a. Gertrude Stein und das Ehepaar Fitzgerald zählen, muss sie machtlos mit ansehen, wie ihr ihr Ehemann zwischen Alkoholexessen und chicen Pariserinnen entgleitet... Denn mit dem Aufstieg Ernest Hemingways zerbröckelt langsam ihre gesamte Existenz. Ein wundervoll geschriebenes Buch für Fans der "Roaring Twenties" und Woody Allens Film "Midnight in Paris".

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
von Stefanie Willaredt aus Bonn am 05.11.2016
Bewertet: anderes Format

Eine Romanbiografie über Hemingways erste Frau. Die Geschichte einer großen Liebe. Bewegend.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ganz großes Bücherkino!
von Monika Schulte aus Hagen am 21.10.2012
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Eine außergewöhnliche Liebe. Die Liebe zwischen Ernest Hemingway und Hadley Richardson. Hadley hat den Traum von der großen Liebe schon aufgegeben, als sie Hemingway kennengelernt. Hemingway Anfang 20, Hadley 28 Jahre alt. Die beiden verlieben sich schnell ineinander. Nach einem turbulenten Briefwechsel wird Hadley schließlich Ernests Frau. Die beiden... Eine außergewöhnliche Liebe. Die Liebe zwischen Ernest Hemingway und Hadley Richardson. Hadley hat den Traum von der großen Liebe schon aufgegeben, als sie Hemingway kennengelernt. Hemingway Anfang 20, Hadley 28 Jahre alt. Die beiden verlieben sich schnell ineinander. Nach einem turbulenten Briefwechsel wird Hadley schließlich Ernests Frau. Die beiden ziehen nach Paris. Ernest verspricht sich in Paris mehr Chancen, was seine schriftstellerische Karriere angeht. Der Leser lernt das Paris der wilden zwanziger Jahre kennen. Es wird viel getrunken. Es wird viel getanzt. Nach den Kriegsjahren will man wieder leben und das sehr intensiv. Ernest und Hadley finden schnell Kontakt zu einer Gruppe von Amerikanern, doch Hadley bleibt immer nur die Frau von Ernest. Die Pariser Frau, so wird man sie später nennen. Hadley, selbst eine gute Pianistin, stellt ihr Können immer wieder in den Schatten von Ernest. Ernest, den sie über alles liebt. Ernest, der sie aber nicht immer so behandelt, wie sie es sich erträumt hat. Sie möchte eine Familie mit ihm gründen, doch er ist noch längst nicht so weit. Er möchte Karriere machen. Er möchte die Welt kennenlernen. Er möchte sich nicht durch ein Kind einschränken lassen. Dennoch wird Hadley schwanger. Sohn Jack, genannt Bumby kommt zur Welt. Ernest bemüht sich, ein guter Vater zu sein. Dennoch reist er oft allein umher, lässt Frau und Kind Zuhause, um in Ruhe schreiben zu können, um mit seinen Freunden zusammen zu sein und zu feiern. Hadley, die in ihrem Muttersein aufgeht, ist eifersüchtig und verzweifelt. Ist Ernest ihr treu? Dann entwickelt sich eine Geschichte, die Hadley so nicht mehr hinnehmen und aushalten kann. Dieser Roman über Hadley Hemingway ist ganz großes Kino - Bücherkino. Beim Lesen sieht man die einzelnen Personen lebhaft vor sich. Ich habe mir die Personen, die ja tatsächlich alle gelebt haben, vorher im Internet angesehen. So wurden diese alten Bilder und Fotos wieder lebendig. Das vibrierende Paris, die Ruhe in den Bergen, die Partys. Die Autorin versteht es auf außergewöhnliche Weise, den Leser dabei sein zu lassen. Jede Seite des Buches ist derartig mit Leben gefüllt, dass man hinterher das Gefühl hat, ebenso einen Film gesehen zu haben. Ein außergewöhnlicher Roman über Hadley Hemingway in einer wunderbaren Sprache geschrieben.

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