Makarionissi oder Die Insel der Seligen

Gekürzt (gekürzte Lesung)

(17)
Alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Sie will die kluge, sture Eleni mit ihrem Cousin Lefti verheiraten, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden jedoch umso stärker als Erwachsene. Ihre Wege führen in eine niedersächsische Kleinstadt, wo sich die Erotik der deutschen Sprache offenbart, zu einem trauernden Schlagerstar in der österreichischen Provinz und einem arbeitslosen Gewerkschafter in Griechenland, der verzweifelt seinen Ehering sucht, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen.
Mit hinreißender Tragikomik, einem liebevollem Blick für Details und furioser Fabulierlust folgt Vea Kaiser der Geschichte einer unvergesslichen Familie, die auseinandergerissen werden musste, um zusammenfinden.
Portrait
Burghart Klaußner, geboren 1949 in Berlin, absolvierte seine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt- Seminar in Berlin. Es folgten Engagements an verschiedenen Bühnen. Er war in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen zu sehen, so u. a. Good Bye, Lenin!, Die fetten Jahre sind vorbei und Requiem. 2005 wurde er mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. 2006 erhielt er den Goldenen Leoparden in Locarno als bester männlicher Darsteller in Der Mann von der Botschaft.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Burghart Klaussner
Erscheinungsdatum 21.05.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783732413904
Verlag Argon
Spieldauer 593 Minuten
Format & Qualität MP3, 592 Minuten
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„Heldenepos“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Vea Kaiser erzählt die Geschichte einer griechischen Familie, für deren Fortbestand einst die alte Yiayia Maria einen fatalen Weg einschlug... .
Detailreich und sehr phantasievoll entsteht hier eine ganz eigene Welt mit grotesken Situationen, merkwürdigen Bräuchen, politischen Katastrophen und persönlichen Turbolenzen. Die Autorin verquickt so einige Lebensläufe mit großen Themen des 20.Jhs und viel griechischer Mythologie. Leichtfüßig erzählt und voller verrückter Einfälle; komisch und tragisch zugleich. Es macht einfach Spaß, dieser Geschichtenerzählerin zu folgen.
Als Hörbuch hervorragend und sehr unterhaltsam gelesen von Burghart Klaußner; so wird die Welt der Vea Kaiser lebendig!!
Vea Kaiser erzählt die Geschichte einer griechischen Familie, für deren Fortbestand einst die alte Yiayia Maria einen fatalen Weg einschlug... .
Detailreich und sehr phantasievoll entsteht hier eine ganz eigene Welt mit grotesken Situationen, merkwürdigen Bräuchen, politischen Katastrophen und persönlichen Turbolenzen. Die Autorin verquickt so einige Lebensläufe mit großen Themen des 20.Jhs und viel griechischer Mythologie. Leichtfüßig erzählt und voller verrückter Einfälle; komisch und tragisch zugleich. Es macht einfach Spaß, dieser Geschichtenerzählerin zu folgen.
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Barbara Plagge, Thalia-Buchhandlung Hamburg, Spitaler Straße

Ein Generationen-Roman über griechische Gastarbeiter in Hildesheim, die Liebe und viele liebenswerte Menschen! Danke für diesen Lesegenuss! Ein Generationen-Roman über griechische Gastarbeiter in Hildesheim, die Liebe und viele liebenswerte Menschen! Danke für diesen Lesegenuss!

„Turbulente Familiengeschichte trifft auf griechische Mythen“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ich habe Vea KaisersErstling „Blasmusikpop“ geliebt. So eine wahnwitzige Story, die in einer ganz eigenwilligen und einzigartigen Weise geschrieben wurde. Als nun das neue Buch der jungen österreichischen Autorin erschien, musste ich es gleich haben. Ich war sehr neugierig, ob sie noch einmal so etwas Witziges und Intelligentes schafft.

Makarionissi? Am Anfang war ich schon sehr irritiert. Was ist Makarionissi? Zuerst habe ich an Italien und Makkaroni gedacht. Aber warum stand denn auf dem Klappentext etwas von Griechenland? Und warum schreibt die Autorin, die doch Österreicherin ist, etwas über Griechenland? Die letzte Frage war sehr schnell geklärt! Vea Kaiser studiert Altgriechisch in Wien. Da liegt es nahe, dass man sich mit dem Land beschäftigt. Und was Makarionissi ist, erklärt sich im Laufe des Buches.

Vea Kaiser erzählt die Geschichte einer griechischen Familie von 1956 bis in die Gegenwart. Oberhaupt der Familie ist die Yiayia (Großmutter) Maria. Da sie leider nur zwei Töchter zur Welt gebracht hat, wird es schwierig für den Fortbestand der Familie zu sorgen. Die eine Tochter hat ebenfalls schon 2 Töchter bekommen, als die zweite endlich einen Sohn (Lefti) bekommt. Yiayia Maria beschließt, dass die erste Tochter noch eine weitere Tochter bekommen muss, und dass die beiden Enkel dann später heiraten werden. Und tatsächlich kommt noch eine weitere Tochter (Eleni). Doch die Heiratspläne gestalten sich schwierig, denn während Lefti ein ruhiger Junge ist, ist Eleni ein absoluter Wildfang, der schon relativ früh beschließt, dass er nie heiraten wird. Doch die Zeiten in Griechenland ändern sich. Die politische Situation wird härter. Da kommt es nicht gut, wenn man sich den Kommunisten anschließt und immer das sagt, was man denkt. Eleni kommt ins Gefängnis. Und sie kommt nur mit Glück wieder raus, weil Lefti versprochen hat, sie zu heiraten und dafür zu sorgen, dass sie in Zukunft nicht mehr auffällig wird. Das junge Paar geht nach Deutschland und entwickelt sich in völlig unterschiedliche Richtungen. Und so verfolgen wir die beiden Protagonisten weiter in ihrem Leben bis in die Gegenwart. Die spannende und humorvolle Reise führt über Hildesheim nach Stankt Pölten in Österreich, nach Zürich und in die USA. Und dann endet doch alles wieder in Griechenland und läuft auf ein furioses Finale hinaus.

Die Autorin hat eine unglaublich Lust und Begabung verrückte Familiengeschichten zu erzählen. Es macht absolut Spaß ihrer Fabulierkunst zu folgen. Und so witzig die Geschichte auch ist, so hat sie doch durchaus auch die wechselhafte Situation in Griechenland eingefangen. Es geht um Gastarbeiterleben in Deutschland. Es geht um griechische Auswanderer in die USA, die doch lieber unter sich bleiben. Es geht um den Wirtschaftsaufschwung und dem dazugehörigen Reiseboom in fremde Länder, woran auch Griechenland sehr viel partizipiert hatte. Und es geht um die immer wieder wechselnde politische und wirtschaftliche Situation in Griechenland. Aufgebaut ist das ganze wie ein altgriechisches Theaterstück. Es gibt verschiedene Gesänge, an deren Anfang schon kurz der Inhalt zusammengefasst wird. Und in die Geschichte werden immer mal wieder griechische Mythen erzählt, die sich anscheinend auch heute noch wiederholen.

Ich kann dieses Buch wieder nur wärmstens empfehlen, denn es ist witzig, intelligent und anders als andere Bücher! Ich freue mich schon jetzt auf ein nächstes Buch von Vea Kaiser und hoffe, dass es nicht allzu lange dauert!
Ich habe Vea KaisersErstling „Blasmusikpop“ geliebt. So eine wahnwitzige Story, die in einer ganz eigenwilligen und einzigartigen Weise geschrieben wurde. Als nun das neue Buch der jungen österreichischen Autorin erschien, musste ich es gleich haben. Ich war sehr neugierig, ob sie noch einmal so etwas Witziges und Intelligentes schafft.

Makarionissi? Am Anfang war ich schon sehr irritiert. Was ist Makarionissi? Zuerst habe ich an Italien und Makkaroni gedacht. Aber warum stand denn auf dem Klappentext etwas von Griechenland? Und warum schreibt die Autorin, die doch Österreicherin ist, etwas über Griechenland? Die letzte Frage war sehr schnell geklärt! Vea Kaiser studiert Altgriechisch in Wien. Da liegt es nahe, dass man sich mit dem Land beschäftigt. Und was Makarionissi ist, erklärt sich im Laufe des Buches.

Vea Kaiser erzählt die Geschichte einer griechischen Familie von 1956 bis in die Gegenwart. Oberhaupt der Familie ist die Yiayia (Großmutter) Maria. Da sie leider nur zwei Töchter zur Welt gebracht hat, wird es schwierig für den Fortbestand der Familie zu sorgen. Die eine Tochter hat ebenfalls schon 2 Töchter bekommen, als die zweite endlich einen Sohn (Lefti) bekommt. Yiayia Maria beschließt, dass die erste Tochter noch eine weitere Tochter bekommen muss, und dass die beiden Enkel dann später heiraten werden. Und tatsächlich kommt noch eine weitere Tochter (Eleni). Doch die Heiratspläne gestalten sich schwierig, denn während Lefti ein ruhiger Junge ist, ist Eleni ein absoluter Wildfang, der schon relativ früh beschließt, dass er nie heiraten wird. Doch die Zeiten in Griechenland ändern sich. Die politische Situation wird härter. Da kommt es nicht gut, wenn man sich den Kommunisten anschließt und immer das sagt, was man denkt. Eleni kommt ins Gefängnis. Und sie kommt nur mit Glück wieder raus, weil Lefti versprochen hat, sie zu heiraten und dafür zu sorgen, dass sie in Zukunft nicht mehr auffällig wird. Das junge Paar geht nach Deutschland und entwickelt sich in völlig unterschiedliche Richtungen. Und so verfolgen wir die beiden Protagonisten weiter in ihrem Leben bis in die Gegenwart. Die spannende und humorvolle Reise führt über Hildesheim nach Stankt Pölten in Österreich, nach Zürich und in die USA. Und dann endet doch alles wieder in Griechenland und läuft auf ein furioses Finale hinaus.

Die Autorin hat eine unglaublich Lust und Begabung verrückte Familiengeschichten zu erzählen. Es macht absolut Spaß ihrer Fabulierkunst zu folgen. Und so witzig die Geschichte auch ist, so hat sie doch durchaus auch die wechselhafte Situation in Griechenland eingefangen. Es geht um Gastarbeiterleben in Deutschland. Es geht um griechische Auswanderer in die USA, die doch lieber unter sich bleiben. Es geht um den Wirtschaftsaufschwung und dem dazugehörigen Reiseboom in fremde Länder, woran auch Griechenland sehr viel partizipiert hatte. Und es geht um die immer wieder wechselnde politische und wirtschaftliche Situation in Griechenland. Aufgebaut ist das ganze wie ein altgriechisches Theaterstück. Es gibt verschiedene Gesänge, an deren Anfang schon kurz der Inhalt zusammengefasst wird. Und in die Geschichte werden immer mal wieder griechische Mythen erzählt, die sich anscheinend auch heute noch wiederholen.

Ich kann dieses Buch wieder nur wärmstens empfehlen, denn es ist witzig, intelligent und anders als andere Bücher! Ich freue mich schon jetzt auf ein nächstes Buch von Vea Kaiser und hoffe, dass es nicht allzu lange dauert!

Barbara Plagge, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein Generationen-Roman über griechische Gastarbeiter in Hildesheim, die Liebe und viele liebenswerte Menschen! Danke für diesen Lesegenuss! Ein Generationen-Roman über griechische Gastarbeiter in Hildesheim, die Liebe und viele liebenswerte Menschen! Danke für diesen Lesegenuss!

Marta Gorecki, Thalia-Buchhandlung Münster

Charismatische Charaktere, eine bewegende Familiengeschichte über Generationen hinweg: Das ist das Erfolgsrezept von der österreichischen Jungautorin Vea Kaiser! Unbedingt lesen! Charismatische Charaktere, eine bewegende Familiengeschichte über Generationen hinweg: Das ist das Erfolgsrezept von der österreichischen Jungautorin Vea Kaiser! Unbedingt lesen!

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Für alle Leser von Svenja Leiber und Sofi Oksanen! Für alle Leser von Svenja Leiber und Sofi Oksanen!

„Eine moderne Heldengeschichte“

Katrin Knauft, Thalia-Buchhandlung Bernburg (Saale)

Alles beginnt in einem kleinen ärmlichen Bergdorf an der albanisch-griechischen Grenze. Hier wachsen die aufmüpfige Eleni und ihr nachdenklicher Cousin Lefti wohlbehütet im Kreis ihrer Familie auf. Der Leser begleitet die beiden bei ihrem Auszug in die Welt. Sie werden erwachsen, machen Fehler, erleben glückliche aber auch tragische Momente. Auch ihre Nachkommen werden zum Teil der Geschichte und tragen wiederum mit ihren Erlebnissen zu dieser bunten Familienchronik bei. Die Entwicklung von dem Punkt, an dem alles begann bis dahin, wo das Leben die Familienmitglieder gebracht hat, ist einfach nur faszinierend zu verfolgen.
Ich war schon begeistert von Vea Kaisers Erstling „Blasmusikpop“ und wurde auch mit „Makarionissi“ nicht enttäuscht. So erzählt sie in ihrem ganz eigenen Ton, der fast schon plauderhaft ist, eine wahnsinnig unterhaltsame Geschichte.
Alles beginnt in einem kleinen ärmlichen Bergdorf an der albanisch-griechischen Grenze. Hier wachsen die aufmüpfige Eleni und ihr nachdenklicher Cousin Lefti wohlbehütet im Kreis ihrer Familie auf. Der Leser begleitet die beiden bei ihrem Auszug in die Welt. Sie werden erwachsen, machen Fehler, erleben glückliche aber auch tragische Momente. Auch ihre Nachkommen werden zum Teil der Geschichte und tragen wiederum mit ihren Erlebnissen zu dieser bunten Familienchronik bei. Die Entwicklung von dem Punkt, an dem alles begann bis dahin, wo das Leben die Familienmitglieder gebracht hat, ist einfach nur faszinierend zu verfolgen.
Ich war schon begeistert von Vea Kaisers Erstling „Blasmusikpop“ und wurde auch mit „Makarionissi“ nicht enttäuscht. So erzählt sie in ihrem ganz eigenen Ton, der fast schon plauderhaft ist, eine wahnsinnig unterhaltsame Geschichte.

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Toller Fabulierspaß mit einer Unmenge an opulenten, weitverzweigten Erzähler Rängen, die man immer weiterlesen möchte. Toller Fabulierspaß mit einer Unmenge an opulenten, weitverzweigten Erzähler Rängen, die man immer weiterlesen möchte.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
15
2
0
0
0

Dieser Roman ist ein Muss!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 13.11.2016
Bewertet: Taschenbuch

Mit Beginn der ersten Seite ist man gefesselt und möchte das Buch nicht mehr weglegen. Ein großer Wurf und kein Wunder warum die Kritiken von einem herausragenden Buch sprechen.

von Lisa Marghescu aus Rosenheim am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Schöne Familiengeschichte, mit Figuren die einen tief berühren

Ein literarisches Feuerwerk
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 14.08.2015
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Der zweite Roman dieser jungen Autorin aus Österreich macht mich sprachlos, so schön ist dieses Werk. Vea Kaiser nutzt das Genre des Generationenromans, um ihre Heldengeschichte zu erzählen. Alles beginnt in einem kleinen Bergdorf in Nordgriechenland, wo die beiden Cousins Eleni und Lefti zusammen aufwachsen. Von der Familie als... Der zweite Roman dieser jungen Autorin aus Österreich macht mich sprachlos, so schön ist dieses Werk. Vea Kaiser nutzt das Genre des Generationenromans, um ihre Heldengeschichte zu erzählen. Alles beginnt in einem kleinen Bergdorf in Nordgriechenland, wo die beiden Cousins Eleni und Lefti zusammen aufwachsen. Von der Familie als Ehepaar vorgesehen, sind die beiden zu verschieden um gemeinsam glücklich zu werden. Nur um aus ihrem Heimatdorf herauszukommen, heiratet sie ihren Cousin und geht mit ihm nach Hildesheim. Dort verliebt sie sich bald in den Musiker Otto, trennt sich von ihm mit seinem Kind im Bauch und gelangt über den Umweg Chicago, wo sie einen griechischen Restaurantbesitzer heiratet auf seine Heimatinsel Makarionissi. Die Insel ist offenbar fiktiv und von der Autorin symbolisch gemeint. Hier wird sie leben als Mutter und Großmutter,findet sie ihre Liebe Otto nach vierzig Jahren wieder und hier vollziehen sich die wundersamen Geschichten dieser verrückten Familie, deren Mitglieder es auf der Suche nach ihrem Glück oft in die Fremde verschlägt und dabei oft vergessen, wie unersetzlich die Heimat ist. Makarionissi ist so eine Art Sehnsuchtsort, wo die Menschen ihr Glück in der familiären Geborgenheit und in der Umgebung finden, die ihnen kulturell vertraut ist. Trotz allen Zwists in der Familie, am Ende finden sich alle im Dezember 2014 zusammen und Eleni trifft ihren Cousin Lefti, inzwischen mit seiner Frau Trudi erfolgreicher Gastwirt in Sankt Pölten, nach Jahrzehnten wieder. Und Eleni erfährt die heilsame Kraft des Verzeihenkönnens. Man merkt der Autorin, die altgriechisch studiert ein Faible für Griechenland und für Werte wie Heimat und Familie an. Das wirkt bei ihr nicht spießig sondern sehr warmherzig und wahrhaftig. Die aktuellen Probleme Griechenlands kommen nur ganz am Rand vor, breiter wird die Zeit der Militärdiktatur in den sechziger Jahren geschildert. Es ist auch kein politischer Roman sondern einer über Menschen und ihre Sehnsüchte nach Glück und Verwirklichung. Ein ganz tolles Leseerlebnis wird uns mit diesem Buch geschenkt. Ein Feuerwerk an Sprache und literarischer Raffinesse. Großartig!