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Manifest des evolutionären Humanismus

Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur

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Wir leben in einer Zeit der Ungleichzeitigkeit: Während wir technologisch im 21. Jahrhundert stehen, sind unsere Weltbilder mehrheitlich noch von Jahrtausende alten Mythen geprägt. Diese Kombination von höchstem technischen Know-how und naivstem Kinderglauben könnte auf Dauer fatale Konsequenzen haben.
Angesichts der Gefahren, die aus der Renaissance unaufgeklärten Denkens in einem technologisch hoch entwickelten Zeitalter erwachsen, entwirft das Manifest des Evolutionären Humanismus eine säkulare Gegenposition, die im Einklang mit den häufig desillusionierenden Ergebnissen der (natur-) wissenschaftlichen Forschung steht. Das Manifest liefert auf diese Weise nicht nur eine kompakte Zusammenfassung der Grundpositionen einer "zeitgemäßen Aufklärung", es ist auch ein entschiedenes Plädoyer für eine "alternative politische Leitkultur", die auf die besten Traditionen von Wissenschaft, Philosophie und Kunst zurückgreift, um das unvollendete Projekt der aufgeklärten Gesellschaft gegen seine Feinde zu verteidigen.
Portrait
Michael Schmidt-Salomon, Dr. phil, geboren 1967, ist freischaffender Philosoph und Schriftsteller sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 196 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783865697110
Verlag Alibri
eBook
7,99
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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erhellend
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 11.10.2014
Bewertet: Kunststoff-Einband

Schon lange nicht mehr ein solch gutes Buch wider das religiöse Brimborium gelesen, das in letzter Zeit wieder öfter diskutiert wird. Wie man Kinder und ganze Gesellschaften mit Religionswahn verführt, statt sich an wirkliche Erkenntnisse einer offenen und selbstkritischen Wissenschaft zu halten (die bei neuen Erkenntnissen auch wieder revidiert... Schon lange nicht mehr ein solch gutes Buch wider das religiöse Brimborium gelesen, das in letzter Zeit wieder öfter diskutiert wird. Wie man Kinder und ganze Gesellschaften mit Religionswahn verführt, statt sich an wirkliche Erkenntnisse einer offenen und selbstkritischen Wissenschaft zu halten (die bei neuen Erkenntnissen auch wieder revidiert werden können), zeigt dieses Buch eindrucksvoll und in verständlicher Sprache. Kann ich nur empfehlen, nicht zuletzt zur Förderung der geistigen Volksgesundheit.

Interessanter Ansatz
von Lena Waider aus Wiesbaden am 07.02.2009
Bewertet: Kunststoff-Einband

Grundsätzlich gefallen mir der Ansatz des Buches und dessen Kernaussagen sehr gut. Im Zentrum der Ausführungen steht die soziobiologische These, dass jedes Lebewesen Eigeninteressen verfolgt, bei seinen Handlungen also den Eigennutzen sucht. Der Gedanke hat durchaus etwas sehr Befriedendes an sich, da er unmittelbar auch die Interessen aller anderen... Grundsätzlich gefallen mir der Ansatz des Buches und dessen Kernaussagen sehr gut. Im Zentrum der Ausführungen steht die soziobiologische These, dass jedes Lebewesen Eigeninteressen verfolgt, bei seinen Handlungen also den Eigennutzen sucht. Der Gedanke hat durchaus etwas sehr Befriedendes an sich, da er unmittelbar auch die Interessen aller anderen in den Vordergrund rückt, die ja mit den eigenen in Konflikt stehen könnten. Wenn es dann doch zu häufigem unsozialen Egoismus kommen sollte, muss man erst gar nicht die Moral bemühen oder mit Beschimpfungen auf die vermeintlichen "Kriminellen" reagieren, sondern weiß, dass hier Verhältnisse vorliegen, die ein solches Verhalten ermöglichen oder gar begünstigen, weswegen die Verhältnisse dann zu ändern (oder die Menschen entsprechend zu bilden) sind. Natürlich hat das auch zur Konsequenz, dass Humanismus letztlich auf materieller Sicherheit beruht. Würde eine solche Sicherheit in unserer Gesellschaft wegfallen, käme es mit hoher Wahrscheinlichkeit schon bald wieder zum "Kampf ums Dasein", mit was für politischen Begründungen auch immer. Allerdings besitzt das Buch für mich auch eine Schwachstelle. Wie Mersch in Evolution, Zivilisation und Verschwendung: Über den Ursprung von Allem aufzeigt, hat die Evolution neben den Ein- und Mehrzellern nun eine dritte Systemebene hervorgebracht, deren Individuen vergleichbare Eigeninteressen ausbilden, nämlich die Organisationssysteme (z. B. Unternehmen). Voraussetzung der Entstehung der Organisationssysteme war die herausragende Kooperationsfähigkeit des Menschen. Das Problem ist nur: Diese Organisationssysteme evolvieren in Umwelten (den Märkten), die international zu wenig und vor allem zu uneinheitlich geregelt sind. Mersch meint: Der schönste, ausschließlich auf den Menschen bezogene evolutionäre Humanismus nützt nichts, wenn die Organisationssysteme gleichzeitig ungeregelt ihrem Egoismus frönen können. Das führe auf Dauer zu einer Zerstörung der Welt, und zwar nicht durch den Menschen, sondern durch die von Menschen gebildeten Großsysteme (siehe Finanzkrise). Menschen hätten gegenüber ungeregelten Superorganismen keine Chance und auch viel zu wenig Einfluss. Wie in fast allen Büchern mit evolutionstheoretischem Hintergrund fehlt auch hier mal wieder der Bezug zur Sexualität, die im gesamten Buch praktisch nicht vorkommt. Die Folgen davon zeigen sich in kleinen Details: Schmidt-Salomon führt die Vorteilhaftigkeit von Kooperation und Altruismus auf spieltheoretische Überlegungen zurück, für Mersch ist Altruismus dagegen ein Produkt der getrenntgeschlechtlichen Sexualität und ohne diese nicht vorstellbar. Fazit: Ein sehr interessantes Buch mit sinnvollen Vorschlägen zu einer nicht auf religiösen Vorstellungen basierenden Ethik, welches aber in einigen Punkten zu kurz greift, weil es die durch Menschen gebildeten Superorganismen nicht in die Überlegungen einbezieht.

Der spricht aus, was ich schon lange fühle
von einer Kundin/einem Kunden am 28.12.2008
Bewertet: Kunststoff-Einband

Endlich mal jemand, der aufräumt mit diesem Der -Herr -wird- dich- erlösen Stuß! Erlösen müssen wir uns selbst, nämlich von verlogenen, machtgeilen Klerikern und ihren speichelleckenden Jüngern, inklusive den Politikern, die sich gerne mit dem großen C schmücken, in dessen Namen sie nicht vor Waffengeschäften zurückschrecken.