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Marie spiegelt sich

Kriminalroman

(7)
»Ein Geräusch. Eine Tür, die aufschwang.
Eine Bewegung. Ein eisiger Luftzug.
Marie hielt den Atem an. Ihr linker Zeh zuckte.
Dort links. Dort an der Tür.
Sie war nicht mehr allein hier drinnen.«

Winter in Köln: Marie ist dreizehn, Marie liebt ihren Stoffbären und Marie schreibt gerne. Sie erwacht in einem kalten Raum, dessen einziges Fenster zugemauert ist. Ihr Aufbäumen, ihr Widerstand, ihre Fluchtversuche scheitern und schließlich bleiben nur Durst und Kälte und Angst.

Maries Schule in Köln-Brück ist der letzte Ort, an dem sie gesehen wurde.
Die Kripo Köln sucht fieberhaft, die Mutter verzweifelt und WiIla Stark muss tief graben, um die Hoffnung am Leben zu halten.
Doch auch die Zeit der jungen Grazer Polizistin läuft ab und als die Suche nach Marie scheitert, sich alte wie neue Spuren im Schnee verlieren, helfen nur noch Mut und Waghalsigkeit.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 270 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783956020803
Verlag Conte Verlag
Dateigröße 1496 KB
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
4
3
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ungewöhnlich und elegant
von einer Kundin/einem Kunden am 24.11.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der erste Satz: »Sterne, denkt Es.« Es entführt ein Kind, doch das Mädchen kann fliehen, Es verfolgt es, der Teich, ein totes Mädchen ... Fünf Jahre später ist das Reptil in Es erwacht. Es gibt ein anderes Mädchen, das aus-sieht wie sie, das Mädchen von damals. »›Hallo‹, sagt Es. ›Hallo Mädchen!‹... Der erste Satz: »Sterne, denkt Es.« Es entführt ein Kind, doch das Mädchen kann fliehen, Es verfolgt es, der Teich, ein totes Mädchen ... Fünf Jahre später ist das Reptil in Es erwacht. Es gibt ein anderes Mädchen, das aus-sieht wie sie, das Mädchen von damals. »›Hallo‹, sagt Es. ›Hallo Mädchen!‹ Das Mädchen nickt. Das Reptil züngelt. Es lächelt. ›Kannst du mir schnell mal bitte am Auto helfen?‹« Das Mädchen heißt Marie, sie ist 13, wie das Mädchen damals. Marie ist ein typischer Teenie, verstrickt in Pubertät, Aufbegehren und sich gehen lassen, Verliebtheit, Zerrissenheit. Sie lebt bei ihrer Mutter, der Vater wohnt in der Wohnung gegenüber der Schule, mit seiner Neuen. Der Vater hatte ihr ein Notebook geschenkt, das sie fast ausschließlich dazu benutzt, ihr Tagebuch zu führen. Die Datei nennt sie »Marie spie-gelt sich«. An manchen Stellen des Tagebuchs erscheinen mir die Gedanken ein wenig altklug für eine Dreizehnjährige, andere Passagen sind sehr authentisch. »Ich glaube, dass die Welt hinter dem scheißdunkelgrau von einer Schicht flüssiger Traurigkeit umgeben ist. Jeder trinkt jeden Tag einen Schluck davon oder mehr. Und die, die zuviel davon nehmen, haben Bäuche wie Schläuche.« Marie wird von Es gefangen. Doch die Polizei benötigt eine Weile, bis sie die Suche nach dem Mädchen ernsthaft aufnimmt. Eine Dreizehnjährige verschwindet, viel-leicht ist sie bei einer Freundin oder lediglich abgehauen ... »Es. Da, wieder. Zeiten verschwinden, vereinigen sich, Universen berühren einander und Erinnerung wird zur Gegenwart und Zukunft ist ein Gedanke, der zum Handeln zwingt.« Marie ist das Opfer, sie befindet sich in der Hölle von Es. Der imaginäre Bär redet mir ihr, gibt ihr Halt. Auch Es ist ein Opfer. Isabella Archan schafft es, uns die Charaktere realitätsnah zu transportieren, aber nicht nur die der Hauptpersonen. Perspektiv-wechsel zwischen den Handelnden, Gedanken der Protagonisten, ein feines Zusammenspiel schafft einen düsteren Raum, in den es den Leser hineinzieht, spannend bis zum Schluss. Die Sprache ist eigenwillig, pointiert. Kurzer Stakkatostil, aber niemals abgehackt, abwechselnd mit fließendem Stil, poetischen Passagen. Ein Buch das sprachlich, wie inhaltlich begeistert. Psychologisch fein gezeichnete Protagonisten runden den Krimi ab.

Ein beeindruckender Kriminalroman, der durch seine Sprache und Thematik beeindruckt.
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 08.04.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Einstieg in dieses Buch ging sofort sehr nervenzerrend vonstatten. Man erfährt vom verschwinden eines jungen Mädchens und was letztendlich mit ihm geschah. Bereits diese Zeilen haben mir den Hals zugeschnürt und das blanke und unfassbare Grauen zutage gefördert. Doch es war nichts im Vergleich zu dem was noch folgen sollte. Denn 5... Der Einstieg in dieses Buch ging sofort sehr nervenzerrend vonstatten. Man erfährt vom verschwinden eines jungen Mädchens und was letztendlich mit ihm geschah. Bereits diese Zeilen haben mir den Hals zugeschnürt und das blanke und unfassbare Grauen zutage gefördert. Doch es war nichts im Vergleich zu dem was noch folgen sollte. Denn 5 Jahre später , geht es um den eigentlichen Fall. Allerdings zog es sich erstmal etwas. Das diente dazu, erstmal die wichtigsten Personen kennenzulernen, was mir sehr gut gefallen hat. Jedoch war es für mich auch stellenweise etwas langatmig. In diesem Buch dreht sich alles um die verschwundene Marie, die von den einem Moment auf den anderen plötzlich von der Bildfläche verschwindet. Eine fieberhafte Suche beginnt. Doch wird man sie lebend wiederfinden können? Aber was viel wichtiger ist, was richtet das Ganze mit den Angehörigen und dem Mädchen selbst an? Man erfährt zwar hier auch Ermittlungsarbeit, mit der etwas unkonventionellen Willa Stark. Doch im Zentrum steht Marie und ihr Martyrium. Die Autorin beschäftigt sich vor allem damit, wie es dem Mädchen geht, was dabei in ihr vorgeht. Aber auch den Täter , wird nicht außer acht gelassen. Was mir sehr gut gefallen hat, denn man bekommt Einsicht in seine Psyche, ohne jemals zu wissen, um wen es sich dabei handelt. Denn die Autorin bezeichnet diesen als "Es", was ich doch recht gut fand. Dennoch kann man "Es" sehr gut kennenlernen. Bei Marie hat mir vor allem gut gefallen, was ihr Kraft gab, das hat das ganze für mich brenzliger und authentischer gemacht. Aber auch die Angehörigen werden beleuchtet. Es ist wird schnell klar wie sich die Blickwinkel verschieben. Wie aus Genervtheit, Sorge und Verzweiflung wird. Ich empfand die einzelnen Schicksale als sehr schmerzhaft, mir hat es wirklich die Tränen in die Augen getrieben. Gerade wenn man selbst Kinder hat, ist es kaum zu ertragen. Den ganzen Schmerz, die Verzweilfung, die Wut, aber auch die Hoffnungslosigkeit sind sehr gut spürbar. Man beginnt sich selbst in die einzelnen Charaktere hineinzuversetzen und mit ihnen zu leiden. Aber was mir besonders gefallen hat, ist die teils fast schon poetische Sprache die, die Autorin verwendet, das macht das ganze einfach besonders. Die teils kurzen, stakkatohaften Sätze haben mir gut gefallen, das gibt dem ganzen den nötigen Biss. Es verleiht dem ganzen eine Unverwechselbarkeit, aber lässt es auch eindringlicher und emotionaler erscheinen. Die Atmosphäre ist düster und trostlos, ganz so wie das ganze Buch gehalten ist. Mich konnten alle Charaktere sehr beeindrucken, allen voran Marie und der Täter.Man beginnt Mitgefühl und Anteilnahme zu entwickeln und leidet unglaublich mit. Die Spannung ist die ganze Zeit vorhanden, jedoch eher unterschwellig spürbar. Für mich ein herausragend und tief beeindruckender Kriminalroman, der mich völlig überraschen und in den Bann ziehen konnte. Dabei ist die Story ziemlich komplex gehalten , ein durchkommen ist jedoch kein Problem. Alles fügt sich einfach zusammen. Hierbei erfahren wir zum größten Teil die Perspektiven von Marie und dem Täter, was Ihnen mehr Raum und Tiefe verschafft. Aber auch andere Sichtweisen bekommt man geboten, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Das hat mir gut gefallen, da man so verschiedene Personen kennenlernen konnte. Man begreift einfach was sie fühlen und was sie antreibt. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen einfach perfekt zum Inhalt des Buches. Fazit: Ein eindrucksvoller Kriminalroman, der vor allem durch seine teils poetische Sprache, als auch durch seine Thematik unheimlich in den Bann zieht. Man leidet und zittert so unglaublich mit, daß es einem fast das Herz zerreißt. Tragisch, schmerzvoll und unheimlich spannend. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

Zersplitterte Seelen. Ich heiße Marie. Zehn Drei.
von Nisnis aus Dortmund am 24.02.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhaltsangabe: Die dreizehnjährige Tessa verschwindet spurlos und wird kurze Zeit später tot in einem See aufgefunden. Die Ermittlungsergebnisse sind nicht zufriedenstellend. Es ist Sommer. Marie liebt es ihre Gedanken und Emotionen nieder zu schreiben. Nur so fühlt sie sich von der Welt verstanden. Sie ist dreizehn. Marie erwacht in einem eiskalten Raum,... Inhaltsangabe: Die dreizehnjährige Tessa verschwindet spurlos und wird kurze Zeit später tot in einem See aufgefunden. Die Ermittlungsergebnisse sind nicht zufriedenstellend. Es ist Sommer. Marie liebt es ihre Gedanken und Emotionen nieder zu schreiben. Nur so fühlt sie sich von der Welt verstanden. Sie ist dreizehn. Marie erwacht in einem eiskalten Raum, dessen einziges Fenster zugemauert ist. Neben gescheiterten Fluchtversuchen und Widerstand quält sie sich einsam durch die Stunden. Durst, Kälte und Angst. Der letzte Ort an dem Marie gesehen wurde ist ihre Schule in Köln-Brück. Es ist Winter. Die fieberhafte Suche nach Marie lässt Maries Mutter und die Ermittlerin Willa Stark fast verzweifeln. Es bleibt zu wenig Hoffnung. Spuren im Schnee schmelzen dahin. Willas Mut, auch gegen den Strom, führt zu einem unfassbaren Ende. Zersplitterte Seelen. Das Cover: Das tiefschwarze Cover gewährt nur einen Schimmer von Licht, der von einem Spiegel ausgeht. Der Buchtitel „Marie spiegelt sich“, findet sich in diesem Spiegel wieder und so ist der Bezug von Titel und Cover zu der Geschichte hergestellt. Der Ort an dem der Spiegel hängt ist düster und so erahne ich die Finsternis die in dieser Geschichte eine maßgebliche Rolle spielt. Die Autorin: Isabella Archan, in Graz geboren, lebt seit 2002 in Köln. Die ausgebildete Schauspielerin arbeitete viele Jahre an Stadt- und Staatstheatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neben dem Schreiben ist Isabella Archan weiterhin in TV- und Filmrollen zu sehen. Man kennt sie aus Tatorten, der Lindenstrasse und aus „Diese Kaminskis“. Marie spiegelt sich ist der zweite Band der Reihe um die Grazer Ermittlerin Willa Stark. Bisher von ihr erschienen sind „Helene geht baden“, „Marie spiegelt sich“ und „Tote haben kein Zahnweh“. Mit ihren Krimilesungen sorgt Isabella Archan regelmäßig für ausverkaufte Lesungen. Reflektionen: Ich war von Anfang an sehr euphorisiert an Isabella Archans Schreibstil gefesselt. Er ist präzise, punktuell detailliert, berührend und so unglaublich reich an besonderem Ausdruck für Emotionen. Zitat: „Marie sah da im Spiegel, Augen, die ihre Seele verloren hatten, Augen, die weinten, ohne eine einzige Träne zu vergießen.“ 210 Kurze prägnante Sätze prägen vor allem den Erzählstrang, der von Marie in Gefangenschaft und dem Täter erzählen. Bedeutsam für die Geschichte sind Maries Gedanken, an denen mich die Autorin durch eine besondere Gedankensprache Maries teilhaben lässt. Als Leser sollte man hier nicht unbedingt schnell lesen, denn man muss diese Sprache tief wirken lassen, um den Lesegenuss wirklich wert zuschätzen. Erst durch Maries Gedanken und ihre teilweise sogar poetische Sprache sinkt man hier noch einmal sehr viel tiefer in die Geschichte hinein. Zitat: „Ich glaube wenn wir uns schütteln würden wie die Hunde, würden wir unsere inneren Tränen nach außen werfen können und im Innern ein Lächeln erzeugen.“ Wenn diese Handlung einen „normalen“ federleichten Schreibstil besäße, würde die Geschichte weniger wirken und berühren. Außergewöhnlich empfand ich das erste Auftreten des Täters, denn Isabella Archan formulierte diese Kapitel in einer ungewöhnlichen Form, die mich zunächst in meinem Lesefluss unterbrach. Zitat: „ Für Augenblicke war Es fast, fast ein wenig verrückt geworden. Vielleicht war Es deshalb noch mal raus gegangen… Zuerst war Es ziellos unterwegs, …“ Seite 122 Besonders die Verwandlungen die eine Täterfigur innehaben kann, von einem einstigen Opfer zum Täter werdend, geben diesem Kriminalroman eine besondere Tiefe, die auch noch entsetzlich berührt und lange in mir nachhallt. Mir ist ein Wechselbad der Gefühle geschickt inszeniert worden und ich empfinde Mitleid, Wut und Hass. Die Figur der Grazer Ermittlerin Willa Stark, die nun in Köln ihren Dienst tut, empfand ich neben der Figur Maries sogar etwas zu blass. Ich las sehr gern von Willas authentisch dargestellten Ermittlungstätigkeiten und von ihren Konflikten sich in Teamarbeit zu üben. Doch mir fehlte noch etwas mehr die kriminalistische Tätigkeit der Kriminalbeamten. Die Charakterstarke Willa Stark war mir recht sympathisch und doch konnte ich den nächsten Erzählstrang über und mit Marie nicht schnell genug herbeiwünschen. Letztendlich trug jedoch genau dieser Perspektivwechsel dazu bei, die elektrisierende Spannung auf hohem Level knistern zu lassen. Manchmal vollzieht die Autorin sprachliche Ausflüge ins Österreichische. Die gesund und maßvoll eingesetzten Wörter im Dialekt gefielen mir sehr gut und ich fand es richtig gut, dass ich als Leserin am Ende des Buchs ein kleines Glossar vorfand. Mein Fazit: Ein außergewöhnlicher Kriminalroman, der durch den Schreibstil und die besondere Sprache lange und außergewöhnlich nachhallt. Ich empfehle diesen Krimi total gern weiter und möchte auch bald „Helene geht baden“ und „Tote haben kein Zahnweh“ lesen wollen.


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