Memoiren eines alten Arschlochs

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Mit spitzer Feder und tollkühner Lust an der Übertreibung macht sich Roland Topor über Memoiren und das inflationäre ›name dropping‹ darin lustig. In dieser fiktiven Autobiographie begegnet das alte Arschloch fast jeder Berühmtheit seiner Zeit – von Édith Piaf und John Cage über Salvador Dalí und Albert Einstein bis zu Al Capone und Albert Camus. Diese megalomane Selbstdarstellung treibt dem Leser Tränen des Lachens und der Erkenntnis in die Augen.
Rezension
"Eine herrliche, komische, blühende Parodie auf den Erinnerungenboom auf dem Buchmarkt. Und deshalb ein Muss für Masochisten." (Süddeutscher Rundfunk)

"Die anmutigste und dabei perfideste Parodie auf zahllose Autobiographien." (Norddeutscher Rundfunk)

"Roland Topors fiktiver autobiographischer Text stellt die Welt auf den Kopf und den Geist außerhalb der Welt. Endlich gibt es die aberwitzigen Bekenntnisse einer Kunstfigur wieder." (Klaubauf)

"Man wird nach dieser Lektüre an den zur Zeit so häufigen echt-bedeutenden Selbstdarstellungen einen neuen Spaß haben können, nämlich sie à la Topor zu lesen."(Frankfurter Rundschau)

"Topor macht sich über die Erinnerungsbücher von Zeitgenossen lustig, die mit ihren prominenten Bekannten prahlen. Insgesamt 382 Berühmtheiten, darunter Edith Piaf, John Cage, Salvador Dali, Albert Einstein, Sigmund Freud, Edward Hopper, Benito Mussolini, lässt Topor über seinen fiktiven Lebensweg stolpern. Topor ist so witzig wie Woody Allen." (Darmstädter Ec ho)
Portrait

Seine ersten Cartoons erschienen 1958 in der Zeitschrift 'Bizar'. Und das Bizarre wurde seine Spezialität. In Zusammenarbeit mit Federico Fellini schrieb er Entwürfe für dessen Casanova-Film, als Schauspieler agierte er in Herzogs 'Nosferatu', erwähnt sei sein Science-fiction-Zeichentrickfilm 'Der wilde Planet', er entwarf auch Bühnenbilder für die Revue 'Oh, Calcutta', seinen Roman 'Der Mieter' hat Roman Polanski verfilmt, Oshima bestellte bei Topor ein Plakat für seinen Film 'Im Reich der Sinne', grosse Erfolge feierte er mit dem grotesken Theaterstück 'Leonardo hat's gewußt'.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 26.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-20775-0
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18/11,1/1,5 cm
Gewicht 179 g
Originaltitel Mémoires d'un vieux con
Auflage 10. Neuausg.
Übersetzer Eugen Helmlé
Buch (Taschenbuch)
12,00
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Name-dropping-Satire
von Silvio Kohler aus Basel am 07.07.2010

Es gab einmal eine Zeit, als es total in war, in seinen Memoiren damit zu prahlen, welche Promis man im Leben getroffen hatte, auch wenn diese null Bedeutung für das Leben des/der Memoiren dahinklecksenden hatten. Eine Unsitte, die sich der Luxemburgische Autor und Surrealkünstler Roland Topor zur Brust nahm... Es gab einmal eine Zeit, als es total in war, in seinen Memoiren damit zu prahlen, welche Promis man im Leben getroffen hatte, auch wenn diese null Bedeutung für das Leben des/der Memoiren dahinklecksenden hatten. Eine Unsitte, die sich der Luxemburgische Autor und Surrealkünstler Roland Topor zur Brust nahm und "seine" Memoiren mit ca. 77 Promis (Picasso, Stalin, Churchill u.v.a.)pro Seite schmückte. Die Promi-Inflation wird mit bissigem, boshaftem Spott überhäuft und macht dieses Buch zu einer kurzweilligen und süffigen Lektüre, besonders für Kenner der Kunst- Politikszene zwischen 1910 bis 1980. Sowas sollte dringend mal wieder jemand mit aktuellen Promis machen!

Interessante Biographie
von Anne aus Niederwerth am 14.05.2009

Topor erzählt in diesem Buch von sein Leben. Allerdings hat sich das so natrülich nicht abgespielt. Herr Topor begegnet hier so ziemlich allen bekannten Persönlichkeiten die er kennt. Leider treten innerhalb von einer Seite meiner Meinung nach etwas zu viele Persönlichkeiten auf, sodass man zu schnell von einem zum nächsten springt. Trotzalledem... Topor erzählt in diesem Buch von sein Leben. Allerdings hat sich das so natrülich nicht abgespielt. Herr Topor begegnet hier so ziemlich allen bekannten Persönlichkeiten die er kennt. Leider treten innerhalb von einer Seite meiner Meinung nach etwas zu viele Persönlichkeiten auf, sodass man zu schnell von einem zum nächsten springt. Trotzalledem ist das Buch sehr satierisch geschrieben und bietet daher auch eine Gute Unterhaltung. Allerdings wird ein gutes Allgemeinwissen in Sachen berühmte Persönlichkeiten vom Vorteil.