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Michael Ende

Gefangen in Phantásien. Biographie

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›Die unendliche Geschichte‹ war ein Welterfolg und machte Michael Ende zum Star. ›Jim Knopf‹ und ›Momo‹ begeisterten als Puppenspiel, Film und Musical. Ende entdeckte die phantastische Kinder- und Jugendliteratur für Deutschland und vermochte auch erwachsene Leser zu fesseln. Aber er war nicht unumstritten. Weltflucht und Realitätsverweigerung lautete der Vorwurf. Birgit Dankert hat für diese Biographie umfangreiches Archivmaterial ausgewertet und mit Weggefährten gesprochen. Sie zeichnet Endes Leben sorgsam nach: die Kindheit in München, den Zweiten Weltkrieg, das Scheitern auf der Bühne, den Durchbruch als Autor, Krise und Neuanfang in späten Jahren. Das Resümee ist nicht ohne Tragik. Michael Ende sah sich als Künstler, doch die ersehnte Anerkennung als Theaterautor und Regisseur blieb ihm versagt. Er bediente mit seinen weltanschaulichen Botschaften die Erwartungen der Fans und blieb gefangen in einer fremden Rolle. Birgit Dankert ist ein einfühlsames Porträt gelungen, das uns Michael Ende so nahe bringt wie nie zu vor.
Portrait

Birgit Dankert, geb. 1944, war Professorin für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Fachhochschule Hamburg und Vorsitzende des Arbeitskreises für Jugendliteratur e. V., des Vereins der Bibliothekare an Öffentlichen Bibliotheken sowie Sprecherin der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände. Sie ist freie Mitarbeiterin bei der ZEIT (Kinder- und Jugendliteratur) und Trägerin der Karl Preusker Medaille. Berufliche bzw. Forschungsschwerpunkte sind Bestandsmanagement für Bibliotheken, Bibliothekspolitik, Arbeit in Kinder- und Jugendbibliotheken, Kinder- und Jugendliteratur sowie Kulturmanagement.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 312
Erscheinungsdatum Januar 2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-650-40122-9
Verlag Lambert Schneider Verlag
Maße (L/B/H) 221/151/32 mm
Gewicht 567
Abbildungen 20 schwarz-weiße Abbildungen
Verkaufsrang 93.633
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24,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Informativ - aber leider nicht zauberhaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 12.02.2016

»Mit wenigen Texten war er für zwanzig Jahre einer der meistgelesenen Autoren der Bundesrepublik Deutschland. Er hat für die Kinder- und Jugendliteratur Deutschlands ein literarisches und gesellschaftspolitisches Terrain erobert, das erfolgreich ausgebaut werden konnte. … Seine Geschichte, wie sie für seine Lebenszeit in Deutschland von der Weimarer Republik bis... »Mit wenigen Texten war er für zwanzig Jahre einer der meistgelesenen Autoren der Bundesrepublik Deutschland. Er hat für die Kinder- und Jugendliteratur Deutschlands ein literarisches und gesellschaftspolitisches Terrain erobert, das erfolgreich ausgebaut werden konnte. … Seine Geschichte, wie sie für seine Lebenszeit in Deutschland von der Weimarer Republik bis zur deutschen Wiedervereinigung, aber doch für nichts und niemanden als ihn selber steht und nur seinen Namen trägt, soll hier erzählt werden. Er ist der Autor von „Jim Knopf“, „Momo“ und der „Unendlichen Geschichte“.« Dieses Buch hat mich beim Lesen durch ein Wechselbad der Gefühle geschickt. Mit großem Interesse habe ich viele neue Informationen aufgenommen und noch unbekannte Texte Endes in Auszügen entdeckt – aber ich habe mich auch geärgert, mich mehr als einmal durch einen Textabschnitt gequält. Im Klappentext war zu lesen: „Birgit Dankert ist ein einfühlsames Porträt gelungen, das uns Michael Ende so nahe bringt wie nie zu vor.“ Gewöhnlich gebe ich nicht viel auf Klappentexte, aber diesmal hätte ich mich besser gründlich informieren sollen, bevor ich mich für das Buch bewarb. Aber der Name „Michael Ende“ löste bei mir sofort eine Gedankenkette aus, ich sah mich als junges Mädchen, träumend vor der „Unendlichen Geschichte“, mir fiel der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch ein, ich kringelte mich vor Lachen und versuchte wieder einmal, das Wort unfallfrei auszusprechen. Ich erinnerte mich an den Zauber von „Momo“ und war – in Verbindung mit dem Klappentext – sofort davon überzeugt, dass mich dieses Buch genauso verzaubern würde. Leider tat es das nicht. Ich glaube, dass mich außerdem das Wort „Biographie“ in die Irre führte. Das Wort ist für mich gleichbedeutend mit etwas Lebendigem, befasst es sich doch mit dem Leben eines ganz bestimmten Menschen. Es wäre ungerecht zu sagen, dass es dies in diesem Fall nicht tut, denn das Leben Endes wird von frühester Kindheit an verfolgt, seine frühen Jahre, seine Erfolgsphase, Krankheit und Tod werden beschrieben. Nein, es ist die Art und Weise, wie dies geschieht. Die Autorin hat ohne Zweifel gründlich recherchiert. Mein Eindruck ist, dass – was die reine Faktenlage angeht – vermutlich nichts fehlt. Aber streckenweise kam mir das Buch vor wie eine einzige große literaturwissenschaftliche Erörterung, gespickt mit Fremdwörtern und gewandet in Schachtelsätze, die das Lesen für den nicht Studierten anstrengend machen können. Wie es sich für eine ordentliche wissenschaftliche Arbeit gehört, führt Frau Dankert viele Quellen auf, bringt Zitate, Textauszüge aus Büchern, Briefen oder Interviews. Das ist zweifelsfrei gründlich, bremst aber den Lesefluss ebenfalls aus. Ich habe mir überlegt, welche Leser zu diesem Buch greifen würden. Ich vermute, dass nicht wenige – so wie ich – rein aus ihrer Erinnerung an schöne Lesestunden in Phantasien zugreifen würden. Und darunter werden ebenfalls nicht wenige sein, die beim Lesen schlicht überfordert sein werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass so mancher Leser das Buch im Laden in die Hand nimmt, in die ersten Seiten reinliest und es entmutigt - ob der vielen Fremdwörter und Schachtelsätze - wieder weglegt. Gut, wenn man sich durch den Text kämpft, kann man vieles Interessante entdecken. Endes Lebensgeschichte ist zweifelsfrei faszinierend! Die Kindheit eines phantasiebegabten Kindes in NS-Zeiten, sein Elternhaus und der Künstler-Vater, seine Startschwierigkeiten als Autor, die viele Kritik, die er erfahren musste, die vielen Auseinandersetzungen, denen er sich zu stellen hatte – ein Mann, der viel Anerkennung aber auch viel Ablehnung erfahren durfte bzw. musste. Differenziert wird auch sein Charakter angegangen, der Leser muss sich darauf gefasst machen, nicht nur Positives über Ende zu erfahren. Die Textauszüge aus seinen bekannten und weniger bekannten Werken und die Vorstellung einiger seiner Gedichte haben mir ebenfalls gut gefallen. Im Grunde waren auch die Interviews und Briefwechsel interessant, aber für mein Empfinden wäre etwas weniger hier mehr gewesen. Von dem privaten Menschen Michael Ende hätte ich hingegen gerne mehr erfahren. Beispiel: Ende hatte eine schwer kranke Frau, die dann auch irgendwann stirbt. Sie hat ihm über viele Jahre zur Seite gestanden, mit ihm gearbeitet, sich selbst mit in sein Werk gelegt und nun stirbt sie und im Buch wird dies nur mit einem sehr geringen Umfang bedacht. Was soll ich daraus schlussfolgern? Die eine Möglichkeit ist, dass es der Autorin primär um die literarische Auseinandersetzung mit Endes Werk ging und weniger um den Menschen. Die andere Möglichkeit wäre, dass diese Priorität auch so in Endes Leben bestand. Ich weiß nicht, was mir lieber sein soll... Und dann das Kapitel zur „Unendlichen Geschichte“, einem meiner absoluten Lieblingsbücher! Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hatte, aber ganz sicher hatte ich nicht damit gerechnet, so viele literaturwissenschaftliche Kontroversen vorgelegt zu bekommen. Gut, sie gehörten zu Endes Leben, haben ihn in einem nicht unerheblichen Zeitraum seines Lebens stark beschäftigt, aber es ist so furchtbar trocken, so - in meinen Augen - abschreckend nüchtern sachlich zu lesen... Wo bleibt da mein Phantasien? Es wurde in Grund und Boden diskutiert. Fazit: Sehr interessant und umfassend - aber nicht leicht zu lesen. Vor dem Kauf unbedingt reinlesen und feststellen, ob man mit dem Stil klarkommt! Von mir leider nur 3,5 Sterne für dieses Buch.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Eine sehr gut gelungene Biographie von Michael Ende. Absolut lesenswert.
von Wedma am 13.03.2016

Die Biographie umfasst 268 Seiten reinen Textes ist in 7 Kapitel aufgeteilt. Ich halte diese Biographie für sehr gelungen. Sie stellt nicht nur eine Fülle reichhaltiger Informationen zum Leben von Michael Ende zur Verfügung- man merkt die aufwendigen Recherchen dem Werk auf jeden Fall an, sondern zeigt die Ursache-Wirkung-Zusammenhänge auf,... Die Biographie umfasst 268 Seiten reinen Textes ist in 7 Kapitel aufgeteilt. Ich halte diese Biographie für sehr gelungen. Sie stellt nicht nur eine Fülle reichhaltiger Informationen zum Leben von Michael Ende zur Verfügung- man merkt die aufwendigen Recherchen dem Werk auf jeden Fall an, sondern zeigt die Ursache-Wirkung-Zusammenhänge auf, die versuchen zu zeigen und zu erklären, wer Michael Ende eigentlich war und warum er so war, wie er war. Die Biographie las sich flüssig und angenehm. In wenigen Tagen war sie ausgelesen. Die von manchen meiner Vorschreiber erwähnten Schachtelsätze finden sich hpts. in den Zitaten diverser Autoren, die Birgit Dankert zur Erläuterung in ihr Werk reingenommen hat. Ich fand diese Bio eine von denjenigen, die sich am leichtesten lesen ließen. Das Leben von M. Ende ist ein Paradebeispiel für: Hinter jedem erfolgreichen Mann steckt eine starke Frau. Erst war es seine Mutter, dann seine erste Frau, die ihn nicht nur diszipliniert hat, sondern auch als eine kundige Künstlerberaterin fungierte. Im Nachwort schreibt Birgit Dankert, wieder mal sehr treffend: „Ihn als Kinderbuchautor zu erinnern, mindert nicht seine Qualität, nimmt ihn nur ausschnittweise und in vielen Fällen mit den hier untauglichen Kriterien der Kinderbuch-Nomenklatur wahr. Nur im gleichzeitigen Blick auf das vielfältige Leben und das komplexe Werk von Michael Ende, den diese Biographie öffnen will, lassen sich Einsichten in die Wirkungsabsichten, literarischen Verfahren und Botschaften seiner Texte gewinnen.“ S. 275 Fazit: Eine sehr gut gelungene Biographie. Ich vergebe gerne die 5 wohl verdienten Sterne und Empfehlung insb. für diejenigen, Biographien gerne lesen. Ich bedanke mich bei Birgit Dankert für dieses wunderbare Werk, und lese gerne auch weitere Biographien aus ihrer Feder. Mein Dank gilt auch dem Lambert Schneider Verlag, WBG Darmstadt fürs Herausbringen dieser Biographie, die Michael Ende als Person den Lesern nahebringt. Ich bedanke mich auch fürs Rezensionsexemplar. Anmerkung: dies ist eine stark verkürze Version meiner Rezension, da nicht mehr als 1000 Wörter auf dieser Plattform zugelassen sind. Die volle Version gibt es auf den Plattformen von etlichen anderen onlineshops und Buchgemeinschaften.

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