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Minigolf Paradiso

Roman

(4)

Das Paradies ist immer, wo wir nicht sind.
Sommerferien 1997. Die sechzehnjährige Malina findet heraus, dass ihr Großvater, der vor vielen Jahren ertrunken sein soll, alles andere als tot ist. Alois Dudek lebt: als Talkshow-Teilnehmer, Losbudenverkäufer und Minigolfanlagenbetreiber. Gleich nebenan in Castrop-Rauxel! Malina fährt hin, aber der Besuch endet im Desaster. Alois ist kein Vorbild-Opa, sondern ein Verlierer im Elvis-Kostüm, ein alberner Märchenerzähler. Und er hat Schulden bei den falschen Leuten. Als er Opfer eines Überfalls wird, hauen Alois und Malina ab. Ihre Flucht wird zur Reise in die Vergangenheit: in die polnische Heimat, von der Malinas Eltern nie erzählen wollten ...
Eine schräge Road Novel über eine Familienzusammenführung auf Abwegen

Portrait
Alexandra Tobor, geboren in Polen, kam 1989 als Achtjährige nach Deutschland. Sie studierte Soziologie, Psychologie und Kunstgeschichte und lebt heute in Augsburg. Als Produzentin eines Podcasts über Sachliteratur bringt sie zahlreichen Hörern kulturwissenschaftliche Themen näher. Ihr erster Roman 'Sitzen vier Polen im Auto' war ein großer Erfolg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 21.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23630-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 188/125/20 mm
Gewicht 227
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Übersicht
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Familienzusammenführung auf Abwegen in den 90-igern
von Isabellepf aus Gaggenau am 16.08.2016

Die schräge Road-Novel "Minigolf Paradiso", spielt in den 90ern und beschreibt eine Familienzusammenführung auf Abwegen, geschrieben von Alexandra Tobor. Die Autorin, die selbst in Polen gelebt und einen Teil ihrer Kindheit dort verbracht hatte, beschreibt so haargenau einzelne Eindrücke und Orte von der Zeit und dem Leben in Polen. Es handelt... Die schräge Road-Novel "Minigolf Paradiso", spielt in den 90ern und beschreibt eine Familienzusammenführung auf Abwegen, geschrieben von Alexandra Tobor. Die Autorin, die selbst in Polen gelebt und einen Teil ihrer Kindheit dort verbracht hatte, beschreibt so haargenau einzelne Eindrücke und Orte von der Zeit und dem Leben in Polen. Es handelt von Malinka, einem 16 jährigen Mädchen, die zusammen mit ihren Eltern in einer Kleinstadt nähe Castrop-Rauxel wohnt. Vor den Mädchen in der Schule versteckt sie ihre polnischen Wurzeln zu gern, und doch wird sie eines Tages auf der Strasse als Aussiedlermädchen erkannt, und von den Eingeborenenkindern verfolgt und mit Kieselsteinen beworfen. So trifft sie auf Titus, ein Punkerjunge, grösser und älter als Malinka, der Sie vor den Mädchen beschützt. Die beiden verbindet etwas, sodass eine Freundschaft ihnen entsteht. Die Sommerferien haben bereits begonnen, ihre Eltern sind in den Urlaub gefahren und Malinka ist alleine zu Hause geblieben. Auf einer überspielten Videokassette, in einer Talkshow, erkennt Malinka ihren tot geglaubten Grossvater wieder, der nun Losbudenverkäufer und Besitzer einer Minigolfanlage ist. Sie macht sich auf die Suche, und wird im naheliegenden Nachbarort auf einer Kirmes fündig, und trifft auf Alois Dudek, ihren Grossvater. Ein spannender und nervenaufreibender Road Trip nach Polen beginnt. Wird es Malinka gelingen, Ihre Grosseltern wieder zusammen zu führen? Und wie wird ihre Oma reagieren, wenn sie ihren tot geglaubten Ehemann zum ersten Mal wieder sieht? Die Geschichte beginnt mit einem Schwenk aus Malinkas Leben, der in der Ich Perspektive geschrieben ist. Hierdurch konnte man sich sogleich ein gutes Bild von Malinka und ihrem Leben machen. Sie ist anders wie die Mädchen aus ihrer Klasse, dies stellt man spätestens nach ihrer Vorliebe für tote Tierkadaver und ihrer Schädelsammlung fest. Durch den locker, leichten und flüssig geschriebenen Text, hat es richtig Spass gemacht das Buch zu lesen. Besonders der letzte und für mich spannendste Abschnitt, war mit soviel Spannung und Gefühlen gefüllt, das ich das Buch nicht mehr auf die Seite legen wollte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, wobei Alois oder besser gesagt Aldi wie er sich gerne nennt, immer wieder für Aufregung gesorgt hatte. Seine Phantasiegeschichten wirkten so skurril und waren doch mit soviel Wahrheit gefüllt, die ein wenig zum Nachdenken anregen sollten. Malinka das zu Beginn schüchterne Mädchen, durchlebte in der Geschichte einen regelrechten Wandel und man glaubte zum Schluss, das sie nun Erwachsen und ihren Weg gefunden hatte. Die Grossmutter, wurde als eine warmherzige Frau, die die Liebe zu ihrem verschwundenen Mann nie aufgegeben hat, beschrieben. Besonders gut hat mir auch das betreute Lesen gefallen, indem die Autorin den Leser auf einer separaten Homepage, die absoluten Kulthighlights der 90-iger Jahre präsentiert. Fernab von Facebook, Iphone und E-Books, konnte man so, nochmals in Erinnerung schwelgen der unvergesslichen Videokassette, Gameboy, Bumm-Bumm Eis oder die Dinos. Eine spannende, humorvolle Road-Novel die den Leser in die Zeit der 90-iger zurückversetzt, wobei ein Mädchen nicht aufgibt und über ihre Stärken hinauswächst.

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Tom Sawyer in Polen
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 06.08.2016

Ein tolles und unbeschwertes Buch über die Zusammenführung einer außergewöhnlichen Familie. Wir befinden uns im Jahre 1997 und Malina hat Sommerferien. Ihre Eltern fahren erstmals ohne sie in den Ferien und sie weiß noch nicht so recht, was sie mit der freien Zeit anfangen soll. Durch Zufall stößt sie auf... Ein tolles und unbeschwertes Buch über die Zusammenführung einer außergewöhnlichen Familie. Wir befinden uns im Jahre 1997 und Malina hat Sommerferien. Ihre Eltern fahren erstmals ohne sie in den Ferien und sie weiß noch nicht so recht, was sie mit der freien Zeit anfangen soll. Durch Zufall stößt sie auf ein Lebenszeichen ihres Großvaters, der laut ihrer Mutter nicht mehr lebt. Neugierig geworden und angetrieben mehr von ihrer Familie zu erfahren macht sie sich auf die Suche nach ihrem Opa. Es entwickelt sich ein turbulenter Roadtrip... Alexandra Tobor hat mich schnell mit ihrem lebendigen und unterhaltsamen Schreibstil in den Bann der 90er Jahre entführt. Die Hauptprotagonisten Malina und ihre Großeltern waren mir auf Anhieb sympathisch und es machte Spaß den Roadtrip nach Polen zu begleiten. Alexandra Tobor reichert die Familiengeschichte mit vielen kleinen Anekdoten aus den 90er Jahren an, die mich immer wieder herzhaft lachen lassen. So erscheint der längst vergessene Harry Wijnvoord mit seiner Show "Der Preis ist heiß", die Kelly Family, Siegfried & Roy und VHS-Kasetten, um nur einige Beispiele zu nennen. "Minigolf Paradiso" ist ein lustiges, trauriges und natürlich schönes Buch. Die Geschichte wird von der Autorin liebevoll und authentisch erzählt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Wer Lust hat eine lustige und entspannte Reise in die Vergangenheit der 90er Jahre zu unternehmen, liegt mit Minigolf Paradiso genau richtig. Mich hat das Buch auf jeden Fall hervorragend unterhalten und ich bewerte es mit verdienten 5 von 5 Sternen.

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Ein kunterbunter Road-Trip mitten durch die 90er
von louella2209 am 28.07.2016

„Genaueres weiß man nicht, die Wissenschaft hat meine Krankheit nämlich noch nicht erforscht. Vielleicht wird sich das mal ändern und ich gehe als „spektakulärer Fall der 16-jährigen Malina Dudek“ in die Lehrbücher der Geschichte ein. Aber dafür müsste die Fachwelt erst mal auf mich aufmerksam werden, und genau hier... „Genaueres weiß man nicht, die Wissenschaft hat meine Krankheit nämlich noch nicht erforscht. Vielleicht wird sich das mal ändern und ich gehe als „spektakulärer Fall der 16-jährigen Malina Dudek“ in die Lehrbücher der Geschichte ein. Aber dafür müsste die Fachwelt erst mal auf mich aufmerksam werden, und genau hier liegt das Problem: Ich leide an chronischer Unsichtbarkeit.“ Zitat S. 9 Mit diesen Worten beschreibt Malina sich selbst. Sie hört düstere Musik und liest melancholische Literatur. Sie schreibt Briefe an ihren einzigen Freund Titus, leider verweilt der einstige Punk schon auf dem Friedhof. Ihre Eltern sind mit ihr von Polen nach Deutschland ausgewandert und sie leidet unter der zwanghaften Anpassung ihrer Mutter. Ihre polnische Abstammung kann sie kaum verleugnen, aber ihre Mutter verwehrt ihr jegliche Information über ihre Verwandtschaft. Im Sommer 1997 ist es dann soweit. Malina`s Eltern verreisen nach Holland und das Mädchen findet heraus, das ihr tot geglaubter Opa Alois Dudek noch lebt und zwar hier in Deutschland, genauer gesagt Castrop-Rauxl, praktisch bei Malina um die Ecke. Er tingelt durch Fernsehshows und tummelt sich als Losbudenverkäufer auf Kirmesplätzen. Dort macht Malina ihn schließlich auch ausfindig. Ihr Opa, nennt sich nun Aldi und tischt ihr eine unglaubliche Lebensgeschichte auf. Er hat Schulden, viele Gläubiger im Nacken, lebt auf einer heruntergekommenen Minigolfanlage und treibt Malina in kürzester Zeit schier in den Wahnsinn. Trotzdem begeben sich beide auf einen turbulenten Trip nach Polen. Alois will einen vergrabenen „Schatz“ finden und Malina endlich ihre Oma wiedersehen. Findet sie in ihrer alten Heimat zu sich selbst und findet sie die Wahrheit über die Entzweiung ihrer Familie heraus? „Denn eines habe ich begriffen: Man kann das Leben nur rückwarts verstehen, aber leben muss man es vorwärts. Das hat ein Typ namens Kierkegaard gesagt.“ Zitat S. 255 Die Autorin Alexandra Tobor schuf hier einen richtig herrlich-schrägen und unterhaltsamen Road-Trip nach Polen. Sie punktet mit dem sarkastischen Humor ihrer Hauptprotagonistin und dem chaotischen Aldi, eine Mischung aus Peter Pan und Münchhausen. Er lässt nicht nur seine Enkelin verzweifeln, sondern auch den Leser mit dem Kopf schütteln, dennoch drückt man ihm zuliebe oftmals ein Auge zu. Der Roman beinhaltet jedoch nicht nur die Suche einer Jugendlichen, nach sich selbst, sondern der Leser erlebt selbst eine Reise in die Vergangenheit und zwar quer durch die 90er. Das Ambiente dieser Ära wurde hier punktgenau getroffen und lässt einen in Erinnerung schwelgen. Man begleitet Malina auf ihrem Weg in ein neues Selbstbewusstsein und Lebensgefühl. Sie verliert nie ihr Ziel vor Augen, muss auf ihren durchgeknallten Opa acht geben und kuriose Ereignisse meistern. Gar nicht so einfach,so ganz ohne Reisekasse, sich im Rahmen der Legalität zu bewegen. Doch Malina beweist viel Kreativität und Einfallsreichtum und steht bald ihrem Opa in nichts nach. Alexandra Tobor beweist ein echtes Händchen für Situationskomik, schrägen Dialogen und jeder Menge Zwischentöne hinter den Zeilen. Sie zeigt gekonnt, an welcher Stelle der Mensch das Schicksal aktiv beeinflußen kann. Der Bezug der Autorin zu Polen ist hier auch unverkennbar. Die Lebensumstände, die Kultur und die Mentalität, vor allem der Hang zum Aberglaube ist realitätsnah und unbeschönigt dargestellt. Auch wenn diese Story mit viel Humor aufwartet, bietet sie auch viel Raum zum Nachdenken und zeigt auf wie prägnant die Wurzeln für einen Menschen sein können. Jeder hat ein Recht darauf zu erfahren, wer er wirklich ist! Ich kann hier eine uneingeschränkte Leseempfehlung für jung und alt aussprechen. Die Jungen können sich an der Nostalgie der 90er erfreuen und die Älteren einen Blick in die Retrospektive vergangener Zeiten werfen. 5 Sterne für diesen wundervollen Roman von mir.

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