Ministermord

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Hendrik „Pommes“ Willen ist Dorfpolizist in Cappeln, einer kleinen Gemeinde in Niedersachsen. Er wird zu einem Verkehrsunfall gerufen. Auf der Landstraße ist ein Auto explodiert und vollständig ausgebrannt. Es handelt sich dabei um den Dienstwagen des Landwirtschaftsministers, der in Cappeln seine Privatwohnung hat. Im Auto befinden sich zwei bis zur Unkenntlichkeit verkohlte Leichen. Die Hure Dausen-Dörte, eine gute Freundin von Willen, befürchtet, dass es sich bei einer der beiden Leichen um ihre Freundin Anna, eine Escort-Dame bzw. Edel-Prostituierte, handeln könnte. Die Kripo stuft den Vorfall aber als Verkehrsunfall ein und schließt die Akte. Daher bittet Dörte Willen, weiter zu ermitteln, was er natürlich nicht kann, da das Sache der Kripo ist. Um Dörte den Gefallen zu tun, ermittelt er daher auf eigene Faust. Willen findet heraus, dass der Minister die Dienste von Anna regelmäßig nutzt. Dem Minister gefallen Willens eigenmächtige Ermittlungen nicht. Er befürchtet, der Polizist macht ihn für den Tod der Escort-Dame verantwortlich. Willen macht weiter und findet Ungeahntes heraus.
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Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 280
Erscheinungsdatum 19.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95813-113-2
Reihe Krimi (Edition Oberkassel)
Verlag Edition oberkassel
Maße (L/B/H) 19/12,1/3,2 cm
Gewicht 317 g
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Pommes rules!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 22.01.2018

Ich bin ja in letzter Zeit eher nicht so der Krimi- bzw. Thrillerleser. Und wenn Krimi, dann bitteschön die „Queen of Crime“ Agatha Christie oder ihr deutsches Pendant Ute Haese und ihre Hanna Hemlokk-Reihe (sorry für die Werbung – ich krieg da kein Geld für! *g*). Es begab sich... Ich bin ja in letzter Zeit eher nicht so der Krimi- bzw. Thrillerleser. Und wenn Krimi, dann bitteschön die „Queen of Crime“ Agatha Christie oder ihr deutsches Pendant Ute Haese und ihre Hanna Hemlokk-Reihe (sorry für die Werbung – ich krieg da kein Geld für! *g*). Es begab sich aber zu der Zeit – nein, jetzt kommt nicht die Weihnachtsgeschichte… Zu den originellen und witzigen Krimischreibern darf sich von nun an der Autor Kriminalinski und sein Dorfpolizist Hendrik „Pommes“ Willen zählen. Was die beiden mit „ihrem“ Debüt „Ministermord“ geschaffen haben, darf getrost in die Kategorie „Unüblich, aber genial“ einsortiert werden. Dabei herrscht noch nicht mal besonders viel Brutalität oder Mord und Totschlag vor; nein – wichtiger ist hier, wie „Pommes“ und seine Mitstreiter den Mord an einer Edelprostituierten mit Witz und Charme lösen. Dabei legt Kriminalinski seinen Protagonisten immer wieder zum größten Teil großartige Dialoge in den Mund, in denen verbal auch durchaus mal die Fetzen fliegen. Überhaupt ist die Sprache in diesem Krimi locker-flockig geraten; mit viel Lokalkolorit (Plattdeutsch, schlesisch und dem Jargon der jeweiligen Protagonisten) schafft es Kriminalinski spielend, den Leser zu packen. Ein weiterer Aspekt dieses Krimis ist der tiefe Einblick in die (Lokal-)Politik und die dort vorherrschenden Machtspiele zwischen verschiedenen Ministern und weiteren Mitarbeitern; man ist hier quasi mittendrin statt nur dabei im Politikdschungel. Das Ganze kommt sehr authentisch rüber und fast bekommt man den Eindruck, als wenn Kriminalinski für seinen Krimi „undercover“ in der Politik „ermittelt“ und recherchiert hat *g*. Die Figuren sind (wie schon erwähnt) dem jeweiligen Charakter nach sehr gut und manchmal (vielleicht) auch leicht überspitzt gezeichnet, wobei der Autor mich mit der Figur des „Pommes“ am meisten überrascht hat. Ich habe erst gedacht, ich hätte mich verlesen, als uns Hendrik Willen als Handball spielender und von Muttern „verwöhnter“ Polizist vorgestellt wurde, da ich bei dem Gedanken an Pommes eine völlig andere Figur (im wahrsten Sinne des Wortes!) erwartet hatte. Ein cooler Schachzug des Autors, die Leute zu verwirren ha ha ha. Alles in Allem hat man auf den 370 Seiten sehr viel Spaß gehabt und ich freue mich wie Bolle auf den nächsten Krimi mit Pommes!

Sehr gelungener Auftakt einer Krimireihe. Bitte mehr davon.
von einer Kundin/einem Kunden aus Fürth am 19.12.2017

Zum Inhalt: Ein Verkehrsunfall des Wagens des Landwirtschaftsministers aus Cappeln, 2 verkohlte Leichen. Der Fall wird als Unfall abgeschlossen, aber Dörte hat den Verdacht, bei einer der Toten es könne sich um ihre Freundin Anna handeln. Sie kontaktiert ihren alten Freund, den Dorfpolizisten und bittet ihn darum in dem Fall... Zum Inhalt: Ein Verkehrsunfall des Wagens des Landwirtschaftsministers aus Cappeln, 2 verkohlte Leichen. Der Fall wird als Unfall abgeschlossen, aber Dörte hat den Verdacht, bei einer der Toten es könne sich um ihre Freundin Anna handeln. Sie kontaktiert ihren alten Freund, den Dorfpolizisten und bittet ihn darum in dem Fall weiter zu ermitteln… die Nachforschungen setzen … quasi eine Lawine in Gang. Meine Meinung: Der Autor führt die Leser an der Seite von Willen, dem Dorfpolizisten und Dörte, der Prostituierten in den Fall hinein. Dies macht er sehr gekonnt und geschickt. Sein Schreibstil ist sehr gut lesbar und detailliert, sehr gewitzt führt er die Leser auf Fährten, manche davon falsch, um so die Auflösung des Falls sehr gekonnt im Dunkeln zu lassen. Die Charaktere der Geschichte sind sehr gut beschrieben und (meist) auch sehr sympathisch. Willen, der Dorfpolizist, der wirkt als wäre er nicht ganz Helle, bis sich herausstellt, es ist diesem ganz recht, dass er unterschätzt wird. Dörte, direkt und fordernd und mit großem Herz, der sehr an der Auflösung des Falles gelegen ist. Der Autor beginnt seine Geschichte spannend und so bleibt sie auch, der Fall hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Ich bin in Gedanken falschen und richtigen Spuren gefolgt und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Charaktere der Geschichte, vor allem Willen, Stöcki und Dörte haben mir sehr gut gefallen und ich würde mich sehr freuen mehr von diesen zu lesen. Da ist für mich jede Menge Potential. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass diese Geschichte nicht voll mit bis zum Letzten ausgeschmückten Gewaltszenen ist, sondern hier klassisch und clever Ermittlungsarbeit geleistet wird. Und das von Personen, die man meint sehr gut kennen zu lernen, mit ihren Launen, Stärken und Schwächen und einer sehr amüsanten Art von Humor. Fazit: Sehr gelungener Auftakt einer Krimireihe. Bitte mehr davon.

Ein ganz toller Auftakt
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 18.12.2017

In seinem Debütroman packt der Autor Andreas Kaminski ganz heiße Themen an. Aktuell, brisant und aus dem Leben gergiffen. Der Dorfpolizist Willen, genannt Pommes wird von seiner freundin Dausen Dörthe, die dem horizontalen Gewerbe nachgeht gebeten im Falle ihrer tödlich verunglückten Freundin Anna doch bitte noch zu ermitteln. Sie... In seinem Debütroman packt der Autor Andreas Kaminski ganz heiße Themen an. Aktuell, brisant und aus dem Leben gergiffen. Der Dorfpolizist Willen, genannt Pommes wird von seiner freundin Dausen Dörthe, die dem horizontalen Gewerbe nachgeht gebeten im Falle ihrer tödlich verunglückten Freundin Anna doch bitte noch zu ermitteln. Sie glaubt nicht an ein Unglück sondern ist überzeugt davon das hier einiges vertuscht werden soll. Die Ermittlungen führen Pommes während seines Urlaubs in die Großstadt in der sich dunkle Machenschaften auftun. Hie rgeht es verlogen, intrigant und verbrecherich zu. Pommes gerät in Gefahr. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende höchst spannend. Die Charaktere sind ausgefallen, aber sehr lebendig und wahrheitsgetreu dargestellt. Ich konnte mich ziemlich schnell mit einigen davon anfreunden. Die Polizeiarbeit bzw. die Ermittlungen werden von Kaminski detailgetreu sowie sehr realistisch beschrieben. Ich konnte gut miträtseln und bin auch gelegentlich dabei ins Fettnäpfchen getreten, aber das macht ja ein gutes Buch aus. Der Schreibstil ist locker und fluffig, so das sich die Dialoge interessant und manchesmal auch schmunzelnd lesen lassen. Das hat mir besonders gut gefallen. Hier ist das humoristische sehr gut mit aktueller und brenzliger Thematik verbunden. Ich freue mich bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit Pommes, dem charmanten Dorfpolizisten und seiner Jugendfreundin Dausen Dörthe mit ihrem Frivolmobil.