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Minnesota Winter

Eine Liebe in der Wildnis

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Eine Liebe in der Wildnis
"Wie zieht man sich sexy an bei minus dreißig Grad? Die Verkäuferinnen, die ich in den einschlägigen Geschäften nach warmer Spitzenunterwäsche gefragt hatte, konnten nur die Schultern zucken. ,Was denn? Warm oder sexy?' Beides gab es wohl nicht."
Was bringt eine Frau dazu, zu einem beinahe unbekannten Mann in die Wildnis von Minnesota zu ziehen und dort in einer Blockhütte mit ihm zu leben? Elli Radinger hat es getan. Verliebt und ohne an die Konsequenzen zu denken, folgt sie ihrem Herzen. Was sie erlebt, übertrifft all ihre Erwartungen - und Befürchtungen.
Humorvoll und emotional schildert die Autorin ihr Leben fern von den Annehmlichkeiten der Zivilisation. Der Aussteiger Greg Howard ist die Erfüllung ihres Traums vom Leben in der Einsamkeit mitten unter wilden Tieren. Kurz entschlossen bricht sie alle Brücken in Deutschland ab und zieht an einen Ort, der auf keiner Landkarte verzeichnet ist, zu einem Mann, den sie kaum kennt. Sie lebt mit ihm in einer Blockhütte im Revier von Wölfen und Bären und stürzt sich in ein Abenteuer, das sie an ihre Grenzen bringt, körperlich und emotional.
Sie lernt das Überleben bei bis zu minus 30 Grad, baut Kanus und geht mit ihrem Traummann auf Entdeckungsreise in ein unbekanntes Amerika. Aber das Leben in der Wildnis ist hart und hinterlässt bald schon tiefe Risse im romantischen Lebenskonzept. Nach einem gewalttätigen Ausbruch von Greg nutzt Elli die Gelegenheit zur Flucht.

Portrait
Elli H. Radinger (geb. 1951) gab 1983 ihren Beruf als Rechtsanwältin auf, um ihre Liebe zu den Tieren und zum Schreiben zu verbinden. Seitdem arbeitet sie als Fachjournalistin für zahlreiche Tier- und Naturzeitschriften und schreibt Bücher über ihre Lieblingsthemen. Schon immer galt die Leidenschaft der Autorin, die mit Hunden aufwuchs, den Wölfen. Als sie diese 1991 während Verhaltensstudien von Gehegewölfen in Wolf Park, einem amerikanischen Wolfsforschungsinstitut, näher kennenlernte, verfiel sie dem Wolfsvirus. Gemeinsam mit Günther Bloch und anderen gründete sie ebenfalls 1991 die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V., deren Vorsitzende sie zehn Jahre lang war.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 09.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-352-00867-2
Verlag Ruetten & Loening
Maße (L/B/H) 221/133/27 mm
Gewicht 449
Auflage 2. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Der Traum vom Leben in der Wildnis
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 10.11.2013

Wie schon in dem Buch „Wolfsküsse“ zeigt Elli Radinger auch mit diesem Buch wieder, wie schön und bildhaft sie erzählen kann. Die Naturbeschreibungen und ihre Wildbeobachtungen und – kontakte sind einfach herrlich. Die Ruhe und Einsamkeit, die sie am Timber Lake erfährt, sind sehr verlockend, allerdings verschweigt sie auch... Wie schon in dem Buch „Wolfsküsse“ zeigt Elli Radinger auch mit diesem Buch wieder, wie schön und bildhaft sie erzählen kann. Die Naturbeschreibungen und ihre Wildbeobachtungen und – kontakte sind einfach herrlich. Die Ruhe und Einsamkeit, die sie am Timber Lake erfährt, sind sehr verlockend, allerdings verschweigt sie auch nicht die körperlichen Strapazen, die die romantischen Vorstellungen von einem Leben in der unberührten Wildnis etwas trüben. Besonders gut gefallen hat mir die Wolfsbeobachtung von Elli und Greg, als sie die Nacht in dem Aussichtsturm der Cabin verbringen, in der sich auch Gregs Bibliothek befindet. Das Buch beginnt mit einem Prolog, der einen spannenden Ausblick auf das Ende des Buches gibt und dem Leser sehr schnell klar macht, daß die Beziehung zwischen Greg und Elli kein glückliches Ende finden wird. Ich bin mir nicht sicher, ob es mir nicht besser gefallen hätte, wenn dieser Ausblick nicht direkt am Anfang gestanden hätte: so war ich von Anfang an mißtrauisch gegenüber Greg und er hatte kaum eine Chance, bei mir Pluspunkte zu sammeln. Auf der anderen Seite wird durch den Prolog schon sehr viel Spannung aufgebaut. Das Leben in der Wildnis war schon immer der große Traum der Autorin, so daß sie vor den ersten negativen Entwicklungen in ihrer Beziehung zu Greg noch die Augen verschliesst bzw. hofft, daß sich ihre gemeinsame Liebe als stark genug erweist, daß auch Greg sich mehr auf Elli und ihre Wünsche und Bedürfnisse einlassen wird. Ein Streitpunkt, der zwischen den Beiden steht, ist Ellis Hündin Lady, die sie bei einem Leben an Gregs Seite in Minnesota natürlich zu sich holen möchte – Greg hasst allerdings alle domestizierten Tiere. Unter dieser ablehnenden Haltung leidet Elli sehr und ist daher zwischen ihrem Leben in Deutschland und dem Leben in Minnesota hin- und hergerissen. Greg kann charmant und sehr zärtlich sein, schreibt Elli Gedichte und läßt ihr Grüße über das Radio ausrichten, wenn er als Wildnisguide unterwegs ist; dann aber wiederum nimmt er keinerlei Rücksicht auf ihre Gefühle und Wünsche, zeigt sich hartherzig, wenn es um Ellis Hündin geht und ist in keiner Weise an ihrem Leben in Deutschland interessiert. Der Autorin wird immer klarer, daß ihr Traum vom einsamen Wildnisleben und einer harmonischen Beziehung mit Greg immer unrealisierbarer wird. Kraft zieht sie aus der Natur und den Tieren, denen sie rund um den Timber Lake begegnet. Aber auch ihre Erlebnisse und Naturbeobachtungen, die sie mit Greg macht, als die Beiden in den Urlaub fahren, sind einfach nur atemberaubend. Auch wenn das Ende des Buches für Elli schmerzhaft ist, ist es doch auch versönlich und bedeutet einen neuen Lebensabschnitt für sie, und sie hat, wenigstens eine Zeit lang, ihren Traum vom Leben in der Wildnis verwirklichen können. Das Buch ist hervorragend geeignet, an kalten Winterabenden auf dem Sofa mit einer heißen Tasse Tee oder Kakao vor dem knisternden Kamin gelesen zu werden. Und ich freue mich sehr auf weitere Romane der Autorin, in denen sie mich hoffentlich wieder in einsame und faszinierende Naturwelten entführen wird.

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Die Distanz zwischen Traum und Realität
von Janine2610 am 15.07.2017

Elli H. Radinger hat mit »Minnesota Winter« einen abenteuerlichen Liebes-Wildnis-Roman geschaffen, der auch gleichzeitig ihre Autobiografie darstellt. Die (damals) in Deutschland lebende Autorin beschreibt darin ihre Liebe zur Natur und den Tieren (allen voran den Wölfen) und wie sie es geschafft hat, sich ihren Traum vom Leben in der... Elli H. Radinger hat mit »Minnesota Winter« einen abenteuerlichen Liebes-Wildnis-Roman geschaffen, der auch gleichzeitig ihre Autobiografie darstellt. Die (damals) in Deutschland lebende Autorin beschreibt darin ihre Liebe zur Natur und den Tieren (allen voran den Wölfen) und wie sie es geschafft hat, sich ihren Traum vom Leben in der Wildnis, im Einklang mit der Natur, zu erfüllen. Dass das Ganze auch mit einer Menge Entbehrungen einhergehen würde, war ihr erst nicht derart bewusst. ~ Wenn die Existenz auf die Basis reduziert wird, erlangen andere Dinge Bedeutung, und wir beginnen, uns selbst zu entdecken. ~ (S. 299) Manch einer hat ja manchmal diese Anwandlung, einfach seine Sachen zu packen, wegzugehen und mitten im nirgendwo in einer Waldhütte weit abseits der Gesellschaft, und ebenso weit entfernt von Straßen- und Menschenlärm, zu leben. Dass dieses Vorhaben nicht ausschließlich romantisch ist und so ein Leben mitunter sehr anstrengend werden kann, hat die Autorin am eigenen Leib erfahren müssen. In Ellis Fall kam nämlich ein Mann hinzu, der ihr die erste Zeit des Ausstiegs zwar noch erleichtert und sehr schön gemacht hat, aber im Laufe des weiteren Kennenlernens hat sich herausgestellt, dass ebenjener Mann ziemlich engstirnig, verurteilend, kontrollsüchtig und intolerant ist, worunter Elli, je mehr Zeit sie mit ihm verbracht hat, richtig gelitten hat. Aber nicht nur das, zum Ende hin hat ihr Wildnismann sogar seine gewaltbereite Seite gezeigt ... Wenn ich mir vorstelle, kilometerweit von der nächsten Zivilisation entfernt zu sein und ich mich mit einem unberechenbaren Mann in einer kleinen Waldhütte aufhalten würde, ohne großartige bzw. schnelle Fluchtmöglichkeit, wird mir ganz mulmig zumute. Wie sich Elli in dieser Situation gefühlt hat, kann ich mir also denken - und das wird, wie ich finde, in diesem Buch auch hervorragend von ihr rübergebracht. ~ Ich glaube, der Verlust eines Traums, der Vorstellung, wie das Leben hätte sein können, ist stets wie ein kleiner Tod, den wir betrauern müssen, um danach wie Phoenix aus der Asche zu steigen und neu zu beginnen. ~ (S. 291) Teilweise konnte ich die Autorin aber auch nicht verstehen. Ihr Wildnismann Greg kommt hierin nämlich abwechselnd lieb und dann wieder wie ein Monster oder wenigstens wie ein äußerst unguter/unangenehmer Zeitgenosse rüber, und ich hatte so den Eindruck als würden Gregs negative Seiten deutlich überwiegen, dennoch hat Elli ihm immer und immer wieder eine Chance gegeben. Ein bisschen hatte ich das Gefühl, als wäre sie masochistisch. Wer gibt sich denn noch länger mit einem Mann wie Greg, der sie so respektlos behandelt, ab? - Leben in der Wildnis hin oder her. Da wäre ich mir selbst viel zu wichtig, als dass ich das ignorieren oder drüber hinwegsehen könnte. Bei der allerersten schlechten Behandlung hätte ich schon meine Sachen gepackt und ihn verlassen. Sich so etwas auf Dauer gefallen zu lassen bzw. zu warten, bis der Mann komplett ausgereizt ist, das wäre mir nicht eingefallen ... Jedenfalls ist es wirklich spannend zu lesen gewesen, wie Elli das alles durchgestanden und überlebt hat, ohne Schaden davonzutragen. So ein Leben in der Einsamkeit und Stille der Wildnis hat schon was Reizvolles, das muss auch ich gestehen, aber dass das auch Schattenseiten hat, muss man sich auch erst mal bewusst machen und eingestehen. Wer mit dem Gedanken spielt, auszusteigen, für den ist das Buch bestimmt was; für alle anderen, die Fans abenteuerlicher (realer) Geschichten sind, die sind mit »Minnesota Winter« wahrscheinlich ebenfalls gut beraten.

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Ein Leben in der Wildnis
von abetterway am 07.08.2014

nhalt: "Eine Liebe in der Wildnis "Wie zieht man sich sexy an bei minus dreißig Grad? Die Verkäuferinnen, die ich in den einschlägigen Geschäften nach warmer Spitzenunterwäsche gefragt hatte, konnten nur die Schultern zucken. 'Was denn? Warm oder sexy?' Beides gab es wohl nicht." Was bringt eine Frau dazu, zu... nhalt: "Eine Liebe in der Wildnis "Wie zieht man sich sexy an bei minus dreißig Grad? Die Verkäuferinnen, die ich in den einschlägigen Geschäften nach warmer Spitzenunterwäsche gefragt hatte, konnten nur die Schultern zucken. 'Was denn? Warm oder sexy?' Beides gab es wohl nicht." Was bringt eine Frau dazu, zu einem beinahe unbekannten Mann in die Wildnis von Minnesota zu ziehen und dort in einer Blockhütte mit ihm zu leben? Elli Radinger hat es getan. Verliebt und ohne an die Konsequenzen zu denken, folgt sie ihrem Herzen. Was sie erlebt, übertrifft all ihre Erwartungen - und Befürchtungen. Humorvoll und emotional schildert die Autorin ihr Leben fern von den Annehmlichkeiten der Zivilisation. Der Aussteiger Greg Howard ist die Erfüllung ihres Traums vom Leben in der Einsamkeit mitten unter wilden Tieren. Kurz entschlossen bricht sie alle Brücken in Deutschland ab und zieht an einen Ort, der auf keiner Landkarte verzeichnet ist, zu einem Mann, den sie kaum kennt. Sie lebt mit ihm in einer Blockhütte im Revier von Wölfen und Bären und stürzt sich in ein Abenteuer, das sie an ihre Grenzen bringt, körperlich und emotional. Sie lernt das Überleben bei bis zu minus 30 Grad, baut Kanus und geht mit ihrem Traummann auf Entdeckungsreise in ein unbekanntes Amerika. Aber das Leben in der Wildnis ist hart und hinterlässt bald schon tiefe Risse im romantischen Lebenskonzept. Nach einem gewalttätigen Ausbruch von Greg nutzt Elli die Gelegenheit zur Flucht." Meinung: Ich finde es ist ein aßergeöhnliches Buch, da es autobiografisch ist. Die Autorin beschreibt ihr Leben in der Wildnis und die Liebe zu einem Mann und der Wildnis. In mehreren Passagen war ich mir gar nicht sicher ob es nicht Hauptsächlich nur die Liebe zur Natur und Wildnis war, den die ist immer sehr schön beschrieben, das man sich vorstellen kann mittendrin zu sein. Auch die körperlichen Strapazen müssen sehr anstrengend gewesen sein, doch das nimmt sie alles in kauf. Der Schreibstil ist flüssig und schlicht, das finde ich toll. Da er nicht verschnörkelt und überzeichnet ist. Und vor allem das Buch hat mich gefesselt.... Ich war von Anfang an in das Buch vertieft und die Spannung zog sich durch und ich war in Erwartung das noch etwas passiert, allerdings ist es dann nicht so gekommen. Vielleicht würde zwischen ein Spannungsabfall, als beruhigung nicht schlecht sein. Irgendwas hat mir gefhelt ich glaube das war der wirklich große Knall.Ich meine für die Autorin war es sicher Knall wo sich alles entschied und sicher schlimm genug, aber dadruch das ganze Buch voller Spannung war ist dieser fast untergegangen. Fazit: Tolles Buch und toll zu lesen über eine andere Art zu leben die uns selbst völlig fremd scheint. Absolute Leseempfehlung.

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