Mörderhotel

Thriller

(19)

230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, der unglaublichste Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld, ihre Leichen verkauft er an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt ...

Rezension
"Wolfgang Hohlbein legt mit diesem Roman sein wohl bestes Werk vor, in dem er gleich mehrere Genres bedient - den historischen Roman ebenso wie das Psycho-Drama und den Horrorthriller." Emmanuel van Stein, Kölner Stadt-Anzeiger, 19.09.2015 "Dabei nutzt der 1953 in Weimar geborene Erzähler [...] das Spiel mit zwei Zeitebenen für die Spannung seines historischen Thrillers Mörderhotel. Es geht ihm nicht um das Böse schlechthin, sondern um die Schritte auf dem Weg in den Wahnsinn." Lilo Plaschke, Thüringer Allgemeine, 27.10.2015 "Hohlbein sorgt mit vielen, oft grausigen Details für Nervenkitzel." Frankfurter Neue Presse, 21.12.2015
Portrait

Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, lebt mit seiner Frau Heike und seinen Kindern am Niederrhein, umgeben von einer Schar Katzen und Hunde. Er ist einer der erfolgreichsten deutschen Autoren der Gegenwart. Seine Werke wurden in 47 Sprachen übersetzt und mit über zwanzig nationalen und ungezählten internationalen Preise ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 848
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 26.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17526-0
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,8/13,2/4,8 cm
Gewicht 525 g
Auflage 2. Auflage 2017
Verkaufsrang 79.941
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H.H. Holmes war gutaussehend, charmant und wohlhabend, er besaß ein Hotel mitten im Herzen von Chicago, als die Stadt zur Weltausstellung 1893. Viele Frauen, die abenteuerlustig in die Stadt strömen, fühlen sich zu dem angeblichen Arzt hingezogen. Was sie nicht ahnen: Holmes ist einer der ersten großstädtischen Serienmörder und sein Hotel eine eigens für den Sadisten erbaute Hölle...
Basierend auf dem wahren Kriminalfall erzählt Wolfgang Hohlbein eine grausige Geschichte rund um den berüchtigten Serienmörder Holmes, der seinem blutigen Handwerk nicht nur aus Sadismus, sondern auch aus Profitgier nachging.
Wer eine reale Nacherzählung der tatsächlichen Ereignisse wie im ebenfalls fantastischen "Der Teufel von Chicago" von Erik Larson erwartet, wird enttäuscht werden, aber als fiktiver Thriller ist "Mörderhotel" spannend und trotz aller Grausigkeit faszinierend.
H.H. Holmes war gutaussehend, charmant und wohlhabend, er besaß ein Hotel mitten im Herzen von Chicago, als die Stadt zur Weltausstellung 1893. Viele Frauen, die abenteuerlustig in die Stadt strömen, fühlen sich zu dem angeblichen Arzt hingezogen. Was sie nicht ahnen: Holmes ist einer der ersten großstädtischen Serienmörder und sein Hotel eine eigens für den Sadisten erbaute Hölle...
Basierend auf dem wahren Kriminalfall erzählt Wolfgang Hohlbein eine grausige Geschichte rund um den berüchtigten Serienmörder Holmes, der seinem blutigen Handwerk nicht nur aus Sadismus, sondern auch aus Profitgier nachging.
Wer eine reale Nacherzählung der tatsächlichen Ereignisse wie im ebenfalls fantastischen "Der Teufel von Chicago" von Erik Larson erwartet, wird enttäuscht werden, aber als fiktiver Thriller ist "Mörderhotel" spannend und trotz aller Grausigkeit faszinierend.

„Gänsehaut“

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt..
Herman Webster Mudgett wächst in einem beschaulichen Dorf in den USA auf. Schon als Kind von 5 Jahren macht er Bekanntschaft mit der Brutalität durch 2 ältere Jungen, die es auf ihn abgesehen haben. Doch als er älter wird, wendet sich das Blatt: Auf grausame Weise rächt er sich an Matthew und Frank, die eigentlich eine Art Freunde für ihn geworden sind. Und somit wird der zukünftige Serienmörder geboren.
Mit Mörderhotel widmet sich der renommierte Autor Wolfgang Hohlbein dieses Mal einer historisch belegten Person. Für Fans von American Horror Story: Hotel, Thrillern, die auf wahren Begebenheiten beruhen oder für jemanden mit der Faszination für das Böse.
Bitte rescherchieren Sie nicht in Google über Mudgett bevor Sie das Buch lesen.
230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt..
Herman Webster Mudgett wächst in einem beschaulichen Dorf in den USA auf. Schon als Kind von 5 Jahren macht er Bekanntschaft mit der Brutalität durch 2 ältere Jungen, die es auf ihn abgesehen haben. Doch als er älter wird, wendet sich das Blatt: Auf grausame Weise rächt er sich an Matthew und Frank, die eigentlich eine Art Freunde für ihn geworden sind. Und somit wird der zukünftige Serienmörder geboren.
Mit Mörderhotel widmet sich der renommierte Autor Wolfgang Hohlbein dieses Mal einer historisch belegten Person. Für Fans von American Horror Story: Hotel, Thrillern, die auf wahren Begebenheiten beruhen oder für jemanden mit der Faszination für das Böse.
Bitte rescherchieren Sie nicht in Google über Mudgett bevor Sie das Buch lesen.

„Thriller mit historischem Hintergrund“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

An sich hatte hier Herr Hohlbein eine gute Idee.
Man nehme einen Serienmörder, welcher 1893 ein riesiges Hotel baut, würze das mit etwas Spannung und eigenen Ideen und heraus kommt ein nicht ganz so gelungener Thriller.
Leider hat Herr Hohlbein hier einiges an Potenzial verschenkt und obwohl die Geschichte anfänglich spannend startet, hatte ich ab der Mitte das Gefühl, dass der Autor sich mehr und mehr in der eigene Geschichte verliert und deswegen der Roman doch sehr vorausschauend wurde.
Trotz allem eine nette und unterhaltsame Lektüre für zwischendurch.


An sich hatte hier Herr Hohlbein eine gute Idee.
Man nehme einen Serienmörder, welcher 1893 ein riesiges Hotel baut, würze das mit etwas Spannung und eigenen Ideen und heraus kommt ein nicht ganz so gelungener Thriller.
Leider hat Herr Hohlbein hier einiges an Potenzial verschenkt und obwohl die Geschichte anfänglich spannend startet, hatte ich ab der Mitte das Gefühl, dass der Autor sich mehr und mehr in der eigene Geschichte verliert und deswegen der Roman doch sehr vorausschauend wurde.
Trotz allem eine nette und unterhaltsame Lektüre für zwischendurch.


„nette Unterhaltung, aber sehr vorhersehbar“

Martina Lehmann

Hohlbeins neuer Thriller, von mir mit kindlicher Vorfreude erwartet, hat viel was ein guter Roman diesen Genres braucht- aber leider nicht das letzte Quäntchen. Etwa in der Hälfte wissen eingefleischte Hohlbein-Fans, worauf der Autor hinaus will und wie es wahrscheinlich endet, was ich persönlich sehr traurig fand.
Detailreiche Folterszenarien bleiben Gott sei Dank aus, so hat man als Leser viel Spielraum um seine eigene Fantasie abgründig spielen zu lassen.
Nichts desto trotz ist "das Mörderhotel" unterhaltsam und vor allem in einem historisch toll beschriebenem Setting zu finden: das Chicago der Jahrhundertwende in all seinen prunkvollen wie auch grässlichen Facetten!
Hohlbeins neuer Thriller, von mir mit kindlicher Vorfreude erwartet, hat viel was ein guter Roman diesen Genres braucht- aber leider nicht das letzte Quäntchen. Etwa in der Hälfte wissen eingefleischte Hohlbein-Fans, worauf der Autor hinaus will und wie es wahrscheinlich endet, was ich persönlich sehr traurig fand.
Detailreiche Folterszenarien bleiben Gott sei Dank aus, so hat man als Leser viel Spielraum um seine eigene Fantasie abgründig spielen zu lassen.
Nichts desto trotz ist "das Mörderhotel" unterhaltsam und vor allem in einem historisch toll beschriebenem Setting zu finden: das Chicago der Jahrhundertwende in all seinen prunkvollen wie auch grässlichen Facetten!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
5
7
6
1
0

Begeisterung und dann Ernüchterung
von Pia Bolwin am 09.12.2017

230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, der unglaublichste Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr... 230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, der unglaublichste Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld, ihre Leichen verkauft er an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Viele die das Hotel betreten haben, kamen nicht mehr lebend hinaus. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt ... VORSICHT, ES KÖNNTE SPOILER VORKOMMEN: Als ich den Klappentext gelesen hatte und die ersten zwei Seiten, war ich hin und weg. Ich musste dieses Buch haben. Ich fand die Idee mehr als ansprechend und es ist mal eine Abwechslung. Die Idee ist nicht nur abgedreht und verrückt, sondern auch historisch stimmig. Denn Herman Webster Mudgett gab es wirklich und dieses Mörderhotel existierte auch. Während der Handlung wird erklärt, wie Herman immer stärker eine psychische Störung entwickelt, die für seine Gäste lebensgefährlich ist. Manchmal schleppt die Handlung in den Rückblenden, weshalb ich an verschiedenen Stellen etwas gelangweilt war und es erstmal für zwei Tage beiseite gelegt hatte. Kommen wir zum Knackpunkt: Ich bin nicht zufrieden mit dem Buch und ehrlich gesagt gut enttäuscht worden. Hohlbein zählt zu den großen Autoren, aber das Buch kam mir leider nicht wie ein Meisterwerk vor. Nach anfänglicher Begeisterung kam die große Ernüchterung. Hohlbein hat in dem Buch das Mörderhotel gar nicht so stark genutzt. Es wird als ein Hotel mit einer Gaskammer und Säurebädern geschildert, wo viele Leute hineingehen und sterben. Als ich diese Details im Klappentext gelesen hatte, war ich schon Feuer und Flamme und habe mir versucht die Situation vorzustellen. Auch das Ende und Hermans Störung war relativ schnell klar, was auch etwas blöd ist. Auf jeden Fall wurden meine Erwartungen nicht erfüllt und ich war deswegen enttäuscht. Ich finde, man hätte viel mehr aus der Idee rausholen können und sie in das Buch stecken können.

Mal was anderes ...
von Literaturlounge eu aus Gießen am 22.11.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Tja, da waren sie wieder meine Probleme. Ich habe nun etliche Jahre einen großen Bogen um Wolfgang Hohlbein gemacht, da er mir schon zu viele Romane im Jahr veröffentlicht hat. Aber zur Buchmesse wurde er mir angeboten. Und was soll ich sagen? Das schreibe ich euch zum Schluss. Ich habe... Tja, da waren sie wieder meine Probleme. Ich habe nun etliche Jahre einen großen Bogen um Wolfgang Hohlbein gemacht, da er mir schon zu viele Romane im Jahr veröffentlicht hat. Aber zur Buchmesse wurde er mir angeboten. Und was soll ich sagen? Das schreibe ich euch zum Schluss. Ich habe also dieses Buch in die Hand genommen und musste dann feststellen, dass dieser Roman von Anfang an zu fesseln weiß! Herr Hohlbein schafft es direkt, einen in eine Zeit des Umbruches nach Chicago zu entführen. Er beschreibt die Stadt Chicago um 1893. Mag es nun die Hochbahn sein, die in dieser Zeit auch für die Weltausstellung gebaut worden ist, oder auch die Armut der Stadt außerhalb der Weltausstellung, alles ist sehr plastisch dargestellt. Man kann an manchen Punkten den Dreck und die Armut der Stadt richtig fühlen und schmecken, was er aber nicht durch ellenlange Beschreibungen macht, sondern immer nur kurz aber genau anreißt. Es werden häufig Rückblenden eingebaut, die Mudgett in seiner Kindheit oder während des Studiums beschreiben. Man kann so auch den Menschen Herman Webster Mudgett besser kennenlernen und wann es mit seiner, ich nenne es mal „Passion“, angefangen hat. Wenn der Tod eines Menschen beschrieben wird, bricht der Autor immer wieder kurz vor dem Ende ab, was meine Fantasie immer weiter befeuert hat und das was ich mir dann ausgemalt habe, war wirklich erschreckend und ging durch diesen Kniff mir persönlich einfach unter die Haut. Auch unter die Haut gehen die Säurebäder, die immer wieder vorkommen, wo beschrieben wird wie sich alles langsam von den Knochen ablöst. Faktisch nüchtern, aber nichts für schwache Nerven. Der Anfang vom Ende ist in diesem Buch, wo Arlis ihre Schwester sucht und auf Holmes stößt. Alles was ich nun schreiben würde, würde auch die weitere Geschichte dieses Buches angreifen und ich würde verraten, wie es ausgeht. Wolfgang Hohlbein hat mich mit diesem Buch absolut begeistert, die Mischung aus Horror, Thriller, Psychodrama und Geschichtsunterricht, kann einen einfach nur begeistern. Es hat immer wieder eine Mischung aus Tempo und kurzen Ruhephasen, wo man auch mal wieder das Buch aus der Hand nehmen kann. Und man feststellt, dass schon wieder ein paar Stunden vorbei sind, und man doch noch was Trinken oder essen wollte. Alles in allem ist es ein Roman, den man lesen sollte, wenn man auf Horror oder Thriller steht, aber nicht unbedingt, wenn man selbst ein wenig zart besaitet ist und dann vielleicht Probleme mit dem Einschlafen bekommt, wenn einem mal wieder die Phantasie durchgeht, denn diese wird in bester Hitchcock-Manier angeregt. Schade ist es teilweise, dass sich Herr Hohlbein nicht komplett an die historischen Fakten gehalten hat, aber vielleicht ist es auch genau so richtig. Genau weiß ich es nicht und man sollte vielleicht einfach einmal die Mühe machen, über Herman Webster Mudgett oder H.H. Holms zu recherchieren. Ich wünsche euch auf alle Fälle viel Vergnügen beim Lesen des über 840 Seiten langen Romans.

Menschliche Abgründigkeit vom Feinsten - von MiaHH
von einer Kundin/einem Kunden aus Nordhausen am 11.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wer Herrn Hohlbein nur von seiner Kinder- und Jugendbuchseite kennt dürfte mit diesem Roman sein (Haha) rotes Wunder erleben. Dennoch hatte ich nicht das Gefühl dass das Blut förmlich aus jedem Buchstaben quillt. Hohlbeins große Stärke war es schon immer dem Leser ein ganz eigenes Kopfkino zu bereiten. Manchmal... Wer Herrn Hohlbein nur von seiner Kinder- und Jugendbuchseite kennt dürfte mit diesem Roman sein (Haha) rotes Wunder erleben. Dennoch hatte ich nicht das Gefühl dass das Blut förmlich aus jedem Buchstaben quillt. Hohlbeins große Stärke war es schon immer dem Leser ein ganz eigenes Kopfkino zu bereiten. Manchmal kann man mehr sagen wenn man es eben nicht sagt... Zum Buch: Man beginnt zu lesen und findet sich direkt in Mudgetts privatem Folterkeller wieder. Danach welchseln die Kapitel zwischen der Haupthandlung 1893 in Chicago und der Vergangenheit, in der Mudgetts Kindheit, Studienzeit, aber auch die Jahre direkt vor dem Bau des "Castle" beleuchtet werden. Besonders gefallen hat mir, dass der Mediziner Mudgett (der tatsächlich für einige Jahre untergetaucht war) im Roman unter dem Namen Jack 1888 in London, Withechapel "tätig" war... Alles in allem halte ich "Mörderhotel" für einen gelungen Thriller, bei dem die Spannung zügig aufgebaut und relativ konstant gehalten wird. Dagegen wirkt lediglich dass der Leser schon sehr früh vom Tod der gesuchten Person erfährt und damit weiß dass die diesbezüglichen Bemühungen vergebens sind. Wer sich trotzdem noch nicht sicher ist ob "Mörderhotel" etwas für ihn ist sollte das recht günstige eBook "Horror Factury I - Pakt mit dem Tod" lesen. Das umfasst zwei Kapitel aus "Mörderhotel" (lediglich eine kleine Namensänderung) und veranschaulicht auf's Deutlichste wie unglaublich grausam Kinder sein können. Und ich rede jetzt nicht von kleinen Sticheleien und Mobbing... PS: Das vorliegende Buch basiert zwar auf wahren Begebenheiten, ist aber dennnoch ein Roman und keine Biografie. Wer sich aber nicht mit der Person des Herman Webster Mudett, alias H. H. Holmes, beschäftigt, dürfte einige kleinere Abweichungen gar nicht bemerken.