Mörderische Reklame

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Am Tatort im Frankfurter Messeviertel deutet alles auf einen Raubüberfall hin. Für die Polizei scheint der Fall schnell klar. Doch wer ist der Unbekannte, der nun im Krankenhaus im Koma liegt? Ex-Kommissarin Eva Ritter verfolgt eine andere Fährte und gerät schnell in ein Labyrinth zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Schein und Sein im Taunus. Während sie angesichts ihrer seltenen Muskelerkrankung Zuflucht bei alternativen Heilmethoden sucht, meldet sich auch ihre eigene Vergangenheit schmerzhaft zurück. Damit nicht genug. Plötzlich gerät Eva Ritter selbst in Gefahr und muss sich den trügerischen Schwindeleien der Werbewelt stellen. Beinahe zu spät wird ihr klar: Der Täter wird versuchen, sein Werk zu vollenden.

Portrait
Olaf Kolbrück wurde 1965 in Wanne-Eickel geboren. Bereits während des Studiums von Politik, Philosophie und Pädagogik an der Universität Köln arbeitete er als Journalist für Tageszeitungen sowie andere Printmedien und später als Lokalredakteur in Hilden bei Düsseldorf. Für den Kölner Handelskonzern Rewe war er mehrere Jahre in der Unternehmenskommunikation tätig. Er verließ das Unternehmen Ende 2000, um bei Horizont in Frankfurt, eine der führenden Wirtschaftszeitschriften für Marketing, Werbung und Medien, wieder stärker journalistisch arbeiten zu können. Als Reporter schreibt er dort über Business-Themen und das Internet. Daneben betreut er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung. Olaf Kolbrück lebt in Eschborn bei Frankfurt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 210
Erscheinungsdatum 07.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-942829-54-0
Verlag Fhl Verlag Leipzig
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/2 cm
Gewicht 225 g
Auflage 1. Auflage
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Etwas spannungsarmer Kriminalroman mit guten Milieuschilderungen
von PMelittaM aus Köln am 12.09.2014

Als ein Mann lebensgefährlich verletzt aufgefunden und der Obdachlose Waldemar der Tat verdächtigt wird, bittet die Bankierswitwe Doris Unbehaun, die sich u. a. auch für die Obdachlosenhilfe einsetzt, ihre Freundin, die ehemalige Polizistin Eva Ritter, um Hilfe. Zunächst gilt es, die Identität des Verletzten zu klären, denn nur so... Als ein Mann lebensgefährlich verletzt aufgefunden und der Obdachlose Waldemar der Tat verdächtigt wird, bittet die Bankierswitwe Doris Unbehaun, die sich u. a. auch für die Obdachlosenhilfe einsetzt, ihre Freundin, die ehemalige Polizistin Eva Ritter, um Hilfe. Zunächst gilt es, die Identität des Verletzten zu klären, denn nur so ist es möglich, ein Motiv für die Tat zu finden. Eva Ritter ist eine etwas andere Ermittlerin, als frühere Polizistin kennt sie sich aus, ermittelt nun aber sozusagen privat, zudem ist sie gehandicapt, denn sie leidet an Morbus Pompe, einer heimtückischen Muskelerkrankung. Ich mag es, wenn Ermittler auch ein Privatleben haben und man von Roman zu Roman mehr über die Person erfährt. Ich halte es auch für eine gute Idee, wenn ein Autor seinen Roman nutzt, um auf eine unbekannte Krankheit hinzuweisen. Dadurch, dass er mit Eva die Auswirkungen erlebt, erhält der Leser die Chance, sich in jemanden, der erkrankt ist, hineinzuversetzen, zumal Evas Erkrankung auch in das Geschehen passt. Leider nimmt aber auch hier, wie auch schon im Vorgänger, Evas Privatleben etwas überhand, wieder gibt es eine Storyline, dieses Mal um Evas Exmann, auf die man gut hätte verzichten können, vor allem, da sie recht aufgesetzt wirkt. Ich habe den Roman gerne gelesen, vor allem, weil Eva und ihre Freunde, neben Doris gibt es noch den Ex-Sträfling Wim, der mein Lieblingscharakter ist, so sympathisch und außergewöhnlich sind. Wie schon im Vorgänger hat der Autor ein Händchen für Milieuschilderungen, hier erfahren wir z. B. etwas über die Zirkus-, die Obdachlosen- und die Werbeszene, alles sehr anschaulich. Woran es dem Roman erheblich mangelt, ist Spannung, allerdings ist es auch nicht unbedingt eine Geschichte, bei der man viel Spannung erwarten könnte, mir hat sie auch nicht unbedingt gefehlt. Am Ende hat der Autor zwar versucht, an der Spannungsschraube zu drehen, allerdings nach dem bekannten Schema: Eine der Hauptfiguren gerät in Gefahr. Mir ist das mittlerweile einfach zu ausgelutscht und nervt mich mehr als dass ich es spannend finde. Die Auflösung ist gut durchdacht und lässt einen das Buch zufrieden zuschlagen. Insgesamt ein gut gelungener Kriminalroman mit interessanten Ermittlern, gelungenen Milieuschilderungen und einer logischen Aufklärung. Ich kann die Eva-Ritter-Romane wirklich empfehlen, wer nicht unbedingt auf Spannung baut, wird sich gut unterhalten fühlen.

Mörderische Reklame
von dorli am 11.09.2014

Frankfurt. Die reiche Witwe Doris Unbehaun bittet ihre Freundin Eva Ritter um Hilfe. Waldemar, einer von Doris’ Schützlingen von der Obdachlosenhilfe, soll einen Zirkusmitarbeiter brutal niedergeschlagen haben. Das Opfer – allen nur als „der Professor“ bekannt – liegt im Koma. Ex-Kommissarin Eva beginnt zu ermitteln. Die wenigen Hinweise, die... Frankfurt. Die reiche Witwe Doris Unbehaun bittet ihre Freundin Eva Ritter um Hilfe. Waldemar, einer von Doris’ Schützlingen von der Obdachlosenhilfe, soll einen Zirkusmitarbeiter brutal niedergeschlagen haben. Das Opfer – allen nur als „der Professor“ bekannt – liegt im Koma. Ex-Kommissarin Eva beginnt zu ermitteln. Die wenigen Hinweise, die sie findet, führen sie direkt in die scheinheilige Welt einer Frankfurter Werbeagentur… „Mörderische Reklame“ ist bereits der zweite Fall für die ehemalige Kriminalkommissarin Eva Ritter. Auch diesmal wird die sympathische Ermittlerin bei ihrer Verbrecherjagd tatkräftig von ihren Freunden Wim Voss und Doris Unbehaun unterstützt. Außerordentlich gut gelungen ist Olaf Kolbrück die Darstellung seiner Hauptfigur. Eva Ritter ist zwar eine willensstarke, mutige Frau, die sich von ihrer Krankheit – sie leidet an Morbus Pompe - nicht unterkriegen lässt und die ihren Humor nicht verloren hat, der man aber die zunehmende Belastung durch die seltenen Muskelerkrankung deutlich anmerkt. Besonders wenn es um die Verfolgung von Verdächtigen geht, ärgert sie ihre eingeschränkte Beweglichkeit verständlicherweise mächtig. Evas gesundheitliche Probleme und auch ihre familiären Angelegenheiten fügen sich, ohne aufgesetzt zuwirken, sehr gut in die eigentliche Krimihandlung ein. Der Kriminalfall selbst erweist sich für das muntere Trio als sehr knifflig, denn die Suche nach den Hintergründen und dem wirklichen Täter wird dadurch erschwert, dass die Identität des Opfers zunächst nicht bekannt ist. Und selbst als Eva den Namen des „Professors“ herausgefunden hat, lässt dessen wenig auskunftsfreudige Familie sie lange Zeit nicht auf die Spur des wahren Täters kommen. Im Verlauf der Handlung bekommt man interessante Einblicke in die Welt der Werbung und in die traditionelle chinesische Medizin. Auch das Leben der Obdachlosen in und um Frankfurt wird sehr anschaulich geschildert. Man merkt, dass der Autor in allen Bereichen gründlich recherchiert hat. Insgesamt hat mir der Krimi gut gefallen, auch wenn ich mir eine größere Portion Spannung gewünscht hätte. Besonders die wortgewandten Umschreibungen und die lebhaften Dialoge haben mich immer wieder schmunzeln lassen und mich gut unterhalten.

Spannender Frankfurtkrimi
von mabuerele am 29.08.2014

„…Der Salat sah durchaus ansprechend aus, wenn man sich ihn neben einem Steak vorstellte…“ Eva steht gerade im Stau, als sie einen Anruf von ihrer Freundin Doris erhält. Waldemar, ein Obdachloser, wurde wegen eines Mordversuchs verhaftet. Man wirft ihm vor, einen Zirkusmitarbeiter niedergeschlagen zu haben. Der Verletzte liegt im Koma.... „…Der Salat sah durchaus ansprechend aus, wenn man sich ihn neben einem Steak vorstellte…“ Eva steht gerade im Stau, als sie einen Anruf von ihrer Freundin Doris erhält. Waldemar, ein Obdachloser, wurde wegen eines Mordversuchs verhaftet. Man wirft ihm vor, einen Zirkusmitarbeiter niedergeschlagen zu haben. Der Verletzte liegt im Koma. Eva hat vor einigen Jahren ihren Job bei der Polizei wegen einer unheilbaren Muskelerkrankung an den Haken gehängt und ist in die Privatwirtschaft gewechselt. Von ihren Fähigkeiten aber hat sie nichts verlernt. Deshalb nimmt sie die Ermittlungen auf. Doris ist verwitwet. Ihr Mann, ein Banker, hat ihr genug Geld hinterlassen, damit sie sorgenfrei leben kann. Doch sie setzt sich für die Schwächsten der Gesellschaft ein und kümmert sich um Obdachlose. Der Autor hat einen abwechslungsreichen und spannenden Kriminalroman geschrieben. Mit Eva hat er eine besondere Protagonistin kreiert. Die Einschränkungen, die ihr ihre Krankheit auferlegt, werden nicht verschwiegen. Es ist ihr persönlicher Kampf, eine Verschlechterung hinauszuzögern. Bei den Ermittlungen führt mich Eva in die Niederungen und in die höchsten Kreise der Frankfurter Gesellschaft. Damit ist das Buch auch ein Abbild der Gegensätze in den Lebensverhältnissen. Erschwert wird Evas Aufgabe dadurch, dass keiner etwas über den Verletzten weiß. Der Zirkus, für den er arbeitete, hat nie nach Papieren gefragt. Das Buch ließ sich flott lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Dazu beigetragen haben nicht nur die sympathischen Protagonisten, sondern auch der gelungene Schreibstil des Autors. Eva hat trotz aller persönlichen Unzulänglichkeiten ihren Humor nicht verloren. Sie ist schlagfertig und nötigenfalls ziemlich sarkastisch. Gekonnte Wortspiele, persönliche wörtliche Eigenheiten von Doris, detailgenaue Darstellung der Handlungsorte und aussagekräftige Dialoge machen das Lesen zum Vergnügen. Obiges Zitat stammt von Eva. Parallelen zwischen dem Kriminalfall und Evas persönlichen Lebenserfahrungen geben der Handlung eine zusätzliche Brisanz. Das Cover, das Personen nur von hinten zeigt, wirkt geheimnisvoll. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Das lag nicht nur an der abwechslungsreichen Handlung, die mit einigen Überraschungen aufwartete, sondern auch an den realitätsnahen Einblicken in unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und an den vielfältigen Informationen über die Geschäftspraktiken in der Werbebranche.