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Moorfeuer

(gekürzte Lesung)

(11)
Wenn die Osterfeuer brennen, ist es zu spät …
In der Einsamkeit eines alten Moors verbrennt eine Frau wie auf einem Scheiterhaufen, um den Hals trägt sie ein mysteriöses Amulett. Hauptkommissar Waechter und sein Team von der Münchner Mordkommission werden zu dem Fall hinzugezogen und müssen feststellen, dass die bisherigen Indizien mehr als dürftig sind: Eine Brandstelle. Eine Leiche. Hinweise auf Fremdverschulden. Die einzige Spur führt sie schließlich zu einem verfallenen Bauernhaus, aus dem die Tote tags zuvor verschwunden war, und in dem der Geist eines kleinen Mädchens spuken soll. Wer hasste die Frau so sehr, um sie derart grausam zu töten?
Richard Barenberg überzeugt durch seine ebenso einfühlsame wie packende Lesung.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-Download
Sprecher Richard Barenberg
Anzahl Dateien 102
Erscheinungsdatum 18.01.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783837131611
Verlag Random House Audio
Spieldauer 541 Minuten
Format & Qualität MP3, 192 kbit/s, 541 Minuten, 386.07 MB
Verkaufsrang 1.134
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Buchhändler-Empfehlungen

„Dunkel und rätselhaft wie das Moor“

Astrid Puthen, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Im Moor verbrennt eine Frau wie auf einem Scheiterhaufen. Um den Hals trug sie ein seltsames Amulett. Kaum Spuren, keine Hinweise. Einzig und allein eine Spur zu einem alten, verfallenden Bauernhaus, aus dem die Ermordete am Tag zuvor verschwunden war. Jetzt sind die Kommissare Waechter, Schuster und Brandl gefordert. In der Familiengeschichte Im Moor verbrennt eine Frau wie auf einem Scheiterhaufen. Um den Hals trug sie ein seltsames Amulett. Kaum Spuren, keine Hinweise. Einzig und allein eine Spur zu einem alten, verfallenden Bauernhaus, aus dem die Ermordete am Tag zuvor verschwunden war. Jetzt sind die Kommissare Waechter, Schuster und Brandl gefordert. In der Familiengeschichte des Opfers tauchen Hexenverfolgung und der spukende Geist eines 7jährigen Mädchensauf. Die Kommissare tappen lange im Dunkeln. Interessant sind dabei die Personen des Ermittlerteams, die man schon aus Neubauers erstem Buch "Kellerkind" kennt. So unterschiedlich sie sind, so gut ergänzen sie sich und machen dieses Buch noch lesenswerter. Es dauert eine Weile, bis sich die Spuren zu einer möglichen Lösung verdichten. Doch es bleibt während des ganzen Buches spannend und das Ende hätte so niemand erwartet. Beklemmend ist die Stimmung, wenn Ereignisse in dem verfallenen Bauernhaus erzählt werden. Ein lohnenswerter Ausflug in einsame Gegenden Bayerns!!!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Rezension zu "Moorfeuer"
von Zsadista am 01.08.2016

Bei einem abgelegenen Wiesenstück wird auf einer Art Scheiterhaufen eine Frauenleiche gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es eine ältere Frau ist, die sich ein paar Euro als Hellseherin verdient hat. Es wird das Team um den Hauptkommissar Michael Waechter auf den Plan gerufen. Sie sollen den Mord klären.... Bei einem abgelegenen Wiesenstück wird auf einer Art Scheiterhaufen eine Frauenleiche gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es eine ältere Frau ist, die sich ein paar Euro als Hellseherin verdient hat. Es wird das Team um den Hauptkommissar Michael Waechter auf den Plan gerufen. Sie sollen den Mord klären. Allerdings ist dies nicht so einfach. Denn zu den Nachforschungen der Todesursache gesellen sich auch noch Geister, die in dem Haus der toten Frau erscheinen sollen. Und soll die alte Frau wirklich eine Hexe gewesen sein? Die Ermittlungen laufen auch Hochtouren. „Moorfeuer“ hatte ich als Hörbuch gehört. Der Sprecher Richard Barenberg flößt dem Krimi richtig Leben ein. Er verleiht den einzelnen Personen jeweils eine eigene Stimme. So kann man gleich hören, wer da spricht und muss es nicht gesagt bekommen. Ich fand die Lesung sehr gelungen. Inhaltlich ist „Moorfeuer“ ein eher leichter Krimi. Wer hier viel Blut und Todschlag sucht, ist wohl falsch. Es geht in dem Roman auch viel um die Personen und die Hintergründe. Oftmals ist mir das zu viel, doch durch die Lesung empfand ich es als genau richtig. Kann sein, dass im Printbuch dies noch ausführlicher beschrieben ist, das kann ich aber nicht beurteilen. Das Hörbuch war für mich genau die richtige Mischung. Die Personen waren mir soweit sympathisch, wenn auch manchmal ein bisschen schwer von Begriff. Die Spannung selbst hatte keine glatte Steigung, eher ein auf und ab. Das machte mir aber nichts aus, da ich der Stimme des Sprechers gerne lauschte. Das Hörbuch kann ich für den geneigten Krimi Leser empfehlen, der auch gerne einem perfekten Sprecher lauscht und Dialekte mag.

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Hexenbanner, Geister, Scheiterhaufen...?
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 14.02.2016
Bewertet: Klappenbroschur

Eine spannende, vielschichtige Geschichte, in der man als Leser zwischendurch ins Grübeln kommt - spielt hier tatsächlich etwas Übernatürliches eine Rolle? Geht der ruhelose Geist eines kleinen Mädchens um, war die Ermordete eine alte Hexe? Die junge Ermittlerin Elli schüttelt zwar immer wieder fassungslos den Kopf darüber, dass es im... Eine spannende, vielschichtige Geschichte, in der man als Leser zwischendurch ins Grübeln kommt - spielt hier tatsächlich etwas Übernatürliches eine Rolle? Geht der ruhelose Geist eines kleinen Mädchens um, war die Ermordete eine alte Hexe? Die junge Ermittlerin Elli schüttelt zwar immer wieder fassungslos den Kopf darüber, dass es im 21. Jahrhundert tatsächlich noch Menschen geben soll, die an Hexen, Flüche und Ähnliches glauben, aber in manchen Gegenden ist dieser volkstümliche Aberglaube schlichtweg noch tief verwurzelt. Spielt da jemand ein perfides Spiel mit der abergläubischen Angst der Menschen? Mehr und mehr erhärtet sich der Verdacht, dass diesem Verbrechen ein lange ungesühntes vorausging... Mir hat sehr gut gefallen, dass ich als Leserin bis zur Auflösung des Falles komplett im Dunkeln tappte! Vorhersehbar war es für mich keine Spur, und deswegen blieb für mich die Spannung bis zum Schluss auf hohem Niveau erhalten. Ich fand die Grundidee, diese Mischung aus Krimi und Mystizismus, sehr originell, interessant und gut ausgearbeitet. Definitiv kein 08/15-Krimi! Auch die Charaktere sind keine angestaubten Klischees, keine langweiligen Krimi-Pappfiguren, wie man sie schon tausendmal gelesen hat. Sie sind außergewöhnliche und dennoch glaubhafte Menschen, die alle ihr emotionales Päckchen zu tragen haben, mit einer bunten Mischung aus Ängsten, Marotten, Stärken, Schwächen Problemen... Ok, zugegeben: ein paar von ihnen haben Beziehungsprobleme, wie das bei Krimi-Kommissaren oft der Fall ist - aber ich vermute mal, das ist deswegen so weitverbreitet, weil sich dieser Beruf tatsächlich nicht gut mit einem erfüllten Familienleben verträgt! Mir sind die wiederkehrenden Charaktere wie z.B. Hannes, Waechter, Elli und der Hüter des Schweigens auch in diesem zweiten Band wieder schnell ans Herz gewachsen, und ich finde es wunderbar, was für prägnante, unverwechselbare "Stimmen" sie alle haben. Ja, auch der Hüter des Schweigens - der schweigt halt prägnant und unverwechselbar! Wer den ersten Band nicht gelesen hat, sollte sich in "Moorfeuer" nicht so schnell von der Anzahl der Charaktere entmutigen lassen; meines Erachtens gewinnt man schnell einen Überblick über die wichtigsten davon und kann das Buch auch dann gut lesen, wenn man "Kellerkind" nicht kennt. Den Schreibstil finde ich einfach hervorragend. Er hat so etwas Frisches, Unverbrauchtes, mit tollen Bildern und Metaphern, und vor allem einem schrägen, kauzigen Humor, der mich immer wieder zum Lachen gebracht hat. Es gibt aber auch Szenen mit düsterer, mystischer Atmosphäre. Ich kann Buch UND Hörbuch empfehlen, denn letzteres ist wunderbar umgesetzt, mit dem grandiosen Sprecher Richard Barenberg, der die verschiedenen Charaktere sehr passend und gut unterscheidbar spricht. Fazit: Eine alte Frau wird auf dem Scheiterhaufen verbrannt, ein kleines Mädchen sieht den Geist eines anderen kleinen Mädchens, und ein Haufen schrulliger Ermittler versucht, zwischen Hexenglauben und moderner Kriminalistik daraus schlau zu werden. Das fand ich witzig und dennoch spannend, originell und einfach gut geschrieben, und ich freue mich jetzt schon auf den dritten Band der Reihe!

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Feuer im Moor, was soll das?
von einer Kundin/einem Kunden aus Moosbach am 26.02.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Meine Meinung: Für mich war es das erst Buch von Nicole Neubauer, obwohl schon ein Vorgänger-Krimi erschienen ist. Die Aussage war, dass dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Hmm... So ganz kann ich es nicht bestätigen. Ja, man kann es ohne Vorkenntnisse lesen, aber es wäre um einiges... Meine Meinung: Für mich war es das erst Buch von Nicole Neubauer, obwohl schon ein Vorgänger-Krimi erschienen ist. Die Aussage war, dass dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Hmm... So ganz kann ich es nicht bestätigen. Ja, man kann es ohne Vorkenntnisse lesen, aber es wäre um einiges leichter, wenn man die Personen schon vorher kennen würde. Nicht nur die Personen an sich, sondern natürlich auch die Eigenheiten eben dieser. Dazu kommt noch, dass allgemein ziemlich viele Personen verwendet wurden. Als Person, die sich keine Namen merken kann, komme ich damit natürlich nicht ganz so gut zurecht. Denke das ist verständlich. Nun aber weg davon und zur Handlung. Diese gefiel mir nämlich ziemlich gut. Ich bin mit der ganzen Situation gut klar gekommen, es war mir nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Der Schreibstil ist angenehm, man kann über die Seiten fliegen und fühlt sich wohl. So, wie es ja auch sein muss. Die Personen, mal von der Anzahl abgesehen, sind alles super sympathisch und haben alle ihre Eigenheiten. Somit aber alle einzigartig und eben auf ihre Art toll. Wenn man sich sicher sein könnte, dass bei der Polizei, bzw. Kripo lauter solche Leute arbeiten würden, könnte man sich direkt sicher fühlen :) Ne... Ist natürlich nur ein Scherz, soll aber zeigen, wie gut es mir beim Lesen ging. Ich freue mich schon jetzt auf ein neues Buch und ich muss sagen, dass ich mir sogar überlege, den Vorgänger zu besorgen. Er wäre es sicher wert. Fazit: Definitiv zu empfehlen.

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