Mord in der Mangle Street

(19)
London 1882. Nach dem Tod ihres Vaters begibt sich die junge March Middleton in die Obhut ihres Patenonkels: Sidney Grice, Englands berühmtester Detektiv, der vor einem neuen Rätsel steht. Eine Frau ist brutal ermordet worden, der einzige Verdächtige ist ihr Ehemann. Mit jeder neuen Wendung des Falls ist Sidney stärker von der Schuld des Ehemanns überzeugt und March von seiner Unschuld. In die dunkelsten Ecken des East End führen die Ermittlungen die junge Frau mit dem Faible für Gin und den bärbeißigen Spötter mit dem Glasauge. Wer von ihnen wird wohl recht behalten?
Rezension
»Sherlock-Holmes-Fans werden in diesem mitreißenden Buch eine Menge Anspielungen auf das Werk von Altmeister Arthur Conan Doyle finden - und staunen, wie sehr sich der Mythos des Gentleman-Ermittlers zeitkritisch auf links drehen lässt.«
Portrait
Martin R. C. Kasasian ist im englischen Lancashire aufgewachsen, hat in Fabriken und Restaurants gearbeitet, auf dem Rummelplatz, beim Tierarzt und als Zahnarzt, bevor er zu schreiben begann. Die Sommer verbringt er mit seiner Frau in Suffolk, im Winter leben die beiden in Malta.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 16.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00211-9
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/3,5 cm
Gewicht 391 g
Übersetzer Alexander Weber, Johannes Sabinski
Verkaufsrang 35.405
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Marcel Armlich, Thalia-Buchhandlung Düren

Ein herrlich amüsanter Krimi mit liebenswürdig schrägen Charakteren im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Für jeden Fan von englischen Krimis sehr empfehlenswert. Ein herrlich amüsanter Krimi mit liebenswürdig schrägen Charakteren im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Für jeden Fan von englischen Krimis sehr empfehlenswert.

„Ein viktorianischer Krimi der Extraklasse“

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

London 1882: ein brutaler Mord beschäftigt March Middleton, eine junge absolut nicht damenhafte Frau mit Faible für Gin und Zigaretten und ihren Patenonkel den berüchtigten Privatermittler Sidney Grice. Während der zynische, taktlose Ermittler glaubt den Mörder schnell gefunden zu haben, zweifelt March an dessen Schuld.

Ein spannender atmosphärischer Krimi mit außergewöhnlichen Charakteren und unerwarteten Wendungen, der Sir Arthur Conan Doyle sicherlich gefallen hätte!
London 1882: ein brutaler Mord beschäftigt March Middleton, eine junge absolut nicht damenhafte Frau mit Faible für Gin und Zigaretten und ihren Patenonkel den berüchtigten Privatermittler Sidney Grice. Während der zynische, taktlose Ermittler glaubt den Mörder schnell gefunden zu haben, zweifelt March an dessen Schuld.

Ein spannender atmosphärischer Krimi mit außergewöhnlichen Charakteren und unerwarteten Wendungen, der Sir Arthur Conan Doyle sicherlich gefallen hätte!

„Taffe Heldin vs Dr.Klugscheißer“

Franziska Kommert, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Hm,das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Finde ich es super, oder überzogen? Überzogen: da der private Ermittler hier keine liebenswerte Person ist - Er ist eine Monk-Dr.House-Arschgeige. Da feiert er sich doch glatt selbst, weil er einen (Un)schuldigen an den Galgen bringt. Super: diverse Sidekicks mit zwinkerndem Auge. Eine taffe und sehr emanzipierte Patentochter (ähm - Watson), die den Männern ordentlich an den Karren fährt.
Die Story und der Mord sind erstklassig aufgebaut. Das Setting und die zeitlichen Eigenheiten filmreif beschrieben.
Auf jeden Fall muss man sich, vor dem Lesen, von einem verklärten Sherlock-Nostalgie-Traum lösen. Bloß nicht vergleichen, einfach dem Autor und der Story eine Chance geben.
Hm,das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Finde ich es super, oder überzogen? Überzogen: da der private Ermittler hier keine liebenswerte Person ist - Er ist eine Monk-Dr.House-Arschgeige. Da feiert er sich doch glatt selbst, weil er einen (Un)schuldigen an den Galgen bringt. Super: diverse Sidekicks mit zwinkerndem Auge. Eine taffe und sehr emanzipierte Patentochter (ähm - Watson), die den Männern ordentlich an den Karren fährt.
Die Story und der Mord sind erstklassig aufgebaut. Das Setting und die zeitlichen Eigenheiten filmreif beschrieben.
Auf jeden Fall muss man sich, vor dem Lesen, von einem verklärten Sherlock-Nostalgie-Traum lösen. Bloß nicht vergleichen, einfach dem Autor und der Story eine Chance geben.

Stefanie Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Beim Lesen dieses sehr klassischen "Whodunit" geht einem wirklich das Herz auf. Ein Krimi in allerbester Sherlock-Holmes-Manier, der bis zur letzten Seite spannend bleibt. Toll! Beim Lesen dieses sehr klassischen "Whodunit" geht einem wirklich das Herz auf. Ein Krimi in allerbester Sherlock-Holmes-Manier, der bis zur letzten Seite spannend bleibt. Toll!

„Wer es gerne englisch mag...“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

London im viktorianischen Zeitalter: Im Jahr 1882 begibt sich March Middleton nach dem Tod ihres Vaters in die Obhut ihres Patenonkels Sidney Grice. Er ist Englands berühmtester Detektiv und sein Ruf eilt ihm voraus. Er ist als Detektiv wirklich großartig, doch seine menschliche und soziale Entwicklung scheint dabei auf der Strecke geblieben zu sein. Nun steht er vor einem neuen Rätsel, denn eine Frau ist brutal ermordet worden und der einzige Verdächtige, ihr Ehegatte, beteuert vehement seine Unschuld. March und Sidney dringen immer weiter in dem Fall vor und je weiter sie kommen, desto stärker ist March von der Unschuld des Mannes überzeugt, wohingegen Sidney Grice immer mehr an die Schuld des Mannes glaubt...

Dieser Roman aus der Feder von M.R.C. Kasasian ist der Auftakt zu einer Reihe mit echtem Kultpotential. Das Ermittlerduo, bestehend aus dem mürrischen und sich ständig überlegen fühlenden Sidney Grice und der dem Gin und Tabak zugeneigten March Middleton ist absolut genial. Die verbalen Schlagabtäusche sind wirklich unfassbar großartig! Wer es englisch mag, wird diesen Roman lieben, denn hier wird der Humor absolut trocken und schwarz serviert. Hinzu kommt, dass der Fall es wirklich in sich hat und sich die Spannung bis zum absolut überraschenden Ende ganz weit oben hält. Was letztendlich bleibt ist ein eher klassischer englischer Krimi im Stil von Sherlock Holmes (stellenweise allerdings blutiger), der vor allem durch seine beiden Protagonisten und die genialen Dialoge das Zeug zum Kult hat. Wer es englisch mag, wird an diesem Auftakt zur Reihe nicht vorbei kommen und ich habe die Hoffnung, dass es auch genau so genial weiter geht! Absolute Leseempfehlung meinerseits!
London im viktorianischen Zeitalter: Im Jahr 1882 begibt sich March Middleton nach dem Tod ihres Vaters in die Obhut ihres Patenonkels Sidney Grice. Er ist Englands berühmtester Detektiv und sein Ruf eilt ihm voraus. Er ist als Detektiv wirklich großartig, doch seine menschliche und soziale Entwicklung scheint dabei auf der Strecke geblieben zu sein. Nun steht er vor einem neuen Rätsel, denn eine Frau ist brutal ermordet worden und der einzige Verdächtige, ihr Ehegatte, beteuert vehement seine Unschuld. March und Sidney dringen immer weiter in dem Fall vor und je weiter sie kommen, desto stärker ist March von der Unschuld des Mannes überzeugt, wohingegen Sidney Grice immer mehr an die Schuld des Mannes glaubt...

Dieser Roman aus der Feder von M.R.C. Kasasian ist der Auftakt zu einer Reihe mit echtem Kultpotential. Das Ermittlerduo, bestehend aus dem mürrischen und sich ständig überlegen fühlenden Sidney Grice und der dem Gin und Tabak zugeneigten March Middleton ist absolut genial. Die verbalen Schlagabtäusche sind wirklich unfassbar großartig! Wer es englisch mag, wird diesen Roman lieben, denn hier wird der Humor absolut trocken und schwarz serviert. Hinzu kommt, dass der Fall es wirklich in sich hat und sich die Spannung bis zum absolut überraschenden Ende ganz weit oben hält. Was letztendlich bleibt ist ein eher klassischer englischer Krimi im Stil von Sherlock Holmes (stellenweise allerdings blutiger), der vor allem durch seine beiden Protagonisten und die genialen Dialoge das Zeug zum Kult hat. Wer es englisch mag, wird an diesem Auftakt zur Reihe nicht vorbei kommen und ich habe die Hoffnung, dass es auch genau so genial weiter geht! Absolute Leseempfehlung meinerseits!

Dr. Katrin Rudolphi, Thalia-Buchhandlung Stade

March und ihr Onkel Sidney sind schon ein skurriles Ermittler-Team im viktorianischen England: der Fall ist angenehm verwickelt, ein wenig unheimlich, die Reihe wird fortgesetzt! March und ihr Onkel Sidney sind schon ein skurriles Ermittler-Team im viktorianischen England: der Fall ist angenehm verwickelt, ein wenig unheimlich, die Reihe wird fortgesetzt!

„Mitnehmen - lesen - begeistert sein!“

Jana Schäfer, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Der Privatdetektiv... Verzeihung: persönliche Ermittler Grice (mit sehr vielen Spleens und noch ein paar mehr) und seine Nichte, die wahrlich nicht auf den Mund gefallene March Middleton, gehen einem Mord an einer jungen Frau auf die Spur und verheddern sich dabei immer tiefer in dem Fall, der größere Kreise zieht, als sie (oder der Leser) anfangs ahnen.
Kasasian schafft es, einen wirklich guten Schauerroman zu schreiben: düster und mit detailliert beschriebenen Leichen einerseits, mit einem realistischen und nicht verklärt glorifizierten London des 19. Jahrhunderts andererseits und zum dritten mit viel Witz und Ironie.
Ich war von der ersten Seite an in der Geschichte drin und konnte es umso weniger aus der Hand legen, je mehr ich gelesen habe. Ich habe mir direkt im Anschluss den zweiten Band besorgt, um direkt weiterlesen zu können.
Nicht umsonst ist dieser Krimi mein liebster Tipp des Herbstes!
Der Privatdetektiv... Verzeihung: persönliche Ermittler Grice (mit sehr vielen Spleens und noch ein paar mehr) und seine Nichte, die wahrlich nicht auf den Mund gefallene March Middleton, gehen einem Mord an einer jungen Frau auf die Spur und verheddern sich dabei immer tiefer in dem Fall, der größere Kreise zieht, als sie (oder der Leser) anfangs ahnen.
Kasasian schafft es, einen wirklich guten Schauerroman zu schreiben: düster und mit detailliert beschriebenen Leichen einerseits, mit einem realistischen und nicht verklärt glorifizierten London des 19. Jahrhunderts andererseits und zum dritten mit viel Witz und Ironie.
Ich war von der ersten Seite an in der Geschichte drin und konnte es umso weniger aus der Hand legen, je mehr ich gelesen habe. Ich habe mir direkt im Anschluss den zweiten Band besorgt, um direkt weiterlesen zu können.
Nicht umsonst ist dieser Krimi mein liebster Tipp des Herbstes!

„Großartig!“

Jasmin Stenger, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Wer viktorianische Krimiliteratur liebt, ist hier genau richtig.
Der geniale, aber auch sehr exzentrische Ermittler Sydney und seine Nichte müssen grausame Morde in London aufklären.
Der Plot ist spannend, die Charaktere sind herrlich gezeichnet. Alles in allem ein großartiges Lesevergnügen.
Wer viktorianische Krimiliteratur liebt, ist hier genau richtig.
Der geniale, aber auch sehr exzentrische Ermittler Sydney und seine Nichte müssen grausame Morde in London aufklären.
Der Plot ist spannend, die Charaktere sind herrlich gezeichnet. Alles in allem ein großartiges Lesevergnügen.

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Wenn's ginge, würde ich sechs Sterne geben für diesen fantastischen, historischen Krimi mit unspektakulärem Cover. Achtet auf den Cameo -Auftritt von Sir Arthur Conan Doyle! Wenn's ginge, würde ich sechs Sterne geben für diesen fantastischen, historischen Krimi mit unspektakulärem Cover. Achtet auf den Cameo -Auftritt von Sir Arthur Conan Doyle!

„Mord a la Doyle“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Grausame Morde müssen aufgeklärt werden & der arrogante, brillante, bis zur Unhöflichkeit unsympathische Ermittler begibt sich mit seinem weiblichen Mündel auf die verzwickte Suche nach der Wahrheit.
Ganz im Stil alter Detektivgeschichten, gemixt mit sarkastischen Wortgefechten und überzeichneten Figuren kommt Ungeheuerliches zu Tage.
Amüsant & gekonnt verwoben!
Grausame Morde müssen aufgeklärt werden & der arrogante, brillante, bis zur Unhöflichkeit unsympathische Ermittler begibt sich mit seinem weiblichen Mündel auf die verzwickte Suche nach der Wahrheit.
Ganz im Stil alter Detektivgeschichten, gemixt mit sarkastischen Wortgefechten und überzeichneten Figuren kommt Ungeheuerliches zu Tage.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
13
4
2
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Sherlock Holmes, zieh dich warm an
von Anneja aus Halle am 17.06.2018

Dieses Buch entdeckte ich auf der Verlagsseite des Atlantik Verlages. Das Cover sprach mich an, die Kurzbeschreibung lockte mich mit einem verheißungsvollen Fall in London, wie hätte ich da "Nein" sagen können? Eben. Kurz um, ich konnte nicht wieder stehen und bereute es auf jeden Fall nicht. Als Sherlock... Dieses Buch entdeckte ich auf der Verlagsseite des Atlantik Verlages. Das Cover sprach mich an, die Kurzbeschreibung lockte mich mit einem verheißungsvollen Fall in London, wie hätte ich da "Nein" sagen können? Eben. Kurz um, ich konnte nicht wieder stehen und bereute es auf jeden Fall nicht. Als Sherlock Holmes-Fan, kam ich in diesem Buch voll und ganz auf meine Kosten. Das London um 1882 wurde hervorragend dargestellt und der Fall selbst entpuppte sich als echte Wuntertüte, der für die ein oder andere Überraschung gut war. Und auch wenn ihr auf Grund des Settings und des mysteriösen Falls einen zweiten Sherlock erwartet, so rate ich euch gleich vorab, den berühmten Detektiv nicht mit unserem Hauptcharakter Sidney Grice zu vergleichen oder zu hoffen das er eben so handelt. Wer dies kann, wird den kleinen Witz, welchen sich der Autor mit den Figuren von Watson oder Arthur Conan Doyle machte, verstehen und kann dabei ordentlich grinsen. Ohne lange aufgehalten zu werden, erfahren wir sofort, was, wo passiert war und bekommen zwar blutige Einzelheiten zu lesen, die aber weit ab von jedem Splatterroman fielen. Mit der Auflösung tat ich mich allerdings etwas schwer, da die vielen Verstrickungen und die damit verbundenen Charaktere erst nach einer erneuten Lesung sich richtig zusammen fügen wollten. Die 71. Kapitel hören sich erstmal viel an, lasen sich aber durchweg sehr gut. Es machte Spaß in jedes Kapitel zukommen, da diese auch mal Tage ausließen und man sehr übersichtlich darüber informiert wurde, was bis dahin geschah. Danach erlebte man die Geschichte meist eins zu eins mit den Charakteren. Spannung, unterhaltende Szenen und ein tolles Charakterdesign, sorgten dafür das mir nie langweilig wurde oder ich auch nur daran dachte das Buch weg zu legen. Hier heißt es für mich "Lady´s First", denn obwohl der eigentliche Hauptcharakter Sidney Grice ist, erleben wir seine Geschichte aus der Sicht von March Middleton, welche nach dem Tod ihrer Familie zu ihrem Patenonkel kommt. Und hier merkte man auch schon den Unterschied, denn die liebe March wuchs im ländlichen Gebiet auf und lernte es freundlich zu anderen zu sein. Das diese ihr in der Metropole London nicht gerade dienlich ist, muss sie schweren Herzens bald erfahren. Ansonsten ist March ein guter Mix, da sie sehr clever wirkt, aber eben auch ein klein wenig naiv ist. Man fühlt sich mit ihr wohl und begleitet sie gerne durch die Geschichte. Wer das Buch nicht zum Ende liest, wird Sidney Grice für einen unsympathischen, geldsüchtigen und eingebildeten Kerl halten, der für seinen Ruf sogar über Leichen gehen würde. Tatsächlich war er auch mir nicht sonderlich sympathisch und zwischendurch hasste ich ihn wirklich, aber das Bild lichtete sich und ich empfand ihn zumindest als äußerst klug. Tatsächlich war ein großer Teil der Spannung ihm zu verdanken, da man nie wusste was er gerade plante oder was er als nächstes tun würde. Zudem ergaben er und March ein unverkennbares Duo ab, das wirklich nix gemein hatte, aber sich irgendwie trotzdem sehr gut ergänzten. Die Personen rund um den Fall waren authentisch und legten mich teilweise genauso rein, wie die liebe March. Da wir es größtenteils mit Personen der ärmeren Schicht zutun hatten, war es gerade zu traurig zu sehen was Leute alles tun würden um ein paar Geldstücke zu bekommen. Hier wurde ebenfalls nicht an heftigen Momenten gespart, die einem manchmal fassungslos weiter lesen ließen. Die Darstellung der Londoner Polizei war wieder einmal sehr erquickend, da diese wohl in keinem mir bekannten Buch gut weg kommt, so auch in diesen nicht. Unterbesetzt, stets mit dem Knüppel zur Hand und der Umgang mit dem teils rabiaten Häftlingen, konnten die Polizisten einfach nicht gut da stehen lassen. Zumal sie nicht gerade aufopferungsvoll ihrem Beruf nach gingen. Ich mochte den Mix der Figuren, da er die Geschichte lebendig machte und sie sehr gut in diese Zeit passte. Die Armut zu erlesen tat mir reichlich weh und ließ mein Mitleidskonto durchweg in die oberen Bereiche steigen. Ob es damals wirklich so schlimm war? Ich hoffe nicht. Die Gestaltung des Covers sagte mir sehr zu. Das leuchtende, aber nicht grelle Rot gab dem Buch ordentlich Farbe, schluckte aber nicht die weiße Schrift, die schwarzen Details und die gelben Highlights, sondern sorgte dafür das gerade diese mehr in den Vordergrund gerieten. Für mich war es ein gelungener Einstieg in diese Reihe. Die Lösung des Falls erschloss sich mir zwar erst durch ein erneutes Lesen der letzten Seiten, war dann aber schlüssig und voller unheimlicher Details. Diese Reihe werde ich weiter verfolgen, da ich in ihr eine Menge Potenzial sehe.

Hach ja..
von MVR aus Fulda am 03.03.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

.. einfach "liebendsert/lesenswert". Schrullige britische Detektive, viktorianische Zeitalter und ein Mord...ich liebe es so was zu lesen.und hier lohnt es sich, auch wenn Disney Grünes manchmal für alle enervierend ist und der brillianten Kopf doch eher seine Nichte ist wie ich finde, ist das Buch so flüssig in der... .. einfach "liebendsert/lesenswert". Schrullige britische Detektive, viktorianische Zeitalter und ein Mord...ich liebe es so was zu lesen.und hier lohnt es sich, auch wenn Disney Grünes manchmal für alle enervierend ist und der brillianten Kopf doch eher seine Nichte ist wie ich finde, ist das Buch so flüssig in der Erzählweise dass es dich wegliest wie nichts. Spannend und amüsant erzählt. Der zweite Teil wird auch noch weggelesen. .

Wirklich klasse!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für Anhänger viktorianischer Krimis (und Menschen mit Humor) ein Must-Have! Die Figuren sind interessant und exzentrisch, die Handlung ist spannend und mitreißend. Die Interaktionen von Sidney und seiner Nichte March sind geradezu "hilarious". Schon die erste Begegnung verläuft alles andere als konventionell. Herrlich, wie Klischees bedient werden, ohne dabei... Für Anhänger viktorianischer Krimis (und Menschen mit Humor) ein Must-Have! Die Figuren sind interessant und exzentrisch, die Handlung ist spannend und mitreißend. Die Interaktionen von Sidney und seiner Nichte March sind geradezu "hilarious". Schon die erste Begegnung verläuft alles andere als konventionell. Herrlich, wie Klischees bedient werden, ohne dabei zu albern zu wirken. Dieser Roman schafft wirklich den Spagat zwischen East-End-Nebligkeit und witzigen Passagen. Ich will mehr davon und hoffe sehr, dass es eine Reihe wird. Dieses Hardcover ist genau das richtige für verregnete Herbstabende im Lesesessel und vielleicht - so wie March es genießen würde - mit dem ein oder anderen Gläschen Gin. Aber bestimmt mit einem Lächeln im Gesicht.