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Mordsmöwen

Möwerich Ahoi 1

(9)
Möwerich Ahoi, Späher einer kriminellen Möwenbande, schlägt Alarm: Crepes-Budenbesitzer Knut ist verschwunden. Entführt, ermordet, ertrunken? Wovon sollen sich die Möwen jetzt ernähren, wenn sie nicht mehr täglich ihre Crepes-Ration von den Sylter Touristen erbeuten können? Auf der Suche nach Knut gerät die Möwenbande in aberwitzige Verwicklungen und turbulenten Situationen - und kommt einem makabren Mord auf die Spur, der ganz Sylt erschüttert.
Portrait
Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, hat sich bislang mit fünf erfolgreichen Romanen einen Namen gemacht. 2011 wurde sie Preisträgerin des Nord-MordAward, des ersten Krimipreises für Schleswig-Holstein. Vor fünf Jahren wanderte sie mit zwei Koffern und vielen kriminellen Ideen im Gepäck auf die Insel Sylt aus und lebt dort seither als freie Autorin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.06.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783863582548
Verlag Emons Verlag
Dateigröße 3360 KB
eBook
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    Möwenalarm
    von Sina Beerwald
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein total verrückter Sylt-Krimi“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eins gleich einmal vorweg – nicht nur die Bayern können witzige Regionalkrimis schreiben! Sina Beerwald, die überraschenderweise gar nicht von der Insel Sylt stammt, sondern aus dem schönen Schwabenländle, hat vorher bereits historische Romane geschrieben. Doch seit 2013 gibt es „Mordsmöwen“ und jetzt auch „Möwenalarm“. Und der Begriff Möwen ist Programm, denn eine total chaotische Möwengruppe löst Kriminalfälle.

Die Krimis werden von der Möwe Ahoi in der Ich-Form erzählt. Ahoi ist die Späher-Möwe um den Scheff Baron Silver de Luft, der seine 8 Möwen mehr oder weniger unter Kontrolle hat. Die Möwen treffen sich jeden Tag auf dem Crepes-Stand am Südzipfel von Sylt. Dort lauern sie den Touristen auf und klauen ihnen ihre Crepes. Doch plötzlich taucht der Mensch Knut, der Crepes-Dealer einfach nicht mehr auf. Was ist passiert? Müssen die armen Möwen um Ahoi und Scheff Baron Silver de Luft nun verhungern? Sie haben nämlich verlernt, wie man als echte Möwen Fische fängt oder Krebse und Muscheln knackt. Und die anderen Imbissbuden und Restaurant sind im Besitz von anderen verbrecherischen Möwengangs. Also fangen die Möwen an und suchen nach Knut. In seiner Wohnung finden sie einen Abschiedsbrief, den zum Glück Balthasar lesen kann, denn Balthasar ist eine megaschlaue Möwe, deren Tag erst richtig perfekt ist, wenn er eine Tageszeitung lesen kann. Doch die Möwen können es nicht glauben, dass Knut Selbstmord begangen hat. Denn wieso hat er dann vorher noch den Crepes-Teig für den nächsten Tag angerührt? Da müssen sie doch weiter nachforschen. Und so gründen sie die Schoko-Crepes.

Dieser urige Krimi lebt nicht nur von der Krimihandlung. Wirklich klasse sind die Charaktere der einzelnen Möwen und die Probleme, die sie haben. Ahoi ist in Suzette verliebt, doch die interessiert sich eher für einen reichen Schnösel. Scheff Baron Silver de Luft erkennt nicht, dass er endlich seinen Posten an einen jüngeren abgeben sollte. Balthasars Traum wäre es endlich einmal in die Bücherei zu kommen, damit er die ganzen Bücher dort lesen kann. Und dann sind da noch Alki, ein Alkoholiker, Jonathan, ein Fotomodell, der anscheinend etwas anders als die anderen ist und Helgi, ein Zugereister von der Insel Helgoland. Ach ja und den alleinerziehenden Vater Harry mit seinem pubertierenden Sohn Grey habe ich fast vergessen. Diese Chaotengruppe lebt also ihre eigenen Probleme und löst so ganz nebenbei den Fall um Knut.

Herrlich witzig, aberwitzige Ideen und Wortfindungen, und doch auch eine spannende Krimihandlung. Wer also verrückte Krimis mag und auch mit tierischen Ermittlern keine Probleme hat, dem kann ich diesen Krimi nur empfehlen.

Eins gleich einmal vorweg – nicht nur die Bayern können witzige Regionalkrimis schreiben! Sina Beerwald, die überraschenderweise gar nicht von der Insel Sylt stammt, sondern aus dem schönen Schwabenländle, hat vorher bereits historische Romane geschrieben. Doch seit 2013 gibt es „Mordsmöwen“ und jetzt auch „Möwenalarm“. Und der Begriff Möwen ist Programm, denn eine total chaotische Möwengruppe löst Kriminalfälle.

Die Krimis werden von der Möwe Ahoi in der Ich-Form erzählt. Ahoi ist die Späher-Möwe um den Scheff Baron Silver de Luft, der seine 8 Möwen mehr oder weniger unter Kontrolle hat. Die Möwen treffen sich jeden Tag auf dem Crepes-Stand am Südzipfel von Sylt. Dort lauern sie den Touristen auf und klauen ihnen ihre Crepes. Doch plötzlich taucht der Mensch Knut, der Crepes-Dealer einfach nicht mehr auf. Was ist passiert? Müssen die armen Möwen um Ahoi und Scheff Baron Silver de Luft nun verhungern? Sie haben nämlich verlernt, wie man als echte Möwen Fische fängt oder Krebse und Muscheln knackt. Und die anderen Imbissbuden und Restaurant sind im Besitz von anderen verbrecherischen Möwengangs. Also fangen die Möwen an und suchen nach Knut. In seiner Wohnung finden sie einen Abschiedsbrief, den zum Glück Balthasar lesen kann, denn Balthasar ist eine megaschlaue Möwe, deren Tag erst richtig perfekt ist, wenn er eine Tageszeitung lesen kann. Doch die Möwen können es nicht glauben, dass Knut Selbstmord begangen hat. Denn wieso hat er dann vorher noch den Crepes-Teig für den nächsten Tag angerührt? Da müssen sie doch weiter nachforschen. Und so gründen sie die Schoko-Crepes.

Dieser urige Krimi lebt nicht nur von der Krimihandlung. Wirklich klasse sind die Charaktere der einzelnen Möwen und die Probleme, die sie haben. Ahoi ist in Suzette verliebt, doch die interessiert sich eher für einen reichen Schnösel. Scheff Baron Silver de Luft erkennt nicht, dass er endlich seinen Posten an einen jüngeren abgeben sollte. Balthasars Traum wäre es endlich einmal in die Bücherei zu kommen, damit er die ganzen Bücher dort lesen kann. Und dann sind da noch Alki, ein Alkoholiker, Jonathan, ein Fotomodell, der anscheinend etwas anders als die anderen ist und Helgi, ein Zugereister von der Insel Helgoland. Ach ja und den alleinerziehenden Vater Harry mit seinem pubertierenden Sohn Grey habe ich fast vergessen. Diese Chaotengruppe lebt also ihre eigenen Probleme und löst so ganz nebenbei den Fall um Knut.

Herrlich witzig, aberwitzige Ideen und Wortfindungen, und doch auch eine spannende Krimihandlung. Wer also verrückte Krimis mag und auch mit tierischen Ermittlern keine Probleme hat, dem kann ich diesen Krimi nur empfehlen.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Sowas habe ich noch nie gelesen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Soest am 22.12.2014
Bewertet: Kunststoff-Einband

Die Beschreibung der Story erspare ich mir. Ein solches Buch, ein Krimi aus der Perspektive von Möwen habe ich noch nicht gelesen. Absolut geniale Strandurlaubslektüre, auch wenn ich es im Winter gelesen habe. Bei einem Krimi habe ich noch nie so lauthals gelacht. Ein paarmal hätte man noch möwigere Ausdrücke verwenden... Die Beschreibung der Story erspare ich mir. Ein solches Buch, ein Krimi aus der Perspektive von Möwen habe ich noch nicht gelesen. Absolut geniale Strandurlaubslektüre, auch wenn ich es im Winter gelesen habe. Bei einem Krimi habe ich noch nie so lauthals gelacht. Ein paarmal hätte man noch möwigere Ausdrücke verwenden können, z. B. Geschäftsmöwe anstelle von Geschäftsmann. Ist aber trotzdem Superklasse. Lediglich die Gründe für die Rückkehr von Suzette sind nicht erklärt. Da fehlt ein ganz kleines Stück. Vielleicht bei einer Neuauflage...

Ahoi und seine Kumpels
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 28.10.2013
Bewertet: Kunststoff-Einband

Möwerich Ahoi, Späher der Möwenbande Gurkentruppe, ist ganz unruhig. Wieso wird der Crêpes-Stand von Knut heute nicht geöffnet? Die tägliche Nahrungsaufnahme ist gefährdet, denn die Gurkentruppe hat sich auf genau diesen Stand spezialisiert. Irgendetwas ist hier oberfaul. Als sie zu seinem Haus fliegen, ist auch dort nichts von Knut zu... Möwerich Ahoi, Späher der Möwenbande Gurkentruppe, ist ganz unruhig. Wieso wird der Crêpes-Stand von Knut heute nicht geöffnet? Die tägliche Nahrungsaufnahme ist gefährdet, denn die Gurkentruppe hat sich auf genau diesen Stand spezialisiert. Irgendetwas ist hier oberfaul. Als sie zu seinem Haus fliegen, ist auch dort nichts von Knut zu sehen. Wo ist er nur? Sie schauen sich in seiner Wohnung um und finden einen Abschiedsbrief. Was soll das bedeuten? Lebt Knut nicht mehr? Aber er hat doch noch den Teig für die heutigen Crêpes vorbereitet. Die Möwen sind alarmiert und machen sich auf die Suche nach Knut und dessen Verbleib ... Es stellt sich heraus, das Knut ermordet wurde. Die Möwenbande unter der Führung der fast blinden Scheff-Möwe Baron Silver de Luft macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Unterhaltung ist vorprogrammiert. 9 Möwen mit den verschiedensten Charakteren und Eigenschaften haben sich zu einer Truppe, der Gurkenbande, zusammengetan. Jeder hat seine Aufgabe, so wie Ahoi der Späher der Bande ist. Er ist auch der erste, der feststellt, das etwas mit Knut passiert sein muss. Aus seiner Sicht wird auch das ganze Geschehen erzählt. Die Möwen wurden von der Autorin Sina Beerwald vermenschlicht. Bei den Mitgliedern der Bande findet sich ein bunt gemischtes Häufchen zusammen. Es gibt einen Zugereisten, einen allein erziehenden Vater, ein Mädchen, das sich gern von einem reichen und gutaussehenden Möwerich blenden lässt, einen Alkoholiker und und und.. Aus dem menschlichen Sammelsurium gegriffen. Jeder in seiner Art einzigartig und liebenswert. Ahoi, die Hauptprotagonistenmöwe, verzehrt sich vor Liebe nach Suzette, die ihn links liegen lässt. Dass es möglich ist, auch als Möwe einen Kriminalfall zu lösen, zeigt uns die Autorin in diesem Buch. Die Art der Ermittlungen ist schon kurios, aber wie die Möwen versuchen, ihre Ergebnisse den Menschen mitzuteilen ist einfach genial. Ohne kitschig oder albern zu werden, sind die Ermittlungen der Möwenbande absolut nachvollziehbar. Es dauert ein ganzes Weilchen bis sich die Geschehnisse um das Verschwinden von Knut offenbaren. Selbst mir als Leser war lange Zeit nicht klar, in welche Richtung sich die Suche drehen wird, aber umso überraschter war ich über die Lösung, die sich so nach und nach offenbarte. Neben den Ermittlungen um das Verschwinden von Knut erlebt der Leser auch nebenbei ein wenig Möwenleben. Die Liebe unter Möwen ist ähnlich gestrickt wie die unter Menschen, er liebt sie, sie liebt einen anderen. Ahoi muss sich zudem überlegen, ob er sein Erbe antreten soll oder nicht. Auch hier stehen einige Entscheidungen an. Es ist ein rundum gelungener Möwenkrimi, der Spannung und vor allem Humor und Spaß verspricht. Mit hat es unheimliches Vergnügen bereitet, Ahoi und seine liebenswerten Freunde zu begleiten. Ich habe mit ihnen mitgelitten, mich mit ihnen gefreut und war mit ihnen auf der Suche nach dem Mörder von Knut. Ich habe mich mit diesem Krimi super unterhalten gefühlt. Katzen und Hunde ermitteln zu lassen kann jeder. Jetzt muss man auch mit Möwen rechnen, die sind die neuen Spürschnäbel. Ein tierischer Spaß, der hoffentlich eine Fortsetzung findet.

Möwen sind auch nur Menschen
von ZeilenZauber aus Hamburg am 08.09.2013
Bewertet: Kunststoff-Einband

Meine Meinung Das Buch an sich und die Inhaltsangabe haben mich ja irgendwie in ihren Bann gezogen und ich muss es vorweg nehmen, das hat sich gelohnt. Aber mal der Reihe nach. Kommen wir zu den Hauptmöwen - die Möwen-Bande, genannt „Gurkentruppe“. Da gibt es den „Scheff“, den alleinerziehenden Vater plus... Meine Meinung Das Buch an sich und die Inhaltsangabe haben mich ja irgendwie in ihren Bann gezogen und ich muss es vorweg nehmen, das hat sich gelohnt. Aber mal der Reihe nach. Kommen wir zu den Hauptmöwen - die Möwen-Bande, genannt „Gurkentruppe“. Da gibt es den „Scheff“, den alleinerziehenden Vater plus pubertierenden Sohn, den Alkoholiker, das hübsche Möwen-Püppi, den Depp-vom-Dienst und natürlich Ahoi, Späher und Hauptmöwe in dem Buch. Jeder hat seine Charaktereigenschaften und es ist einfach göttlich, wenn man den ein oder anderen Charakterzug an den Möwen präsentiert bekommt und dazu passend dann auch noch eine lebenden Menschen im Kopf hat *ggg* Überhaupt habe ich stellenweise echt vergessen, dass es sich um einen Möwenkrimi handelt. Natürlich kommen auch Menschen in dem Krimi vor, doch diese sind nur „Beiwerk“. Außerdem kümmern sich ja die Möwen um Knuts Verschwinden bzw. die Aufklärung des Verschwindens. Denn ohne ihre täglichen Crêpes von den Touristen, werden die Möwen, die nicht mehr genau wissen, wie Möwen sich ihr Futter fangen, verhungern oder sich auch auf der Müllkippe rumtreiben *iiihhhhh* Nach und nach fanden die Möwen ein Puzzleteil nach dem anderen und ich wurde immer neugieriger, ob Knut denn nun tot ist oder nicht und wenn tot, wer ihn dann umgebracht hat. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Spannung sukzessive gesteigert wurde, was mir erst richtig bewusst wurde, wenn ich abends das Licht am Bett löschen wollte. Da kam dann der Effekt „Ach, noch 2 Seiten“ und schwupps war das Buch beendet. Während der Suche nach Knut, kamen auch menschliche, Verzeihung, möwische Dramen nicht kurz -> unerfüllte Liebe, Familiensinn, Freundschaft. Diese Mischung macht das Buch um so lesenwerter, denn in jeder Möwe steckt doch auch nur ein Mensch, der nach Liebe sucht und dem Freundschaft wichtig ist. Der Schreibstil Beewalds ist locker-flockig zu lesen und absolut passend für Möwen. Ich war sofort in der Story gefangen und fühlte mit Ahoi mit. Die Vermischung von Möwe-Mensch-Leben ist hervorragend gelungen und trotz der menschlichen Attribute blieben die Möwen immer noch Möwen, auch wenn ich dies stellenweise vergaß. *** Fazit *** Also diese möwische Mischung aus Liebe, Spannung und Leben, dieser Einblick in das Leben der Gurkentruppe, hat mir großes Vergnügen bereitet und ich danke Sina Beerwald für das Buch, die die Signatur und das Lesevergnügen. Wer auf der Suche nach einem Krimi der anderen Art mit viel Möwen ... ähm ... Humor ist, der ist mit „Mordsmöwen“ absolut zu 100% bedient. Von mir bekommt das Buch volle Punktzahl.