München

(gekürzte Lesung)

(28)
Die Welt am Abgrund – nach Vaterland der neue Geschichtsthriller von Robert HarrisSeptember 1938 – in München treffen sich Hitler, Chamberlain, Mussolini und Daladier zu einer kurzfristig einberufenen Konferenz. Der Weltfrieden hängt am seidenen Faden. Im Gefolge des britischen Premierministers Chamberlain befindet sich Hugh Legat aus dem Außenministerium, der ihm als Privatsekretär zugeordnet ist. Auf der deutschen Seite gehört Paul von Hartmann aus dem Auswärtigen Amt in Berlin zum Kreis der Anwesenden. Er ist Mitglied einer Widerstandszelle gegen Hitler. Legat und von Hartmann verbindet eine Freundschaft, seit sie in Oxford gemeinsam studiert haben. Nun kreuzen sich ihre Wege wieder. Wie weit müssen sie gehen, wenn sie den drohenden Krieg verhindern wollen?Der neue Politthriller von Robert Harris – ein Hörbuch über Hochverrat und Unbestechlichkeit, über Loyalität und Vertrauensbruch. Und wie immer bei Robert Harris lassen sich über die historischen Figuren und Ereignisse erhellende Bezüge zur aktuellen Weltpolitik herstellen. Grandios gelesen von Frank Arnold
Portrait
Robert Harris wird 1957 in Nottingham geboren. Nach seinem Geschichtsstudium in Cambridge war er als BBC-Reporter und politischer Redakteur des 'Observer' tätig. Er arbeitete zudem als Kolumnist bei der 'Sunday Times' und dem 'Daily Telegraph', was ihm 2003 die Auszeichnung 'British Press Award' als bester Kolumnist einbrachte.
Die historischen Hintergründe seiner Romane recherchiert Harris als Historiker exakt. Er schrieb mehrere Sachbücher, und seine Romane 'Vaterland' (mit welchem ihm 1992 der internationale Durchbruch geland), 'Enigma', 'Aurora', 'Pompeji', 'Imperium', 'Ghost' und zuletzt 'Titan' wurden allesamt internationale Bestseller. Dabei hat er stets den Anspruch seine Leser gleichzeitig unterhalten und informieren zu wollen.
Seine Zusammenarbeit mit Roman Polanski bei der Verfilumg von 'Ghost' ('Der Ghostwriter') brachte ihm den französischen "César" und den "Europäischen Filmpreis" für das beste Drehbuch ein.
Heute ist Robert Harris ständiger Kolumnist bei der 'Times' und Schriftsteller. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem alten Pfarrhaus in Kintbury bei London.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Frank Arnold
Erscheinungsdatum 30.10.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783837139365
Verlag Random House Audio
Spieldauer 475 Minuten
Format & Qualität MP3, 475 Minuten
Übersetzer Wolfgang Mueller
Verkaufsrang 2.091
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Buchhändler-Empfehlungen

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Auch wenn die Geschichte fiktiv erweitert wurde, hat sie doch einen historischen Hintergrund. Harris zeigt uns, wie Realpolitik funktioniert. Spannend und lehrreich zugleich. Auch wenn die Geschichte fiktiv erweitert wurde, hat sie doch einen historischen Hintergrund. Harris zeigt uns, wie Realpolitik funktioniert. Spannend und lehrreich zugleich.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Spannender Roman um den letzten Versuch, den 2.Weltkrieg durch Chamberlain zu verhindern. Sicher kein Thriller im eigentl. Sinn, aber ein exzellenter hist. Roman.Typisch Harris! Spannender Roman um den letzten Versuch, den 2.Weltkrieg durch Chamberlain zu verhindern. Sicher kein Thriller im eigentl. Sinn, aber ein exzellenter hist. Roman.Typisch Harris!

„"Eine Geschichtsstunde der besonderen Art..."“

G.Klein

Robert Harris schafft es, klare Fakten mit tragischen und mitreißenden fiktionalen Elementen zu verbinden. Beide Erzählperspektiven bringen eine düstere und dramatische Atmosphäre mit sich und zeigen dem Leser : Es hätte auch anders kommen können!
Gut recherchiert bietet uns Robert Harris eine Geschichtsstunde der besonderen Art und hat einen interessanten Politthriller erschaffen. Mir hat es leider etwas an Spannung gefehlt, weshalb ich es auch ungern als Thriller bezeichne, was seine Begründung aber wohl darin findet, dass man weiß, zu welchem Ergebnis die bekannte Münchner Konferenz geführt hat. Aber doch eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf eine Mischung aus gut recherchieren Fakten und tollen fiktionalen Zügen haben.
Robert Harris schafft es, klare Fakten mit tragischen und mitreißenden fiktionalen Elementen zu verbinden. Beide Erzählperspektiven bringen eine düstere und dramatische Atmosphäre mit sich und zeigen dem Leser : Es hätte auch anders kommen können!
Gut recherchiert bietet uns Robert Harris eine Geschichtsstunde der besonderen Art und hat einen interessanten Politthriller erschaffen. Mir hat es leider etwas an Spannung gefehlt, weshalb ich es auch ungern als Thriller bezeichne, was seine Begründung aber wohl darin findet, dass man weiß, zu welchem Ergebnis die bekannte Münchner Konferenz geführt hat. Aber doch eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf eine Mischung aus gut recherchieren Fakten und tollen fiktionalen Zügen haben.

„Sehenden Auges in die Katastrophe...“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Es ist nicht das erste Mal, daß sich Robert Harris einem historischen Stoff widmet. Seine großartige Cicero-Trilogie verschmolz mehr als gelungen Biographie, historischen Hintergrund und dichterische Freiheit. In "Vaterland" ließ er einen deutschen Kommissar Anfang der 60er Jahre in Berlin ermitteln, in einem Berlin Albrecht Speers, denn die Nazis hatten in dieser Fiktion den Krieg gewonnen, dieser Roman war äußerst spannend, aber auch verdammt gruselig. Oder "Pompeji", der Roman von ihm, mit dem ich als Leser insofern Probleme hatte, daß die Handlung sehr spannend, und die im Buch agierenden Personen sehr lebensecht waren, aber man wusste natürlich, daß alles in der Vulkankatastrophe enden wird...

Ein wenig geht es mir mit "München" jetzt auch so: Das Jahr ist 1938, Hitlers Überfall auf die Tschechei zur "Heimholung" der Sudetendeutschen steht unmittelbar bevor, und die restliche Welt schaut zu. Oder versucht in eiligst einberufenen Konferenzen unter der Leitung des schwachen englischen Premiers Chamberlain einen Zweiten Weltkrieg zu verhindern. All diese Dinge, Absprachen, Statements werden zu nichts führen. Und da insbesondere Großbritannien militärisch in keinster Weise in der Lage ist, sich Deutschland entgegen zu stellen, läßt man die Wehrmacht gewähren. Auch die beiden ehemaligen Freunde, Hugh Legat und Paul von Hartmann, können trotz aller Anstrengungen auf diplomatischen und geheimdienstlichen Wegen den vermeintlichen Siegeszug der Nazis nicht stoppen...

Für den Leser ist dieses Buch auf der einen Seite eine wirklich perfekte, höchst spannende, Geschichtsstunde, auf der anderen leider auch sehr ernüchternd! Und sei allen anempfohlen, die die späten 30er Jahre des letzten Jahrhunderts verstehen wollen...

"Schon 1938 mussten wir losschlagen... September 1938, das war der günstigste Augenblick..."
(A. H., im Februar 1945)
Es ist nicht das erste Mal, daß sich Robert Harris einem historischen Stoff widmet. Seine großartige Cicero-Trilogie verschmolz mehr als gelungen Biographie, historischen Hintergrund und dichterische Freiheit. In "Vaterland" ließ er einen deutschen Kommissar Anfang der 60er Jahre in Berlin ermitteln, in einem Berlin Albrecht Speers, denn die Nazis hatten in dieser Fiktion den Krieg gewonnen, dieser Roman war äußerst spannend, aber auch verdammt gruselig. Oder "Pompeji", der Roman von ihm, mit dem ich als Leser insofern Probleme hatte, daß die Handlung sehr spannend, und die im Buch agierenden Personen sehr lebensecht waren, aber man wusste natürlich, daß alles in der Vulkankatastrophe enden wird...

Ein wenig geht es mir mit "München" jetzt auch so: Das Jahr ist 1938, Hitlers Überfall auf die Tschechei zur "Heimholung" der Sudetendeutschen steht unmittelbar bevor, und die restliche Welt schaut zu. Oder versucht in eiligst einberufenen Konferenzen unter der Leitung des schwachen englischen Premiers Chamberlain einen Zweiten Weltkrieg zu verhindern. All diese Dinge, Absprachen, Statements werden zu nichts führen. Und da insbesondere Großbritannien militärisch in keinster Weise in der Lage ist, sich Deutschland entgegen zu stellen, läßt man die Wehrmacht gewähren. Auch die beiden ehemaligen Freunde, Hugh Legat und Paul von Hartmann, können trotz aller Anstrengungen auf diplomatischen und geheimdienstlichen Wegen den vermeintlichen Siegeszug der Nazis nicht stoppen...

Für den Leser ist dieses Buch auf der einen Seite eine wirklich perfekte, höchst spannende, Geschichtsstunde, auf der anderen leider auch sehr ernüchternd! Und sei allen anempfohlen, die die späten 30er Jahre des letzten Jahrhunderts verstehen wollen...

"Schon 1938 mussten wir losschlagen... September 1938, das war der günstigste Augenblick..."
(A. H., im Februar 1945)

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Tatsache und Fiktion mischen sich in diesem packenden Politthriller. Man hofft und bangt mit der Delegation um Chamberlain, die alles versucht um den drohenden Krieg zu verhindern. Tatsache und Fiktion mischen sich in diesem packenden Politthriller. Man hofft und bangt mit der Delegation um Chamberlain, die alles versucht um den drohenden Krieg zu verhindern.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Auch der dritte Roman von Harris zum Dritten Reich überzeugt durch historische Präzision und authentische Spannung. Diesmal dreht er sich um das Münchener Abkommen. Auch der dritte Roman von Harris zum Dritten Reich überzeugt durch historische Präzision und authentische Spannung. Diesmal dreht er sich um das Münchener Abkommen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Erneut gelang dem Autor ein gut recherchierter Roman. Er gemahnt dieses Mal aber eher an ein Sachbuch als an einen Thriller. Der Gegenstand fesselt mehr als die Personen.
Erneut gelang dem Autor ein gut recherchierter Roman. Er gemahnt dieses Mal aber eher an ein Sachbuch als an einen Thriller. Der Gegenstand fesselt mehr als die Personen.

„München“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Der historische Politthriller befasst sich mit den Geschehnissen des Münchner Abkommens 1938. Kenntnisreich vermischt Robert Harris die Fakten mit einer fiktiven Geschichte. So werden die Verhandlungen um die Unterzeichnung des Vertrages spannend, ja sogar oft beklemmend geschildert. Der historische Politthriller befasst sich mit den Geschehnissen des Münchner Abkommens 1938. Kenntnisreich vermischt Robert Harris die Fakten mit einer fiktiven Geschichte. So werden die Verhandlungen um die Unterzeichnung des Vertrages spannend, ja sogar oft beklemmend geschildert.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Harris kann erzählen, und Harris recherchiert sehr gründlich und fein - und dabei kommt auch diesmal ein toller historischer Roman heraus. Unbedingt lesen, es lässt nicht los! Harris kann erzählen, und Harris recherchiert sehr gründlich und fein - und dabei kommt auch diesmal ein toller historischer Roman heraus. Unbedingt lesen, es lässt nicht los!

„Politthriller mit historischem Hintergrund“

David Frey, Thalia-Buchhandlung Worms

Da ich schon mehrere Thriller von Robert Harris gelesen habe, freute ich mich über die Möglichkeit ein neues Werks des Autors zu geniessen. Harris Roman beschreibt die Ereignisse kurz vor dem Einmarsch der Deutschen ins Sudetenland zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Dem Autor gelingt es sofort, dass einem die Geschichte gefangen nimmt. Doch mit zunehmender Lesedauer fragt man sich als Leser, wann endlich etwas passiert. Der Roman ist gut lesbar und das Thema auch interessant, aber irgndwie fehlt es an Spannung. Unterm Strich bleibt ein routiniert geschriebener Thriller, dem ein wenig der "Drive" fehlt, um wirklich zu überzeugen. Schade, da war mehr drin ... Da ich schon mehrere Thriller von Robert Harris gelesen habe, freute ich mich über die Möglichkeit ein neues Werks des Autors zu geniessen. Harris Roman beschreibt die Ereignisse kurz vor dem Einmarsch der Deutschen ins Sudetenland zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Dem Autor gelingt es sofort, dass einem die Geschichte gefangen nimmt. Doch mit zunehmender Lesedauer fragt man sich als Leser, wann endlich etwas passiert. Der Roman ist gut lesbar und das Thema auch interessant, aber irgndwie fehlt es an Spannung. Unterm Strich bleibt ein routiniert geschriebener Thriller, dem ein wenig der "Drive" fehlt, um wirklich zu überzeugen. Schade, da war mehr drin ...

Martin Russer, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Harris zeigt anhand dieses spannenden Politthrillers um die Münchener Friedenskonferenz 1938, wie Politik scheitern kann. Exzellent recherchiert, wie man es von Harris erwartet. Harris zeigt anhand dieses spannenden Politthrillers um die Münchener Friedenskonferenz 1938, wie Politik scheitern kann. Exzellent recherchiert, wie man es von Harris erwartet.

„"Schrecklich, diese Hoffnung. Ohne wären wir alle viel besser dran."“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Im September 1938 treffen sich in München Hitler, Chamberlain, Mussolini und Daladier zu einer kurzfristig einberufenen Konferenz. Der zweite Weltkrieg soll nach Möglichkeit noch abgewendet werden, denn der Weltfrieden hängt am seidenen Faden.
An der Seite von Chamberlaine steht Hugh Legat, der ihm als Privatsekretär zugeordnet ist, auf deutscher Seite befindet sich Paul von Hartmann aus dem Auswärtigen Amt in Berlin unter den Anwesenden. Insgeheim ist er Mitglied einer Widerstandszelle gegen Hitler. Legat und von Hartmann verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, denn beide haben sich in Oxford beim Studium kennen gelernt. Nun treffen sie erneut aufeinander und sehen sich mit den Fragen konfrontiert, wie weit sie gehen müssen, um einen drohenden Krieg zu verhindern und ob sie sich überhaupt gegenseitig trauen können...

Robert Harris kehrt zurück zu seinem Steckenpferd und widmet sich in seinem neuen Roman "München" einem Thema, das von diversen Historikern schon durchleuchtet und beschrieben wurde. Das engt den Handlungsspielraum deutlich ein, aber dennoch schafft Harris es, seinem historisch sehr genau recherchiertem Roman die nötige Portion an fiktionalen Elementen einzuverleiben.
Jeder kennt die Geschichte vom zweiten Weltkrieg und so ist es kein Spoiler, dass das gefeierte Münchener Abkommen eben nicht zu dem ersehnten Weltfrieden geführt hat, sondern die Lage in Europa dennoch eskaliert ist. Und obwohl man das Ergebnis schon kennt, wird man von Harris durch seinen hervorragenden Schreibstil unweigerlich in die Geschichte gezogen. Ich würde dennoch nicht den Schritt gehen und das vorliegende Werk als Polit-Thriller beschreiben, denn dafür war einfach zu wenig Spannung da. Das liegt aber auch daran, dass man weiß, wie das Ganze ausgeht! Die Geschichte wird von Harris aber unheimlich fesselnd vorgetragen und ist trotz ihrer Spannungslosigkeit einen Ausflug wert! Der Autor lotet die Grenzen der Geschichte aus und findet immer wieder Platz und Raum für fiktionale Elemente und lässt seinen beiden Protagonisten Hugh Legat und Paul von Hartmann entsprechend auch den Platz, um sich zu entfalten. Anders als bei vielen anderen Romanen, kann man hier auf keine Wendung hoffen, denn Harris orientiert sich komplett an der Historie. Das macht er aber so gut, dass man den Roman wirklich gerne liest! Nach "Enigma" ein weiterer historischer Roman mit extrem guter Rechercheleistung. Bitte mehr davon!
Im September 1938 treffen sich in München Hitler, Chamberlain, Mussolini und Daladier zu einer kurzfristig einberufenen Konferenz. Der zweite Weltkrieg soll nach Möglichkeit noch abgewendet werden, denn der Weltfrieden hängt am seidenen Faden.
An der Seite von Chamberlaine steht Hugh Legat, der ihm als Privatsekretär zugeordnet ist, auf deutscher Seite befindet sich Paul von Hartmann aus dem Auswärtigen Amt in Berlin unter den Anwesenden. Insgeheim ist er Mitglied einer Widerstandszelle gegen Hitler. Legat und von Hartmann verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, denn beide haben sich in Oxford beim Studium kennen gelernt. Nun treffen sie erneut aufeinander und sehen sich mit den Fragen konfrontiert, wie weit sie gehen müssen, um einen drohenden Krieg zu verhindern und ob sie sich überhaupt gegenseitig trauen können...

Robert Harris kehrt zurück zu seinem Steckenpferd und widmet sich in seinem neuen Roman "München" einem Thema, das von diversen Historikern schon durchleuchtet und beschrieben wurde. Das engt den Handlungsspielraum deutlich ein, aber dennoch schafft Harris es, seinem historisch sehr genau recherchiertem Roman die nötige Portion an fiktionalen Elementen einzuverleiben.
Jeder kennt die Geschichte vom zweiten Weltkrieg und so ist es kein Spoiler, dass das gefeierte Münchener Abkommen eben nicht zu dem ersehnten Weltfrieden geführt hat, sondern die Lage in Europa dennoch eskaliert ist. Und obwohl man das Ergebnis schon kennt, wird man von Harris durch seinen hervorragenden Schreibstil unweigerlich in die Geschichte gezogen. Ich würde dennoch nicht den Schritt gehen und das vorliegende Werk als Polit-Thriller beschreiben, denn dafür war einfach zu wenig Spannung da. Das liegt aber auch daran, dass man weiß, wie das Ganze ausgeht! Die Geschichte wird von Harris aber unheimlich fesselnd vorgetragen und ist trotz ihrer Spannungslosigkeit einen Ausflug wert! Der Autor lotet die Grenzen der Geschichte aus und findet immer wieder Platz und Raum für fiktionale Elemente und lässt seinen beiden Protagonisten Hugh Legat und Paul von Hartmann entsprechend auch den Platz, um sich zu entfalten. Anders als bei vielen anderen Romanen, kann man hier auf keine Wendung hoffen, denn Harris orientiert sich komplett an der Historie. Das macht er aber so gut, dass man den Roman wirklich gerne liest! Nach "Enigma" ein weiterer historischer Roman mit extrem guter Rechercheleistung. Bitte mehr davon!

„Ein echter Top-Thriller!“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein Wendepunkt der Geschichte verpackt in eine hochgradig spannende Erzählung, die auf gelungene Weise Fakten und Fiktion vermischt. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite! Ein Wendepunkt der Geschichte verpackt in eine hochgradig spannende Erzählung, die auf gelungene Weise Fakten und Fiktion vermischt. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite!

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Vor dem historischen Hintergrund der Münchener Konferenz im Spätsommer 1938 entfaltet Robert Harris ein spannendes Drama. Absolut lesenswert und eine nachhaltige Geschichtsstunde. Vor dem historischen Hintergrund der Münchener Konferenz im Spätsommer 1938 entfaltet Robert Harris ein spannendes Drama. Absolut lesenswert und eine nachhaltige Geschichtsstunde.

Xandia Kurz, Thalia-Buchhandlung Ludwigsburg

Dieser Roman zog mich so sehr in seinen Bann, dass ich selbst das Gefühl hatte, den zweiten Weltkrieg verhindern zu müssen. Eine gelungene Verbindung von Realität und Fiktion! Dieser Roman zog mich so sehr in seinen Bann, dass ich selbst das Gefühl hatte, den zweiten Weltkrieg verhindern zu müssen. Eine gelungene Verbindung von Realität und Fiktion!

Ines Schwabe, Thalia-Buchhandlung Jena

Sein und Schein, Realität und Fiktion schafft Harris wunderbar in einem spannenden Thriller zu vereinen. Sein und Schein, Realität und Fiktion schafft Harris wunderbar in einem spannenden Thriller zu vereinen.

„Die Welt am Abgrund“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Herbst 1938: in München treffen sich Chamberlain, Mussolini und Daladier mit Hitler. Auf drängen der Briten wurde diese Friedenskonferenz einberufen, denn Hitler will das Sudetenland annektieren und das auch gewaltsam.
Im Gefolge des britischen Premierministers befindet sich auch Hugh Legat, sein 3. Sekretär. Auf der Seiten der Deutschen hat sich Paul von Hartmann in die Gruppe der Dolmetscher eingeschlichen. Er und Legat haben zusammen in Oxford studiert, waren befreundet - bis zu einem besonderen Vorfall. Von Hartmann gehört zum Widerstand und ist in Besitz eines brisanten Schriftstückes, das Hitlers wahre Absichten enthüllt. Das muss er unbedingt Chamberlain zukommen lassen. Aber die SS beobachtet ihn schon .....
Richard Harris versteht es meisterhaft aus bekannten Fakten einen Roman zu zaubern, der den Leser packt und fesselt. Auch wenn wir das Ende schon kennen habe ich mit gefiebert und mich vor der besonderen Atmosphäre in Nazi-Deutschland gefürchtet.
Herbst 1938: in München treffen sich Chamberlain, Mussolini und Daladier mit Hitler. Auf drängen der Briten wurde diese Friedenskonferenz einberufen, denn Hitler will das Sudetenland annektieren und das auch gewaltsam.
Im Gefolge des britischen Premierministers befindet sich auch Hugh Legat, sein 3. Sekretär. Auf der Seiten der Deutschen hat sich Paul von Hartmann in die Gruppe der Dolmetscher eingeschlichen. Er und Legat haben zusammen in Oxford studiert, waren befreundet - bis zu einem besonderen Vorfall. Von Hartmann gehört zum Widerstand und ist in Besitz eines brisanten Schriftstückes, das Hitlers wahre Absichten enthüllt. Das muss er unbedingt Chamberlain zukommen lassen. Aber die SS beobachtet ihn schon .....
Richard Harris versteht es meisterhaft aus bekannten Fakten einen Roman zu zaubern, der den Leser packt und fesselt. Auch wenn wir das Ende schon kennen habe ich mit gefiebert und mich vor der besonderen Atmosphäre in Nazi-Deutschland gefürchtet.

„Raffinierter Politthriller!“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Robert Harris entwirft um das historisch belegte Münchner Abkommen einen spannenden Thriller, über Sein und Schein, Freundschaft und Verrat. Man weiß wie es endet und trotzdem versteht es Harris, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Großen Anteil daran hat neben den interessanten Figuren (historisch wie fiktiv) auch die atmosphärisch, düstere Stimmung am "Vorabend" des 2. Weltkriegs. Robert Harris entwirft um das historisch belegte Münchner Abkommen einen spannenden Thriller, über Sein und Schein, Freundschaft und Verrat. Man weiß wie es endet und trotzdem versteht es Harris, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Großen Anteil daran hat neben den interessanten Figuren (historisch wie fiktiv) auch die atmosphärisch, düstere Stimmung am "Vorabend" des 2. Weltkriegs.

„Historischer Politthriller der Extraklasse“

Sebastian Krieg, Thalia-Buchhandlung Kassel

Robert Harris strickt in "München" eine spannende Geschichte um das historisch verbürgte Münchner Abkommen des Jahres 1938, mit dem die Sudetenkrise gelöst werden sollte.
Plastisch schildert Harris die auftretenden Figuren - etwa Chamberlain, Daladier, Mussolini und Hitler - und die historischen Orte. Ebenso gelungen sind die Schilderungen der allgemein vorherrschenden Stimmungen der Bevölkerung, der Furcht vor dem Ausbruch eines Krieges. Eingespannt wird all dies in das Beziehungsgeflecht der zwei Hauptprotagonisten, die einst zusammen studiert hatten und sich in München trotz lauernder Gefahr wiedertreffen werden, um die Verhandlungen der Mächtigen zu beeinflussen. Wird ihnen das gelingen?
Eins vorweg: Harris lässt den britischen Premierminister Neville Chamberlain gegen Ende des Buches sagen: "Es gibt eine Sache, die ich beim Umgang mit Hitler gelernt habe: Man kann nicht mit einem Gangster pokern, wenn man selbst keinen Trumpf in Händen hält."
Wir (als Personen der Gegenwart) wissen, der Krieg wird kommen. Gerade deshalb ist es so erfrischend, zu lesen, was ihn vorerst verhindert hat.
"München" ist atmosphärisch düster, das Leid schwebt wie ein Damoklesschwert über den Menschen.
Harris ist erneut ein raffinierter Politthriller gelungen. Dieses Buch sollten Sie gelesen haben!
Robert Harris strickt in "München" eine spannende Geschichte um das historisch verbürgte Münchner Abkommen des Jahres 1938, mit dem die Sudetenkrise gelöst werden sollte.
Plastisch schildert Harris die auftretenden Figuren - etwa Chamberlain, Daladier, Mussolini und Hitler - und die historischen Orte. Ebenso gelungen sind die Schilderungen der allgemein vorherrschenden Stimmungen der Bevölkerung, der Furcht vor dem Ausbruch eines Krieges. Eingespannt wird all dies in das Beziehungsgeflecht der zwei Hauptprotagonisten, die einst zusammen studiert hatten und sich in München trotz lauernder Gefahr wiedertreffen werden, um die Verhandlungen der Mächtigen zu beeinflussen. Wird ihnen das gelingen?
Eins vorweg: Harris lässt den britischen Premierminister Neville Chamberlain gegen Ende des Buches sagen: "Es gibt eine Sache, die ich beim Umgang mit Hitler gelernt habe: Man kann nicht mit einem Gangster pokern, wenn man selbst keinen Trumpf in Händen hält."
Wir (als Personen der Gegenwart) wissen, der Krieg wird kommen. Gerade deshalb ist es so erfrischend, zu lesen, was ihn vorerst verhindert hat.
"München" ist atmosphärisch düster, das Leid schwebt wie ein Damoklesschwert über den Menschen.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
18
7
2
1
0

Harris - München
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 23.01.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Habe schon vor Jahren "Vaterland" und "Enigma" gelesen, Historystoffe mag ich halt, "München" hat mich genauso beeindruckt. Ich mag den derzeit ohnehin valenten Stil der "Historysoap", bin halt doch nur ein junger Bildungsbürger.

Langatmig
von einer Kundin/einem Kunden aus Admont am 02.01.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ich fand das Buch sehr enttäuschend und warum dies ein Thriller sein soll, entschlug sich meiner Erkenntnis.

gut recherchiert
von Hägar aus Saulgrub am 02.12.2017
Bewertet: Hörbuch (CD)

Wer Harris mag, wird auch dieses Mal zufrieden sein. Harris "verwurstet" Geschichte sehr packend und kenntnisreich. Lehrreiche Autofahrten garantiert... Wer Harris’ gut recherchierte Thriller mag, wird auch von „München“ nicht enttäuscht sein.