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Natürliche Mängel

Roman

(9)
Philip Marlowe in Schlaghosen.
Kalifornien 1970: Der junge Hippie-Detektiv Doc Sportello erhält den Auftrag, beim Bodyguard eines Immobilienhais Schulden einzutreiben. Als Doc aus einem neongrellen Marihuana-Rausch erwacht, blickt er allerdings in das Gesicht von Lieutenant Bigfoot Bjornsen. Die Leiche des Bodyguards neben ihm sieht aus wie ein frisch geschlachteter Truthahn. Der Immobilienhai ist entführt, und Bigfoot, der Leuten gern seine Stacheldrahtsammlung zeigt, mag keine Hippies …
Pynchon, der «Shakespeare der Popkultur» (Welt) schreibt über Verbrecher und Surfer, Manson und Nixon, über das Ende des Summer of Love und die Geburt des Internets.
«Das zugänglichste Werk des größten amerikanischen Autors der Gegenwart, die perfekte Einstiegsdroge.» (Stern)
Portrait
Thomas Pynchon wurde 1937 in Long Island geboren. Sein einziger öffentlicher Auftritt fand 1953 an der Oyster Bay High School in Long Island statt. Er studierte Physik und Englisch an der Cornell University, später schrieb er für Boeing technische Handbücher und verschwand. Seither sind seine Bücher (u.a. „Die Enden der Parabel“; „V“; „Gegen den Tag“) die einzigen öffentlichen Spuren seiner Existenz. Pynchon gilt als einer der bedeutendsten englischsprachigen Schriftsteller der Gegenwart. Er lebt in New York.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 477
Erscheinungsdatum 01.06.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25489-5
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 188/125/30 mm
Gewicht 357
Originaltitel Inherent Vice
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 66.949
Buch (Taschenbuch)
12,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Hallo Herr Tarantino: hier ist der Stoff für Ihren nächsten Film!!“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

In den meisten meiner Rezensionen versuche ich, meine Gedanken mit Zitaten aus dem Buch plastischer zu machen. Bei 'Natürliche Mängel' ist dieses vollkommen unmöglich - jeder Dialog ist ein Knüller und eine 478 Seiten lange Buchbesprechung will keiner, oder? Also schnell kaufen und selber lesen!!!

Thomas Pynchon, an sich eher ein
In den meisten meiner Rezensionen versuche ich, meine Gedanken mit Zitaten aus dem Buch plastischer zu machen. Bei 'Natürliche Mängel' ist dieses vollkommen unmöglich - jeder Dialog ist ein Knüller und eine 478 Seiten lange Buchbesprechung will keiner, oder? Also schnell kaufen und selber lesen!!!

Thomas Pynchon, an sich eher ein 'Schwergewicht' der amerikanischen Gegenwartsliteratur, hat mit diesem Roman ein locker und leichtfüßiges und zudem extrem witziges Buch vorgelegt. Ich habe zugegebenermaßen auch 20 bis 30 Seiten gebraucht, um mich in die Welt und Sprache dieser Geschichte hereinzufinden. Aber dann: sieben Stunden am Stück gelesen, zwischendurch kurz schwimmen gewesen und mir einen fiesen Sonnenbrand geholt, weil vergessen Sonnencreme zu benutzen...

Mit einer gewissen Sentimentalität durchzogen, wird der Leser in die kalifornische Hippie-Ära um 1970 entführt. Vordergründig ist es eine gelungene Genreparodie um den extrem sympathischen und dauerbekifften Privatdetektiv Larry 'Doc' Sportello. Zum Brüllen komisch und trotzdem durchaus spannend hat Pynchon mich dazu gebracht, doch mal ernsthaft über den Gebrauch von bewußtseinserweiternden Mitteln nachzudenken... Irgendwie scheint die Welt sich dann andersherum zu drehen...

Ich stelle mir das so vor: Tom Robbins schrieb die Dialoge, Kinky Friedman den Plot, während sich Pynchon einen Joint drehte und versonnen über die guten, alten Zeiten nachdachte... 'Natürliche Mängel' ist eine hervorragende Vorlage für einen Quentin Tarantino Film. Und der Soundtrack wird im Buch schon mitgeliefert. Großartig und ganz besonders!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Räucherstäbchen nicht vergessen
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2013

Dem Autor sei die Frage gerichtet, was er denn beim Schreiben bei diesem höchst vergnüglich, doch auch sehr schwer zum folgen lesenden Roman so zu sich genommen habe. Muss jedenfalls ein guter Stoff, mit viel Schmäh gewesen sein. Marihuanaduft und Rockmusik vermeint der Leser zu spüren, verbunden mit heftigen... Dem Autor sei die Frage gerichtet, was er denn beim Schreiben bei diesem höchst vergnüglich, doch auch sehr schwer zum folgen lesenden Roman so zu sich genommen habe. Muss jedenfalls ein guter Stoff, mit viel Schmäh gewesen sein. Marihuanaduft und Rockmusik vermeint der Leser zu spüren, verbunden mit heftigen Kapitalismuswatschen, aber nicht nur für diesen, sondern, auch, no,na, für die Politik. Nicht unverdient.

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Ein etwas anderer Detektivroman
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2012

Larry "Doc" Sportello, der ständig bekiffte Privatdetektiv auf einer wilden Reise durch die frühen 70er des 20. Jahrhundert. Unter Mitwirkung der Polizei u.a. in Person Bigfoot Bjornsens, einer Rockerbande, die als Leibgarde eines Immobilienhais tätig ist, Zahnärzten, Casinobetreibern und überwuzelten Surfrock-Musikern wird Doc von Pynchon in diesem leicht zu... Larry "Doc" Sportello, der ständig bekiffte Privatdetektiv auf einer wilden Reise durch die frühen 70er des 20. Jahrhundert. Unter Mitwirkung der Polizei u.a. in Person Bigfoot Bjornsens, einer Rockerbande, die als Leibgarde eines Immobilienhais tätig ist, Zahnärzten, Casinobetreibern und überwuzelten Surfrock-Musikern wird Doc von Pynchon in diesem leicht zu lesenden Roman mit einer Fülle an Details aus Kultur, Politik und Gaunertum in eine kaum zu durchschauende Geschichte, bei der nie ganz klar wird, worum sie sich wirklich dreht, geschickt. Großes Lesevergnügen, ein Pynchon für alle, die bisher davor zurückgeschreckt sind, diesen Autor kennen zu lernen.

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Natürliche Mängel, zum glück ohne schwerwiegende Mängel!
von P. Ritter aus Aschaffenburg am 07.11.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Thomas Pynchons neues Buch „Natürliche Mängel” entführt den Leser in das Südkalifornien zu beginn der siebziger Jahre. Man begleitet den Privatdetektiv Doc Sportelo auf einer Art psychodelischen mega Drogentrip durch diese Zeit. Eine alte Freundin bittet ihn nach einem verschwundenen Immobilienmogul Wolfmann zu suchen, dessen Bodyguard ermordet worden ist.... Thomas Pynchons neues Buch „Natürliche Mängel” entführt den Leser in das Südkalifornien zu beginn der siebziger Jahre. Man begleitet den Privatdetektiv Doc Sportelo auf einer Art psychodelischen mega Drogentrip durch diese Zeit. Eine alte Freundin bittet ihn nach einem verschwundenen Immobilienmogul Wolfmann zu suchen, dessen Bodyguard ermordet worden ist. Seine Ermittlungen werden immer wieder durch einen Cop namens Bigfoot sabotiert. Nach gefühlten tausend Wirrungen und Wendungen gelingt Doc endlich der Durchbruch und er steht kurz davor, das Rätsel um Wolfmann und die Organisation goldener Fang zu lösen. Aber „Natürliche Mängel“ ist nicht nur irgendeine Detektivgeschichte. Thomas Pynchon erklärt uns das Ende einer Ära, wenn nicht sogar das Ende DER Ära für manche Menschen. Das Wetter ist immer gut, die Menschen high und gut drauf, aber da ist dann auch noch der Vietnamkrieg, die LaBianca-Morde und so weiter. Irgendwo ist immer dieser Unterton, der das Ende der sorglosen sechziger Jahre einleitet. Pynchon schickt den Leser in ein Kuriositätenkabinett mit Charakteren, wie Paradiesvögeln und Handlungssträngen, die manchmal irgendwohin führen, aber auch allzu oft im Nichts enden. Alles in allem ist „Natürliche Mängel“ ein guter Einstieg in die Werke Thomas Pynchons. Zugegeben, man muss etwas dran bleiben und sich über die eine oder andere Seite kämpfen, aber ich finde, es lohnt sich!

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