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Neanderthal

Roman

(7)
Waren sie die besseren Menschen?

Deutschland in der Zukunft. Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft, Gesundheit ist das höchste Ideal. Eine Welt, in der sich Kommissar Philipp Nix nur schwer zurecht findet. Als er eines Tages auf eine seltsam aussehende Leiche stößt, führt ihn das zu einem grausigen Massengrab in einem Tal bei Düsseldorf. Sind es Neandertaler? Aber warum sind die Überreste nur dreißig Jahre alt? Nix' Ermittlungen enthüllen einen Skandal, der die Gesellschaft der Zukunft in ihren Grundfesten erschüttert …

Rezension
»Ein Thriller mit Anspruch.«
Portrait
Jens Lubbadeh ist freier Journalist und hat bereits für Die Zeit, NZZ, Bild der Wissenschaft, Technology Review, Spiegel Online und viele weitere Print- und Digitalmedien geschrieben. Für seine Arbeit wurde er mit dem Herbert Quandt Medien-Preis ausgezeichnet. Der Science-Thriller »Unsterblich«, sein Romandebüt, hat auf Anhieb Kritiker und Leser gleichermaßen begeistert. Jens Lubbadeh lebt in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 528 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641200732
Verlag Heyne
Verkaufsrang 22.109
eBook
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Ein sehr spannender Wissenschaftsthriller mit einer nicht so unscheinbaren Zukunftsvision: Eine scheinbar perfekte Welt in der Gesundheit an erster Stelle steht; mit Folgen! Ein sehr spannender Wissenschaftsthriller mit einer nicht so unscheinbaren Zukunftsvision: Eine scheinbar perfekte Welt in der Gesundheit an erster Stelle steht; mit Folgen!

„I, I will be king“

Ingo Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

And you, you will be queen!
Dieses Zitat aus dem David Bowie-Song "Heroes" durchzieht diesen außergewöhnlichen Wissenschaftsroman wie ein Mantra. Andere haben Regionalkrimis, wir hier im Neanderland jetzt einen Regionalthriller, der aber neben seiner Spannung sehr viel Universelleres bietet: werden wir durch Gentechnologie und Genhygiene wirklich zu "besseren" Menschen!?
And you, you will be queen!
Dieses Zitat aus dem David Bowie-Song "Heroes" durchzieht diesen außergewöhnlichen Wissenschaftsroman wie ein Mantra. Andere haben Regionalkrimis, wir hier im Neanderland jetzt einen Regionalthriller, der aber neben seiner Spannung sehr viel Universelleres bietet: werden wir durch Gentechnologie und Genhygiene wirklich zu "besseren" Menschen!?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Armes perfektes Land
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterwald am 15.04.2018
Bewertet: Paperback

Deutschland in naher Zukunft: Die Menschen unterliegen einem gewissen Gesundheitszwang, Sport ist eine Verpflichtung und ungesunde Speisen sind verpönt. Um Krankheiten und Behinderungen auszumerzen, wird schon vor der Geburt in das Erbgut des Embryos eingegriffen. Alle Menschen sollen gesund, schön und klug sein. Max fällt in dieser Gesellschaft auf:... Deutschland in naher Zukunft: Die Menschen unterliegen einem gewissen Gesundheitszwang, Sport ist eine Verpflichtung und ungesunde Speisen sind verpönt. Um Krankheiten und Behinderungen auszumerzen, wird schon vor der Geburt in das Erbgut des Embryos eingegriffen. Alle Menschen sollen gesund, schön und klug sein. Max fällt in dieser Gesellschaft auf: Er ist gehörlos. Und auch seine Kollegin Sarah passt durch ihren ungewöhnlichen Körperbau nicht in das Schema des perfekten Menschen. Max und Sarah werden als Wissenschaftler zu einem seltsamen Todesfall hinzugezogen. Ein junger Mann wurde tot aufgefunden, doch Einiges an seinem Körper ist sonderbar ? er ähnelt einem Neandertaler. Doch wie ist das möglich? Schließlich sind Neandertaler schon seit Jahrtausenden ausgestorben. Für Max und Sarah beginnt eine gefährliche Expedition in eine Welt aus Perfektionismus, Manipulation und Machtgier. Der Journalist Jens Lubbadeh hat mit ?Neanderthal? seinen zweiten Wissenschaftsthriller veröffentlicht. In diesem Buch nimmt er den Leser mit auf die Reise in eine Zukunft, wie wir sie uns sicher nicht wünschen. Und doch ist auch heute schon Einiges machbar, was zum Glück noch per Gesetz nicht alles erlaubt ist. Wer sich auf ein Szenario einlassen kann und möchte, in dem dieses und noch mehr versucht und perfektioniert wurde, ist bei diesem Thriller richtig. Spannend und flüssig erzählt Jens Lubbadeh die Geschichte einer scheinbar perfekten Welt, die jedoch viele Opfer kostet. Der Spannungsbogen wird auch über weite Teile des 526 Seiten starken Buches hoch gehalten, nur zum Schluss hin schleichen sich einige wissenschaftliche Ausführungen ein, die für mich als Laien zu viele waren. Trotzdem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, auch die Ausflüge in die Zeit der Neandertaler sind lesenswert. Das Cover ist toll, dieser bläulich glänzende halbe Schädel fällt auf und macht neugierig. Der Titel ?Neanderthal? ist, gerade auch durch das zusätzliche ?h? gut gewählt, weist dieser Buchstabe doch darauf hin, dass es sich bei dieser Geschichte um eine Fiktion handelt.

Gesellschaftskritische Zukunftsvision – Vielschichtig, spannend und informativ
von Nisnis aus Dortmund am 27.01.2018
Bewertet: Paperback

Deutschland in der Zukunft. Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft, Gesundheit ist das höchste Ideal. Eine Welt, in der sich Kommissar Philipp Nix nur schwer zurecht findet. Als er eines Tages auf eine seltsam aussehende Leiche stößt, führt ihn das zu einem grausigen Massengrab in einem Tal bei Düsseldorf.... Deutschland in der Zukunft. Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft, Gesundheit ist das höchste Ideal. Eine Welt, in der sich Kommissar Philipp Nix nur schwer zurecht findet. Als er eines Tages auf eine seltsam aussehende Leiche stößt, führt ihn das zu einem grausigen Massengrab in einem Tal bei Düsseldorf. Sind es Neandertaler? Aber warum sind die Überreste nur dreißig Jahre alt? Nix' Ermittlungen enthüllen einen Skandal, der die Gesellschaft der Zukunft in ihren Grundfesten erschüttert … Der Autor: Jens Lubbadeh ist freier Journalist und hat bereits für Die Zeit, NZZ, Bild der Wissenschaft, Technology Review, Spiegel Online und viele weitere Print- und Digitalmedien geschrieben. Für seine Arbeit wurde er mit dem Herbert Quandt Medien-Preis ausgezeichnet. Der Science-Thriller »Unsterblich«, sein Romandebüt, hat auf Anhieb Kritiker und Leser gleichermaßen begeistert. Jens Lubbadeh lebt in Hamburg. (Quelle: Heyne Verlag) Reflektionen: Die Inhaltsangabe zu Neanderthal von Jens Lubbadeh verspricht einen rasanten Thriller, doch Neanderthal ist weder rasant, noch ein waschechter Thrill. Ist man als Leser flexibel und lässt die unglückliche Mainstream-Genre-Kategorisierung außer Acht, darf man einen spannenden und interessanten Roman erwarten, wenn man sich für Gentechnologie, Anthropologie, Urmenschen und eine visionäre Zukunftsphilosophie interessiert, die durch kriminelle Machenschaften beeinflusst und vorangetrieben wird. Jens Lubbadeh ist es gelungen, eine komplexe Handlung zu kreieren, die intelligent Authentizität und Dystopie vermischt. Vor allem aber zeichnet er eine Zukunftsidee, die im Jahr 2053 von der Regierung und dem Ministerium für Glück und Gesundheit gesteuert wird und so abwegig gar nicht erscheint. Gen-Architekten sind gefragt wie nie und bieten perfekt optimiertes Editing am ungeboren Kind an. Nimm zwei Edits und erhalte eines umsonst, optimiere deine Fitness, unterziehe dich Schönheits-OPs, erhalte so Bonus-Punkte und zahle niedrigere Krankenkassenbeiträge. Das einzige was zählt und richtig ist, ist die perfekte Gesundheit. Gendefekte sind weitestgehend ausgemerzt und doch kämpft diese Gesellschaft mit „der großen Depression“. Das Ausmaß dieser Gesundheits-Optimierung verstößt jeden Menschen, der körperliche Andersartigkeit aufweist. Ob asymmetrisches Gesicht, körperliche- oder seelische Behinderung, in diesem Roman wird die Andersartigkeit zum Feind. Immer wieder weist die Geschichte unsympathische Parallelen auf, die an die Arisierung und an die grauenvollen Lager der Deutschen Geschichte erinnern. Der Verzicht darauf, wäre eine kluge Entscheidung gewesen. Zum Teil wirkt die Geschichte überstrapaziert, doch sie fasziniert zu gleich. Eine der Hauptfiguren ist einer der Andersartigen. Wissenschaftler Max ist gehörlos und kommuniziert mit seiner Umwelt durch die Gebärdensprache. Diese Figur ist äußerst intensiv gezeichnet und sie spiegelt einen Charakter wieder, der die Ausgrenzung und Diskriminierung als behinderter Mensch nicht akzeptieren will und dagegen ankämpft. Nicht jede Figur genießt in diesem Roman eine Charakterzeichnung mit Tiefe, doch Jens Lubbadeh hat zahlreichen Figuren eine lebendige und interessante Legende zugeschrieben. Insgesamt liegt der Fokus nicht auf den einzelnen Figuren, sondern eher auf dem kompakten Gesamtkonstrukt der fiktiven Geschichte. Überwältigende Spannung und Tempo ist nicht sonderlich präsent und vereinzelt kommt es gar zu Längen, doch die Grundstimmung stimmt, so dass man neugierig der Geschichte folgen will, die in einer angenehm, flüssigen Sprache geschrieben ist. Dieser Roman ist thematisch äußerst vielschichtig und informativ. Er hat sicher zeitintensive Recherchen eingefordert, die stimmig und fundiert glaubwürdig in die Handlung einfließen. Die Kultur der Amische, das Leben eines Gehörlosen, Gentechnologie, internationale wissenschaftliche Erkenntnisse, Medizinisches, politische Strukturen, historische Geschichte und aktuelles Zeitgeschehen sind intelligent in der Handlung verwoben. Eine Perspektive, die vereinzelt die Kapitel der Story durchbricht, erzählt die Geschichte von einem Stamm der Neandertaler. Ich muss leider gestehen, dass ich diese irgendwann überblättert habe, da sie mir uninteressant erschien und ich zu neugierig auf den Fortgang des Haupterzählstrangs war, der von Gesellschaftskritik nur so trotzt. Fazit und Bewertung: Neanderthal von Jens Lubbadeh Die Inhaltsangabe zu Neanderthal von Jens Lubbadeh verspricht einen rasanten Thriller, doch Neanderthal ist weder rasant, noch ein waschechter Thrill. Ist man als Leser flexibel und lässt die unglückliche Mainstream-Genre-Kategorisierung außer Acht, darf man einen spannenden und interessanten Roman erwarten, wenn man sich für Gentechnologie, Anthropologie, Urmenschen und eine visionäre Zukunftsphilosophie interessiert, die durch kriminelle Machenschaften beeinflusst und vorangetrieben wird. Trotz meiner kritischen Anmerkungen war ich spannend unterhalten und würde jederzeit wieder etwas von Jens Lubbadeh lesen. ©nisnis-buecherliebe

Rezension zu "Neanderthal"
von Zsadista am 13.01.2018
Bewertet: Paperback

Deutschland 2053. Die Menschen sind mittlerweile Gesundheitsfanatiker geworden. Fast alle haben von der Krankenkasse implantierte Chips, die sie überwachen. Wenn man etwas Falsches isst, wird man direkt eine Stufe höher gesetzt. Man will ein langes gesundes Leben für den Menschen. Das schreckt die Firmen auch nicht davon ab, bereits... Deutschland 2053. Die Menschen sind mittlerweile Gesundheitsfanatiker geworden. Fast alle haben von der Krankenkasse implantierte Chips, die sie überwachen. Wenn man etwas Falsches isst, wird man direkt eine Stufe höher gesetzt. Man will ein langes gesundes Leben für den Menschen. Das schreckt die Firmen auch nicht davon ab, bereits bei Embryos Gendefekte auszumerzen. Doch was macht das alles mit dem Menschen an sich? Man spricht mittlerweile von der „Großen Depression“, der viele zum Opfer fallen. Vor allem greift diese neue Krankheit bei Kinder und Jugendlichen um sich. Die „Große Depression“ treibt viele Menschen in den Suizid. Und dann wird in der Nähe des Neanderthals ein Skelett gefunden. Es ist deformiert wie ein behinderter Mensch. Doch eigentlich sind diese Krankheiten durch die Genreparatur doch alle ausgemerzt. „Neanderthal“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Jens Lubbadeh. Das Cover selbst hat mich direkt angesprochen. Die düsteren Farben mit dem Glanzdruck sind sehr einfach, hatten für mich jedoch genau die richtige Wirkung. Ich fand, das Buch ließ sich nicht einfach lesen. Ich musste hier definitiv langsamer lesen, wie bei anderen Büchern. Das heißt nicht, dass es schwierig zu verstehen war oder umständlich geschrieben. Der Inhalt war für mich einfach zu spannend, um etwas zu verpassen. Diese Welt, die der Autor erschaffen hat, ist schon faszinierend. Dieser Gesundheitswahn stellt sich bereits jetzt in unserer Zeit schon ein. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Krankenkassen irgendwann wirklich die Überhand bekommen und die Leute nur noch kontrollieren wollen. Nur noch Essen und Bewegung nach Vorschrift. Ein gruseliger Gedanke, allerdings leider gar nicht so abwegig. Genmanipulation würde bestimmt auch vielen Leuten gefallen. Ich schätze, wenn es die Ethik zulassen würde, wären wir da auch schon gut mit dabei. Der Fall selbst hat mir gut gefallen. Der Autor hat jetzt keinen reißerisch schnellen Schreibstil, trotzdem hat mir das Werk gut gefallen. Was mir nicht so lag waren die Teile aus der Neandertalerzeit. Mich hat das Leben des Typs zu der Zeit wirklich kein Stück interessiert. Zum Ende hin habe ich, ehrlich gesagt, die Seiten überblättert und es hat mir zur Klärung des Falles nicht wirklich gefehlt. Daher stammt auch der Stern Abzug, weil die Stellen doch sehr oft im Thriller aufgetreten sind. Ich fand das Werk war ein außergewöhnlicher Thriller. Der Stoff muss einem liegen, das muss ich auch erwähnen. Man sollte sich schon im Klaren sein, dass es kein gewöhnlicher Thriller ist.