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Nennen wir sie Eugenie

Ubuntu - Außenseiterthemen, die alle angehen

(5)
Dieser Roman beruht auf einer wahren Geschichte: Eine junge Frau aus dem Senegal flieht aus ihrer Heimat, weil ihre Liebe zu einer anderen Frau nicht geduldet wird und sie mit einem Mann zwangsverheiratet werden soll. Sie flieht nach Deutschland, wo sie Schutz und Hilfe erhofft und um Asyl bittet. Sie gerät in die Mühlen des Asylverfahrens: Anhörung, Unterbringung in einer heruntergekommenen Sammelunterkunft, Residenzpflicht, schlechte Lebensbedingungen aufgrund des Asylbewerberleistungsgesetzes. Sie lernt andere Flüchtlingsschicksale kennen und durchlebt alle Facetten menschlicher Gefühle in einer Welt, die ihr zugleich Freiheit verspricht und Ausgrenzung vorlebt. Als sie schließlich abgeschoben werden soll, muss sie eine ganz eigene Entscheidung treffen.
Lektorat: Marius Hanke
Cover: Attila Hirth
Portrait
Maria Braig, Jahrgang 1957, lebt in Osnabrück. Sie studierte Germanistik, Theaterwissenschaft, Geschichte und Empirische Kulturwissenschaft. Sie engagiert sich sozialpolitisch (Umwelt- und Freidenspolitik, Asyl- und Menschenrechtsarbeit), so auch für 'One Billion Rising' - Rising for Justice - Aufstehen für das Recht - Aufstehen für Gerechtigkeit.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 135, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.06.2014
Serie Ubuntu - Außenseiterthemen, die alle angehen
Sprache Deutsch
EAN 9783956670626
Verlag Verlag 3.0 Zsolt Majsai
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Bedrückend und realistisch
von mabuerele am 16.12.2014

„…Warum durfte sie nicht lieben, wen sie wollte, und leben, wo sie wollte?...“ Eugenie ist eine junge Frau in Senegal. In ihrer Familie hat sie sich immer geborgen gefühlt. Nun ist sie in die Stadt gezogen und arbeitet als Verkäuferin. Sie will sich Geld für ein Pädagogikstudium sparen. Als sie... „…Warum durfte sie nicht lieben, wen sie wollte, und leben, wo sie wollte?...“ Eugenie ist eine junge Frau in Senegal. In ihrer Familie hat sie sich immer geborgen gefühlt. Nun ist sie in die Stadt gezogen und arbeitet als Verkäuferin. Sie will sich Geld für ein Pädagogikstudium sparen. Als sie den Wunsch ihrer Mutter nachkommt und die Familie besucht, bricht ihre Welt zusammen. Am Tisch sitzt der zukünftige Bräutigam, dessen Geld die Familie retten und das Studium der Söhne finanzieren soll. Bei der Gelegenheit kommt raus, dass Eugenie eine Beziehung mit einer Frau hat. Ihr droht Gefängnis. Der Roman erzählt ungeschönt die Probleme der jungen Frau in Senegal und ihre Erlebnisse nach der Flucht nach Deutschland. Das Buch lässt sich zügig lesen. Es hat mich schnell gefesselt. Eugenie bleibt kein anderer Ausweg, als ihr Land zu verlassen. Was ihr in Senegals Gefängnis drohen würde, möchte ich mir nicht vorstellen müssen. Ihre Freundin, die in England studiert hat und jetzt im Betrieb des Vaters in Senegal arbeitet, ermöglicht ihr die Flucht. Weder Seraba noch Eugenie aber ahnen, was sie als Asylant in Deutschland erwartet. Überaus realistisch wird das Leben als Asylant dargestellt. Wird ihre Homosexualität als Asylgrund anerkannt? Niedergeschlagenheit und Eigeninitiative wechseln sich ab. Die Trennung von ihrer Freundin und das Gefühl, unerwünscht zu sein, belasten Eugenie. Sie findet Helfer, doch die Stunden der Einsamkeit bleiben. Durch den Schriftstil mit sorgfältig gewählten Worten werden die Sorgen der jungen Frau feinfühlig auf den Punkt gebracht. Für die emotionalen Momente findet die Autorin treffende Begriffe. Bei ihren Begegnungen erfährt Eugenie die Schicksale der anderen. Ich habe mich beim Lesen nicht nur einmal gefragt, ob das Recht auf Würde und die Menschenrechte für Asylanten nicht gelten. Im Text sind an entsprechender Stelle gesetzliche Regelungen eingefügt. Das versachlicht die Thematik, lässt aber ein Unbehagen zurück. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Auf berührende und eindringliche Weise wurde dargestellt, wie eine junge Frau, die in ihrer Heimat keine Chance hatte, ihren Traum zu leben und von Gefängnis bedroht war, in Deutschland empfangen und behandelt wurde. Ob sich am Ende ihre Hoffnung erfüllt, möge der zukünftige Leser selbst herausfinden.

Flucht in eine ungewisse Zukunft
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 10.01.2018
Bewertet: Hörbuch-Download

Ich liebe Bücher aus denen man etwas lernen kann während man eigentlich einfach nur eine Geschichte verfolgt. Es ist die Geschichte von Eugenie, die der Hörer hier erzählt bekommt, übrigens von einer unglaublich tollen Sprechstimme. So fällt es leicht zuzuhören und sich ganz auf die Geschichte zu konzentrieren. Eugenie kommt... Ich liebe Bücher aus denen man etwas lernen kann während man eigentlich einfach nur eine Geschichte verfolgt. Es ist die Geschichte von Eugenie, die der Hörer hier erzählt bekommt, übrigens von einer unglaublich tollen Sprechstimme. So fällt es leicht zuzuhören und sich ganz auf die Geschichte zu konzentrieren. Eugenie kommt aus dem Senegal und damit fängt es an, dass man vieles in diesem Buch lernen kann. Zum Beispiel habe ich gelernt, dass in anderen Ländern junge Frauen, die auf eigenen finanziellen Füßen stehen und sich etwas Geld verdienen, um ein eigenes Studium zu finanzieren, durchaus von ihren Füßen gerissen und zum Wohle der Familie zwangsverheiratet werden können. In Eugenies Fall besteht die Familie aus ihrem Vater, der mit immer schlechter werdenden Geschäften immer häufiger zur Flasche greift und zwei Brüdern, die ihr Studium von den Eltern bezahlt bekommen und die man auf jeden Fall weiter studieren lassen möchte. Doch damit fängt die Geschichte von Eugenie erst an. Sie ist nämlich eigentlich schon vergeben, sehr lange lebt sie Ihre Liebe im Verborgenen aus, trifft sich heimlich mit ihrer Geliebten, denn Homosexualität ist in ihrem Heimatland unter Strafe gestellt. Am meisten hat mich allerdings erschüttert, dass Ihre eigene Familie, sobald sie dies erfährt, ihr Geheimnis preis und ihre Tochter damit den Hasstiraden von ehemaligen Freunden preisgibt. Eugenie gelingt die Flucht nach Deutschland, verbunden mit der Hoffnung hier Fuß fassen zu können, endlich offen leben zu können, doch auch hier werden ihr jede Menge Steine in den Weg gelegt. Wer sich, so wie ich, noch nie detailliert mit dem Asylrecht und dem Antragsverfahren beschäftigt hat, ist schockiert über die menschenverachtenden Methoden, die dieses System ausmachen. Einige Details, die im Buch genannt werden, mögen inzwischen überholt sein, dennoch wird das System auch heute noch nicht besonders einfach und menschenfreundlich sein. Es gibt auch Randgeschichten neben der Hauptgeschichte, wie von einer Familie, die jahrelang im Duldungsstatus im Land lebt und nie weiß wie lange sie noch bleiben dürfen oder ob sie in ein Land zurückgeschickt werden, das die Kinder gar nicht kennen und dessen Sprache sie gar nicht beherrschen. Damit wird die vielschichtige und schwierige Situation von Asyl-AntragstellerInnen aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt und einige der Fallstricke oder „Sonder-Bleiberechtsmöglichkeiten“ werden vorgestellt. Zum Glück lernt Eugenie auch Menschen kennen, die Ihr helfen in diesem Paragraphen- und Antrags-Chaos nicht unterzugehen. So lernt sie ein wenig Deutsch und bekommt auch einen Eindruck von der Stadt, außerhalb der sie in einer alten Kaserne untergebracht ist. Die Geschichte ist wachrüttelnd und sehr wichtig in einer Welt in der über „Aufnahmequoten“ und „Obergrenzen“ diskutiert wird. Die Autorin, Maria Braig, hat es geschafft eine spannende Geschichte zu schreiben, man fiebert mit der Protagonistin und hofft auf das Beste für sie, und nebenbei über ein so wichtiges Thema aufzuklären.

Ein sehr berührendes Buch und ein Plädoyer an die Menschlichkeit.
von einer Kundin/einem Kunden aus Fürth am 09.01.2018
Bewertet: Hörbuch-Download

Zum Inhalt: Eugenie muss aus ihrer Heimat fliehen um nicht wegen ihrer Liebe zu einer Frau ins Gefängnis zu müssen. Über den Weg dorthin, die Gefahren, die ihr drohen und der Weg ihrer Flucht bis hin zum Erleben in Deutschland und dem Weg durch das Asylverfahren führt dieses Hörbuch. Meine Meinung: Bei... Zum Inhalt: Eugenie muss aus ihrer Heimat fliehen um nicht wegen ihrer Liebe zu einer Frau ins Gefängnis zu müssen. Über den Weg dorthin, die Gefahren, die ihr drohen und der Weg ihrer Flucht bis hin zum Erleben in Deutschland und dem Weg durch das Asylverfahren führt dieses Hörbuch. Meine Meinung: Bei uns in Deutschland ist es in Ordnung jemanden des gleichen Geschlechts zu lieben. Das ist nicht überall so. Auch im Senegal ist es verboten, unter Strafe gestellt, verwerflich. Der Hörer kann mit Eugenie empfinden, wenn er dies möchte. Die Geschichte beginnt ganz am Anfang, führt in kulturelle Gegebenheiten des Landes ein und führt dann ganz tief in das Erleben und Gefühlsleben von Eugenie. Der Autorin ist es sehr gut gelungen ein spannendes und berührendes Buch zu schreiben, im Hörbuch passt für mich die Stimme sehr gut dazu. Sehr gekonnt wird dargelegt welche Erwartungen vorherrschen, welche Rollenmuster gewünscht sind und was die Rolle der Frau im Senegal ist. Das hat mich sehr berührt, da ich das Glück hatte, selbstbestimmt aufzuwachsen. Und diese „Selbstverständlichkeit“ ist eben nicht selbstverständlich. Eugenie wagt den Schritt zur Flucht, der Weg dorthin und auch die Flucht und das Ankommen in Deutschland ist gut geschildert. Kulturelle Unterschiede und verschiedene Menschentypen, auf die Eugenie trifft. Durch die detaillierte Erzählung hat man das Gefühl nachvollziehen zu können wie es Eugenie geht und was sie erlebt. Dazu bekommt der Zuhörer Fakten rund ums Thema Asyl, was ich sehr hilfreich fand. Ich war fasziniert, schockiert, berührt und staunend während des Hörens. Ich empfehle das Buch, da es das Schicksal der „Flüchtlinge“ greifbar macht und weniger anonym. Ein Plädoyer an die Menschlichkeit. Fazit: Ein sehr berührendes Buch und ein Plädoyer an die Menschlichkeit.


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