Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa

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Immer mehr Chinesen zieht es in den Ferien nach Europa. Christoph Rehage hat sich einer dieser Reisegruppen angeschlossen, um herauszufinden, was die Asiaten wirklich über uns und unsere Heimat denken. Er spricht fließend Mandarin und kann so die Erfahrungen der Gruppe intensiv miterleben. Auf dem Programm der dreizehntägigen Erkundungstour stehen kulturelle Pflichtstationen wie Schloss Neuschwanstein und der Eiffelturm in Paris, aber auch heimliche Lieblingsziele der Chinesen: Einkaufszentren und Luxusboutiquen. In seinem klugen, amüsanten Buch gewährt Christoph Rehage interessante Einblicke in eine uns fremde Kultur.
Rezension
»Harte Arbeit mit vielen Buskilometern, Verkaufsvorführungen, Abspeisungen und Sights wie Neuschweinstein.«, Schaufenster (Die Presse) (A), 12.05.2017
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 272, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783492975469
Verlag Piper ebooks
Verkaufsrang 15.379
eBook
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
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Mit Chinesen auf Europareise
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 27.10.2016

Wer kennt das nicht, wenn man unterwegs ist und das Gefühl hat „egal wo man hin kommt sind sie schon da“, sie, die chinesischen Reisegruppen. Dieses Phänomen will der Autor Christoph Rehage etwas entschlüsseln. Als jemand der Sinologie studiert hat, selbst in China gelebt und gereist ist... Wer kennt das nicht, wenn man unterwegs ist und das Gefühl hat „egal wo man hin kommt sind sie schon da“, sie, die chinesischen Reisegruppen. Dieses Phänomen will der Autor Christoph Rehage etwas entschlüsseln. Als jemand der Sinologie studiert hat, selbst in China gelebt und gereist ist und Mandarin spricht, bucht er in China einer dieser typischen Europarundreisen und der Leser darf sie begleiten. Eine nett zu lesende, kurzweilige und durchaus humorvolle Lektüre ist dabei herausgekommen. Einiges Neue erfährt man, das z. B. eine Art „Kaution“ hinterlegt werden muss um eine solche Reise machen zu dürfen oder Hocktoiletten doch hygienischer sind. Von diesen kulturellen und Mentalitätsunterschieden hätte ich mir persönlich aber etwas mehr gewünscht. Im Laufe des Buches hat man fast das Gefühl selbst Teil dieser Gruppe zu sein: rein in den Bus, raus aus dem Bus, Fotostopp und schlechtes chinesisches Essen. Man beginnt die Müdigkeit der Gruppe fast zu teilen. Trotzdem handelt es sich um ein durchaus lesenswertes Buch mit Spaßfaktor.

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Unterwegs mit Alter Lei
von Diamondgirl aus Stolberg am 03.01.2017
Bewertet: Paperback

Christoph Rehage hat das Abenteuer unternommen, mit einer Reisegruppen von 12 Chinesen eine Europa-Rundreise zu starten, und zwar als ganz normales Reisemitglied. Zu Beginn des Buches erfährt man in einer kurzen Einleitung, wie es zu diesem Entschluss kam und wie die Planung nebst Buchung vonstatten ging. Anfangs herrschen etwas... Christoph Rehage hat das Abenteuer unternommen, mit einer Reisegruppen von 12 Chinesen eine Europa-Rundreise zu starten, und zwar als ganz normales Reisemitglied. Zu Beginn des Buches erfährt man in einer kurzen Einleitung, wie es zu diesem Entschluss kam und wie die Planung nebst Buchung vonstatten ging. Anfangs herrschen etwas Berührungsängste auf Seiten der chinesischen Teilnehmer und auch Argwohn. Im Laufe der ersten Tage wird Rehage, der von den Teilnehmern Leike bzw. Alter Lei genannt wird, jedoch wirklich integriert. Er spricht fließend Mandarin und hat daher keinerlei Verständigungsprobleme. Die Reise dauert 13 Tage und führt nach München, Venedig, Florenz, Pisa, Rom, Luzern, Paris, Frankfurt sowie eine europ. Kleinstadt. Mir selbst wurde schon schwindelig bei der Vorstellung, diese Städte in so kurzer Zeit abarbeiten zu müssen. Und ich muss nicht erst von China hierher fliegen und wieder zurück in der Zeit. Dementsprechend gedrängt ist der Zeitplan der Gruppe. Leider erschloss sich mir nicht, ob das generell bei den Reisen chinesischer Touristen so ist oder ob es auch Reisegruppen gegeben hätte, die sich in Ruhe ein oder zwei Länder hätten ansehen können. Das wäre m. E. sinnvoller gewesen, denn die Unterschiede zwischen den Ländern und Sitten innerhalb Europas sind tlw. so immens, dass wohl keiner der Teilnehmer einen wirklichen Eindruck bekommen konnte. Es musste leider in Oberflächlichkeiten enden, wenn man nur 1 Std. Zeit hat, sich außerhalb des Busses aufzuhalten und die Stadt "zu erkunden". Trotzdem ist es nach wenigen Seiten mit der Gesellschaft so, als wäre man als Blinder Passagier dabei. Die einzelnen Personen bekommen Aussehen und Charakter, denn Rehage hat sie m. M. nach wirklich gut beschrieben, sodass auch die unterschiedlichen Typen herausgestellt wurden. So fährt man mit ihnen von Sensation zu Sensation und beobachtet, wie sie auf die unterschiedlichen Gegebenheiten ansprechen. Wie bei jeder Reisegruppe werden die Leute von verschiedenen Dingen angesprochen. Das alles erzählt Rehage in einem sehr angenehmen und lockeren Ton. Er zieht auch keine vorschnellen Rückschlüsse, sondern belässt es eher bei der Schilderung der Ereignisse. Es wird nicht zu viel hinein interpretiert, sondern die Menschen so genommen wie sie sind. Ich empfand das als sehr angenehm. Es folgen die üblichen Touristen-Attraktionen: Schlossbesichtigung, Glasbläserei, Lederwaren-Hersteller, Parfum-Hersteller, Kanalfahrt, Museen, durch die regelrecht gehechtet wird. I.d.R. mit chinesischer Führung und Kopfhörer auf den Ohren. Immer wieder der Hinweis auf das schlechte Essen in fast ausnahmslos chinesischen Restaurants, was ein Markenzeichen des Gruppenessens ist. Nicht umsonst speisen Reiseleiter und Chauffeur an einem separaten Tisch: Sie bekommen anderes, besseres Essen, weil sie die Gruppe in das Restaurant bringen. Das kommt zwar nicht richtig rüber in dem Buch (dort ist eher vom Preisnachlass beim Essen die Rede), aber ich weiß es von meinen beiden Gruppenreisen, die ich unternommen habe. Im Laufe der Zeit entwickelt sich ein schon freundschaftliches Gefühl zwischen Rehage und den Reisenden. Er tätigt Internet-Bestellungen für sie und es kommt mit dem Ein oder Anderen zu persönlichen Gesprächen. Sehr gut finde ich den 2. Teil des Buches, in dem er einige Monate später die Teilnehmer in China besucht. Dort erfährt man dann endlich, was sie selbst am besten fanden und wie sie alles erlebt haben. Während der Reise waren nämlich alle recht zurückhaltend, was dieses Thema angeht. Alle sehr freundlich und beflissen, Chinas guten Ruf zu wahren und sich stets korrekt zu benehmen. Eine genaue Anleitung enthielten die Reiseunterlagen, die jeder Teilnehmer ausgehändigt bekam. Der Erzählstil ist sehr flüssig und man kann wirklich durch das Buch fliegen. Wobei es auch nichts ausmacht, wenn man einmal 1 Woche nicht zum lesen kommt. Man ist sofort wieder im Bus und Mitglied der Gruppe. Mir hat die Lektüre wirklich sehr viel Vergnügen bereitet und es war keine Minute langweilig! Ab sofort sehe ich chinesische Reisegruppen mit ganz anderen Augen.

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Ein großartiger Reisebericht
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 18.03.2017
Bewertet: Paperback

»Sag mal, Alter Lei, … warum bist du eigentlich bei unserer Gruppe?« »Ich möchte erleben … wie es für euch als Chinesen ist, wenn ihr so durch Europa reist. Mich interessiert, wie ihr seid und wie ihr meine Heimat wahrnehmt.« Christoph Rehage lebte nach seinem Studium der Sinologie zwei Jahre... »Sag mal, Alter Lei, … warum bist du eigentlich bei unserer Gruppe?« »Ich möchte erleben … wie es für euch als Chinesen ist, wenn ihr so durch Europa reist. Mich interessiert, wie ihr seid und wie ihr meine Heimat wahrnehmt.« Christoph Rehage lebte nach seinem Studium der Sinologie zwei Jahre lang in Beijing. Von dort aus begab er sich auf eine große Wanderung durch China und erlebte, wie ihm das Land und die Menschen mehr und mehr ans Herz wuchsen. Um nun zu erfahren, wie reisende Chinesen Europa erleben, schloss er sich einer Reisegruppe an und fuhr „als normales Reisegruppenmitglied“ mit ihnen zusammen durch Deutschland, Italien, die Schweiz und Frankreich… War das ein tolles Buch! Ich hatte die Thematik ja schon interessant gefunden, aber nicht damit gerechnet, einen derart fesselnden Bericht in die Hände zu bekommen. Schon der Stil des Autors gefiel mir. Er schreibt leicht und humorvoll, lässt aber immer auch kritische Töne einfließen. Als Charakter war er mir sehr sympathisch und schon nach kurzer Zeit vertraut. Genauso übrigens wie die anderen Mitglieder seiner Reisegruppe, allesamt interessante und verschiedene Charaktere. Dieser besondere Reisebericht punktet aber nicht nur damit, dass er zeigt, wie man in kurzer Zeit mehrere Länder bereisen und von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten eilen kann, sondern er beschäftigt sich ganz intensiv mit dem Vergleich verschiedener Kulturen. Schön zu sehen war, dass es gleichermaßen auf Seiten von Europäern und Asiaten Vorurteile und Neugierde gab – und dass neben diversen Unterschieden auch nicht wenige Gemeinsamkeiten gefunden werden konnten. Christoph Rehage, oder „Alter Lei“, wie er genannt wird, hat anfänglich mit Skepsis und Zurückhaltung ihm gegenüber zu kämpfen, wird aber schon bald voll integriert und baut freundschaftliche Beziehungen auf, die er nach Beendigung der Europareise im letzten Teil des Buchs dadurch vertieft, dass er zurück in China die anderen Gruppenmitglieder in ihren Heimatstädten besucht. Auch dabei kann man sich als Leser über – wie im Europateil – tolle Reisebeschreibungen und vielfältige kulturelle Eindrücke freuen. Wie weit die gelungene Integration ging, wurde auch an den Schilderungen des Autors deutlich, denn regelmäßig finden sich Formulierungen wie „wir staunten über“ oder „wir wunderten uns“. Das ließ mich immer wieder schmunzeln und hat mir einfach gut gefallen! Dadurch, dass der Autor so ein gutes Verhältnis zu seinen chinesischen Mitreisenden aufbauen konnte, gab es zudem kaum ein Thema, über das nicht gesprochen wurde. Kunst, Politik, Zukunftspläne, Wünsche, persönliche Ansichten – es war alles dabei. Auch richtig komische Abschnitte fehlten nicht, etwa bei einzelnen Verständigungsproblemen mit daraus resultierenden skurrilen Situationen oder wenn der „Alte Lei“ einen Lakritzschock vorbereitete ;-) Zudem gibt es einen kritischen Blick auf die Branche der Gruppenreisen, die zwar durchaus positive Aspekte hat, aber eben auch negative. Da beides gezeigt wird, kann ein potentieller Interessent vergleichen und abwägen, wo seine Prioritäten liegen und ob daher für ihn die Vor- oder die Nachteile überwiegen würden. Fazit: Ein großartiger Reisebericht und ein humorvoll faszinierender Einblick in die chinesische Seele. »Am Süßigkeitenregal nahm ich vorsichtshalber auch noch eine Tüte Lakritzschnecken mit. Es gab nicht viele europäische Nahrungsmittel, mit denen man Chinesen schockieren konnte. Pizza und Pasta mochten sie öde finden und die deutsche Besessenheit mit Brot schlichtweg erbärmlich, aber wirklich angewidert waren sie nur von wenigen Dingen. Schimmelkäse gehörte dazu. Mettbrötchen auch. Aber wer einmal das verzerrte Gesicht eines Chinesen beim Verkosten von Lakritze gesehen hatte, der durfte sich wirklich gerächt fühlen. Gerächt für jeden Hühnerfuß, für jedes Entengedärm und für jedes Fischauge, mit dem er in China gequält worden war. Ich beschloss, die Lakritztüte für eine passende Gelegenheit aufzuheben.«

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