Niemandsmädchen

Ein Ostfriesen-Krimi

Hannah Adams ermittelt

(13)
Eine neue Kommissarin ermittelt in Ostfriesland – Der erste Fall für Hannah Adams
Als Schwester Melanie das Krankenzimmer betritt und der jungen Mutter ihr Neugeborenes überreicht, blickt diese sie nur aus leeren Augen entsetzt an. Kurz darauf sind Mutter und Kind wie vom Erdboden verschluckt. Kriminalkommissarin Hannah Adams macht sich auf die Suche nach den beiden. Unterstützt wird sie dabei von der engagierten Staatsanwältin Leyla Zapatka. Fast zeitgleich kollabieren im ostfriesischen Etzel drei Erdgaskavernen. Während die Bevölkerung im Umkreis der Katastrophe evakuiert wird, versuchen die beiden Frauen, das Baby zu retten – vor seiner eigenen Mutter.
Leserstimmen:
"Ich kann diesen Krimi nur empfehlen und hoffe sehr, dass diese Autorin noch weitere Bücher veröffentlichen wird.
Ein "Must have" für jeden Krimi-Fan." (Jutte Stieber)
"Guter Start einer neuen Krimi-Reihe. Sehr zu empfehlen." (Alex K.)
"Ich fand den Anfang stark und den Showdown sehr stark. Dazwischen hat die Autorin das Tempo und mich als Leserin sicher bei der Stange gehalten. Guter Thriller." (WilViersen)
Portrait
Eva-Maria Silber, geboren 1959 in Friedlos bei Bad Hersfeld, studierte in Gießen Jura und arbeitete als Rechtsanwältin und Strafverteidigerin im Großraum Frankfurt am Main, bevor sie 2010 ihren Beruf wegen hochgradiger Schwerhörigkeit aufgeben musste. Nach zwanzig Jahren Pendeln zwischen ihrem Wirkensort und Ostfriesland, lebt sie jetzt endlich mit ihrem Mann an der Nordseeküste in Funnix bei Wittmund, sechs Kilometer vom Meer entfernt. Seit sie nicht mehr ihrem Beruf nachgehen kann, schreibt sie Krimis und Thriller. Ihr Debüt-Roman »Endstation A4« erschien 2014, weitere Veröffentlichungen folgten. 2016 belegte sie den zweiten Platz bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb des Chiliverlages.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 200, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Serie Hannah Adams ermittelt
Sprache Deutsch
EAN 9783958190900
Verlag Midnight
eBook
3,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Ein Krimi, der unter die Haut geht!
von Nina W. aus Eppelborn am 18.02.2017

Zum Inhalt: Eine neue Kommissarin ermittelt in Ostfriesland – Der erste Fall für Hannah Adams Als Schwester Melanie das Krankenzimmer betritt und der jungen Mutter ihr Neugeborenes überreicht, blickt diese sie nur aus leeren Augen entsetzt an. Kurz darauf sind Mutter und Kind wie vom Erdboden verschluckt. Kriminalkommissarin Hannah Adams... Zum Inhalt: Eine neue Kommissarin ermittelt in Ostfriesland – Der erste Fall für Hannah Adams Als Schwester Melanie das Krankenzimmer betritt und der jungen Mutter ihr Neugeborenes überreicht, blickt diese sie nur aus leeren Augen entsetzt an. Kurz darauf sind Mutter und Kind wie vom Erdboden verschluckt. Kriminalkommissarin Hannah Adams macht sich auf die Suche nach den beiden. Unterstützt wird sie dabei von der engagierten Staatsanwältin Leyla Zapatka. Fast zeitgleich kollabieren im ostfriesischen Etzel drei Erdgaskavernen. Während die Bevölkerung im Umkreis der Katastrophe evakuiert wird, versuchen die beiden Frauen, das Baby zu retten – vor seiner eigenen Mutter. Über die Autorin: Eva-Maria Silber, geboren 1959 in Friedlos bei Bad Hersfeld, studierte in Gießen Jura und arbeitete als Rechtsanwältin und Strafverteidigerin im Großraum Frankfurt am Main, bevor sie 2010 ihren Beruf wegen hochgradiger Schwerhörigkeit aufgeben musste. Nach zwanzig Jahren Pendeln zwischen ihrem Wirkensort und Ostfriesland, lebt sie jetzt endlich mit ihrem Mann an der Nordseeküste in Funnix bei Wittmund, sechs Kilometer vom Meer entfernt. Seit sie nicht mehr ihrem Beruf nachgehen kann, schreibt sie Krimis und Thriller. Ihr Debüt-Roman »Endstation A4« erschien 2014, weitere Veröffentlichungen folgten. 2016 belegte sie den zweiten Platz bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb des Chiliverlages. Mein Fazit und meine Rezension: Im Landkreis Etzel geschieht im Mai 2009 ungeahntes: ein großes Unglück für Mensch, Umwelt und Tier bahnt sich an und alle Rettungskräfte werden mobilisiert, um die umliegende Bevölkerung zu evakuieren. Als ob das nicht genug wäre, verschwindet kurz darauf im Krankenhaus eine Mutter mit ihrem Neugeborenen. Mitten im Chaos wird Kriminalkommissarin Adams von dem Krankenhaus informiert und setzt alle Hebel in Bewegung, um die orientierungslose Mutter und ihr Neugeborenes wieder zu finden ... doch wie soll man bei dem Chaos noch den Überblick behalten? Mit Hilfe der jungen und adretten Staatsanwältin Zapatka kämpft sich Adams durch die flüchtenden Menschenmengen und hin in ein unscheinbares Dorf, das viele Geheimnisse birgt... Etzel im Mai 2009 ... die Kavernen lecken, Gas strömt aus und die nähere Umgebung wird evakuiert, aufgrund der meteorologischen Gegebenheiten breitet sich das Gas weiter als erwartet aus. Als ich die vielen Berichte gelesen habe und mir dabei die traumhafte Landschaft vorgestellt habe, die ich seit meinem ersten Urlaub im Jahr 2011 nicht mehr aus dem Kopf bekomme und seitdem fast jährlich dort bin, hat mir der Atem gestockt. Tatsächlich hat es schon ähnliche Störfälle dort gegeben - eine Recherche im Internet hat es ans Tageslicht gebracht. Inmitten von all dem Chaos, den Rettungskräften und den Evakuierungsmaßnahmen bahnt sich eine weitere Katastrophe an: die junge Christina flüchtet mit ihrem neugeborenen Mädchen aus dem Krankenhaus, ihre Geburt wurde aufgrund eines Fahrradunfalls eingeleitet ... ihr habt noch immer nicht genug? Okay, dann geht es weiter ... Dem Leser wird bereits zu Anfang in eine angespannte Atmosphäre rein gesogen. Zuerst die Katastrophe in Etzel, dann das Gebahren der frisch gebackenen Mutter im Krankenhaus. Das süße Mädchen wird als "Affe" betitelt und man muss mehrfach lesen, wie sie das Neugeborene vor lauter Ekel gepackt von sich stößt und es nicht annimmt. Was genau hat sie denn? Von einer Schwangerschaft will sie nichts gewusst haben, nimmt das Kind nicht als ihres an und ist geschockt darüber, dass man es ihr immer wieder aufzwingt. Und dann ist da noch die Sorge um ihren Ehemann oder besser gesagt, die nackte Panik, die sie bei dem Gedanken an seine Worte (und Taten) erfasst, wenn sie nur daran denkt, ihm nach zwei Tagen unentschuldigter Abwesenheit unter die Augen zu treten. Für sie ist es schnell klar: sie muss einfach nur weg aus dem Krankenhaus und damit der Affe sie nicht verrät, muss er mit. Ich war schockiert als ich gelesen habe, wie sie mit ihrer Tochter umgeht, wie lieblos sie in den Korb des Fahrrads wirft, das sie gestohlen hat und es inmitten der prallen Sonne einfach liegen lässt, nicht säugt und sich auch sonst nicht kümmert. Im Krankenhaus ist eines schnell klar: sie leidet unter einer Krankheit mit dem Namen "Neonatizid", sie hat weder ihre Schwangerschaft wahrgenommen, noch die körperlichen Veränderungen, das Baby nimmt sie nicht an, empfindet es als Ballast und möchte es so schnell wie möglich los werden. Muttergefühle wurden nicht entwickelt. Eine dramatische Situation, insbesondere für die junge Staatsanwältin, die gerade in ihrem Privatleben einiges durchmachen muss. Dass Kriminalkommissarin Adams an jeder ihrer Fragen oder auch nur Reaktionen etwas auszusetzen hat und der jungen Staatsanwältin ständig Paroli bietet, macht es nicht einfacher. Mit Adams und Zapatka treffen zwei starke, aber vollkommen unterschiedliche Charaktere aufeinander. Adams, die von ihrer alten Behörde versetzt wurde, aufgrund eines dummen Vorfalles, kämpft sich als Frau in einer Männerdomäne sehr gut durch, sie ist bissig, verteilt Hiebe und steckt einiges ein, doch auch sie kann sehr gut austeilen - wie Zapatka erfahren muss. Die junge Staatsanwältin hat gesundheitliche Probleme und zu allem Übel hat ihr langjähriger Freund ihr eröffnet, dass er eine andere liebt - und das, obwohl sie schwanger ist. In diesem Zustand soll sie eine Frau suchen, die ihr eigenes Baby womöglich töten will. Wie soll es ihr da schon gehen? Mich hat die Geschichte sehr fasziniert. Ich war mitten im Geschehen drin, konnte mit beiden Frauen mitfühlen und habe auch während dem Lesen die Beiden angefeuert, dass sie Christina schnell und vor allen Dingen ihren Säugling lebend finden! Die Katastrophe um Etzel war stets mit von der Partie - wenn für mich auch eher im Hintergrund, doch konnte man die Ausuferungen auch während der Suche erkennen. Für mich ist es einfach unvorstellbar, wie eine Mutter ihr eigenes Kind verstoßen kann, es sogar töten möchte! Wie kann man ein solches Wunder nur vernichten wollen? Wie die Geschichte ausgeht, ob man Christina gefunden hat und ob die Gefahr in und für Etzel gebannt werden konnte, das lest ihr am besten selbst. Ich kann euch dieses Buch mit Spannung und Nervenkitzel auf jeden Fall weiter empfehlen!

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Wow! Seit langem der beste Krimi, den ich gelesen habe! Spannung, drama und alles was dazu gehört!
von einer Kundin/einem Kunden aus Aarau Rohr am 16.01.2017

Der Tag beginnt damit, dass eine Katastrophe nach der Anderen naht. Gaslecke in Etzel, die zu einer gewaltigen Gefahr werden können und dann auch noch eine ungewollte Mutter, die ihr Kind nicht erkennt und damit abhaut um es klammheimlich umzubringen. Detectiv Adams und Leyla machen sich gemeinsam auf die... Der Tag beginnt damit, dass eine Katastrophe nach der Anderen naht. Gaslecke in Etzel, die zu einer gewaltigen Gefahr werden können und dann auch noch eine ungewollte Mutter, die ihr Kind nicht erkennt und damit abhaut um es klammheimlich umzubringen. Detectiv Adams und Leyla machen sich gemeinsam auf die Suche, doch mit den Beiden ist nicht leicht Kirschen essen... Zu alledem ahnt niemand, was für Ausmass, das Ganze noch nehmen wird. Schon zu beginn merken wir, dass irgendetwas nicht stimmt. Christiana, eine Frau die ein Kind gebar, erkennt es nicht als Mensch, sondern als Affen und rügt es für seine Tat. Ihr Schmerzen zu zufügen. Sie weiss, sie muss es beseitigen, sonst wäre alles vorbei. Doch leider konnte sie das nicht so gut verbergen, wie sie zunächst gemeint hat. Ihre Reaktion auf das Baby, setzt nicht nur das Krankenhaus in Alarmbereitschaft und die Suche nach ihr beginnt. Als Nebenstory, erfährt der Leser, dass ein Gasleck in einem Speicher entstanden ist, was zu explosivem Ausmas anschwillen kann. Wie sich das ganze entwickelt, werde ich hier nicht vorweg nehmen. Von anfang an, hat die Autorin eine ganz besondere und spannende Art, sich auszudrücken. Von vorne, bis zur letzten Seite, fieberte ich mit den Charakteren und fühlte so sehr mit, dass ich es auch mal für einige Minuten aus der Hand legen musste. Sonst wäre ich wahrscheindlich wutschnaubend durch den Raum gestapft. Besonders die Rolle der Adams, gegenüber Leyla, war dermassen intensiv, dass ich sie am liebsten, durch das Buch angeschrien hätte, was mit ihr nicht stimmt. Mit der Zeit aber, gewöhnt man sich an ihr Temperament und lernt es zu schätzen. Die Zeitungsartikel die sich um das Gasleck drehen und immer zu beginn eines jeden Kapitels auftauchen, geben auch eine gewisse Abwechslung und Entspannung in das Ganze. So, dass man gut weiterlesen kann, ohne ganz auszurasten. Zur Mitte hin, wird das Buch dann auch wirklich super toll, ohne die ganzen agressiven Gedanken, der Adams gegenüber. Ehernoch beginnt der Leser, Sympathie für sie zu empfinden. Das hat mir noch den Rest gegeben. Fazit: Toller Anfang, super Mitte aber ein absoluter, hammermässiger Schluss!!! Dafür danke ich der Autorin, für dieses Erlebnis. Absolute Leseempfehlung von mir.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ein Krimi, der unter die Haut geht
von mabuerele am 24.11.2016

Das Buch beginnt mit der Beschreibung eines Geburtsvorganges. Dann wird erzählt, was dem voraus gegangen ist. Eine Frau war nachts mit dem Fahrrad gestürzt. Ein Passant rief den Krankenwagen. In der Klinik hat Christina, diese Frau, dann ein kleines Mädchen geboren. Doch sie lehnt das Kind ab und kann sich... Das Buch beginnt mit der Beschreibung eines Geburtsvorganges. Dann wird erzählt, was dem voraus gegangen ist. Eine Frau war nachts mit dem Fahrrad gestürzt. Ein Passant rief den Krankenwagen. In der Klinik hat Christina, diese Frau, dann ein kleines Mädchen geboren. Doch sie lehnt das Kind ab und kann sich an keine Schwangerschaft erinnern. Sie nennt das Baby Äffchen und nutzt die erste Gelegenheit, mit dem Kind heimlich das Krankenhaus zu verlassen. Sie kennt nur ein Ziel. Sie will zurück zu ihrem Ehemann, obwohl sie mit Prügeln rechnen muss. Die Ärzte fürchten um das Leben des Kindes und informieren die Polizei. Die hat aber gerade alle Hände voll zu tun, denn in Etzel explodieren Erdgaskavernen. Die Autorin hat einen spannenden, aber auch bedrückenden Krimi geschrieben. Sie zeigt die Protagonisten in Extremsituationen. Es ist ihre Aufgabe, ein Kind zu retten – vor der eigenen Mutter. Das Besondere an der Geschichte besteht darin, dass die Handlung sich in nur einem einzigen tag vollzieht. Für die Suche nach dem Kind werden Staatsanwältin Leyla und Kriminalkommissarin Adams abgestellt. Beide haben ihr Päckchen zu tragen. Leyla leidet an einer Erbkrankheit, die zu Schwindelanfällen führt. Wegen ihrer Schwangerschaft verstärken sich die Syndrome. Bisher konnte sie ihre Probleme gut verbergen. Hinzu kommt aber, dass sich ihr Freund auf sehr kalte Art und Weise gerade an diesem Morgen von ihr getrennt hat. Adams wurde nach einem Zwischenfall auf ihrer alten Stelle nach Etzel versetzt. Sie hat sich ihren beruflichen Weg hart erkämpft und steckt voller Vorurteile. Ihre beherrschende Art zeigt sich im Laufe der Handlung eher als Verdrängungsstrategie, denn als Charaktereigenschaft. Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Die Geschehnisse rund um die Gasexplosion werden kursiv dargestellt. Die notwendigen Evakuierungsmaßnahmen bremsen die Aktionen der Ermittler aus und erhöhen so den Spannungsbogen. Die Autorin versteht es, ein umfassendes Bild von der Psyche ihrer Protagonisten zu zeichnen. Christinas blinde Abhängigkeit von ihrem prügelnden Ehemann und das völlige Fehlen von Schuldgefühlen sind Beispiele dafür. Ihr Kind ist für sie kein menschliches Wesen, sondern ein Störenfried, der beseitigt werden muss. Die medizinischen und psychologischen Hintergründe für diese Verhalten werden allgemeinverständlich erklärt und geschickt in die Handlung integriert. Gut gefallen hat mir, wie sich die Beziehung zwischen Leyla und Adams Stück für Stück ändern. Beide haben an diesem einen Tag eine Menge dazugelernt. Auch der Blick ins Gesundheitswesen fand mein Interesse. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Hier wird in einer fesselnden Handlung ein Thema konsequent aufgearbeitet, das man sonst nur als kurze Nachricht aus den Medien kennt. Gekonnt integriert wurden Zahlen und Fakten über verdrängte Schwangerschaften. Die Beschränkung auf die wenigen Stunden eines Tages komprimiert das Geschehen. Die Einbeziehung einer menschengemachten Katastrophe ist ein geschickter Schachzug, um den Fokus auf nur wenige Personen zu lenken und nicht ein Großaufgebot an Polizisten auf die Suche zu schicken.

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