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Niki de Saint Phalle

Ein starkes, verwundetes Herz. Romanbiografie

HERDER spektrum 80527

(2)
Niki de Saint Phalle wurde zur bekanntesten Künstlerin ihrer Zeit. Schon früh verstieß sie gegen Konventionen: Als Schülerin malte sie die Feigenblätter der Gipsfiguren in ihrer Klosterschule rot an. Mit 18 Jahren heimliche Heirat. Leben in Paris. Mit 23 Jahren ein Nervenzusammenbruch, in der Psychatrie begann sie ernsthaft zu malen. In der Kunst ging Niki de Saint Phalle bis zum Äußersten. Ihre Werke wurden Sinnbild weiblichen Selbstbewusstseins, beschäftigten sich jedoch auch mit männlicher Macht, Zerstörung und Tod. Stefanie Schröder erzählt das Leben einer schönen und beeindruckenden Frau, die oft verwundet wurde: von ihrem Vater, aber auch von ihrem künstlerischen Wegbegleiter und ihrer großen Liebe Jean Tinguely.
Portrait
Stefanie Schröder hat Germanistik und Geschichte studiert und lebt in Münster. Autorin mehrerer erfolgreicher Romanbiografien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783451805271
Verlag Herder
Dateigröße 3700 KB
eBook
7,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
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Leider daneben
von Karlheinz aus Frankfurt am 07.08.2017
Bewertet: Taschenbuch

Ich lese sehr gerne Biographien und fast noch lieber Romanbiographien, da diese mit Fakten gefüllt und dennoch angenehm zu lesen sind. Das alles trifft auf dieses Buch nicht zu. Niki de Saint Phalle kannte ich vor diesem Buch nur von den Nana-Skulpturen, mehr war mir nicht bekannt. Das Nikki eine... Ich lese sehr gerne Biographien und fast noch lieber Romanbiographien, da diese mit Fakten gefüllt und dennoch angenehm zu lesen sind. Das alles trifft auf dieses Buch nicht zu. Niki de Saint Phalle kannte ich vor diesem Buch nur von den Nana-Skulpturen, mehr war mir nicht bekannt. Das Nikki eine so herausragende Persönlichkeit für Kunst und Kultur, ebenso wie im menschlichen Bereich war, wurde mir erst teilweise durch dieses Buch, aber vor allem durch meine eigenen „Recherchen“ klar. Das Buch bietet hier einfach viel zu viele Lücken, ganze Abschnitte fehlen um im weiteren Verlauf des Buches wieder darauf Bezug zu nehmen. Besonders schlimm fand ich die vielen rhetorischen Fragen, die als immer wiederkehrendes Stilmittel eingesetzt werden um mit jedem Mal mein Unbehagen zu steigern. Eine Romanbiografie hat im Gegensatz zu einer Biografie die Möglichkeiten mit Dialogen und Erzählungen ein flüssiges Buch zu schaffen, was hier vorliegt ist allerdings eher ein Sachbuch. Teilweise geht der Schreibstil sogar in Richtung beliebter Tageszeitungen, was weder zum Thema noch zur Romanbiografie passt. Einzig die wirklich umfassenden Kontakte mit anderen Künstlern, soweit ich es beurteilen kann, fand ich gut dargestellt. Ein Buch über eine herausragende Künstlerin und ihre Werke, dass komplett ohne Bilder außer dem Bild auf dem Cover auskommt ist ebenfalls fragwürdig, zumal die Autorin lange Beschreibungen von Bildern nutzt und ihre Aussagen damit bekräftigt. Fazit: Eine Künstlerin zu Ehren, die durch ihre farbenfrohe und lebensbejahende Kunst ein Vorbild war ist leider nicht gelungen. Vielmehr ein Sachbuch ohne wirklich viel Hintergrund, das immer nur an der Oberfläche kratzt.

Leider daneben
von Karlheinz aus Frankfurt am 06.10.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich lese sehr gerne Biographien und fast noch lieber Romanbiographien, da diese mit Fakten gefüllt und dennoch angenehm zu lesen sind. Das alles trifft auf dieses Buch nicht zu. Niki de Saint Phalle kannte ich vor diesem Buch nur von den Nana-Skulpturen, mehr war mir nicht bekannt. Das Nikki eine... Ich lese sehr gerne Biographien und fast noch lieber Romanbiographien, da diese mit Fakten gefüllt und dennoch angenehm zu lesen sind. Das alles trifft auf dieses Buch nicht zu. Niki de Saint Phalle kannte ich vor diesem Buch nur von den Nana-Skulpturen, mehr war mir nicht bekannt. Das Nikki eine so herausragende Persönlichkeit für Kunst und Kultur, ebenso wie im menschlichen Bereich war, wurde mir erst teilweise durch dieses Buch, aber vor allem durch meine eigenen „Recherchen“ klar. Das Buch bietet hier einfach viel zu viele Lücken, ganze Abschnitte fehlen um im weiteren Verlauf des Buches wieder darauf Bezug zu nehmen. Besonders schlimm fand ich die vielen rhetorischen Fragen, die als immer wiederkehrendes Stilmittel eingesetzt werden um mit jedem Mal mein Unbehagen zu steigern. Eine Romanbiografie hat im Gegensatz zu einer Biografie die Möglichkeiten mit Dialogen und Erzählungen ein flüssiges Buch zu schaffen, was hier vorliegt ist allerdings eher ein Sachbuch. Teilweise geht der Schreibstil sogar in Richtung beliebter Tageszeitungen, was weder zum Thema noch zur Romanbiografie passt. Einzig die wirklich umfassenden Kontakte mit anderen Künstlern, soweit ich es beurteilen kann, fand ich gut dargestellt. Ein Buch über eine herausragende Künstlerin und ihre Werke, dass komplett ohne Bilder außer dem Bild auf dem Cover auskommt ist ebenfalls fragwürdig, zumal die Autorin lange Beschreibungen von Bildern nutzt und ihre Aussagen damit bekräftigt. Fazit: Eine Künstlerin zu Ehren, die durch ihre farbenfrohe und lebensbejahende Kunst ein Vorbild war ist leider nicht gelungen. Vielmehr ein Sachbuch ohne wirklich viel Hintergrund, das immer nur an der Oberfläche kratzt.