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No & ich

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix des Libraires 2008

(34)
»Die Dinge sind, wie sie sind.«
Wenn wir irgendwann nur noch diese Antwort parat haben – sind wir dann erwachsen? Lou ist hochbegabt und eine Einzelgängerin. Am liebsten beobachtet sie die Menschen und stellt dabei gewagte Theorien auf, um das zu verstehen, was tagtäglich mit uns geschieht. Bis sie auf die achtzehnjährige No triff t, die in Paris auf der Straße lebt. No mit den dreckigen Klamotten und dem müden Gesicht. No, deren Einsamkeit die Welt in Frage stellt. Und Lou stürzt sich in ihr neues Projekt: Sie will No retten – und sich und der Welt beweisen, dass sich alles ändern lässt ...
Portrait

Delphine de Vigan wurde 1966 in Paris geboren, wo sie heute noch mit ihren zwei Kindern lebt. Sie arbeitet tagsüber für ein soziologisches Forschungsinstitut und schreibt nachts, wenn alle schlafen, ihre Romane. Ihr dritter Roman, "No & ich", wurde in 11 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet (u. a. 2008 mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International). Auch "Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin" war für den Prix Goncourt nominiert.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-50158-0
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 180/115/20 mm
Gewicht 169
Originaltitel No et Moi
Verkaufsrang 4.399
Buch (Taschenbuch)
9,99
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„Ein Buch für jedes Alter“

Susanne Schiminsky, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Lou ist hochbegabt und hat daher in ihrer Schule zwei Klassen übersprungen.In ihrer Freizeit stellt sie gewagte Theorien über das auf, was tagtäglich mit uns geschieht.Eines Tages trifft sie auf No, die achtzehn Jahre alt ist und auf der Straße lebt.Nachts muss No sich oft einen Schlafplatz erbetteln.Lou möchte das Mädchen retten und Lou ist hochbegabt und hat daher in ihrer Schule zwei Klassen übersprungen.In ihrer Freizeit stellt sie gewagte Theorien über das auf, was tagtäglich mit uns geschieht.Eines Tages trifft sie auf No, die achtzehn Jahre alt ist und auf der Straße lebt.Nachts muss No sich oft einen Schlafplatz erbetteln.Lou möchte das Mädchen retten und sich und der Welt beweisen, dass man alles im Leben ändern kann.Für beide beginnt ein schwieriger Weg...

„Ungeheuer anrührend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Lou Bertignac, Klassenbeste, genial begabt, aber dadurch einsam und von allen kritisch beäugt, lebt mit ihren Eltern in gutsituierten Verhältnissen in Paris. Beim Näherhinschauen eröffnen sich dem Leser allerdings viele Schwierigkeiten in der Familie. Lous Mutter ist seit dem plötzlichen Tod ihres Babys depressiv geworden und zu einem Lou Bertignac, Klassenbeste, genial begabt, aber dadurch einsam und von allen kritisch beäugt, lebt mit ihren Eltern in gutsituierten Verhältnissen in Paris. Beim Näherhinschauen eröffnen sich dem Leser allerdings viele Schwierigkeiten in der Familie. Lous Mutter ist seit dem plötzlichen Tod ihres Babys depressiv geworden und zu einem normalen Leben nicht mehr fähig. Lou und ihr Vater kümmern sich um sie. Erst als Lou durch ihr Schul- Referat über Obdachlose die junge Frau Nolwenn von der Strasse kennenlernt und ihre Eltern dazu überredet sie in der Familie aufzunehmen, erwacht die Mutter wieder zum Leben. Dieses Buch nimmt einen stark gefangen! Es ist geprägt von großer Menschlichkeit und Nächstenliebe. Übrigens: es sollte Schullektüre werden!

„No & ich“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Die 13-jährige Ich-Erzählerin Lou, die in Folge ihrer Hochbegabung und familiärer tragischer Ereignisse sehr isoliert lebt, begegnet der älteren, obdachlosen No und damit einer Welt, die sie aufschreckt und gegen die sie ankämpfen will.
Erzählt wird der bewegende und auch aussichtslose Kampf um den Erhalt einer ungleichen Freundschaft,
Die 13-jährige Ich-Erzählerin Lou, die in Folge ihrer Hochbegabung und familiärer tragischer Ereignisse sehr isoliert lebt, begegnet der älteren, obdachlosen No und damit einer Welt, die sie aufschreckt und gegen die sie ankämpfen will.
Erzählt wird der bewegende und auch aussichtslose Kampf um den Erhalt einer ungleichen Freundschaft, dem Erstarken von Selbstbewusstein und Erwachsenwerden.

Faszinierend sind die Schilderungen der Denk- und Sichtweisen der Hochbegabten, die ein psychologisch stimmiges Bild vermitteln. Sehr berührend ist das Erwachen der ersten Liebe zu dem etwas älteren Mitschüler, dem umschwärmten, smarten und dennoch sensiblen Lucas, der ihr bei ihrem Kampf um Lous Integration in ein normales Leben hilft.

„Sehr berührend und intensiv“

Jasmin Jungiereck, Thalia-Buchhandlung Kiel

Die Geschichte der hochintelligenten Außenseiterin Lou und No, dem Mädchen das auf der Straße lebt, hat mich sofort fasziniert und tief berührt. Beide Mädchen habe in ihrem Leben schon viel durch machen müssen, doch auf ganz unterschiedliche Weise. Durch ihre Gespräche und der Freundschaft miteinander, die immer wieder auf harte Proben Die Geschichte der hochintelligenten Außenseiterin Lou und No, dem Mädchen das auf der Straße lebt, hat mich sofort fasziniert und tief berührt. Beide Mädchen habe in ihrem Leben schon viel durch machen müssen, doch auf ganz unterschiedliche Weise. Durch ihre Gespräche und der Freundschaft miteinander, die immer wieder auf harte Proben gestellt wird, erleben beide, wie man etwas bewegen kann im Leben. Ein sehr beeindruckendes und nachhaltiges Buch sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene.

„Ein unglaubliches Buch!“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dieses Buch möchte ich Ihnen dieses Mal besonders ans Herz legen. Es ist ein unglaubliches und ein unglaubliches tolles Buch! Die Französin Delphine de Vigan erzählt die Geschichte von Lou und No. Lou ist ein dreizehnjähriges Mädchen aus einer wohlsituierten Familie. Sie ist hochbegabt und hat deshalb bereits zwei Klassen übersprungen. Dieses Buch möchte ich Ihnen dieses Mal besonders ans Herz legen. Es ist ein unglaubliches und ein unglaubliches tolles Buch! Die Französin Delphine de Vigan erzählt die Geschichte von Lou und No. Lou ist ein dreizehnjähriges Mädchen aus einer wohlsituierten Familie. Sie ist hochbegabt und hat deshalb bereits zwei Klassen übersprungen. Dementsprechend fremd fühlt sie sich in ihrer aktuellen Klasse. Zu Hause ist das Leben im Moment auch sehr schwer, denn ihre kleine Schwester ist vor einiger Zeit am plötzlichen Kindstod gestorben und ihre Mutter leidet noch an Depressionen. In der Schule soll Lou ein Referat halten und entscheidet sich für das Thema, warum Menschen, speziell junge Frauen, obdachlos werden. Und hier kommt No ins Spiel. Lou lernt die achtzehnjährige No am Bahnhof kennen und gewinnt langsam ihr Vertrauen. Nach und nach freunden sich die beiden Mädchen an und Lou entdeckt, dass sie mehr für No tun möchte. Also wendet sie sich an ihre Eltern. Und damit verändert sich das Leben aller vier Beteiligten.

Delphine de Vigan hat ein wunderbares Buch über ein junges Mädchen geschrieben, das noch nicht so von unserer Welt abgestumpft ist. Lou hat noch Ideale und versucht diese ganz naiv umzusetzen. Es ist ein ganz großartiges kleines Buch entstanden, bei dem die Autorin speziell die beiden Mädchen ganz einfühlsam beschreibt. Dieses Buch macht Mut, auch wenn nicht immer alles glatt geht und uns am Ende alle die Realität wieder einholt. Vielleicht wäre unsere Welt ein klein wenig besser, wenn wir alle ein wenig mehr Idealismus zeigen würden. Ein tolles Buch für jung und alt! Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch dieser Autorin, das im September 2010 erscheinen wird.

„Wirklich lesenswert.“

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Lou ist ein besonderes Mädchen: Clever, allwissend – und sie versucht jeden Tag aufs Neue, die Welt um sie herum zu verstehen. Doch eines Tages tritt No in ihr Leben. No, die jeden Tag auf der Straße zusehen muss, wie sie klar kommt. Die um alles kämpfen muss, die kaum jemandem trauen mag und für die alles so unerreichbar scheint.
Nun
Lou ist ein besonderes Mädchen: Clever, allwissend – und sie versucht jeden Tag aufs Neue, die Welt um sie herum zu verstehen. Doch eines Tages tritt No in ihr Leben. No, die jeden Tag auf der Straße zusehen muss, wie sie klar kommt. Die um alles kämpfen muss, die kaum jemandem trauen mag und für die alles so unerreichbar scheint.
Nun hat Lou ein neues Projekt: Sie möchte No helfen. Es entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft, immer wieder durchwirbelt von verschiedenen Denkweisen, Ansichten, von Misstrauen und Mitgefühl, von zwei Mädchen, die die Welt so anders erleben. Und das Ende regt zum Nachdenken an.
Ein ganz besonderes Buch also, welches zu lesen sich wirklich lohnt. Es geht sehr zu Herzen und berührt den Leser auf seine ganz eigene Weise. Lesen sie selbst.

„Einr richtig schöne Entdeckung“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Erinnert an Gavaldas „Zusammen ist man weniger allein“. Dieser Roman spielt auch in Paris und handelt von der Freundschaft zwischen zwei jungen Frauen: Der dreizehnjährigen Lou, hochintelligent-verschroben und der achzehnjährigen No, die auf der Strasse lebt.

Lous familiärer Hintergrund ist nicht einfach. Seitdem ihre kleine Schwester
Erinnert an Gavaldas „Zusammen ist man weniger allein“. Dieser Roman spielt auch in Paris und handelt von der Freundschaft zwischen zwei jungen Frauen: Der dreizehnjährigen Lou, hochintelligent-verschroben und der achzehnjährigen No, die auf der Strasse lebt.

Lous familiärer Hintergrund ist nicht einfach. Seitdem ihre kleine Schwester am Kindstod gestorben ist, vegetiert ihre Mutter in der Wohnung depressiv dahin. Lou selbst hat zwei Klassen übersprungen und findet nicht wirklich Kontakt zu ihren älteren Mitschülern.
Als Lou ein Referat über Obdachlose zu schreiben beginnt, lernt sie No kennen. Zzwischen beiden entsteht eine tiefe Freundschaft. Lou bittet ihre Eltern, No bei sich wohnen zu lassen. Durch dieses Zusammenleben wird Lous Mutter aus ihrer Lethargie befreit, zunächst scheint sich alles zum Guten zu Wenden....

„No und ich“ hat mir sehr gut gefallen, ein Kleinod mit einer poetischen, intelligenten Sprache, sehr wachen Beobachtungen, einfach mal ein erfrischend anderes Buch!
(Werde ich gerne weiterempfehlen an junge Erwachsene, an interessierte Mütter, Lehrerinnen und Gavalda-Leser!)


„Mit 13 hat man noch Illusionen!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Lou, 13, hochbegabt, soll sich ein Thema aussuchen für ein Referat. Nach langer Überlegung entschließt sie sich über Obdachlose generell und No, eine 18jährige, im Speziellen zu schreiben. Sie freundet sich mit No an und verfolgt nun ein Ziel. Sie möchte das Mädchen retten und das mit allen Mitteln. Voller Begeisterung und Elan macht Lou, 13, hochbegabt, soll sich ein Thema aussuchen für ein Referat. Nach langer Überlegung entschließt sie sich über Obdachlose generell und No, eine 18jährige, im Speziellen zu schreiben. Sie freundet sich mit No an und verfolgt nun ein Ziel. Sie möchte das Mädchen retten und das mit allen Mitteln. Voller Begeisterung und Elan macht sie sich ans Werk. Lesen Sie selber ob sie es schafft oder ob ihr Idealismus eine Illusion Bleibt. Lesenswert auch für Jugendliche.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Buch, das einem lange im Gedächtnis bleibt. Lesen sie von Freundschaft, Hoffnung und der Brutalität einer Gesellschaft, in der nicht alle Platz haben! Ein Buch, das einem lange im Gedächtnis bleibt. Lesen sie von Freundschaft, Hoffnung und der Brutalität einer Gesellschaft, in der nicht alle Platz haben!

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

No und Lou so unterschiedlich und doch in manchen Dingen so gleich. Kann aus dieser ungewöhnlichen Kombination eine Freundschaft werden ? Überraschend anders ! No und Lou so unterschiedlich und doch in manchen Dingen so gleich. Kann aus dieser ungewöhnlichen Kombination eine Freundschaft werden ? Überraschend anders !

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Ein bittersüßes Jugendbuch mit sehr einprägsamen Hauptfiguren. Ich habe es in einem Stück durch gelesen und fühlte mich noch lange von Lou und No begleitet. Ein bittersüßes Jugendbuch mit sehr einprägsamen Hauptfiguren. Ich habe es in einem Stück durch gelesen und fühlte mich noch lange von Lou und No begleitet.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
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Ehrlich, direkt und mitreissend.
von fireez am 28.01.2012

Inhalt: Lou ist 13 Jahre alt, aus gutem Hause und hat einen IQ von 160; No ist 18 und lebt auf der Straße - unterschiedlicher können zwei Menschen auf den ersten Blick eigentlich nicht sein, und doch finden sie zusammen. Als Lou für die Schule ein Referat vorbereiten muss, wählt... Inhalt: Lou ist 13 Jahre alt, aus gutem Hause und hat einen IQ von 160; No ist 18 und lebt auf der Straße - unterschiedlicher können zwei Menschen auf den ersten Blick eigentlich nicht sein, und doch finden sie zusammen. Als Lou für die Schule ein Referat vorbereiten muss, wählt sie das Thema Obdachlosigkeit und trifft auf dem Bahnhof auf No. In mehreren Anläufen führt sie Interwievs mit ihr und lernt sie immer besser kennen. Als sie ihr Referat gehalten hat, will sie No aber nicht einfach fallen lassen und beschließt ihr zu helfen. Sie bittet ihre Eltern darum, No bei sich aufzunehmen ... Eigene Meinung: "No & ich" ist aus der Sicht der 13jährigen Lou geschrieben, was im ersten Moment vielleicht abschrecken mag, aber man merkt sehr schnell, dass Lou keine normale 13jährige ist, sondern sich durchaus angemessen verhalten und vor allem ausdrücken kann. Der Schreibstil ist dennoch am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da es viele Gedankensprünge und manchmal auch nur einzelne Gedankenfetzen gibt. Aber man gewöhnt sich recht schell daran und kommt dann nicht mehr von dem Buch los. Der Roman zieht den Leser vor allem dank seiner Glaubhaftigkeit in den Bann. Lou ist zwar Hochbegabt und hat einige Klassen übersprungen, dass bewahrt sie aber nicht vor den üblichen Problemen aller Heranwachsenden. Und auch ihre Art damit umzugehen is manchmal ganz die einer 13jährigen, nur dass sie noch viel mehr über ihr Handeln nachdenkt und alle Möglicheiten abwägt, was einem manchmal schon ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern kann. Ihre Art zu denken ist ungewöhnlich und sie spricht Dinge an, über die man sonst eigentlich lieber gar nicht nachdenken mag. So zum Beispiel die Tatsache, dass der Mensch so viel vollbringen kann, tausende Erfindungen und Entdeckungen macht, aber einem einzigen Obdachlosen ein Heim zu geben, das schaffen wir nicht. Bis zum Ende fiebert man auch mit, ob es Lou gelingen wird, No von der Straße zu holen und ihr ein besseres Leben zu bieten. Denn wenn dieses Buch eines besitzt, dann Realismus. Lou holt No nicht einfach von der Straße und alles ist in Butter. Nein, die Probleme fangen dann eigentlich erst an, denn wie bringt man einen jungen Menschen, der eigentlich schon völlig zerstört wurde, wieder auf die richtige Bahn? Kann das überhaupt gelingen? Und nicht nur Lou hilft No, sondern auch ihr Leben, dass auf den ersten Blick vollkommen erscheint, ist voller Löcher, die es zu flicken gilt. "No & ich" ist nachdenklich, mitreissend, ehrlich und voller Gefühl. Aber es ist nichts, was man mal eben so zwischendurch lesen und gleich wieder vergessen kann. Die Figuren sind mir ans Herz gewachsen und gerne würde ich mir eine Scheibe abschneiden von Lous Mut und Entschlossenheit.

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rührend!
von Eva Dengg aus Seiersberg am 25.09.2010

eigentlich kann ich nicht noch mehr schönes über dieses buch erzählen – das haben meine vorredner schon zur genüge getan und ich kann ihnen nur zu recht zustimmen -> ein tolles buch! ein einfühlendes buch über eine freundschaft über zwei mädchen, deren welt nicht unterschiedlicher sein kann. man erinnert (zumindest... eigentlich kann ich nicht noch mehr schönes über dieses buch erzählen – das haben meine vorredner schon zur genüge getan und ich kann ihnen nur zu recht zustimmen -> ein tolles buch! ein einfühlendes buch über eine freundschaft über zwei mädchen, deren welt nicht unterschiedlicher sein kann. man erinnert (zumindest was mich betrifft) an alte freundschaften, wie man durch dick und dünn ging und versuchte die welt zu verbessern. bei schlechtwetterfronten (gerade im herbst, wo der nebel über den bergen schwebt) perfekt lesbar. melancholie pur! der schluss war mir leider etwas zu "lasch".

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Vertraust du mir?
von Janine2610 am 06.02.2014

Inhalt: Die 13-jährige, hochbegabte Lou lebt mit ihren Eltern in Paris. In der Schule wählt sie ein brisantes Thema für ein Referat aus: Auf der Straße lebende Frauen. - Dadurch lernt sie 18-jährige No kennen, die von Zuhause weggelaufen ist und nun schon seit einiger Zeit auf der Straße lebt.... Inhalt: Die 13-jährige, hochbegabte Lou lebt mit ihren Eltern in Paris. In der Schule wählt sie ein brisantes Thema für ein Referat aus: Auf der Straße lebende Frauen. - Dadurch lernt sie 18-jährige No kennen, die von Zuhause weggelaufen ist und nun schon seit einiger Zeit auf der Straße lebt. Lou "interviewt" No, sie treffen sich immer wieder und Lou bekommt immer mehr das Gefühl, dass sie No helfen möchte, Lou möchte bei No sein, sie von der Straße holen, sie retten. - Doch wird ihr das gelingen? Wird No das überhaupt zulassen? Meine eigene Meinung: Die Sprache in dem Buch fand ich einfach bezaubernd. Es wird aus der Ich-Perspektive von Lou geschrieben. Und obwohl hauptsächlich Monologe, Gedankengänge, lange Sätze mit vielen Beistrichen und sehr wenig direkte Reden oder Gespräche vorkommen, konnte ich mich sehr gut auf die Geschichte um Lou und No einlassen bzw. mich darauf konzentrieren. Lou, die einen IQ von 160 hat, zwei Schulklassen übersprungen hat und viele Experimente durchführt, weiß zwar viele Fakten und Tatsachen und hat einen ganz besonderen Bezug zu Wörtern, ist jedoch, was das Leben an sich betrifft, noch ganz "grün hinter den Ohren", ja sie ist sogar unfähig, sich ihre Schnürsenkel zuzubinden. Aber eines besitzt Lou in hohem Maße: Empathie. - Und das macht sie für mich wahnsinnig liebenswert. Mit so einer enormen Hingabe und Geduld hat sie sich um die schwierige No gekümmert. Diesen Willen, alles dafür zu tun, um No zu helfen, fand ich bemerkenswert. Für mich war es spannend, mitzuverfolgen, wie No und Lou zueinander fanden, wie Lou scheinbar wieder von No verlassen wurde und aber genau dadurch etwas ganz essenzielles für's Leben gelernt hat. Ein faszinierender Roman voller Einfühlungsvermögen, Liebe, Vertrauen, Verständnis und unendlicher Hingabe, aber auch Traurigkeit, Verstoßung, Angst, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Schweigen und Schwermut haben darin ihren Platz. "No & ich" ist für mich ein Roman, zum Nachdenken für ruhige Stunden, der 5 Sterne redlich verdient hat.

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