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Jane Austens Northanger Abbey

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Northanger Abbey war der erste Roman den Jane Austen fertiggestellt hat. Veröffentlicht wurde er erst postum im Dezember 1817. In Austens Zeit waren "gothic novels" sehr beliebt. Northanger Abbey ist eine Parodie dieser Schauerromane, ein Entwicklungsroman und eine Liebesgeschichte. Die internationale Bestsellerautorin Val McDermid hat die Handlung liebevoll in die Neuzeit transferiert. Statt Pferdegespann fährt man nun Auto, Nachrichten kommen per SMS anstatt von Dienstboten gebracht zu werden … und statt klassischen Schauerromanen liest die Heldin Twilight. Mit ihrem unverwechselbaren Schreibstil, einer Prise Humor und viel Spannung hat Val McDermid dem Klassiker Northanger Abbey einen ganz neuen Schliff verpasst, der beweist, dass die Romane von Jane Austen zeitlos sind.

"McDermids clevere und präzise Art zu schreiben, spiegelt Jane Austens Stil auf wunderschöne Art wieder." New York Times

"McDermid hat einen ganz eigenen, süffigen, vorsichtig-ironischen Ton gefunden." NDR Kultur

"McDermids beweist ihr großes Talent, weil sie es schafft, die Austen-Charaktere so frisch und modern darzustellen, dass man sich fühlt, als würde man es zum ersten Mal lesen. Jane Austen würde applaudieren."
Sunday Express
Portrait
Val McDermid stammt aus Schottland. Bereits mit siebzehn Jahren besuchte sie das renommierte St. Hilda‘s College in Oxford. Sie arbeitete als Journalistin und Bühnenautorin. Ihre psychologischen Krimis, für die sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt, dienten mehrfach als Filmvorlage. Val McDermid lebt mit ihrem Sohn und ihrer Lebensgefährtin im Nordosten Englands.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.01.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783959679978
Verlag HarperCollins
Dateigröße 692 KB
eBook
15,99
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„Nicht wirklich schlecht aber: Leider nicht so überzeugend wie erhofft“

Selina Thiel, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Als Fan von Jane Austens Werken, der sich erst kürzlich das "Original" (Deutsche Übersetzung) zu Gemüte geführt hat, bin ich etwas enttäusch von dieser Adaption des schon im original lustig gestalteten Klassikers.

Ich war zwar bereits zu Beginn skeptisch, wähnte mich aber in Sicherheit, da ich den Titel weniger als romantischen Roman, sondern mehr als geschriebene Komödie betrachtete.
Doch trotz (fast schon zu) reichlich vorhandener Komik, konnte ich keinen rechten Spaß an dem Buch haben.

Man muss Val McDermid zugute halten, dass die Vorlage Northanger Abbey von Jane Austen auf jeder Seite deutlich erkennbar ist.
Nicht nur, weil die Charaktere exakt das gleiche Alter aufweisen (auch wenn mir in dieser Hinsicht die Heiratsabsichten für die heutige Zeit doch etwas übertrieben vorkamen), sondern auch viele Charaktereigenschaften, die schon in der Vorlage wichtig waren, hier aufgegriffen und teilweise überspitzt dargestellt werden.

Diese beiden Punkte, die zwar auch ein beträchtlicher Pluspunkt sind - was will man mit einer Adaption, in der man das Original so gar nicht wiedererkennt? - sind leider auch Argumente, die mich von einer ausdrücklichen Empfehlung an alle Fans der Austen-Bücher abhalten.

Die Charaktere sind noch extremer, als die bereits recht extremen Charaktere des Originals.
So ist Catherine für die heutige Zeit mit ihren 17 Jahren äußerst naiv, fast noch naiver als das Mädchen im 19ten Jahrhundert dargestellt wurde, vor allem im Verhältnis zu den Ansichten und Möglichkeiten des 21ten Jahrhunderts, die eigentlich eine solch übertriebene Fantasie und Naivität einschränken sollten.
Die Antagonisten sind noch wesentlich schneller ersichtlich als "Böse" zu durchschauen und auch wenn manche Punkte fast schon erschreckend realistisch wirkten, so waren manche doch - auch im Bestreben, dem Original möglichst nahe zu kommen - völlig abwegig und an den Haaren herbeigezogen.

Auch die Sprache ist hin und wieder ein wenig zu flach, das Buch wirkt eher wie ein Jugendroman für 14-16 jährige Mädchen und nicht wie ein Romantik-Roman für (junge) erwachsene Austen-Fans.

Trotz der etwas harschen Kritik, ist das Buch nicht schlecht!
Für junge Mädchen, die sich eventuell an Austen herantasten wollen, Fans, die nicht erwarten, dass alles wirklich auf logische Weise in das 21te Jahrhundert übertragen wurde und Jene, die wirklich gerne romantische Komödien mit vielen Fettnäpfchen und einer Menge Naivität lesen, ist das Buch durchaus zu empfehlen.
Es ist unterhaltsam und lustig, wenn man es nicht immer mit dem Original vergleicht (was ich vielleicht nicht hätte tun sollen).
Doch für überzeugte Austen-Fans, die eine schlüssige und für erwachsene geeignete, nicht ganz so übertriebene, Adaption erwarten, ist dieser Roman leider nicht zu empfehlen.
Als Fan von Jane Austens Werken, der sich erst kürzlich das "Original" (Deutsche Übersetzung) zu Gemüte geführt hat, bin ich etwas enttäusch von dieser Adaption des schon im original lustig gestalteten Klassikers.

Ich war zwar bereits zu Beginn skeptisch, wähnte mich aber in Sicherheit, da ich den Titel weniger als romantischen Roman, sondern mehr als geschriebene Komödie betrachtete.
Doch trotz (fast schon zu) reichlich vorhandener Komik, konnte ich keinen rechten Spaß an dem Buch haben.

Man muss Val McDermid zugute halten, dass die Vorlage Northanger Abbey von Jane Austen auf jeder Seite deutlich erkennbar ist.
Nicht nur, weil die Charaktere exakt das gleiche Alter aufweisen (auch wenn mir in dieser Hinsicht die Heiratsabsichten für die heutige Zeit doch etwas übertrieben vorkamen), sondern auch viele Charaktereigenschaften, die schon in der Vorlage wichtig waren, hier aufgegriffen und teilweise überspitzt dargestellt werden.

Diese beiden Punkte, die zwar auch ein beträchtlicher Pluspunkt sind - was will man mit einer Adaption, in der man das Original so gar nicht wiedererkennt? - sind leider auch Argumente, die mich von einer ausdrücklichen Empfehlung an alle Fans der Austen-Bücher abhalten.

Die Charaktere sind noch extremer, als die bereits recht extremen Charaktere des Originals.
So ist Catherine für die heutige Zeit mit ihren 17 Jahren äußerst naiv, fast noch naiver als das Mädchen im 19ten Jahrhundert dargestellt wurde, vor allem im Verhältnis zu den Ansichten und Möglichkeiten des 21ten Jahrhunderts, die eigentlich eine solch übertriebene Fantasie und Naivität einschränken sollten.
Die Antagonisten sind noch wesentlich schneller ersichtlich als "Böse" zu durchschauen und auch wenn manche Punkte fast schon erschreckend realistisch wirkten, so waren manche doch - auch im Bestreben, dem Original möglichst nahe zu kommen - völlig abwegig und an den Haaren herbeigezogen.

Auch die Sprache ist hin und wieder ein wenig zu flach, das Buch wirkt eher wie ein Jugendroman für 14-16 jährige Mädchen und nicht wie ein Romantik-Roman für (junge) erwachsene Austen-Fans.

Trotz der etwas harschen Kritik, ist das Buch nicht schlecht!
Für junge Mädchen, die sich eventuell an Austen herantasten wollen, Fans, die nicht erwarten, dass alles wirklich auf logische Weise in das 21te Jahrhundert übertragen wurde und Jene, die wirklich gerne romantische Komödien mit vielen Fettnäpfchen und einer Menge Naivität lesen, ist das Buch durchaus zu empfehlen.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
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Für wahre Jane Austen Fans!
von Jasmin am 16.01.2016

Am liebsten hält sich die 17-jährige Cat Morland in den Fantasywelten ihrer Bücher auf, doch hin und wieder muss sie ihr Buch auch zuklappen und in die langweilige Realtität zurückkehren. Die dann aber doch ziemlich interessant wird, als sie für ein Festival nach Edinburgh fährt und sich in den... Am liebsten hält sich die 17-jährige Cat Morland in den Fantasywelten ihrer Bücher auf, doch hin und wieder muss sie ihr Buch auch zuklappen und in die langweilige Realtität zurückkehren. Die dann aber doch ziemlich interessant wird, als sie für ein Festival nach Edinburgh fährt und sich in den charmanten Henry verliebt. Doch bald dämmert es Cat dass die mysteriöse Tilneyfamilie etwas zu verbergen scheint, als sie mit die Familie auf deren Landsatz Northanger Abbey begleitet. Je mehr sich die Jugendliche in der Vergangenheit der reichen Familie verliert, desto dunkler werden die Dinge die ihr dort begegnen. Ich bin ein großer Fan von Jane Austen. Ihr Roman 'Emma' zählt sogar zu meinen Lieblingsbüchern. Ihr Werk 'Northanger Abbey' habe ich noch nicht gelesen und deshalb wurde gleich mein Interesse geweckt, als ich von dieser Neuerzählung hörte. Ich liebe den Humor in Jane Austens Bücher, die Lebhaftigkeit und die frechen, selbstbewussten und geistreichen Charaktere die sie erschafft. Da ich das Original nicht kenne, kann ich leider keine vergleichenden Schlüsse ziehen, doch ich kenne Jane Austens fantastischen Schreibstil sehr gut und ehrlich gesagt, erwartete ich mir so etwas in die Richtung auch bei diesem Buch. Leider war dem nicht so. Val McDermid ist vor allem durch ihre Thriller und Krimis bekannt geworden und das merkt man auch ihrem Schreibstil an. Gerne greife ich einmal auf ihre Krimierzählungen zurück, doch hier hat das einfach nicht gepasst. Eher am Ende, wo Cat in Northanger Abbey ist, fand ich es sehr passend weil Spannung aufgebaut wurde doch beim restlichen Buch hätte ich mir etwas mehr Humor gewünscht und mir fehlte ein wenig die Verbundenheit zur Geschichte. Es trafen einfach die falschen Komponenten aufeinander. Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant und habe ich auch gespannt verfolgt. Es war sehr modern und jugendlich gehalten, mit SMS, Vampiren und sozialen Netzwerken. Besonders am Ende wurde ich von einer unerwarteten Wendung sehr überrascht. Bis auf die Protagonistin Cat, fand ich auch die Charaktere sehr gelungen. Zu Cat konnte ich leider zu keiner Stelle im Buch wirklichen Kontakt aufbauen und ihre Reaktionen waren mir auch nicht immer schlüssig. Sehr interessant fand ich ihre Freundin Bella, Henry, Ellie und auch ihren Bruder Jamie. ~ FAZIT ~ In Val McDermid's Adaption von Northanger Abbey erwartete mich leider nicht dass, was ich mir gewünscht hätte. Der (eigentlich richtig gute) Schreibstil war der Deckel auf dem falschen Topf und mit der Protagonistin wurde ich nicht warm. Die Nebencharaktere sowie die Geschichte fand ich sehr interessant, aber ich werde mich doch lieber ans Original halten.