Ohne Netz

Mein halbes Jahr offline. Gekürzt, mit Annotationen. Klassenstufen 9 und 10!

(6)
Alex Rühle ist ein erfolgreicher Journalist - und er ist süchtig. Ein Internet-Junkie. Kein Extremfall, aber er fühlt sich ebenso abhängig, wie die meisten es sind. Früher hat er abends sein Smartphone auf dem Schuhschrank deponiert, damit er vor dem Zubettgehen schnell noch heimlich seine E-Mails checken konnte. Doch nun mach Alex Rühle Ernst. Ein halbes Jahr wird digital gefastet: Kein Internet, keine e-Mail, das Leben muss offline weitergehen! In seinem unterhaltsamen Tagebuch beschreibt Rühle Entzugserfahrungen in einer Gesellschaft, in der alles immer schneller geht und man doch keine Zeit hat.
Portrait
Alex Rühle wurde im Jahr 1969 in München geboren und ist ein deutscher Journalist und Buchautor.

Alex Rühle studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, sowie Französisch, Theologie und Philosophie. Seit 2001 ist er bei der Süddeutschen Zeitung Redakteur des Feuilletons.

Seinen Selbstversuch, ein halbes Jahr lang ohne Internet und Smartphone zu leben und zu arbeiten, hielt er in seinem 2010 erschienenen Buch „Ohne Netz. Mein halbes Jahr offline“ fest. Mit dieser Dokumentation wurde er einem breiten Publikum bekannt.

Seit 2013 gründet er immer wieder verschiedene Projekte, um die Wohnbaupolitik in München anzuprangern.

Alex Rühle lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 29.05.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-12-666902-3
Reihe Zoom - näher dran!
Verlag Klett Sprachen GmbH
Maße (L/B/H) 19,8/12,6/1 cm
Gewicht 175 g
Klassenstufen 9. Klasse
Unterrichtsfächer Deutsch
Schulbuch (Taschenbuch)
7,20
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Mutig, erstaunlich und witzig“

Michael Klein-Reesink, Thalia-Buchhandlung Berlin, Hallen am Borsigturm

Sechs Monate ohne Internet? Als Redakteur des Feutillons der SZ? Andere verfassen schon nach sechs Wochen Netz-Abstinenz ein Buch ("Ich bin dann mal offline"). Das muss man sich mal vorstellen: Man kann keine Telefonnummern und -adressen googlen, sondern die Auskunft anrufen. Der tapfere Mann gab auch sein internetfähiges Handy ab, Sechs Monate ohne Internet? Als Redakteur des Feutillons der SZ? Andere verfassen schon nach sechs Wochen Netz-Abstinenz ein Buch ("Ich bin dann mal offline"). Das muss man sich mal vorstellen: Man kann keine Telefonnummern und -adressen googlen, sondern die Auskunft anrufen. Der tapfere Mann gab auch sein internetfähiges Handy ab, war also ständig auf der Suche nach funktionierenden Fax. Keine eMails, nur Briefpost. Kein Skype, sondern Suche nach funktionierenden Telefonzellen. Kein Facebook. Kein Outlook, sondern Papier und Stift. Bibliotheken mit Mikrofiche statt Wikipedia. Kein Google Maps mit Ausdrucken sondern Straßenatlas und Landkarten. Alles in allem ein Himmelfahrtskommando für einen renommierten Journalist mit Verantwortung in einer großen Zeitung – Mutig und witzig zugleich.

„Resept vor diesem Projekt“

Kirsten Hülsmann, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Alex Rühle überlebte ein halbes Jahr ohne Internet und E-Mail - Bericht eines Selbstversuchs

Früher hat Alex Rühle abends sein Blackberry auf dem Schuhschrank deponiert, damit er vor dem Zubettgehen schnell noch heimlich E-Mails checken konnte. Jetzt muss er plötzlich Briefe schreiben und vom Festnetz aus telefonieren.Wir kennen
Alex Rühle überlebte ein halbes Jahr ohne Internet und E-Mail - Bericht eines Selbstversuchs

Früher hat Alex Rühle abends sein Blackberry auf dem Schuhschrank deponiert, damit er vor dem Zubettgehen schnell noch heimlich E-Mails checken konnte. Jetzt muss er plötzlich Briefe schreiben und vom Festnetz aus telefonieren.Wir kennen es doch auch fast alle, mal schnell ins Internet, E-mails checken, die neusten Nachrichten lesen oder sich mal schnell Informationen raussuchen, und plötzlich darf man das nicht mehr. Alex Rühle hat meinen Respekt vor diesem Selbstversuch. Muss man mal lesen, um zu verstehen, durch welche Höhle er gegangen ist. Viel Spaß beim Lesen.

„(Er-)Leben Sie offline“

Markus Flemm, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Alex Rühle, Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, lebt ein ganz normales, modernes Leben. 68 E-Mails im Posteingang sind für ihn ein ganz alltäglich Tag und ein Leben ohne die modernen Kommunikationsmittel ist für ihn undenkbar geworden. Dieser Alex Rühle entschießt sich ein halbes Jahr offline zu gehen und nimmt Sie in Alex Rühle, Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, lebt ein ganz normales, modernes Leben. 68 E-Mails im Posteingang sind für ihn ein ganz alltäglich Tag und ein Leben ohne die modernen Kommunikationsmittel ist für ihn undenkbar geworden. Dieser Alex Rühle entschießt sich ein halbes Jahr offline zu gehen und nimmt Sie in seinem "Entziehungstagebuch" mit in sein neues analoges Leben.
Ein interessantes Experiment und für Jeden von uns wohl inzwischen nur schwer denkbar (geworden).

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Die digitale Fastenkur von Alex Rühle
von Ostwestf4le aus Korschenbroich am 27.10.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Smartphone, BlackBerry, Google, Twitter, Facebook und Weblog bestimmen meinen Arbeitsalltag und mein Privatleben. Von einer temporären Abstinenz der digitalen Medien habe ich in diesem Sommer in meinem Weblog unter ostwestf4le.de berichtet. Damals hat es sich allerdings nur um eine sehr überschaubare temporäre Abstinenz gehandelt. Der Autor Alex Rühle ist diesbezüglich... Smartphone, BlackBerry, Google, Twitter, Facebook und Weblog bestimmen meinen Arbeitsalltag und mein Privatleben. Von einer temporären Abstinenz der digitalen Medien habe ich in diesem Sommer in meinem Weblog unter ostwestf4le.de berichtet. Damals hat es sich allerdings nur um eine sehr überschaubare temporäre Abstinenz gehandelt. Der Autor Alex Rühle ist diesbezüglich radikaler. Sechs Monate, also mehr als 24 Wochen oder mehr als 180 Tage, entsagt er dem kompletten digitalen Leben. Sowohl der BlackBerry wird ein halbes Jahr lang unter Verschluss gehalten als auch der Zugriff auf das Internt wird gekappt. Und zu allem Überfluss nicht nur beruflich, sondern auch privat. Von den Erfahrungen, Gefühlen und Erlebnissen in dieser Zeit berichtet Rühle in dem Buch "Ohne Netz. Mein halbes Jahr offline" Schon in den ersten Tagen der Netzabstinenz wird deutlich, wie sehr das Internet unser analoges Leben bestimmt. Das Ermitteln der Adresse seines Verlage Klett-Cotta stellt Alex Rühle vor unerwartete Hürden. Eine Recherche wäre binnen zehn Sekunden von Erfolg gekrönt gewesen. Mit drei Anrufen bei der Auskunft dauerte es mehr als 70 Mal so lang, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Das analoge Leben hält nach 15 Tagen den ersten Höhepunkt für den Autor bereit: ein handgeschriebener Brief findet sich in seinem Briefkasten. Das Schriftstück eines Gefängnisinsassen soll sich in der Folgezeit als der Beginn einer intensiven Korrespondenz herausstellen. Es sind die kleinen, feinen Geschichten und Anekdoten, die das Buch aufpeppen. Berichte vom Pflanzen eines Haselnussbaumes, den ersten kalten Entzug während eines Mittelmeerurlaubs und weitere Suchterlebnisse, die mich im ersten Augenblick schmunzeln lassen, mich im zweiten Augenblick aber nachdenklich machen: bin ich etwa auch so? Denn ich habe mich in so vielen Beschreibungen des Autors wiedergefunden. Sei es, wenn er gesteht, "ich hab den Blackberry meist in meiner Hemdtasche getragen, das heißt, der Vibrationsalarm ging mir direkt ins Herz." Und: "Diese immergleiche Wichtigkeitsperformance aus Gerätzücken, Augen verdrehen ... und lostippen", die Rühle beschreibt, kommt mir nur zu bekannt vor. Es ist wie ein imaginärer Spiegel, der mir beim Lesen vorgehalten wird. Und der mich erschreckt. Denn auch ich bin süchtig nach meinem Crackberry und meinem Motorola Milestone. Was mir gut gefallen hat an dem Buch: es ist kurzweilig zu lesen, sprachlich überdurchschnittlich verfasst und lehrreich auch über die Online- und Offline-Pfade hinaus. Was mir gefehlt hat an dem Buch: der Fokus des analogen Offliners liegen überwiegend auf den beruflichen Folgen, weniger auf dem Privatem. Das ist schade, hätte dieser Aspekt den Horizont der Leserschaft noch merklich erweitert.

Hoch interessant
von Andreas Wetekam aus Münster (Poertgen-Herder) am 14.10.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

„Ohne Netz“ ist ein locker zu lesendes Experiment mit Unterhaltungsgarantie und ohne belehrendes Element. Letzteres ist die große Stärke dieses Buches, Alex Rühle beschreibt immer subjektiv seinen persönlichen Umgang mit dem „Netzentzug“ ohne dem Leser Allgemeinplätze zu präsentieren oder ratgebermäßig die perfekte Lösung anzubieten. Dennoch wird dieses Buch so manches Auge... „Ohne Netz“ ist ein locker zu lesendes Experiment mit Unterhaltungsgarantie und ohne belehrendes Element. Letzteres ist die große Stärke dieses Buches, Alex Rühle beschreibt immer subjektiv seinen persönlichen Umgang mit dem „Netzentzug“ ohne dem Leser Allgemeinplätze zu präsentieren oder ratgebermäßig die perfekte Lösung anzubieten. Dennoch wird dieses Buch so manches Auge öffnen können und den Leser auf Dinge hinweisen die man selbst gar nicht mehr wahrnimmt. Egal wie umfangreich ihr eigener Handy- und Internetkonsum ist, es lohnt sich auf jeden Fall einen Blick in dieses Buch zu werfen und sei es nur um für einige Stunden bestens unterhalten zu werden.

Heute schon offline gewesen?
von Evamaria Brauer aus Erlangen, Arcaden am 13.10.2010
Bewertet: Hörbuch (CD)

Also ich habe heute bereits 5 sms geschrieben, 3 mails geschrieben, ca. 20 empfangen. Online rezensiert und recherchiert. Mit meinen Kunden im Internet gesucht, eine Online-Banküberweisung getätigt und gerade läuft der Rechner auch schon wieder. Vor 13 Jahren habe ich mir mein erstes Handy zugelegt, seit 12 Jahren bin... Also ich habe heute bereits 5 sms geschrieben, 3 mails geschrieben, ca. 20 empfangen. Online rezensiert und recherchiert. Mit meinen Kunden im Internet gesucht, eine Online-Banküberweisung getätigt und gerade läuft der Rechner auch schon wieder. Vor 13 Jahren habe ich mir mein erstes Handy zugelegt, seit 12 Jahren bin ich online. Umso spannender fand ich Alex Rühles Experiment eine "Online-Fasten-Zeit" einzulegen. Sicher ist das Internet nicht mehr wegzudenken, aber ein bewusster Umgang, gerade in privater Hinsicht, sollte stets im Blick behalten werden. Witzig und unterhaltsam!!!


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