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Oma Thea macht die Fliege

Roman

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Fast hundert Jahre sind einfach genug, findet Oma Thea. Überall zwickt es, Freunde und Familie werden weniger, nur bei ihr hat der liebe Gott wohl das Verfallsdatum vergessen. Deshalb steht sie nun sprungbereit auf dem Dach des Seniorenheims. Leider aber findet Oma dort nicht die ersehnte Ruhe, sondern drei ziemlich überraschte Schicksalsgenossen: den Krankenpfleger Jan, die finanziell ruinierte Friedelies und die suchtkranke Susanna. Zum Glück! Denn schnell fällt ihnen ein, dass sie alle noch eine Rechnung offen haben – auf der Erde, nicht im Himmel. Und damit begibt sich das ungewöhnliche Quartett auf eine kunterbunte Rachetour quer durch Deutschland ...

Portrait
Gabi Breuer, geboren 1970, lebt mit ihrem Mann und Sohn in Köln. Sie ist Verwaltungsangestellte in einem Seniorenheim und schreibt nur in ihrer Freizeit. Unter dem Namen Gabriele Breuer schreibt sie auch historische Romane.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783843707213
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 1090 KB
eBook
8,99
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Vier Lebensmüde auf dem Dach
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 09.10.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer hätte das gedacht. Als Oma Thea, kurz vor ihrem 100. Geburtstag, auf dem Dach steht, um sich von selbigem zu stürzen, finden sich 3 weitere Selbstmordkandidaten ein, die genau das gleiche vorhaben. Oma Thea ist alt geworden, musste sogar ihren einzigen Sohn beerdigen, hat so gut wie keine Familie... Wer hätte das gedacht. Als Oma Thea, kurz vor ihrem 100. Geburtstag, auf dem Dach steht, um sich von selbigem zu stürzen, finden sich 3 weitere Selbstmordkandidaten ein, die genau das gleiche vorhaben. Oma Thea ist alt geworden, musste sogar ihren einzigen Sohn beerdigen, hat so gut wie keine Familie und Freunde mehr und das Gefühl, dass selbst der Tod sie vergessen hat. Krankenpfleger Jan hat sehr konservative Eltern, denen er nicht zu offenbaren traut, dass er transsexuell ist und sich in Frauenkleider sehr wohl fühlt. Friedelies hat ihr Leben neben ihrem Mann Horst verbracht, der sich lieber mit anderen Frauen vergnügte und sie wie Dreck behandelte. Heimlich hatte sie Geld vom Kostgeld beiseite gelegt, um ihn zu verlassen und auf Mallorca ein Café zu eröffnen. Nun hat sie Post vom Amt erhalten, die Rente von Horst reicht nicht, um die Heimkosten, in dem er seit einem Schlaganfall liegt, für ihren Mann zu begleichen und so muss sie ihre Reserve angreifen. Susanna, von allen Sue Ellen nach der Schnapsdrossel aus der Serie Dallas genannt, ist dauernd besoffen und fühlt sich für den Tod ihrer Oma verantwortlich. Da stehen die 4 nun auf dem Dach und wollen sterben. Aber nicht gemeinsam, jeder wollte dies in Ruhe tun. So beschließen sie, ihren Tod um eine Woche zu verschieben, denn es gibt noch für jeden etwas zu tun ... Der scheinbar einfache Wunsch von Thea ist, einmal in ihrem Leben Achterbahn zu fahren. Sie hat sich nie getraut, hatte immer Angst, dort einen Herzinfarkt zu bekommen, aber nun, da sie eh Abschied nehmen will vom Leben ist es auch egal. Aber so einfach es sich anhört, lässt es sich nicht leicht umsetzen, denn die Betreiber der Achterbahn sind nicht willig, eine solch alte Person auf ihrer Bahn fahren zu lassen. Jeder hat noch eine Angelegenheit offen, Jan möchte sich seinen Eltern gegenüber outen, Su Ellen mit ihrer Zwillingsschwester sprechen, was nur im nüchternen Zustand möglich ist und Friedelies will sich an ihrem Mann rächen, indem sie mit einem Liebhaber vor ihrem bewegungsunfähigen Mann posiert. Su Ellen, die auf der Straße lebt und Jan, der nach seinem Outing von seinen Eltern auf die Straße gesetzt wird, finden Unterschlupf bei Friedelies. Probleme sind vorprogrammiert und auch der Glaube, dass nicht alles so glatt abgeht, wie geplant. Der Leser wird in diese Gruppe von 4 Todeskandidaten hineinkatapultiert und darf alles live miterleben. Es gibt Erfolge zu verzeichnen, was die Umsetzung ihrer noch unerledigten Dinge angeht, aber auch Misserfolge. Es wird eine alte Liebschaft wieder aktiviert, Horst stirbt plötzlich und unerwartet und die Frage steht in dem Raum, war es Mord? Oma Thea hält alles ein wenig zusammen, fühlt sich aber auch manches mal außenvorgesetzt und wird unleidlich. Aber irgendwie hat sie ihre Finger überall mit bei und kann es nicht lassen, sich einzumischen. Die Protagonisten sind, obwohl lebensmüde, relativ erfrischend. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und denkt, durch den Sturz vom Dach allem Elend zu entkommen. Glücklicherweise lässt die Autorin das nicht zu und so hat der Leser seinen Spaß an allem. Bis zum Schluss ist wirklich offen, wie die ganze Geschichte ausgehen wird. Einiges kann man sich denken, aber es gibt doch Überraschungen. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und es macht einfach nur Spaß, die 4 so unterschiedlichen Protagonisten zu begleiten. Mir hat das Buch gefallen. Es ist eine tolle Lektüre für zwischendurch und zum abschalten.