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Pfaffenspiegel

Historische Denkmale des Christlichen Fanatismus

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Erschreckend und teilweise sogar schockierend, aber auch hochinteressant sind die Tatsachen, über die Otto von Corvin in diesem bereits 1845 unter dem Titel 'Historische Denkmale des Christlichen Fanatismus' veröffentlichten Buch berichtet: Er blickt hinter die Kulissen der römisch-katholischen Kirche und weist auf die Missstände hin, die sich von den Anfängen des Christentums bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts dort zugetragen haben. Seine Kritik reicht vom überzogenen Heiligenkult, der allzu oft in geradezu heidnische Götzenanbetung ausartete, über den Ablasshandel und die damit verbundene Sittenlosigkeit vieler Geistlicher bis zu den zügellosen Aus- schweifungen mancher Päpste und den höchst verwerflichen Zuständen in den damaligen Klöstern. Der 'Pfaffenspiegel' ist ein kulturgeschichtliches Werk, dessen großes Ziel Aufklärung heißt.
Portrait
Otto von Corvin (geb. 1812, Gumbinnen - gest. 1886 Wiesbaden), aus einem polnischen Adelsgeschlecht stammend, war deutscher Offizier, Publizist, Erfinder und Revolutionär. Nach seiner Verurteilung zum Tode durch Erschießen und seiner nicht mehr für möglich gehaltenen Begnadigung, schrieb er wie kaum ein anderer gegen die sozialen Verhältnisse der verarmten Bevölkerung und die dunklen Seiten der Kirche und Monarchie an.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 336, (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 18
Erscheinungsdatum 15.01.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783798603790
Verlag Carl Stephenson Verlag
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Meine persönliche Meinung
von einer Kundin/einem Kunden aus Cottbus am 25.02.2014

Es ist nicht das Verdienst von Otto Corvin, daß das Buch relativ zeitnah an den Verhältnissen und den Zustand der kath. Kirchenoch heute ist. Die Kirche selbst hat keine Mittel und Wege gescheut, mit dümmlichen Erlassen, Diktaten und Bullen den schon vor 1000 Jahren eingeschlagenen Weg zu erhalten.Beispiele das... Es ist nicht das Verdienst von Otto Corvin, daß das Buch relativ zeitnah an den Verhältnissen und den Zustand der kath. Kirchenoch heute ist. Die Kirche selbst hat keine Mittel und Wege gescheut, mit dümmlichen Erlassen, Diktaten und Bullen den schon vor 1000 Jahren eingeschlagenen Weg zu erhalten.Beispiele das Zölibat, das nicht ahnden von sexuellen Verfehlungen an Jungen und ganz neu: der Lustpalast des van Elst in Limburg. Sehr empfehlenswert für katholische Würdenträger in höheren Funktionen.

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