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Pfingstrosenrot

Ein Fall für Milena Lukin

(2)
In welche Mühlen geriet das serbische Ehepaar, das sich von falschen Versprechungen und einem verheißungsvollen Rückkehrprogramm in die alte Heimat, das Kosovo, zurücklocken ließ? Die Belgrader Kriminologin Milena Lukin kommt skandalösen Machenschaften auf die Spur, die bis in hohe Kreise der serbischen und europäischen Politik reichen. Wieder ein atmosphärischer, packender Krimi, der ins Herz des Balkans führt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783257607116
Verlag Diogenes Verlag AG
Dateigröße 1032 KB
eBook
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Im zweiten Fall der Milena Lukin geht es wieder um die noch nicht ausgestandenen Konflikte auf dem Balkan. Anschaulich und spannend erzählt, ahnt man die menschlichen Tragödien. Im zweiten Fall der Milena Lukin geht es wieder um die noch nicht ausgestandenen Konflikte auf dem Balkan. Anschaulich und spannend erzählt, ahnt man die menschlichen Tragödien.

„Ein Stich ins Wespennest“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Manchmal ist es ganz komisch, wie man auch als Buchhändlerin an Bücher kommt. Den Krimi „Pfingstrosenrot“ von Christian Schünemann und Jelena Volic hatte ich eigentlich gar nicht vor zu lesen. Krimis sind ja bekanntermaßen nicht so meins. Aber dann hab ich mich über etwas ganz anderes mit einer Autorin unterhalten. Und so ganz nebenbei kamen wir auf befreundete Autoren. Und da nannte sie Christian Schünemann. Und das hat mich neugierig gemacht. Und so habe ich mir den ganz neuen Krimi der beiden Autoren vorgenommen. Doch nun zum Buch und den Autoren. Wer sind die beiden überhaupt?

Christian Schünemann ist ein gebürtiger Bremer, der Slawistik studiert hat. Er hat bereits alleine Krimis mit dem Amateur-Ermittler und Friseur Tomas Prinz veröffentlicht. Seit 25 Jahren ist er mit der Belgraderin Jelena Volic befreundet. Sie haben sich während des Studiums in Münster während eines Russischkurses kennengelernt. Jelena Volic studierte allgemeine Literarturwissenschaften und lehrt gegenwärtig in Belgrad und Kragujevac. Christian Schünemann lebt in Berlin und Jelena Volic wechselt zwischen Belgrad und Berlin. Zusammen haben sie bisher 2 Krimis um die Kriminologin Milena Lukin und ihren Freund Sinisa Stojkovic geschrieben. Der 1. Band „Kornblumenblau“ ist bereits als Taschenbuch erhältlich.

In beiden Fällen, die das Autorenduo bisher geschrieben hat, geht es um wahre Mordfälle, die allerdings nie genau aufgeklärt wurden. So ist es im aktuellen Roman der Mord an dem Rentner-Ehepaar Ljubinka und Milos Valetic. Die beiden flohen vor 15 Jahren mit ihren beiden Kindern Salvukja und Goran aus Pristina nach Belgrad. Die Familie sind Serben und konnten im Kosovo nicht mehr leben. Doch nun gibt es ein Programm, welches unter internationaler Aufsicht steht, was Kosovo-Serben ermöglichen soll, in ihre alte Heimat zurückzukehren. Und das Ehepaar Valetic nimmt dieses Angebot an. Doch kurz danach werden sie durch einen Genickschuss in ihrem Haus getötet. In Belgrad schlagen natürlich die Wellen hoch, und die Schuldigen sind ganz klar die Kosovo-Albaner. Doch was ist wirklich passiert? Milena Lukin, die eigentlich Kriminologie und Kriminalistik an der Universität in Belgrad unterrichtet, erfährt per Zufall von diesem Fall. Ihr Onkel Miodrag liegt gerade in einem Krankenhaus in Belgrad. In einer Zeitung entdeckt er den Bericht über den Mordfall und erkennt seine ehemalige Jugendliebe Ljubinka wieder. Dies veranlasst Milena ein wenig nachzuforschen. Und so beginnt ein sehr spannender Fall, der uns Leser nach Belgrad und in den Kosovo mitnimmt.

Die beiden Autoren machen das ganz geschickt. Man erfährt sehr viel über das Leben und die Stadt Belgrad und auch über die aktuelle politische Situation. So wird eine Stadt beschrieben, die einerseits wunderschön ist und andererseits noch ganz viele Kriegswunden aufweist. Und dies zeigt sich auch in den Menschen. Es gibt einige Neureiche, die mit ihrem Reichtum richtig protzen, und es gibt die ganz normalen Menschen, die sehen müssen wie sie zurechtkommen. Und ganz klar ist, Serben und Albaner sind auch heute noch keine Freunde. Doch was steck hinter dem Mord an dem Rentner-Ehepaar? Waren sie ein Zufallsopfer, um ein Exempel zu statuieren? Wurden sie Opfer eines Raubmordes, oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter? Milena begibt sich auf die Suche und damit selbst in Gefahr, denn sie und ihr Freund Sinisa scheinen etwas aufzuwühlen, was lieber verborgen hätte bleiben sollen.

Herausgekommen ist ein gelungener Krimi, der intelligent erzählt ist, aber ohne große Effekthascherei auskommt. Es ist ein poltischer Krimi, der uns die Hintergründe des Balkans ein wenig näherbringt, was gerade in der heutigen Zeit sehr interessant und aufschlussreich ist. Es ist aber auch ein Krimi, der die etwas morbide Schönheit Belgrads aufzeigt. Und gerade hier zeigt sich eine große Stärke des Autorenduos. Christian Schünemann ist Gast, wenn auch regelmäßiger, und Jelena Volic lebt dort. Und Christian Schünemann ist ein Meister darin, Stimmungen zu schaffen und Figuren Leben einzuhauchen.

Manchmal ist es ganz komisch, wie man auch als Buchhändlerin an Bücher kommt. Den Krimi „Pfingstrosenrot“ von Christian Schünemann und Jelena Volic hatte ich eigentlich gar nicht vor zu lesen. Krimis sind ja bekanntermaßen nicht so meins. Aber dann hab ich mich über etwas ganz anderes mit einer Autorin unterhalten. Und so ganz nebenbei kamen wir auf befreundete Autoren. Und da nannte sie Christian Schünemann. Und das hat mich neugierig gemacht. Und so habe ich mir den ganz neuen Krimi der beiden Autoren vorgenommen. Doch nun zum Buch und den Autoren. Wer sind die beiden überhaupt?

Christian Schünemann ist ein gebürtiger Bremer, der Slawistik studiert hat. Er hat bereits alleine Krimis mit dem Amateur-Ermittler und Friseur Tomas Prinz veröffentlicht. Seit 25 Jahren ist er mit der Belgraderin Jelena Volic befreundet. Sie haben sich während des Studiums in Münster während eines Russischkurses kennengelernt. Jelena Volic studierte allgemeine Literarturwissenschaften und lehrt gegenwärtig in Belgrad und Kragujevac. Christian Schünemann lebt in Berlin und Jelena Volic wechselt zwischen Belgrad und Berlin. Zusammen haben sie bisher 2 Krimis um die Kriminologin Milena Lukin und ihren Freund Sinisa Stojkovic geschrieben. Der 1. Band „Kornblumenblau“ ist bereits als Taschenbuch erhältlich.

In beiden Fällen, die das Autorenduo bisher geschrieben hat, geht es um wahre Mordfälle, die allerdings nie genau aufgeklärt wurden. So ist es im aktuellen Roman der Mord an dem Rentner-Ehepaar Ljubinka und Milos Valetic. Die beiden flohen vor 15 Jahren mit ihren beiden Kindern Salvukja und Goran aus Pristina nach Belgrad. Die Familie sind Serben und konnten im Kosovo nicht mehr leben. Doch nun gibt es ein Programm, welches unter internationaler Aufsicht steht, was Kosovo-Serben ermöglichen soll, in ihre alte Heimat zurückzukehren. Und das Ehepaar Valetic nimmt dieses Angebot an. Doch kurz danach werden sie durch einen Genickschuss in ihrem Haus getötet. In Belgrad schlagen natürlich die Wellen hoch, und die Schuldigen sind ganz klar die Kosovo-Albaner. Doch was ist wirklich passiert? Milena Lukin, die eigentlich Kriminologie und Kriminalistik an der Universität in Belgrad unterrichtet, erfährt per Zufall von diesem Fall. Ihr Onkel Miodrag liegt gerade in einem Krankenhaus in Belgrad. In einer Zeitung entdeckt er den Bericht über den Mordfall und erkennt seine ehemalige Jugendliebe Ljubinka wieder. Dies veranlasst Milena ein wenig nachzuforschen. Und so beginnt ein sehr spannender Fall, der uns Leser nach Belgrad und in den Kosovo mitnimmt.

Die beiden Autoren machen das ganz geschickt. Man erfährt sehr viel über das Leben und die Stadt Belgrad und auch über die aktuelle politische Situation. So wird eine Stadt beschrieben, die einerseits wunderschön ist und andererseits noch ganz viele Kriegswunden aufweist. Und dies zeigt sich auch in den Menschen. Es gibt einige Neureiche, die mit ihrem Reichtum richtig protzen, und es gibt die ganz normalen Menschen, die sehen müssen wie sie zurechtkommen. Und ganz klar ist, Serben und Albaner sind auch heute noch keine Freunde. Doch was steck hinter dem Mord an dem Rentner-Ehepaar? Waren sie ein Zufallsopfer, um ein Exempel zu statuieren? Wurden sie Opfer eines Raubmordes, oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter? Milena begibt sich auf die Suche und damit selbst in Gefahr, denn sie und ihr Freund Sinisa scheinen etwas aufzuwühlen, was lieber verborgen hätte bleiben sollen.

Herausgekommen ist ein gelungener Krimi, der intelligent erzählt ist, aber ohne große Effekthascherei auskommt. Es ist ein poltischer Krimi, der uns die Hintergründe des Balkans ein wenig näherbringt, was gerade in der heutigen Zeit sehr interessant und aufschlussreich ist. Es ist aber auch ein Krimi, der die etwas morbide Schönheit Belgrads aufzeigt. Und gerade hier zeigt sich eine große Stärke des Autorenduos. Christian Schünemann ist Gast, wenn auch regelmäßiger, und Jelena Volic lebt dort. Und Christian Schünemann ist ein Meister darin, Stimmungen zu schaffen und Figuren Leben einzuhauchen.

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