Pionierin der Arktis

Josephine Pearys Reisen ins ewige Eis

(3)
Als Robert E. Peary in die Arktis aufbricht, beschließt seine Frau Josephine, ihn zu begleiten. Von der Presse umjubelt, sticht das Schiff 1891 mit ihr an Bord in See – sie selbst hingegen kann in ihrem Handeln keinen Heldenmut entdecken, sie hält es für selbstverständlich, dass eine Frau an die Seite ihres Mannes gehört. Und wenn dieser besessen ist von der Idee, den Nordpol zu bezwingen, dann muss sie ihm dabei helfen. Und wenn das bedeutet, mit sechs Männern unter einer Dachpappe die Polarnacht zu bedauern, hochschwanger die Reise anzutreten und dort ihr Baby zur Welt zu bringen – dann heißt es das eben. Dennoch ist das Leben mit einem Mann, der sein ganzes Leben der Nordpolbezwingung unterordnet, alles andere als einfach und hält so manche Strapaze bereit.
Die ergreifende Lebensgeschichte von Josephine Peary – jetzt auch verarbeitet in «Nobody Wants The Night», dem Eröffnungsfilm der Biennale 2015 mit Juliette Binoche in der Hauptrolle.
Portrait
Cornelia Gerlach, Jahrgang 1960, lebt und arbeitet als freie Journalistin in Berlin. Sie schreibt Reportagen unter anderem für «Brigitte» und «Mare» und ist in der Journalistenausbildung tätig.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 348
Erscheinungsdatum 16.01.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-463-40629-9
Verlag Kindler Verlag
Maße (L/B/H) 21,3/13,6/3,2 cm
Gewicht 448 g
Abbildungen schwarzweisse Fotos
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
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„Ein abenteuerliches Leben“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Als ihr Mann, Robert Peary, den Nordpol bezwingen will, beschließt Josephine ihm zu folgen. Eine Frau gehört an der seite ihres Ehemannes. Mehrere Reisen folgen. Viele Entbehrungen, wenig Konfort, noch weniger Hygiene aber auch einmalige Erfahrungen, viele Gefahren und tolle menschliche Erfahrungen begleiten die unerschrockene Frau. Zu den Inuits entwickelt sie, als erste weiße Frau, eine zwiespältige Beziehung. Sogar ihre Tochter bekommt sie im hohen Norden. Viele Briefausschnitte und Zeitdokumente machen diese Biografie lebendig. Sie liest sich sehr spannend und ist voller Abenteuer.
Sehr empfehlenswert, nicht nur für Frauen.
Als ihr Mann, Robert Peary, den Nordpol bezwingen will, beschließt Josephine ihm zu folgen. Eine Frau gehört an der seite ihres Ehemannes. Mehrere Reisen folgen. Viele Entbehrungen, wenig Konfort, noch weniger Hygiene aber auch einmalige Erfahrungen, viele Gefahren und tolle menschliche Erfahrungen begleiten die unerschrockene Frau. Zu den Inuits entwickelt sie, als erste weiße Frau, eine zwiespältige Beziehung. Sogar ihre Tochter bekommt sie im hohen Norden. Viele Briefausschnitte und Zeitdokumente machen diese Biografie lebendig. Sie liest sich sehr spannend und ist voller Abenteuer.
Sehr empfehlenswert, nicht nur für Frauen.

Kundenbewertungen

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Lebendig
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 08.04.2012

Das Buch ist gut, sehr gut. Klug geschrieben und spannend zu lesen. Die Autorin Cornelia Gerlach schafft es, aus einer Biographie einen Abenteuerroman zu machen und im Abenteuerroman die Biographie nicht zu verleugnen. Ihre Josephine Peary ist authentisch: einzelne, gezielt gestreute Auszüge aus Originaldokumenten geben den Lesern die Möglichkeit,... Das Buch ist gut, sehr gut. Klug geschrieben und spannend zu lesen. Die Autorin Cornelia Gerlach schafft es, aus einer Biographie einen Abenteuerroman zu machen und im Abenteuerroman die Biographie nicht zu verleugnen. Ihre Josephine Peary ist authentisch: einzelne, gezielt gestreute Auszüge aus Originaldokumenten geben den Lesern die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von der Heldin zu machen, um danach um so begeisterter der Geschichte zu folgen. Das Leben der tatkräftigen Amerikanerin ist einzigartig, dabei nahe genug an der Realität, um Mut zu machen, im eigenen Leben das Einzigartige zu suchen. Josephine Peary geht ins ewige Eis, doch sie kommt darin nicht um, sondern bringt stattdessen Leben daraus zurück: ihre Tochter Marie. Die Arktis der Frau des Polarforschers ist lebendig: statt der weißen Hölle ein Lebensraum für Mensch und Tier. "Wie kann man in der Arktis überleben?", fragt sie und lernt von den Inuits: warme Kleidung nähen, Vorräte anlegen, den Wohnraum gegen die Kälte isolieren. Ihr Sinn fürs Wesentliche rettet ihren Mann vor dem Tod. Dennoch ist sie mehr als die Frau hinter dem Mann, mehr als die sorgende Gefährtin, die seine Abenteuer erst möglich macht. Sie ist kein Opfer, sie entscheidet sich. Schon zu Lebzeiten baut sie sich ihren eigenen, von ihrem Mann unabhängigen Ruf auf, führt ein Leben, wie sie es sich wünscht - am schwierigsten ist es nicht in der Arktis, sondern zurück in der "Zivilisation", wo die starren Regeln der Gesellschaft eine weit zerstörerischere Macht haben als der dunkle arktische Winter.

Lebendig
von Leserin aus Frankfurt am Main am 08.04.2012

Das Buch ist gut, sehr gut. Klug geschrieben und spannend zu lesen. Die Autorin Cornelia Gerlach schafft es, aus einer Biographie einen Abenteuerroman zu machen und im Abenteuerroman die Biographie nicht zu verleugnen. Ihre Josephine Peary ist authentisch: einzelne, gezielt gestreute Auszüge aus Originaldokumenten geben den Lesern die Möglichkeit,... Das Buch ist gut, sehr gut. Klug geschrieben und spannend zu lesen. Die Autorin Cornelia Gerlach schafft es, aus einer Biographie einen Abenteuerroman zu machen und im Abenteuerroman die Biographie nicht zu verleugnen. Ihre Josephine Peary ist authentisch: einzelne, gezielt gestreute Auszüge aus Originaldokumenten geben den Lesern die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von der Heldin zu machen, um danach um so begeisterter der Geschichte zu folgen. Das Leben der tatkräftigen Amerikanerin ist einzigartig, dabei nahe genug an der Realität, um Mut zu machen, im eigenen Leben das Einzigartige zu suchen. Josephine Peary geht ins ewige Eis, doch sie kommt darin nicht um, sondern bringt stattdessen Leben daraus zurück: ihre Tochter Marie. Die Arktis der Frau des Polarforschers ist lebendig: statt der weißen Hölle ein Lebensraum für Mensch und Tier. "Wie kann man in der Arktis überleben?", fragt sie und lernt von den Inuits: warme Kleidung nähen, Vorräte anlegen, den Wohnraum gegen die Kälte isolieren. Ihr Sinn fürs Wesentliche rettet ihren Mann vor dem Tod. Dennoch ist sie mehr als die Frau hinter dem Mann, mehr als die sorgende Gefährtin, die seine Abenteuer erst möglich macht. Sie ist kein Opfer, sie entscheidet sich. Schon zu Lebzeiten baut sie sich ihren eigenen, von ihrem Mann unabhängigen Ruf auf, führt ein Leben, wie sie es sich wünscht - am schwierigsten ist es nicht in der Arktis, sondern zurück in der "Zivilisation", wo die starren Regeln der Gesellschaft eine weit zerstörerischere Macht haben als der dunkle arktische Winter.