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Placebo

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Placebo sind seit über zehn Jahren eine der weltweit erfolgreichsten Rockbands. Ihr unverkennbarer Sound, der von den großen Wave- und Postpunkbands der achtziger Jahre wie Joy Division, Depeche Mode oder den Pixies inspiriert ist, verbindet auf einzigartige Weise elektronische Elemente und rockige Gitarrenparts. Hits wie Every You, Every Me sind düster-melancholische Meisterwerke, die von Brian Molkos charismatischem Gesang getragen werden. Dass die Band aber auch Humor hat, zeigt die gelungene Coverversion von Boney M.’s Daddy Cool. Ihr größter Fan ist David Bowie, der Placebo bereits 1996 als Supportband auf seine Tour einlud, bevor ihr erstes Album in den Läden stand. Das selbstbetitelte Debüt stürmte im selben Jahr die Charts und wurde mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet, die erste Single-Auskopplung Nancy Boy erreichte in England Platz vier. Seitdem spielen Placebo als Headliner auf den berühmtesten Rockfestivals, sie haben an verschiedenen Film-Soundtracks mitgewirkt und ihre Alben stehen regelmäßig an der Spitze der Charts.
Das Buch erzählt die Erfolgsgeschichte der Kultband Placebo, die 1994 mit dem schicksalhaften Zusammentreffen der ehemaligen Schulkollegen Brian Molko und Stefan Olsdal in einer Londoner U-Bahn-Station beginnt. Es berichtet von Brian Molkos schwieriger Kindheit – der Sänger wuchs in einer streng religiösen Familie auf und rebellierte durch sein androgynes Auftreten und sein öffentliches Bekenntnis zur Bisexualität gegen seine Herkunft –, von Brians Streit mit Schlagzeuger Robert Schultzenberg, der mit dessen Rausschmiss endete und der Rückkehr von Urmitglied Steve Hewitt, vom Auftritt der Band in dem Rock’n’Roll-Film Velvet Goldmine und von der Zusammenarbeit mit Michael Stipe von R.E.M. Ein Höhepunkt in der Bandgeschichte ist der Gastauftritt ihres Idols, des ehemaligen Pixies-Sängers Frank Black, bei einem Konzert im Jahr 2003.
Zahlreiche Farbfotografien dokumentieren den eindrucksvollen Werdegang einer der eigenständigsten und sympathischsten Bands des letzten Jahrzehnts – einer Rockband, die den Spirit der achtziger Jahre auf einmalige Weise ins neue Jahrtausend getragen hat.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 18.04.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89602-788-7
Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf
Maße (L/B/H) 236/167/12 mm
Gewicht 375
Abbildungen mit zahlreichen Farbfotos. 23,5 cm
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
14,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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In unseren Köpfen haben wir uns immer weiterbewegt (Brian Molko)
von Katja Kaygin aus Hamburg / Oberhausen am 26.12.2007

Die Aufmachung des Buches ist an sich gut, es gibt viele neue Fotos von Placebo und auch eine ausführliche Diskographie am Ende des Buches. Der Textgehalt des Buches allerdings kann auf ca. 25 Seiten zusammen gefasst werden und füllt nur deswegen das Buch aus, weil teilweise nur halbe Seiten... Die Aufmachung des Buches ist an sich gut, es gibt viele neue Fotos von Placebo und auch eine ausführliche Diskographie am Ende des Buches. Der Textgehalt des Buches allerdings kann auf ca. 25 Seiten zusammen gefasst werden und füllt nur deswegen das Buch aus, weil teilweise nur halbe Seiten mit Text und der Rest der Seiten mit Zitaten aus bereits bestehenden Texten oder mit Fotos gefüllt wurden. Viele Informationen gehen nicht über die Infos von Internetseiten oder Interviews hinaus, so dass ein Fan hier nichts Neues erfahren wird. Auch kann ich mich einigen Äußerungen des Autors überhaupt nicht anschliessen. Das geht schon auf der ersten Seite los, indem er behauptet, weil Brian Molko immer durch den Beruf des Vaters entwurzelt wurde und keine Möglichkeiten hatte, längerfristige Freundschaften zu schliessen, wäre damit „die Saat für seine spätere Rolle als schillernder Außenseiter gesät“. Wahrscheinlich vergißt der Autor dabei einfach, dass nicht alle Außenseiter, die im stillen Kämmerlein hocken, den Drive und den Hunger haben, ein berühmter Rockstar zu werden und gleichzeitig mit ihrem Aussehen und der Musik gegen die allgemein gültigen Konventionen protestieren. Interessant wiederum war, dass Brian Molko und Stefan Olsdal auf der gleichen Schule in Luxemburg waren, sie aber dort keinen Kontakt zueinander hatten, weil Brian sich als bixesuell geoutet hatte und seine künstlerischen Neigungen in Theatergruppe auslebte, während Stefan, obwohl er mit seiner Homosexualität offen umging, eher mit den Sportlern abhing. Erst später, als sich beide zufällig in London trafen, wo Brian mittlerweile Schauspiel studierte und Blues-Songs auf dem Saxophon intonierte, wurde Placebo (bzw. anfangs noch Ashtray Heart) geboren. Manche Statements aus den frühen Phasen von Placebo, die von Brian stammen (der alle Drogen außer Heroin genommen haben soll), wie z.B. auf Seite 51 und teilweise auf 55 kann ich leider gar nicht teilen, wie z.B. „Heroin macht sehr egoistisch ... und keinen Spaß, und Drogen sollten doch eigentlich Spaß machen...“ andere Zitate wiederum sind wirklich schön und offen, wie z.B. „Ich schätze, dass ich Musik machen wollte, die die Leute bewegt und berührt. Musik, die gelitten hat, die selbstbeobachtend und persönlich ist“ oder „Wenn man versucht, seinen Traum zu leben und es nicht so klappt, wie man will, kann man wenigstens noch sagen: Ich habe es wenigstens versucht. Es ist ein Risiko. Aber um es richtig zu machen und sein ganzes Herzblut hineinzustecken, muss man die Brücken hinter sich abreißen.“ Heute dagegen steht bei Placebo immer mehr die Musik im Vordergrund, als die sexuelle Orientierung der Bandmitglieder oder der Drogenkonsum. Was mir etwas fehlte, waren Infos zu einzelnen Liedern oder Alben. Z.B. was Placebo beim Schreiben der Lieder bewegt hat und was sie mit der Musik aussagen wollten. Einige Hintergrundinfos zu der Entstehung der Lieder oder Alben werden hier zwar dargestellt, aber ich hätte mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Genauso fehlen mir Hintergrundinfos zu Steve Hewitt, Stefan Olsdal oder Brians Rolle als Vater (er hat einen zweijährigen Sohn, der aber nur kurz erwähnt wird).

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