Raum

Roman

(53)
Auch seinen fünften Geburtstag feiert Jack in Raum. Raum hat eine immer verschlossene Tür, ein Oberlicht und ist 12 Quadratmeter groß. Dort lebt der Kleine mit seiner Mutter. Dort wurde er auch geboren. Jack liebt es fernzusehen, denn da sieht er seine »Freunde«, die Cartoonfiguren. Aber er weiß, dass die Dinge hinter der Mattscheibe nicht echt sind – echt sind nur Ma, er und die Dinge in Raum. Bis der Tag kommt, an dem Ma ihm erklärt, dass es doch eine Welt da draußen gibt und dass sie versuchen müssen, aus Raum zu fliehen …
»Nerven zerreißend und fesselnd. ›Raum‹ – angeregt von der wahren Geschichte über Elisabeth Fritzl, eingesperrt mit ihren Kindern von ihrem Vater – ist die Geschichte einer Mutter und ihres Sohnes, deren Liebe sie das Unglaubliche überleben lässt.« Psychologies
ZUM SPECIAL
Rezension
»absolut fesselnd und intensiv«, Westfälische Nachrichten, 22.08.2013
Portrait
Emma Donoghue wurde 1969 als jüngstes von acht Kindern in Dublin geboren. Sie studierte in Dublin und Cambridge. Nach einem Aufenthalt in London zog sie 1998 nach Ontario in Kanada, wo sie mit ihrer Lebensgefährtin und ihren beiden Kindern lebt. Emma Donoghue ist Autorin zahlreicher Romane und Erzählungen. Die Übersetzungsrechte wurden in 29 Länder verkauft.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.09.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783492954488
Verlag Piper ebooks
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Buchhändler-Empfehlungen

„Be(A)engstigend realistisch!“

Ursula Kallipke, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Auch lange nach dem ich mit der Lektüre dieses Buches fertig war, beschäftigt es mich noch. So bedrückend und furchtbar das Thema dieses Romans ist, so wunderbar ist er geschrieben. Der 5-jährige Jack kennt die "Außenwelt" rund um "sein Gefängnis" nicht. Für ihn, der in dem kleinen verschlossenen Raum geboren wurde, aus dem er uns erzählt, Auch lange nach dem ich mit der Lektüre dieses Buches fertig war, beschäftigt es mich noch. So bedrückend und furchtbar das Thema dieses Romans ist, so wunderbar ist er geschrieben. Der 5-jährige Jack kennt die "Außenwelt" rund um "sein Gefängnis" nicht. Für ihn, der in dem kleinen verschlossenen Raum geboren wurde, aus dem er uns erzählt, ist hinter der schweren Eisentür das Universum, die irreale Welt. Schon durch die Eigenheiten seines sprachlichen Ausdrucks zieht er den Leser in sein begrenztes Umfeld. "Raum" ist für ihn personifiziert und bekommt dadurch im Gegensatz zu seiner in Freiheit aufgewachsenen Mutter eine ganz andere Bedeutung, ein Heile- Welt- Bild. Kein leichtes Thema, sicher, aber dieses Buch ist absolut lesenswert. Ein absoluter Gefühlscocktail. Einige Male wollte ich es aus der Hand legen, hab mir gedacht, warum les ich sowas? Aber ich konnte mich dem Roman einfach nicht entziehen, war im wahrsten Sinne darin gefangen. Super geschrieben!

„Ma? Wir sind in Raum oder?“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Jack feiert seinen 5. Geburtstag, zusammen mit seiner Ma.
Zusammen in "Raum".
"Raum" ist da, seit Jack sich erinnern kann.
"Raum" ist alles, was er kennt.
"Raum" ist sein Leben.
Dann erfährt er eines Tages, dass "Raum" nicht alles ist. Dass es eine andere Welt gibt, eine Welt mit anderen Menschen, nicht nur ihn und seine Ma.
Eine andere
Jack feiert seinen 5. Geburtstag, zusammen mit seiner Ma.
Zusammen in "Raum".
"Raum" ist da, seit Jack sich erinnern kann.
"Raum" ist alles, was er kennt.
"Raum" ist sein Leben.
Dann erfährt er eines Tages, dass "Raum" nicht alles ist. Dass es eine andere Welt gibt, eine Welt mit anderen Menschen, nicht nur ihn und seine Ma.
Eine andere Welt. Draußen.
Eine Welt, in die sie zurückkehren müssen.
Zurückkehren, ohne dass "Er" es merkt.
Zurückkehren, ohne dass "Er" es schafft, sie wieder einzusperren.

Selten hat mich ein Buch so sehr gefesselt, so sehr zum Weiterlesen animiert wie "Raum" von Emma Donoghue. Dabei wollte ich es eigentlich nie lesen, da ich mir nicht sicher war, wie ich darauf reagieren, ob ich es verkraften würde.
Nur den Klappentext anschauen.
Nur die erste Seite lesen.
Niemals das ganze Buch.
Doch weit gefehlt.

Die Geschichte von einer Frau und ihrem Kind, einem Jungen, die in einen einzigen Raum leben müssen, gemeinsam überleben müssen, ist so grausam, so traurig, dass man es eigentlich gar nicht wissen möchte, eigentlich gar nicht weiterlesen möchte.
Aber man kann dem Ganzen nicht entkommen, schafft es nicht, sich dem Sog dieser brutalen Geschichte zu entziehen.
Einer Geschichte, die, so grausam und herzzerreißend sie auch sein mag, trotzdem nur so vor Liebe und Mut strotzt, vor Hoffnung auf ein Leben in Freiheit. Hoffnung auf die Rettung.
Eine Geschichte, so Nerven aufreibend, so überwältigend und dramatisch, dass streckenweise die Luft zum Atmen fehlt.
Eine Geschichte, so wunderbar liebevoll geschrieben, dass man es einfach nicht schafft, das Buch aus der Hand zu legen, obwohl man sich doch die ganze Zeit über fragt, wieso man das eigentlich liest, wieso man sich das freiwillig antut.
Eine Geschichte, die sich festsetzt, deren Bilder nie wieder verschwinden, deren Worte (Jacks Worte) man nie wieder vergisst.

"Raum" ist bis zu diesem Zeitpunkt das einzige Buch, dass ich in nur einer Nacht gelesen habe, welches mich bis heute noch beschäftigt und mir einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen lässt.
Und ich denke, es wird es auch für lange Zeit bleiben.

Marcelina Merkel, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Unglaublich berührend und traurig! Ein absolutes Lesehighlight, das im Kopf bleibt. Dieses Buch hat mich sprachlos zurückgelassen! Unglaublich berührend und traurig! Ein absolutes Lesehighlight, das im Kopf bleibt. Dieses Buch hat mich sprachlos zurückgelassen!

Grandios geschrieben und mitreißend. Das Buch hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht, ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen! Eine unbedingte Leseempfehlung! Grandios geschrieben und mitreißend. Das Buch hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht, ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen! Eine unbedingte Leseempfehlung!

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Jack und seine Mutter sind eingesperrt. Für den Leser wird das umso eindringlicher, da aus seiner kindlichen Perspektive erzählt wird. Doch die Welt draussen ist für Jack fremd. Jack und seine Mutter sind eingesperrt. Für den Leser wird das umso eindringlicher, da aus seiner kindlichen Perspektive erzählt wird. Doch die Welt draussen ist für Jack fremd.

Marta Magdalena Urban, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Bewegend, rührend und hochgradig emotional!
Eine unglaublich grausame Geschichte aus der Sicht eines kleinen bezaubernden Jungen.
Bewegend, rührend und hochgradig emotional!
Eine unglaublich grausame Geschichte aus der Sicht eines kleinen bezaubernden Jungen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Heftig, beklemmend, fesselnd! Dieser Roman lässt einen nicht mehr los! Eine absolute Leseempfehlung! Heftig, beklemmend, fesselnd! Dieser Roman lässt einen nicht mehr los! Eine absolute Leseempfehlung!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ergreifend, verstörend, echt und bewegend. Es ist schwer, die Einzigartigkeit dieses Romans in Worte zu fassen. Ein ganz besonderes Lese-Erlebnis. Wagen Sie es! Ergreifend, verstörend, echt und bewegend. Es ist schwer, die Einzigartigkeit dieses Romans in Worte zu fassen. Ein ganz besonderes Lese-Erlebnis. Wagen Sie es!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Unglaublich bedrückend und fesselnd.
Allerdings ein Schreibstil, an den ich mich zunächst gewöhnen musste.
Unglaublich bedrückend und fesselnd.
Allerdings ein Schreibstil, an den ich mich zunächst gewöhnen musste.

Dora Roth, Thalia-Buchhandlung Lingen

Bewegt, erschüttert und mit einer völlig neuen Sicht auf die Dinge ließ mich dieses Buch zurück. Ganz, ganz große Unterhaltung! Bewegt, erschüttert und mit einer völlig neuen Sicht auf die Dinge ließ mich dieses Buch zurück. Ganz, ganz große Unterhaltung!

„Raum“

Lisa Kleinwächter, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Für den kleinen Jack ist "Raum" die ganze Welt. Denn dort essen, schlafen und spielen er und seiner Mutter.
Jack hat keinerlei Freunde, außer seine Cartoonfiguren, aus diesem Grund liebt er fernzusehen. Ihm ist aber sehr bewusst, dass diese Figuren nicht echt sind, nur er selbst, seine Mutter und Raum existieren.
Bis zu dem Tag an
Für den kleinen Jack ist "Raum" die ganze Welt. Denn dort essen, schlafen und spielen er und seiner Mutter.
Jack hat keinerlei Freunde, außer seine Cartoonfiguren, aus diesem Grund liebt er fernzusehen. Ihm ist aber sehr bewusst, dass diese Figuren nicht echt sind, nur er selbst, seine Mutter und Raum existieren.
Bis zu dem Tag an dem seine Mutter ihm erklärt, dass es außerhalb von Raum noch eine andere viel größere und schönere Welt existiert und das sie es gemeinsam schaffen müssen zu fliehen.

Raum ist ein Buch das vollkommen unter die Haut geht. Alleine schon der Schreibstil überzeugt durch seine Authentizität, da das Buch aus der Sicht des kleinen Jacks geschrieben ist und zwar auch genau so wie er denkt und spricht.
Einfach grandios!

„Wie viel Platz braucht ein Mensch?“

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Der fünfjährige Jack hat eine für ihn schöne Kindheit. Zusammen mit seiner Mutter lebt er in einem Raum ohne Fenster, den er seit seiner Geburt noch nie verlassen hat. Alles, was sich in diesen etwa zehn Quadratmetern befindet ist für ihn „in echt“, die reale Welt, die er aus dem Fernseher kennt, Fiktion. Abends kommt ein Mann, den Der fünfjährige Jack hat eine für ihn schöne Kindheit. Zusammen mit seiner Mutter lebt er in einem Raum ohne Fenster, den er seit seiner Geburt noch nie verlassen hat. Alles, was sich in diesen etwa zehn Quadratmetern befindet ist für ihn „in echt“, die reale Welt, die er aus dem Fernseher kennt, Fiktion. Abends kommt ein Mann, den er Old Nick nennt. Während seiner Besuche versteckt sich Jack im Schrank und zählt mit, wie oft die Bettfedern quietschen, bis dieser wieder verschwindet. Von der Leidensgeschichte seiner Mutter, die vor Jahren von diesem Mann entführt worden ist und seitdem als Sklavin gehalten wird, ahnt er nichts. Als die Lebensumstände der beiden immer dramatischer werden, beschließt seine Mutter einen Fluchtversuch zu unternehmen, um Jack die wirkliche Welt nicht länger vorzuenthalten. Doch das Draußen mit all den vielen Menschen und Eindrücken ist zu groß für Jack, der bisher nur den Raum kannte.

Die Geschichte ist aus Sicht des kleinen Jack geschrieben, der mit seinem Wortschatz und seinen naiven Gedankengängen die Welt, in der er lebt, beschreibt. Das ist zwar anfangs etwas befremdlich, bewirkt aber auch, dass eine sehr große Nähe zwischen dem Helden und dem Leser entsteht. Zudem stehen durch die Perspektive des Jungen nicht die grausame Gefangenschaft und der sexuelle Missbrauch der Mutter im Vordergrund, sondern die Konsequenzen, die diese für die Entwicklung und das Sozialleben Jacks haben. Emma Donoghue erzählt hier nicht vordergründig eine Geschichte der jahrelangen Qual, sondern entwickelt vor diesem Hintergrund einen Roman, der mit sehr viel Einfühlungsvermögen, Wärme und Humor den Weg Jacks in ein normales Leben beschreibt. Ich habe während dem Lesen mit Jack gelitten, gebangt und auch gelacht und danach noch lange über dieses einzigartige Buch nachgedacht.

Wer sich trotz des heiklen Themas an diesen Roman heranwagt, wird auf jeden Fall belohnt!

Kristin Schenk, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Ein Krimi der anderen Art. Besonders gruselig wird es dadurch, dass alles aus der Perspektive des fünfjährigen Jack beschrieben ist, der nicht begreift, was um ihn herum vorgeht. Ein Krimi der anderen Art. Besonders gruselig wird es dadurch, dass alles aus der Perspektive des fünfjährigen Jack beschrieben ist, der nicht begreift, was um ihn herum vorgeht.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ein kleiner Junge kennt nur einen Raum und seine Mama und die Welt aus dem TV. Verstörender, spannender Roman, genial erzählt. Und auch Hoffnung ausstrahlend im 2.Teil des Buches. Ein kleiner Junge kennt nur einen Raum und seine Mama und die Welt aus dem TV. Verstörender, spannender Roman, genial erzählt. Und auch Hoffnung ausstrahlend im 2.Teil des Buches.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Am Anfang hab ich gedacht wenn das so weiter geht höre ich auf. Gott sei Dank ging's nicht so weiter, sondern ganz anders. Tief beeindruckendes, verstörrendes Buch. Am Anfang hab ich gedacht wenn das so weiter geht höre ich auf. Gott sei Dank ging's nicht so weiter, sondern ganz anders. Tief beeindruckendes, verstörrendes Buch.

Daniel Derpmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Die Vorstellung ist quasi unerträglich, in einem Raum gefangen zu sein. Aber wie ist es, wenn der Raum die ganze Welt ist? Absolut grändio Die Vorstellung ist quasi unerträglich, in einem Raum gefangen zu sein. Aber wie ist es, wenn der Raum die ganze Welt ist? Absolut grändio

„Raum“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Ungeheuer einfühlsam beschreibt die Autorin in ihrem Buch "Raum" den Lebensraum des kleinen 5-jährigen Jack. Das sind zwälf Quadratmeter mit Schrank, Tisch, Bett und Stuhl. Er lebt dort eingesperrt mit seiner Ma. Jack ist in "Raum" geboren und hat alles was er liebt, besonders seine Ma. Jeden Tag plant sie perfekt für den Kleinen: Lesen, Ungeheuer einfühlsam beschreibt die Autorin in ihrem Buch "Raum" den Lebensraum des kleinen 5-jährigen Jack. Das sind zwälf Quadratmeter mit Schrank, Tisch, Bett und Stuhl. Er lebt dort eingesperrt mit seiner Ma. Jack ist in "Raum" geboren und hat alles was er liebt, besonders seine Ma. Jeden Tag plant sie perfekt für den Kleinen: Lesen, Putzen, Singen, Fernsehen, Sport und jede Menge kreative Spiele. Nur abends muß er im Schrank schlafen, weil da der unheimliche Old Nick kommt. Jack kennt nichts anderes, bis seine Ma ihm erzählt, dass es noch mehr gibt als den kleinen Raum. Das Besondere an diesem Roman ist, das er komplett aus der einfachen Sichtweise des kleinen Jack erzählt wird. Als Stilmittel entfaltet diese Erzählweise eine eigene Wirkung. Es ist ein ungewöhnliches faszinierendes Buch, absolut fesselnd und hörenswert.

„Top!“

Jennifer Ukowski, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Das Buch „Raum” handelt von einem Fünfjährigen Jungen namens Jack, eingesperrt mit seiner Mutter in einem kleinen Raum.
Der Schreibstil ist ungewohnt, da aus der Sicht des Jungen geschrieben wird und dementsprechend auch Rechtschreibfehler auftreten.
Man gewöhnt sich aber durchaus schnell daran und man versetzt sich umso mehr in den
Das Buch „Raum” handelt von einem Fünfjährigen Jungen namens Jack, eingesperrt mit seiner Mutter in einem kleinen Raum.
Der Schreibstil ist ungewohnt, da aus der Sicht des Jungen geschrieben wird und dementsprechend auch Rechtschreibfehler auftreten.
Man gewöhnt sich aber durchaus schnell daran und man versetzt sich umso mehr in den kleinen Jack hinein,
wodurch die Geschichte noch fesselnder und herzzerreißender wird.
Unglaublich tiefgründig und traurig, bleibt einem die Geschichte noch lange in Erinnerung.

„Kein Thriller und trotzdem nichts für schwache Nerven“

Maren Oberwelland

„Raum“ ist kein Tatsachenbericht, aber von der Realität angeregt. Emma Donoghue hat ihren Roman an die Geschichte von Elisabeth Fritzl angelehnt, die jahrelang von ihrem Vater eingesperrt lebte und mehrere Kinder von ihm bekam.
Jack ist fünf und erzählt die Geschichte von seiner Ma und ihm. Für ihn besteht die Welt nur aus einem 12
„Raum“ ist kein Tatsachenbericht, aber von der Realität angeregt. Emma Donoghue hat ihren Roman an die Geschichte von Elisabeth Fritzl angelehnt, die jahrelang von ihrem Vater eingesperrt lebte und mehrere Kinder von ihm bekam.
Jack ist fünf und erzählt die Geschichte von seiner Ma und ihm. Für ihn besteht die Welt nur aus einem 12 Quadratmeter großen Raum und den Dingen die sich in ihm befinden. Er kann besser lesen und schreiben als andere Kinder in seinem Alter, aber er hat noch nie in seinem Leben frische Luft geatmet. Bis zu dem Tag, an dem seine Mutter beginnt, Jack von der Welt außerhalb von ‚Raum‘ zu erzählen und einen unglaublichen Plan schmiedet.
In „Raum“ nimmt die Autorin nicht nur die Perspektive des Fünfjährigen ein, sondern übernimmt auch seinen Wortschatz und seine Sprache. Was für den Leser zunächst befremdlich wirken mag, erweist sich schnell als ein Mittel unglaublicher Nähe zwischen Leser und Protagonisten.
Gerade durch diese Nähe ist „Raum“ ein unglaublich verstörende und gleichzeitig unglaublich liebevolle Geschichte. Dennoch stellt sich einem die Frage: Darf man das? Darf man eine solch grausame Geschichte in einem Roman verwerten und damit Geld verdienen? Man darf, denn Emma Donoghue gelingt es, nicht in die reißerischen Stimmen der Presse mit einzustimmen, sondern gibt den Opfern eine Stimme und beschäftigt sich auch noch mit ihnen als das Interesse der Öffentlichkeit längst geschwunden ist. Denn der Kampf von Jack und seiner Ma geht weiter: "[…] in Raum war ich in Sicherheit, und im Draußen ist es gruselig." …

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Es nimmt einen mit...aber man kann nicht aufhören zu lesen... Es nimmt einen mit...aber man kann nicht aufhören zu lesen...

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Muenster

Bewegend, verstörend + absolut fesselnd.Man muss sich erst an die sprache des Buches gewöhnen, aber wenn man sich auf das Thema einlässt, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Bewegend, verstörend + absolut fesselnd.Man muss sich erst an die sprache des Buches gewöhnen, aber wenn man sich auf das Thema einlässt, kann man es nicht mehr aus der Hand legen.

„Lassen sie sich ein auf eine andere Perspektive“

Lisa Pommerin, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Jack ist fünf Jahre alt und lebt mit seiner Mutter in "Raum". Eine andere Welt existiert für ihn nicht, denn er hat noch nie etwas anderes gesehen. Jeden Abend bekommen die beiden Besuch von einem Mann der ihnen Geschenke bringt. Allerdings ist er sehr gemein zu Jacks Mutter.
Eines Tages entwerfen Jack und seine Mutter einen Plan aus
Jack ist fünf Jahre alt und lebt mit seiner Mutter in "Raum". Eine andere Welt existiert für ihn nicht, denn er hat noch nie etwas anderes gesehen. Jeden Abend bekommen die beiden Besuch von einem Mann der ihnen Geschenke bringt. Allerdings ist er sehr gemein zu Jacks Mutter.
Eines Tages entwerfen Jack und seine Mutter einen Plan aus dem Raum zu entkommen...

Anfangs ist dieses Buch etwas verwirrend, weil es aus der Sicht des kleinen Jack geschrieben ist. Die grammatikalischen Fehler erschweren zuerst das Lesen aber man findet sich sehr schnell rein und kann sich ganz in den kleinen Jungen hineinversetzen. Dieses Buch hat mich fasziniert.

„Raum“

Markus Book, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

"Raum" wird erzählt aus der Sicht des fünfjährigen Jack. Der Junge lebt mit seiner Mutter in einem 12 Quadratmeter großen Zimmer, welches er noch nie verlassen hat. Denn ein "draußen" gibt es für ihn nicht.
Bruchstückhaft erfährt der Leser, was es mit dem Raum auf sich hat, und warum Jack und seine Mutter das Zimmer nicht verlassen
"Raum" wird erzählt aus der Sicht des fünfjährigen Jack. Der Junge lebt mit seiner Mutter in einem 12 Quadratmeter großen Zimmer, welches er noch nie verlassen hat. Denn ein "draußen" gibt es für ihn nicht.
Bruchstückhaft erfährt der Leser, was es mit dem Raum auf sich hat, und warum Jack und seine Mutter das Zimmer nicht verlassen können.
Zunächst empfand ich die Erzählweise (die Sprache eines Fünfjährigen!) sehr gewöhnungsbedürftig. Nach kurzer Eingewöhnungsphase macht aber gerade dieser Blickwinkel die Faszination der Geschichte aus. Jacks begrenzte Sichtweise und unverschuldete Naivität führen zu herzzerreißenden Momenten. Ein ungewöhnliches Buch, auch für Krimi-Leser einen Blick wert.

Katharina Kaufmann, Thalia-Buchhandlung Marburg

Nichts für leichte Nerven!Realitätsnah erzählt Emma Donoghue die emotionale Geschichte von Jack, der nach der Befreiung aus der Gefangenschaft das erste Mal die echte Welt sieht! Nichts für leichte Nerven!Realitätsnah erzählt Emma Donoghue die emotionale Geschichte von Jack, der nach der Befreiung aus der Gefangenschaft das erste Mal die echte Welt sieht!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
53 Bewertungen
Übersicht
41
10
1
1
0

Vier Wände - vier Buchstaben
von einer Kundin/einem Kunden aus Luzern am 21.08.2017

Minimalistisch wie die Welt, in die Jack hineingeboren wurde und die alles beinhaltet, was er mit seinen fünf Jahren kennt, so präsentiert sich das Cover. Die zwar bunten, aber ungelenk hingemalten vier Buchstaben RAUM weisen auf den eingesperrten Knaben mit sehr begrenzten Grundkenntnissen hin. Bittere Realität und irreales Wissen... Minimalistisch wie die Welt, in die Jack hineingeboren wurde und die alles beinhaltet, was er mit seinen fünf Jahren kennt, so präsentiert sich das Cover. Die zwar bunten, aber ungelenk hingemalten vier Buchstaben RAUM weisen auf den eingesperrten Knaben mit sehr begrenzten Grundkenntnissen hin. Bittere Realität und irreales Wissen über das Draussen zugleich, denn er weiss, dass die Bilder im Fernsehen nicht wirklich sind. Auch seine Sprache ist eingeschränkt, vielfach ohne Artikel, und andere Kinder würden wohl über ihn spotten. Wer denkt bei diesem Gefängnis nicht an Natascha Kampusch? Immerhin hat sie bis zu ihrem Kidnapping das normale Leben gekannt und fand sich fürs erste zurecht. Für den Jungen bangt man – wenn er denn überhaupt im Verlauf des Buches die Freiheit erlangen wird. Die grosse Frage stellt sich: Wie wird Jack in der ersten Zeit seiner Freiheit mit der Wirklichkeit draussen zureicht kommen? Welche Schocks muss er erleben? Und der Leser hofft, dass das Kind keine schweren Traumata mit sein herumschleppen muss, sein ganzes zukünftiges Leben lang.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ich war nach Wochen noch in "Raum" gefangen
von einer Kundin/einem Kunden aus Munster am 15.12.2016
Bewertet: Taschenbuch

Wieder machte mich ein Trailer zur Buchverfilmung auf die Vorlage aufmerksam. Ich habe es sofort gelesen. Noch nie habe ich ein Buch so schnell durchgelesen wie Raum. Noch Wochen nachdem ich es gelesen habe, konnte ich kein neues Buch zur Hand nehmen. Diese Geschichte hat mich nachhaltig gefesselt... Wieder machte mich ein Trailer zur Buchverfilmung auf die Vorlage aufmerksam. Ich habe es sofort gelesen. Noch nie habe ich ein Buch so schnell durchgelesen wie Raum. Noch Wochen nachdem ich es gelesen habe, konnte ich kein neues Buch zur Hand nehmen. Diese Geschichte hat mich nachhaltig gefesselt und lange nicht losgelassen. Aber auf eine positive Art und Weise. Es hat einen unglaublichen Tiefgang und ich hatte zeitweise das Gefühl, mit "in Raum" zu sein.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Brilliert durch die Erzählperspektive
von Drachenfeuer am 16.09.2016
Bewertet: Taschenbuch

Die Vorstellung ist entsetzlich: jahrelang in einem Verlies gefangen gehalten zu werden, ohne Kontakt zur Außenwelt und mit mehrfachem Missbrauch durch den Entführer und Peiniger. In „Raum“ erzählt Emma Donoghue die Geschichte des fünfjährigen Jack, dessen gesamte Welt aus Raum, seiner Mutter und seinen Freunden im Fernseher besteht. Jack kennt... Die Vorstellung ist entsetzlich: jahrelang in einem Verlies gefangen gehalten zu werden, ohne Kontakt zur Außenwelt und mit mehrfachem Missbrauch durch den Entführer und Peiniger. In „Raum“ erzählt Emma Donoghue die Geschichte des fünfjährigen Jack, dessen gesamte Welt aus Raum, seiner Mutter und seinen Freunden im Fernseher besteht. Jack kennt nichts anderes als Raum. Raum besteht aus Tisch, Kommode, Zudeck, Fernseher und wenigen anderen lebendnotwendigen Einrichtungen. Durch Oberlicht kommt Licht aus dem Weltall in Raum, aber Jack weiß: Es gibt nur Raum und Weltall jenseits davon, und alles was er im Fernseher sieht, ist „nur Fernseher“, das heißt nicht echt. Gelegentlich kommt Old Nick, dann muss er sich in Kommode verstecken. Old Nick bringt Essen und Kleidung und gelegentlich ein Sonntagsgutti, doch ob Old Nick in echt oder nur Fernseher ist, weiß Jack nicht so genau. Als seine Ma zu seinem fünften Geburtstag Jack zu erklären versucht, dass es mehr gibt als nur Raum, beginnt für Jack sein vielleicht größtes Abenteuer: die Welt. Der vielleicht genialste Kniff dieses Romans ist seine Erzählperspektive: Der Leser erlebt die Geschichte aus den Augen eines Fünfjährigen, der in seinem ganzen Leben noch nie Kontakt zur Außenwelt hatte, ja, für den das Konzept einer Außenwelt so ungeheuerlich ist, dass er es zunächst gar nicht begreifen kann und als dumme, langweilige Geschichte seiner Ma abtut. Hinzu kommt das Tempus: Der Roman ist auf höchst subtile Art und Weise im Präsens erzählt; Kinder leben nun einmal im Hier und Jetzt. Noch einmal die Welt durch die Augen eines Kindes zu erleben, wünscht sich wahrscheinlich so manch ein Erwachsener. Die absolut überzeugende Sicht dieses Kindes jedoch ist etwas, das mit Sicherheit niemand so schnell vergisst. Sie geht unter die Haut und berührt den Leser im Innersten, verängstigt und verstört vielleicht auch ein bisschen. In jedem Fall jedoch arbeitet sie noch lange nach Beenden des Buches in einem. Es gibt Bücher, bei denen man mal hier ein paar Kapitel liest, mal da ein paar. „Raum“ hingegen kann man nicht mehr aus der Hand legen, hat man einmal angefangen. Es saugt einen förmlich in die Geschichte, ist vielleicht auch ein wenig voyeuristisch veranlagt. Ein bermekenswertes Detail der Geschichte ist auch, dass Jack viele Dinge, die er nur ein einziges Mal in seinem Leben kennt, ohne Artikel benennt. Er sagt nicht „der Raum“, sondern einfach nur „Raum“, als sei dies ein Eigenname für ein absolut einmaliges Ding, wie es auch jeden Menschen nur ein einziges Mal auf der Welt gibt. Es sind diese Details, die die Erzählung so unheimlich faszinierend machen. Jack versteht vieles nicht. Zum Beispiel auch nicht, dass seine Mutter unglaublich verzweifelt ist und unbedingt fliehen will. Dazu ist sie sogar bereit ihr eigenes Kind in Gefahr zu bringen, obgleich sie es gleichzeitig um jeden Preis vor Old Nick beschützen will. Jack versteht auch nicht beziehungsweise es kommt ihm gar nicht in den Sinn, dass seine Mutter eine wesentlich negativere Beziehung zu Raum hat als er selbst. Das leuchtet natürlich ein, er kannte immerhin sein Leben lang nichts anderes und weiß nicht, was er alles verpasst hat. Der Roman ist weniger eine Geschichte über die Gefangenschaft, als vielmehr die Beziehung von Mutter und Kind, deren ganze Welt sich umeinander dreht, als auch die Eingliederung eines Jungen in die Gesellschaft, der keinen anderen Menschen kennt als sich, seine Mutter und den Entführer, bei dem er sich nicht einmal sicher ist, ob er echt sei. Jack schnappt nur nebenher einige Brocken der Ärzte auf, die für ihn keine Bedeutung haben, durch die der Leser aber einen Blick auch von außen auf die Situation erhaschen kann. „Raum“ ist ein Roman, der einen auch nach dem Zuklappen der Buchdeckel so schnell nicht wieder loslässt. Seine Erzählperspektive macht ihn zu einem ungewöhnlichen und faszinierenden Roman, der in jedem Fall eine Empfehlung ist.

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