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Raum

Roman. Filmausgabe

(47)
Überraschungserfolg bei den Golden Globes, nominiert für vier Oscars – am 17. März kommt die Verfilmung des internationalen Bestsellers von Lenny Abrahamson auch bei uns ins Kino: Für Jack ist Raum die ganze Welt. Dort essen, spielen und schlafen er und seine Ma. Jack liebt es fernzusehen, denn da sieht er seine »Freunde«, die Cartoonfiguren. Aber er weiß, dass die Dinge hinter der Mattscheibe nicht echt sind – echt sind nur Ma, er und die Dinge in Raum. Bis der Tag kommt, an dem Ma ihm erklärt, dass es noch eine Welt da draußen gibt und dass sie versuchen müssen, aus Raum zu fliehen …
Rezension
"absolut fesselnd und intensiv", Westfälische Nachrichten, 22.08.2013
Portrait
Emma Donoghue wurde 1969 als jüngstes von acht Kindern in Dublin geboren. Sie studierte in Dublin und Cambridge. Nach einem Aufenthalt in London zog sie 1998 nach Ontario in Kanada, wo sie mit ihrer Lebensgefährtin und ihren beiden Kindern lebt. Emma Donoghue ist Autorin zahlreicher Romane und Erzählungen.
Armin Gontermann (1958-2013) hat sehr lange erfolgreich als Lektor und Programmleiter in Verlagen gearbeitet. Als Übersetzer hat er neben Stuart Neville unter anderem Tom Rob Smith und Emma Donoghue ins Deutsche übertragen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 01.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30981-3
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 186/135/30 mm
Gewicht 296
Originaltitel Room
Verkaufsrang 59.450
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Buchhändler-Empfehlungen

„Be(A)engstigend realistisch!“

Ursula Kallipke, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Auch lange nach dem ich mit der Lektüre dieses Buches fertig war, beschäftigt es mich noch. So bedrückend und furchtbar das Thema dieses Romans ist, so wunderbar ist er geschrieben. Der 5-jährige Jack kennt die "Außenwelt" rund um "sein Gefängnis" nicht. Für ihn, der in dem kleinen verschlossenen Raum geboren wurde, aus dem er uns erzählt, Auch lange nach dem ich mit der Lektüre dieses Buches fertig war, beschäftigt es mich noch. So bedrückend und furchtbar das Thema dieses Romans ist, so wunderbar ist er geschrieben. Der 5-jährige Jack kennt die "Außenwelt" rund um "sein Gefängnis" nicht. Für ihn, der in dem kleinen verschlossenen Raum geboren wurde, aus dem er uns erzählt, ist hinter der schweren Eisentür das Universum, die irreale Welt. Schon durch die Eigenheiten seines sprachlichen Ausdrucks zieht er den Leser in sein begrenztes Umfeld. "Raum" ist für ihn personifiziert und bekommt dadurch im Gegensatz zu seiner in Freiheit aufgewachsenen Mutter eine ganz andere Bedeutung, ein Heile- Welt- Bild. Kein leichtes Thema, sicher, aber dieses Buch ist absolut lesenswert. Ein absoluter Gefühlscocktail. Einige Male wollte ich es aus der Hand legen, hab mir gedacht, warum les ich sowas? Aber ich konnte mich dem Roman einfach nicht entziehen, war im wahrsten Sinne darin gefangen. Super geschrieben!

„Wie viel Platz braucht ein Mensch?“

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Der fünfjährige Jack hat eine für ihn schöne Kindheit. Zusammen mit seiner Mutter lebt er in einem Raum ohne Fenster, den er seit seiner Geburt noch nie verlassen hat. Alles, was sich in diesen etwa zehn Quadratmetern befindet ist für ihn „in echt“, die reale Welt, die er aus dem Fernseher kennt, Fiktion. Abends kommt ein Mann, den Der fünfjährige Jack hat eine für ihn schöne Kindheit. Zusammen mit seiner Mutter lebt er in einem Raum ohne Fenster, den er seit seiner Geburt noch nie verlassen hat. Alles, was sich in diesen etwa zehn Quadratmetern befindet ist für ihn „in echt“, die reale Welt, die er aus dem Fernseher kennt, Fiktion. Abends kommt ein Mann, den er Old Nick nennt. Während seiner Besuche versteckt sich Jack im Schrank und zählt mit, wie oft die Bettfedern quietschen, bis dieser wieder verschwindet. Von der Leidensgeschichte seiner Mutter, die vor Jahren von diesem Mann entführt worden ist und seitdem als Sklavin gehalten wird, ahnt er nichts. Als die Lebensumstände der beiden immer dramatischer werden, beschließt seine Mutter einen Fluchtversuch zu unternehmen, um Jack die wirkliche Welt nicht länger vorzuenthalten. Doch das Draußen mit all den vielen Menschen und Eindrücken ist zu groß für Jack, der bisher nur den Raum kannte.

Die Geschichte ist aus Sicht des kleinen Jack geschrieben, der mit seinem Wortschatz und seinen naiven Gedankengängen die Welt, in der er lebt, beschreibt. Das ist zwar anfangs etwas befremdlich, bewirkt aber auch, dass eine sehr große Nähe zwischen dem Helden und dem Leser entsteht. Zudem stehen durch die Perspektive des Jungen nicht die grausame Gefangenschaft und der sexuelle Missbrauch der Mutter im Vordergrund, sondern die Konsequenzen, die diese für die Entwicklung und das Sozialleben Jacks haben. Emma Donoghue erzählt hier nicht vordergründig eine Geschichte der jahrelangen Qual, sondern entwickelt vor diesem Hintergrund einen Roman, der mit sehr viel Einfühlungsvermögen, Wärme und Humor den Weg Jacks in ein normales Leben beschreibt. Ich habe während dem Lesen mit Jack gelitten, gebangt und auch gelacht und danach noch lange über dieses einzigartige Buch nachgedacht.

Wer sich trotz des heiklen Themas an diesen Roman heranwagt, wird auf jeden Fall belohnt!

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Jack und seine Mutter sind eingesperrt. Für den Leser wird das umso eindringlicher, da aus seiner kindlichen Perspektive erzählt wird. Doch die Welt draussen ist für Jack fremd. Jack und seine Mutter sind eingesperrt. Für den Leser wird das umso eindringlicher, da aus seiner kindlichen Perspektive erzählt wird. Doch die Welt draussen ist für Jack fremd.

Marta Magdalena Urban, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Bewegend, rührend und hochgradig emotional!
Eine unglaublich grausame Geschichte aus der Sicht eines kleinen bezaubernden Jungen.
Bewegend, rührend und hochgradig emotional!
Eine unglaublich grausame Geschichte aus der Sicht eines kleinen bezaubernden Jungen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Heftig, beklemmend, fesselnd! Dieser Roman lässt einen nicht mehr los! Eine absolute Leseempfehlung! Heftig, beklemmend, fesselnd! Dieser Roman lässt einen nicht mehr los! Eine absolute Leseempfehlung!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ergreifend, verstörend, echt und bewegend. Es ist schwer, die Einzigartigkeit dieses Romans in Worte zu fassen. Ein ganz besonderes Lese-Erlebnis. Wagen Sie es! Ergreifend, verstörend, echt und bewegend. Es ist schwer, die Einzigartigkeit dieses Romans in Worte zu fassen. Ein ganz besonderes Lese-Erlebnis. Wagen Sie es!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Unglaublich bedrückend und fesselnd.
Allerdings ein Schreibstil, an den ich mich zunächst gewöhnen musste.
Unglaublich bedrückend und fesselnd.
Allerdings ein Schreibstil, an den ich mich zunächst gewöhnen musste.

Bewegt, erschüttert und mit einer völlig neuen Sicht auf die Dinge ließ mich dieses Buch zurück. Ganz, ganz große Unterhaltung! Bewegt, erschüttert und mit einer völlig neuen Sicht auf die Dinge ließ mich dieses Buch zurück. Ganz, ganz große Unterhaltung!

„Raum“

Lisa Kleinwächter, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Für den kleinen Jack ist "Raum" die ganze Welt. Denn dort essen, schlafen und spielen er und seiner Mutter.
Jack hat keinerlei Freunde, außer seine Cartoonfiguren, aus diesem Grund liebt er fernzusehen. Ihm ist aber sehr bewusst, dass diese Figuren nicht echt sind, nur er selbst, seine Mutter und Raum existieren.
Bis zu dem Tag an
Für den kleinen Jack ist "Raum" die ganze Welt. Denn dort essen, schlafen und spielen er und seiner Mutter.
Jack hat keinerlei Freunde, außer seine Cartoonfiguren, aus diesem Grund liebt er fernzusehen. Ihm ist aber sehr bewusst, dass diese Figuren nicht echt sind, nur er selbst, seine Mutter und Raum existieren.
Bis zu dem Tag an dem seine Mutter ihm erklärt, dass es außerhalb von Raum noch eine andere viel größere und schönere Welt existiert und das sie es gemeinsam schaffen müssen zu fliehen.

Raum ist ein Buch das vollkommen unter die Haut geht. Alleine schon der Schreibstil überzeugt durch seine Authentizität, da das Buch aus der Sicht des kleinen Jacks geschrieben ist und zwar auch genau so wie er denkt und spricht.
Einfach grandios!

Kristin Schenk, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Ein Krimi der anderen Art. Besonders gruselig wird es dadurch, dass alles aus der Perspektive des fünfjährigen Jack beschrieben ist, der nicht begreift, was um ihn herum vorgeht. Ein Krimi der anderen Art. Besonders gruselig wird es dadurch, dass alles aus der Perspektive des fünfjährigen Jack beschrieben ist, der nicht begreift, was um ihn herum vorgeht.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ein kleiner Junge kennt nur einen Raum und seine Mama und die Welt aus dem TV. Verstörender, spannender Roman, genial erzählt. Und auch Hoffnung ausstrahlend im 2.Teil des Buches. Ein kleiner Junge kennt nur einen Raum und seine Mama und die Welt aus dem TV. Verstörender, spannender Roman, genial erzählt. Und auch Hoffnung ausstrahlend im 2.Teil des Buches.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Am Anfang hab ich gedacht wenn das so weiter geht höre ich auf. Gott sei Dank ging's nicht so weiter, sondern ganz anders. Tief beeindruckendes, verstörrendes Buch. Am Anfang hab ich gedacht wenn das so weiter geht höre ich auf. Gott sei Dank ging's nicht so weiter, sondern ganz anders. Tief beeindruckendes, verstörrendes Buch.

Heike Blume, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein psychologisch sehr spannender Roman, den man nicht so schnell wieder vergisst! Ein psychologisch sehr spannender Roman, den man nicht so schnell wieder vergisst!

Daniel Derpmann, Thalia-Buchhandlung Muenster

Die Vorstellung ist quasi unerträglich, in einem Raum gefangen zu sein. Aber wie ist es, wenn der Raum die ganze Welt ist? Absolut grändio Die Vorstellung ist quasi unerträglich, in einem Raum gefangen zu sein. Aber wie ist es, wenn der Raum die ganze Welt ist? Absolut grändio

„Raum“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Ungeheuer einfühlsam beschreibt die Autorin in ihrem Buch "Raum" den Lebensraum des kleinen 5-jährigen Jack. Das sind zwälf Quadratmeter mit Schrank, Tisch, Bett und Stuhl. Er lebt dort eingesperrt mit seiner Ma. Jack ist in "Raum" geboren und hat alles was er liebt, besonders seine Ma. Jeden Tag plant sie perfekt für den Kleinen: Lesen, Ungeheuer einfühlsam beschreibt die Autorin in ihrem Buch "Raum" den Lebensraum des kleinen 5-jährigen Jack. Das sind zwälf Quadratmeter mit Schrank, Tisch, Bett und Stuhl. Er lebt dort eingesperrt mit seiner Ma. Jack ist in "Raum" geboren und hat alles was er liebt, besonders seine Ma. Jeden Tag plant sie perfekt für den Kleinen: Lesen, Putzen, Singen, Fernsehen, Sport und jede Menge kreative Spiele. Nur abends muß er im Schrank schlafen, weil da der unheimliche Old Nick kommt. Jack kennt nichts anderes, bis seine Ma ihm erzählt, dass es noch mehr gibt als den kleinen Raum. Das Besondere an diesem Roman ist, das er komplett aus der einfachen Sichtweise des kleinen Jack erzählt wird. Als Stilmittel entfaltet diese Erzählweise eine eigene Wirkung. Es ist ein ungewöhnliches faszinierendes Buch, absolut fesselnd und hörenswert.

„Top!“

Jennifer Ukowski, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Das Buch „Raum” handelt von einem Fünfjährigen Jungen namens Jack, eingesperrt mit seiner Mutter in einem kleinen Raum.
Der Schreibstil ist ungewohnt, da aus der Sicht des Jungen geschrieben wird und dementsprechend auch Rechtschreibfehler auftreten.
Man gewöhnt sich aber durchaus schnell daran und man versetzt sich umso mehr in den
Das Buch „Raum” handelt von einem Fünfjährigen Jungen namens Jack, eingesperrt mit seiner Mutter in einem kleinen Raum.
Der Schreibstil ist ungewohnt, da aus der Sicht des Jungen geschrieben wird und dementsprechend auch Rechtschreibfehler auftreten.
Man gewöhnt sich aber durchaus schnell daran und man versetzt sich umso mehr in den kleinen Jack hinein,
wodurch die Geschichte noch fesselnder und herzzerreißender wird.
Unglaublich tiefgründig und traurig, bleibt einem die Geschichte noch lange in Erinnerung.

„Kein Thriller und trotzdem nichts für schwache Nerven“

Maren Oberwelland

„Raum“ ist kein Tatsachenbericht, aber von der Realität angeregt. Emma Donoghue hat ihren Roman an die Geschichte von Elisabeth Fritzl angelehnt, die jahrelang von ihrem Vater eingesperrt lebte und mehrere Kinder von ihm bekam.
Jack ist fünf und erzählt die Geschichte von seiner Ma und ihm. Für ihn besteht die Welt nur aus einem 12
„Raum“ ist kein Tatsachenbericht, aber von der Realität angeregt. Emma Donoghue hat ihren Roman an die Geschichte von Elisabeth Fritzl angelehnt, die jahrelang von ihrem Vater eingesperrt lebte und mehrere Kinder von ihm bekam.
Jack ist fünf und erzählt die Geschichte von seiner Ma und ihm. Für ihn besteht die Welt nur aus einem 12 Quadratmeter großen Raum und den Dingen die sich in ihm befinden. Er kann besser lesen und schreiben als andere Kinder in seinem Alter, aber er hat noch nie in seinem Leben frische Luft geatmet. Bis zu dem Tag, an dem seine Mutter beginnt, Jack von der Welt außerhalb von ‚Raum‘ zu erzählen und einen unglaublichen Plan schmiedet.
In „Raum“ nimmt die Autorin nicht nur die Perspektive des Fünfjährigen ein, sondern übernimmt auch seinen Wortschatz und seine Sprache. Was für den Leser zunächst befremdlich wirken mag, erweist sich schnell als ein Mittel unglaublicher Nähe zwischen Leser und Protagonisten.
Gerade durch diese Nähe ist „Raum“ ein unglaublich verstörende und gleichzeitig unglaublich liebevolle Geschichte. Dennoch stellt sich einem die Frage: Darf man das? Darf man eine solch grausame Geschichte in einem Roman verwerten und damit Geld verdienen? Man darf, denn Emma Donoghue gelingt es, nicht in die reißerischen Stimmen der Presse mit einzustimmen, sondern gibt den Opfern eine Stimme und beschäftigt sich auch noch mit ihnen als das Interesse der Öffentlichkeit längst geschwunden ist. Denn der Kampf von Jack und seiner Ma geht weiter: "[…] in Raum war ich in Sicherheit, und im Draußen ist es gruselig." …

„"Raum" - Emma Donaghue“

Elisabeth Fischer, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Nachdem ich schon so viel Gutes über "Raum" gehört hatte, musste ich es nun endlich selber mal lesen. Ich möchte ganz ehrlich sein: Die ersten Seiten fiel es mir recht schwer, mich mit dem Schreibstil anzufreunden, da die Geschichte aus der Sicht und mit dem Vokabular eines Fünfjährigen erzählt ist. Je weiter die Geschichte fortschritt, Nachdem ich schon so viel Gutes über "Raum" gehört hatte, musste ich es nun endlich selber mal lesen. Ich möchte ganz ehrlich sein: Die ersten Seiten fiel es mir recht schwer, mich mit dem Schreibstil anzufreunden, da die Geschichte aus der Sicht und mit dem Vokabular eines Fünfjährigen erzählt ist. Je weiter die Geschichte fortschritt, umso mehr verstand ich, warum Emma Donaghue diese Sicht gewählt hat... Der Roman entwickelte einen ungemeinen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte.

"Raum" ist ein bewegendes, erschütterndes, wunderschönes Buch. Ich bin wirklich nicht nah am Wasser gebaut, doch die Geschichte des kleinen Jack und seiner Mutter hat mir mehrmals die Tränen in die Augen getrieben. Wer auf leichte Lektüre aus ist, sollte lieber nicht zu "Raum" greifen, allen anderen möchte ich es jedoch dringend empfehlen!

Für den kleinen Jack ist es ein Schock: "Draußen" gibt es wirklich. "Raum" ist kein Zuhause, sondern ein Gefängnis. Die kindliche Sichtweise macht diesen Roman zu etwas Besonderem. Für den kleinen Jack ist es ein Schock: "Draußen" gibt es wirklich. "Raum" ist kein Zuhause, sondern ein Gefängnis. Die kindliche Sichtweise macht diesen Roman zu etwas Besonderem.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Muenster

Bewegend, verstörend + absolut fesselnd.Man muss sich erst an die sprache des Buches gewöhnen, aber wenn man sich auf das Thema einlässt, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Bewegend, verstörend + absolut fesselnd.Man muss sich erst an die sprache des Buches gewöhnen, aber wenn man sich auf das Thema einlässt, kann man es nicht mehr aus der Hand legen.

„Lassen sie sich ein auf eine andere Perspektive“

Lisa Pommerin, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Jack ist fünf Jahre alt und lebt mit seiner Mutter in "Raum". Eine andere Welt existiert für ihn nicht, denn er hat noch nie etwas anderes gesehen. Jeden Abend bekommen die beiden Besuch von einem Mann der ihnen Geschenke bringt. Allerdings ist er sehr gemein zu Jacks Mutter.
Eines Tages entwerfen Jack und seine Mutter einen Plan aus
Jack ist fünf Jahre alt und lebt mit seiner Mutter in "Raum". Eine andere Welt existiert für ihn nicht, denn er hat noch nie etwas anderes gesehen. Jeden Abend bekommen die beiden Besuch von einem Mann der ihnen Geschenke bringt. Allerdings ist er sehr gemein zu Jacks Mutter.
Eines Tages entwerfen Jack und seine Mutter einen Plan aus dem Raum zu entkommen...

Anfangs ist dieses Buch etwas verwirrend, weil es aus der Sicht des kleinen Jack geschrieben ist. Die grammatikalischen Fehler erschweren zuerst das Lesen aber man findet sich sehr schnell rein und kann sich ganz in den kleinen Jungen hineinversetzen. Dieses Buch hat mich fasziniert.

„Raum“

Markus Book, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

"Raum" wird erzählt aus der Sicht des fünfjährigen Jack. Der Junge lebt mit seiner Mutter in einem 12 Quadratmeter großen Zimmer, welches er noch nie verlassen hat. Denn ein "draußen" gibt es für ihn nicht.
Bruchstückhaft erfährt der Leser, was es mit dem Raum auf sich hat, und warum Jack und seine Mutter das Zimmer nicht verlassen
"Raum" wird erzählt aus der Sicht des fünfjährigen Jack. Der Junge lebt mit seiner Mutter in einem 12 Quadratmeter großen Zimmer, welches er noch nie verlassen hat. Denn ein "draußen" gibt es für ihn nicht.
Bruchstückhaft erfährt der Leser, was es mit dem Raum auf sich hat, und warum Jack und seine Mutter das Zimmer nicht verlassen können.
Zunächst empfand ich die Erzählweise (die Sprache eines Fünfjährigen!) sehr gewöhnungsbedürftig. Nach kurzer Eingewöhnungsphase macht aber gerade dieser Blickwinkel die Faszination der Geschichte aus. Jacks begrenzte Sichtweise und unverschuldete Naivität führen zu herzzerreißenden Momenten. Ein ungewöhnliches Buch, auch für Krimi-Leser einen Blick wert.

Katharina Kaufmann, Thalia-Buchhandlung Marburg

Nichts für leichte Nerven!Realitätsnah erzählt Emma Donoghue die emotionale Geschichte von Jack, der nach der Befreiung aus der Gefangenschaft das erste Mal die echte Welt sieht! Nichts für leichte Nerven!Realitätsnah erzählt Emma Donoghue die emotionale Geschichte von Jack, der nach der Befreiung aus der Gefangenschaft das erste Mal die echte Welt sieht!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
47 Bewertungen
Übersicht
36
9
1
1
0

Ich war nach Wochen noch in "Raum" gefangen
von einer Kundin/einem Kunden aus Munster am 15.12.2016

Wieder machte mich ein Trailer zur Buchverfilmung auf die Vorlage aufmerksam. Ich habe es sofort gelesen. Noch nie habe ich ein Buch so schnell durchgelesen wie Raum. Noch Wochen nachdem ich es gelesen habe, konnte ich kein neues Buch zur Hand nehmen. Diese Geschichte hat mich nachhaltig gefesselt... Wieder machte mich ein Trailer zur Buchverfilmung auf die Vorlage aufmerksam. Ich habe es sofort gelesen. Noch nie habe ich ein Buch so schnell durchgelesen wie Raum. Noch Wochen nachdem ich es gelesen habe, konnte ich kein neues Buch zur Hand nehmen. Diese Geschichte hat mich nachhaltig gefesselt und lange nicht losgelassen. Aber auf eine positive Art und Weise. Es hat einen unglaublichen Tiefgang und ich hatte zeitweise das Gefühl, mit "in Raum" zu sein.

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Wahnsinn Buch!!!
von Bani am 27.03.2016

Ich lese viel aber sowas hab ich bis jetzt noch nie gelesen, zwei Tagen hab ich gebraucht weil ich um 5 Uhr morgen schon wach war um zu lesen! Ich gucke heute Nachmittag den Film im Kino. Bin so gespannt ob genauso wahnsinnig gut ist wie das Buch.

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Fesselnd, beklemmend, grandios
von Sabrina aus Berlin am 21.03.2016

Die ersten Seiten war ungewohnt, da das Buch aus Sicht eines 5-Jährigen geschrieben ist und man die ganze Zeit seine Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen erfährt. Aber schon nach ein paar Seiten wich die Skepsis einer Beklemmung, Kloß im Hals und Gänsehaut. Diese Gefühle hielten sich das gesamte Buch über... Die ersten Seiten war ungewohnt, da das Buch aus Sicht eines 5-Jährigen geschrieben ist und man die ganze Zeit seine Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen erfährt. Aber schon nach ein paar Seiten wich die Skepsis einer Beklemmung, Kloß im Hals und Gänsehaut. Diese Gefühle hielten sich das gesamte Buch über aufrecht, mal mehr mal weniger stark. Ich habe es in 4 Tagen ausgelesen, da ich es einfach nicht weglegen konnte... Ich möchte hier keine Einzelheiten vorweg nehmen, aber das Buch ist grandios! Absolut empfehlenswert. Die Atmosphäre die aufgebaut wird, hatte ich vorher noch nie und ich lese viel (und vor allem Thriller). Obwohl es nicht auf einer wahren Begebenheit beruht, weiß man dennoch, dass es tatsächlich solche Fälle gibt und wer weiß wie viele, die bis heute unentdeckt bleiben.... Das macht wahrscheinlich auch einen Großteil des Buches aus - das Wissen, dass so etwas tatsächlich passiert. Zu sehen wie die Bindung zwischen Mutter und Kind ist, ist auch absolut super geschrieben und mitzuerleben, wie der kleine Jack die Welt wahrnimmt, wie er alles erlebt und damit umgeht, ist unglaublich traurig und zugleich bewundernswert! Das Buch regt eindeutig zum Nachdenken über das eigene Leben an... Ich hatte bereits auf den ersten Seiten Tränen in den Augen (und so was passiert mir eigentlich nie). Man fühlt mit, man ist teilweise fassungslos und am Ende blieb irgendwie eine gewisse Leere in mir. Das Buch und Film haben mich tief berührt und mich mehrere Tage nicht in Ruhe gelassen. Das ist kein Unterhaltungsbuch sondern tiefgründige Literatur!

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