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Reden an den Feind

Während der Normandie-Invasion hat Stefan Heym für die Propaganda-Sender der Befreiungsarmee (außerdem für Flugblätter und Zeitungen) Hunderte von Texten verfaßt. Siebzig davon sind unverändert in diesem Band versammelt und geben Auskunft darüber, wie sich der Zusammenbruch des Dritten Reichs von außen betrachtet ausnahm. Diese Arbeiten sind Zeitdokumente ersten Ranges. Unter anderem ist darin die Rede von den befreiten KZs Auschwitz und Buchenwald, von deren Existenz im Reich niemand etwas gewußt haben wollte.
(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

Portrait
Stefan Heym, 1913 in Chemnitz geboren, emigrierte 1933 in die USA; 1937–1939 Chefredakteur der Wochenzeitung ›Deutsches Volksecho‹ in New York; ab 1939 Soldat, nahm an der Invasion der Normandie teil. Die ersten Nachkriegsjahre verbrachte er in München; Mitbegründer der ›Neuen Zeitung‹; wurde wegen prokommunistischer Haltung in die USA zurückversetzt und aus der Armee entlassen; aus Protest gab er Offizierspatent, Kriegsauszeichnungen und US-Staatsbürgerschaft zurück und übersiedelte nach Berlin/Ost. Stefan Heym starb am 16.12 2001.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Herausgeber Peter Mallwitz
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 352, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.05.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783105609736
Verlag Fischer Digital
eBook
17,99
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