Reise zum Mittelpunkt der Erde

Roman

(12)
Eine abenteuerliche Expedition in die Vorgeschichte der Menschheit: die Helden stoßen auf Dinosaurier, Riesenfarne, das Darwinsche ›missing link‹ und werden beinahe von unterirdischen Strömen verschlungen.
Portrait
Jules Verne (1818-1905) war lust- und erfolgloser Jurist, Börsenmakler und Bühnendichter und wurde einer der fleißigsten und erfolgreichsten Schriftsteller überhaupt: seine rund 90 Reise-Romane erschienen bislang in 133 Übersetzungen, wurden bisher 55mal verfilmt und zählen - nach der Bibel, vor Shakespeare und Karl Marx - zu den verbreitetsten Werken der Welt; gelesen und geliebt von Alexandre Dumas, George Sand, Jacques Offenbach, Gautier, Mallarmé, Raymond Roussel, Apollinaire, Butor, Cocteau, Queneau, Tolstoi, Turgenjew, Mendelejew, Gorki, Gerhart Hauptmann, Arno Schmidt, Urs Widmer, von zahlreichen Wissenschaftlern, Technikern und Kosmonauten und von - mutmaßlich Milliarden - Lesern aller Zeiten und Länder.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 20.01.1987
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-20246-5
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18,5/11,1/2,4 cm
Gewicht 298 g
Originaltitel Voyage au centre de la Terre
Abbildungen 1976. mit 53 Illustrationen von Riou 18 cm
Auflage 19. Auflage
Illustrator E. Riou
Übersetzer Hansjürgen Wille, Barbara Klau
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DER Abenteuerroman für Jung und Alt! Spannend bis zum Schluss, tolle Chraktere und eine absolut geniale Geschichte. Mehr braucht man nicht! DER Abenteuerroman für Jung und Alt! Spannend bis zum Schluss, tolle Chraktere und eine absolut geniale Geschichte. Mehr braucht man nicht!

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Ein tolles Buch mit so viel Fantasie und Liebe zum Detail. Ich verehre Jules Verne für seinen Erfindungsreichtum und seine Sprache. Einfach nur großartig! Ein tolles Buch mit so viel Fantasie und Liebe zum Detail. Ich verehre Jules Verne für seinen Erfindungsreichtum und seine Sprache. Einfach nur großartig!

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Eine irre Reise zum Mittelpunkt der Erde, die die Lust weckt selber auf Entdeckungsreise zu gehen. Eine irre Reise zum Mittelpunkt der Erde, die die Lust weckt selber auf Entdeckungsreise zu gehen.

„Ein Klassiker ist ein Klassiker ist ein Klassiker…“

Jan-Hendrik Kopf, Thalia-Buchhandlung Bremen

Jeder kennt sie wohl, die Abenteuergeschichten des Jules Verne. Diese hier, die „Reise zum Mittelpunkt der Erde“, verdient indes besondere Aufmerksamkeit. Alles beginnt, als der Hamburger Geologieprofessor Lidenbrock (ein nicht ganz unkomplizierter Charakter, wenngleich eine Kapazität in seinem Fach) und sein Neffe Axel auf eine geheimnisvolle Botschaft des längst verstorbenen Alchimisten Arne Saknussemm stoßen: Angeblich besteht von einem isländischen Vulkan aus eine direkte Verbindung zum Mittelpunkt der Erde! Klar, dass der kauzige Professor Lidenbrock nicht anders kann, als diese Nachricht auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. So beginnt eine abenteuerliche, ja aberwitzige Reise, die nur ein Ziel kennt: den Mittelpunkt der Erde.

Diese ist wohl die einzige Vision Jules Vernes, die (bisher!) nicht auch Realität geworden ist. Schade eigentlich. Denn wie immer verquickt Verne auf einzigartige Weise Wissenschaft mit Fiktion zu einem literarisch gekonnt in Szene gesetzten Ganzen, das ebenso spannend wie lehrreich zu lesen ist. Im Kanon seiner unzähligen Romane ist „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ eine ganz besondere literarische Perle und ein hervorragender Einstieg in die abenteuerlich-faszinierende Welt des Jules Verne.
Jeder kennt sie wohl, die Abenteuergeschichten des Jules Verne. Diese hier, die „Reise zum Mittelpunkt der Erde“, verdient indes besondere Aufmerksamkeit. Alles beginnt, als der Hamburger Geologieprofessor Lidenbrock (ein nicht ganz unkomplizierter Charakter, wenngleich eine Kapazität in seinem Fach) und sein Neffe Axel auf eine geheimnisvolle Botschaft des längst verstorbenen Alchimisten Arne Saknussemm stoßen: Angeblich besteht von einem isländischen Vulkan aus eine direkte Verbindung zum Mittelpunkt der Erde! Klar, dass der kauzige Professor Lidenbrock nicht anders kann, als diese Nachricht auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. So beginnt eine abenteuerliche, ja aberwitzige Reise, die nur ein Ziel kennt: den Mittelpunkt der Erde.

Diese ist wohl die einzige Vision Jules Vernes, die (bisher!) nicht auch Realität geworden ist. Schade eigentlich. Denn wie immer verquickt Verne auf einzigartige Weise Wissenschaft mit Fiktion zu einem literarisch gekonnt in Szene gesetzten Ganzen, das ebenso spannend wie lehrreich zu lesen ist. Im Kanon seiner unzähligen Romane ist „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ eine ganz besondere literarische Perle und ein hervorragender Einstieg in die abenteuerlich-faszinierende Welt des Jules Verne.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
6
6
0
0
0

von Melissa Maldonado-Eichelberger aus Zwickau am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Keine leichte Kost, habe selbst mehrere Anläufe gebraucht, aber es ist eine abenteuerliche, aufregende Geschichte. Gehen Sie mit Lindenbrock auf Abenteurerreise

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

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von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 14.06.2012

In einer Epoche, welche geprägt war vom beschleunigten technischen Fortschritt und zugleich von den letzten großen Entdeckungsreisen, sind Vernes visionäre Abenteuerromane nicht nur beim französischen Lesepublikum, sondern weit über die Grenzen Europas hinaus, auf fruchtbaren Boden gefallen. 1864 erschienen, ist "Reise zum Mittelpunkt der Erde" ein Spiegelbild seiner Epoche... In einer Epoche, welche geprägt war vom beschleunigten technischen Fortschritt und zugleich von den letzten großen Entdeckungsreisen, sind Vernes visionäre Abenteuerromane nicht nur beim französischen Lesepublikum, sondern weit über die Grenzen Europas hinaus, auf fruchtbaren Boden gefallen. 1864 erschienen, ist "Reise zum Mittelpunkt der Erde" ein Spiegelbild seiner Epoche - eines Zeitalters, in dem der Mensch sich daran machte, die Natur zu erobern, zu übertrumpfen und zu besiegen. Vernes zweites Werk, das zugleich zu seinen bekanntesten gehört, erzählt die Geschichte des cholerischen deutschen Professors Otto Lidenbrock, dem ein altes Manuskript in die Hände fällt, welches von Island aus den Weg zum Mittelpunkt der Erde weist. Gemeinsam mit seinem nur widerstrebend folgenden Neffen Alex und dem Eiderjäger Hans, steigt man im Gletscher Sneffels Yocul in die Dunkelheit, um alle Theorien über einen heißen Erdkern zu widerlegen und als Pioniere in die Geschichte einzugehen. Die Reise zum Mittelpunkt der Erde ist eine, die der Leser ca. 150 Jahre später nicht selten mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen begleitet, da sich Verne, der in vielen seiner Bücher mit seiner technischen und wissenschaftlichen Intuition einige später realisierte Entwicklungen vorweggenommen hat, diesmal in Punkto Authentizität auf äußerst dünnes, meist bröckelndes Eis begeben hat. Wo er sonst mit fundierter Sachkenntnis überzeugt, auf fast schon mathematisch genauem Fundament seine Handlungsbögen errichtet, rudert er hier ziemlich frei, lässt er seine Fantasie die Geschichte voran treiben. So finden wir unterhalb der obersten Gesteinsschichten riesige Meere genauso vor wie Pilswälder, riesige Menschen und prähistorisches Getier, das eine erstaunlich helle Welt bevölkert, deren Klima sich selbst im tiefsten Abgrund noch als äußerst erträglich erweist. Ob meterdicke Granitwände, tobende Wellen oder feurige Lavaströme - die mit Seil, Pickel und einer nie versiegenden Lichtquelle ausgestatteten Reisenden überwinden jedes Hindernis und stehen somit sinnbildlich für den Fortschrittsgeist des späteren 19. Jahrhunderts. Aus heutiger Sicht sind die Unternehmungen jedoch in erster Linie ein kurzweiliger Spaß, der vor allem vom miteinander der Figuren lebt, die erneut vom großen Erzähltalent Vernes profitieren. Äußerst amüsant, wie der gesetzte Alex angesichts des enthusiastischen Onkels immer wieder zu Verzweifeln droht, sein Gemütszustand abwechselnd zwischen tiefster Niedergeschlagenheit und höchster Euphorie pendelt. Unter dem Erfindungsgeist dieser Entdecker leidet allerdings ein wenig die Spannungskurve, da die Reise, trotz leichter Rückschläge, relativ reibungslos und unbeschwert vonstatten geht und man somit an keiner Stelle am Erfolg der Unternehmung zweifelt. Auch verzichtet Verne auf Interaktionen seiner Figuren mit Flora und Fauna der Unterwelt, wodurch der Leser die so phantastische Geschichte stets aus eine gewissen Distanz betrachtet. "Reise zum Mittelpunkt der Erde" brilliert letztlich vor allem durch seine Fabulierkunst. Verne hat aus dem Kopf eine gänzlich neue Welt erschaffen, sich an Orte erdacht, die uns bis heute verborgen geblieben sind und von deren Beschaffenheit seine damaligen Zeitgenossen allenfalls eine vage Ahnung hatten. Für diesen Verdienst verzeiht man ihm die in vielen Teilen komplett erdachte Lügengeschichte im Stile Münchhausens gern, bleibt doch bei all der Fiktion ein Fakt: Jules Verne war, ist und wird immer große Literatur bleiben. Und seine Bücher auch in 100 Jahren noch lesenswert.