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Rendezvous im Café de Flore

Roman

(19)
Die Liebenden von Montparnasse

Paris, 1928: Vianne träumt davon, Botanikerin zu werden – im renommierten Jardin des Plantes. Als sie sich in den aufstrebenden Maler David verliebt und mit ihm in das schillernde Bohème-Leben der französischen Avantgarde eintaucht, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann nimmt ihr Leben eine tragische Wendung … Jahrzehnte später steht Marlène im Musée d´Orsay vor dem Bild einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Fasziniert von der Ausstrahlung der Fremden, begibt sich Marlène auf die Suche, bei der sie nach und nach ihr Leben verändern wird.

Bewegend, sinnlich und très français – die Geschichte zweier starker Frauen vor der Kulisse einer atemberaubenden Metropole.
Portrait
Caroline Bernard ist Literaturwissenschaftlerin und wurde 1961 in Hamburg geboren. Noch vor dem Abitur machte sie ihre erste Reise nach Paris und verlor ihr Herz an die Stadt. Es folgten längere Aufenthalte als Au-pair, als Sprachschülerin und Stipendiatin. Heute sind Reisen nach Paris, in die Provence oder in die Normandie aus ihrem Leben nicht wegzudenken. Caroline Bernard lebt als freie Autorin in der Nähe von Hamburg. „Rendezvous im Café de Flore“ ist nicht ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783841211316
Verlag Aufbau digital
Dateigröße 2412 KB
Verkaufsrang 7.325
eBook
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Rendezvous im Café der Flore führt einen gleich im zweiten Kapitel ins schöne Paris, die Autorin schreibt so bildhaft das es einem so vorkommt als würde man selber durch Paris laufen, statt der Hauptdarstellerinnen Marlene in der jetzigen Zeit und Viviane in den 30er Jahren.

Eine wunderschöne Liebeserklärung an Paris! Lesenswert!
Rendezvous im Café der Flore führt einen gleich im zweiten Kapitel ins schöne Paris, die Autorin schreibt so bildhaft das es einem so vorkommt als würde man selber durch Paris laufen, statt der Hauptdarstellerinnen Marlene in der jetzigen Zeit und Viviane in den 30er Jahren.

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Ein wunderbares Buch über den Weg zweier starker Frauen zu deren eigentlicher Bestimmung - erzählt auf zwei Zeitebenen. Atmosphärisch sehr gut geschildert, weckte es bei mir unmittelbar wieder das Verlangen durch die Künstlerviertel von Paris zu streifen und erinnerte an vergangene Paris- Besuche. Das Cafe de Flore, Treffpunkt für das "literarische" Paris , eingeschlossen. Dieser Roman ist wahrlich eine Liebeserklärung an Paris - Schauplätze wie der Botanische Garten und das Musée d'Orsay sind markante Eckpunkte des Geschehens. Berührend erzählt es von Neuanfängen und der Liebe in schwierigen Zeiten. Ein wunderbares Buch über den Weg zweier starker Frauen zu deren eigentlicher Bestimmung - erzählt auf zwei Zeitebenen. Atmosphärisch sehr gut geschildert, weckte es bei mir unmittelbar wieder das Verlangen durch die Künstlerviertel von Paris zu streifen und erinnerte an vergangene Paris- Besuche. Das Cafe de Flore, Treffpunkt für das "literarische" Paris , eingeschlossen. Dieser Roman ist wahrlich eine Liebeserklärung an Paris - Schauplätze wie der Botanische Garten und das Musée d'Orsay sind markante Eckpunkte des Geschehens. Berührend erzählt es von Neuanfängen und der Liebe in schwierigen Zeiten.

„Ein aufschlussreicher Besuch im Musée d'Orsay “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

"Rendezvous im Café de Flore" ist ein schöner leichter Roman, der wieder einmal zeigt, dass Liebe gerade in schwierigen Zeiten Hoffnung gibt und Mut macht. Es ist ein Roman auf zwei Zeitebenen: Zum einen spielt er in Paris der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hier lernen wir Marlene's Großtante Vianne kennen; eine mutige Frau, die sich in den wirren Zeiten des Krieges so manchem widersetzt und deren Existenz in Marlene's Familie totgeschwiegen wird. Auf der zweiten Zeitebene begleiten wir Marlene ins heutige Paris. Von ihrem Mann bekam sie eine Reise nach Paris geschenkt. Nach dem wohl unvermeidbaren Streit mit ihm, findet sie sich im Musée d'Orsay vor einem Bild wieder und glaubt sich selbst darin zu erkennen. In mühsamer Recherche fügt sich Stück für Stück die wunderbare Geschichte von Vianne und Marlene zusammen.
Nachdem Sie diesen Roman ausgelesen haben, wünschen Sie sich im Café de Flore in Paris zu sitzen! Die Seiten fliegen nur so dahin und es macht Freude, diese Frauen begleiten zu dürfen.
Die Autorin Caroline Bernard ist übirgens das Pseudonym von Tania Schlie, die wir als Autorin historischer Romane unter anderem „Die Spur des Medaillons“ sowie „Eine Liebe in der Provence“ kennen.
"Rendezvous im Café de Flore" ist ein schöner leichter Roman, der wieder einmal zeigt, dass Liebe gerade in schwierigen Zeiten Hoffnung gibt und Mut macht. Es ist ein Roman auf zwei Zeitebenen: Zum einen spielt er in Paris der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hier lernen wir Marlene's Großtante Vianne kennen; eine mutige Frau, die sich in den wirren Zeiten des Krieges so manchem widersetzt und deren Existenz in Marlene's Familie totgeschwiegen wird. Auf der zweiten Zeitebene begleiten wir Marlene ins heutige Paris. Von ihrem Mann bekam sie eine Reise nach Paris geschenkt. Nach dem wohl unvermeidbaren Streit mit ihm, findet sie sich im Musée d'Orsay vor einem Bild wieder und glaubt sich selbst darin zu erkennen. In mühsamer Recherche fügt sich Stück für Stück die wunderbare Geschichte von Vianne und Marlene zusammen.
Nachdem Sie diesen Roman ausgelesen haben, wünschen Sie sich im Café de Flore in Paris zu sitzen! Die Seiten fliegen nur so dahin und es macht Freude, diese Frauen begleiten zu dürfen.
Die Autorin Caroline Bernard ist übirgens das Pseudonym von Tania Schlie, die wir als Autorin historischer Romane unter anderem „Die Spur des Medaillons“ sowie „Eine Liebe in der Provence“ kennen.

„Marlene und Vianne “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Bei einem Museumsbesuch in Paris entdeckt Marlene das Portrait einer Frau die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist . Kurzerhand beschließt sie sich auf die Suche nach Antworten zu machen und verändert dabei Ihr komplettes Leben. Eine wunderbare Geschichte mit zwei Zeitebenen der man gern folgt. Eintauchen, wohlfühlen , mitfiebern von der ersten bis zur letzten Seite. Mehr mag ich nicht erzählen, denn dann würde ich Zuviel verraten. ... Bei einem Museumsbesuch in Paris entdeckt Marlene das Portrait einer Frau die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist . Kurzerhand beschließt sie sich auf die Suche nach Antworten zu machen und verändert dabei Ihr komplettes Leben. Eine wunderbare Geschichte mit zwei Zeitebenen der man gern folgt. Eintauchen, wohlfühlen , mitfiebern von der ersten bis zur letzten Seite. Mehr mag ich nicht erzählen, denn dann würde ich Zuviel verraten. ...

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
13
6
0
0
0

Ein spannender Roman mit zeitgeschichtlichem Hintergrund
von Circlestones Books Blog am 25.04.2018
Bewertet: Taschenbuch

?Sie sind stark. Sie haben ein schönes Lächeln. Sie bringen mein Leben durcheinander.? (Zitat Seite 336) Inhalt: Marlène Roussel, eigentlich Lili Marlène, 39 Jahre alt, liebt die Stadt Paris und ihr Ehemann Jean-Louis überrascht sie zum 15. Hochzeitstag mit einer Reise in diese Stadt. Doch ausgerechnet am Hochzeitstag kommt es zu... ?Sie sind stark. Sie haben ein schönes Lächeln. Sie bringen mein Leben durcheinander.? (Zitat Seite 336) Inhalt: Marlène Roussel, eigentlich Lili Marlène, 39 Jahre alt, liebt die Stadt Paris und ihr Ehemann Jean-Louis überrascht sie zum 15. Hochzeitstag mit einer Reise in diese Stadt. Doch ausgerechnet am Hochzeitstag kommt es zu einem Streit und Marlène geht allein ins Museum. Plötzlich steht sie vor dem Gemälde ?Nach dem Ball? und die Frau auf dem Bild könnte sie selbst sein. Dieses geheimnisvolle Rätsel lässt sie nicht mehr los und sie beginnt mit Nachforschungen, wer diese Frau ist. Der Auktionator Etienne Viardot unterstützt sie dabei. Im Geburtenregister entdecken sie den Namen der Frau, Vianne Renard. Wer ist diese Frau und gibt es eine Verbindung zu Marlène? Thema und Genre: Es handelt sich hier um einen Roman mit zwei starken Frauen als Hauptprotagonistinnen. Die Geschichte spielt in Paris, einerseits in der Zeit von 1926 bis 1945, andererseits in der Jetzt-Zeit. Die Vergangenheit gibt einen sehr gut recherchierten Einblick in das Paris der Künstler und auch der Frauen, die ihren Platz im männerbetonten Bereich der Forschung, im Fall von Vianne ist es die Botanik, suchen. Das Leben im von den Nationalsozialisten besetzten Frankreich und die Resistance ist ebenfalls ein wichtiges Thema. Es geht aber auch um Beziehungen und die damit verbundenen Überlegungen eines Neubeginns. Charaktere: Sowohl die mutige Vianne, als auch Marlène schließt man als Leser rasch ins Herz. Die Handlungen und Entscheidungen aller Protagonisten sind nachvollziehbar und stimmig, wobei Vianne und ihr Leben den Schwerpunkt der Geschichte bilden. Marlène entwickelt im Lauf der Handlung eine neue Zielstrebigkeit und ihre Einstellung zu ihrem eigenen Leben verändert sich, je weiter sie in die Vergangenheit von Vianne eindringt. Handlung und Schreibstil: Der Roman spielt hauptsächlich in Paris, erzählt wird in zwei Handlungssträngen, wovon einer in der Gegenwart verläuft, der andere in der Zeit vor und im 2. Weltkrieg. Dadurch wird die Geschichte doppelt spannend, einerseits durch packende Ereignisse in der Zeit der Resistance, andererseits ist man als Leser auch gespannt, wie Marlène auf das sich langsam vor ihr öffnende Leben von Vianne, der zunächst großen Unbekannten auf einem Gemälde, reagieren wird. Gekonnt verknüpft die Autorin im Verlauf der Handlung die beiden Erzählstränge, indem sie zwischen diesen wechselt. Die Handlung der Jetztzeit ist in der Ich-Form aus Sicht von Marlène geschrieben, für die Vergangenheit wählt die Autorin die neutrale Erzählform. Der Roman liest sich flüssig, sprachlich angenehm und überzeugend, Beschreibungen und aktive Handlung sind sehr gut ausgewogen. Fazit: Ein überzeugender Roman mit zeitgeschichtlichem Hintergrund, sehr gut recherchiert. Ergänzt wird die Handlung durch Beschreibungen und Schilderungen von Paris, der Kultur und der französischen Resistance. Besonders empfehlenswert für Leser, die sich für Romane mit mehreren Handlungssträngen interessieren. Perfekt für spannende, aber auch genussvolle Lesestunden.

Marlène und Vianne
von einer Kundin/einem Kunden am 14.08.2017

Marlène und Jean-Louis fahren zu ihrem Hochzeitstag nach Paris. Marlène schwelgt in Erinnerungen, da sie in Paris vor vielen Jahren ein Studium der Kunstgeschichte begonnen hat, ihr Mann erliegt jedoch so gar nicht dem Charme der Stadt der Liebe und so treten die Eheprobleme während dieser Reise nur noch... Marlène und Jean-Louis fahren zu ihrem Hochzeitstag nach Paris. Marlène schwelgt in Erinnerungen, da sie in Paris vor vielen Jahren ein Studium der Kunstgeschichte begonnen hat, ihr Mann erliegt jedoch so gar nicht dem Charme der Stadt der Liebe und so treten die Eheprobleme während dieser Reise nur noch deutliche zutage als zu Hause. Ein Streit eskaliert am Hochzeitstag, Marlène geht alleine ins Musée du Quai d'Orsay und sieht dort das Bild einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Wer war diese Frau? Gemeinsam mit einem Verbündeten macht sie sich auf die Suche. Vianne flieht 1928 aus der Provinz nach Paris, um ihren Traum, Botanikerin zu werden, zu verwirklichen. Doch schon rasch wird sie mit der Realität konfrontiert und verliert ihre Naivität. Dennoch ist sie begeistert von Paris, lernt David, einen englischen Maler und mit ihm das Leben der Bohème kennen und lieben. Doch das Zusammenleben mit einem Künstler ist nicht immer einfach... Eine Hommage an die Stadt Paris, die man während der Lektüre auf vielen Spaziergängen entdeckt, sei es nun in der Gegenwart oder der Vergangenheit. Die Geschichte von Vianne mit ihren historischen Beschreibungen und Entwicklungen hat mir viel besser gefallen als die Geschichte übetr Marlène, mit der ich nicht so recht warm geworden bin. Außerdem war mir ihre Vorgehensweise nicht immer nachvollziehbar. Eine leichte Lektüre, die gegen Ende nachdenklich stimmt.

Paris und wie sich alles verändert
von anke3006 am 13.08.2017

Die Liebenden von Montparnasse. Paris, 1928: Vianne träumt davon, Botanikerin zu werden – im renommierten Jardin des Plantes. Als sie sich in den aufstrebenden Maler David verliebt und mit ihm in das schillernde Bohème-Leben der französischen Avantgarde eintaucht, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann nimmt ihr Leben eine tragische... Die Liebenden von Montparnasse. Paris, 1928: Vianne träumt davon, Botanikerin zu werden – im renommierten Jardin des Plantes. Als sie sich in den aufstrebenden Maler David verliebt und mit ihm in das schillernde Bohème-Leben der französischen Avantgarde eintaucht, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann nimmt ihr Leben eine tragische Wendung … Jahrzehnte später steht Marlène im Musée d´Orsay vor dem Bild einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Fasziniert von der Ausstrahlung der Fremden, begibt sich Marlène auf die Suche, bei der sie nach und nach ihr Leben verändern wird. Bewegend, sinnlich und très français – die Geschichte zweier starker Frauen vor der Kulisse einer atemberaubenden Metropole. Caroline Bernanrd hat einen sehr schönen Schreibstil, der die Leser sofort nach Paris versetzt, egal ob in die 1930er Jahre oder in die Gegenwart. Wer Paris kennt und liebt wird viel entdecken. Die Geschichte besteht aus zwei Erzählsträngen. Es ist spannend zu erleben wie sich das ganze entwickelt. Mir hat die Geschichte rund um Vianne sehr gefallen. Die Suche und Recherche in der Gegenwart war schön, konnte mich persönlich aber nicht so fesseln. Für Paris-Begeisterte ist dieses Buch eine kleine Reise in diese schöne Stadt.