Roßhalde

Roman

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Was die Ehe des Malers Johann und seiner Frau, der Pianistin Adele Veraguth, noch zusammenhält, ist die Liebe zu ihrem jüngsten Sohn Pierre, sonst leben die beiden getrennt, innerlich wie räumlich, der Maler in seinem Atelier, Adele im Wohngebäude der Roßhalde. Ihre Gemeinsamkeiten sind erschöpft, und die Einsamkeit hat sie verhärtet und wortkarg gemacht. Der plötzlichen Erkrankung des geliebten Sohnes stehen die Eheleute fassungslos gegenüber.

Portrait
Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano.

Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin.

Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.     
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 168
Erscheinungsdatum 04.03.1980
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-36812-1
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,7/10,8/1,2 cm
Gewicht 120 g
Auflage 19
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7,99
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Roßhalde
von Patrick Nagl aus Wien am 23.04.2012

Im Mittelpunkt der Erzählung steht eine erschöpfte Beziehung und der daraus resultierenden unüberbrückbaren Probleme. Eine Ehe die sich wie ein Zwang, wie ein einschnürendes Band um den Hals der Protagonisten legt und dabei langsam immer weiter zugezogen wird.

Bilder einer Ehe
von Zitronenblau am 15.06.2009

Der Roman "Roßhalde" von 1914 behandelt den Maler in Ehe zum Thema. Die Unmöglichkeit der Vereinbarkeit von kreativem Schaffen und Famielienliebe kommt hierbei ganz besonders zu Geltung. Dabei scheint die Ehe wie ein bürgerlicher Zwang, der sich nur durch die Kunst ertragen, aber nicht entfesseln lässt. Die besonders tragische... Der Roman "Roßhalde" von 1914 behandelt den Maler in Ehe zum Thema. Die Unmöglichkeit der Vereinbarkeit von kreativem Schaffen und Famielienliebe kommt hierbei ganz besonders zu Geltung. Dabei scheint die Ehe wie ein bürgerlicher Zwang, der sich nur durch die Kunst ertragen, aber nicht entfesseln lässt. Die besonders tragische Geschichte um den Sohn des Malers macht Hesse zum Vordergund, indem er den Leser auch an der Gedankenwelt des Jungen (später aber auch der Mutter) teilhaben lässt. Was zeichnet diesen Roman besonders aus? Das Thema ist durchaus interessant, aber die Geschichte selbst wird von Hesse sehr spannend und dramatisch inszeniert. Ich hatte ein starkes Gefühl der Teilnahme in diesem Buch, wie ich es bei einem Hesse schon länger nicht mehr hatte. Dabei gelingt Hesse wie eh und je sein größtes Können: er zieht den Vorhang auf der Bühne der unbarmherzigen Offensichtlichkeit durch die Entkleidung der Seelen. Wirklich ein ganz großer Roman, Herr Hesse! Sehr empfehlenswert!

könnte in der heutigen zeit spielen
von einer Kundin/einem Kunden aus mainz am 25.06.2005

eines der wenigen hesse-bücher, die man zwischendurch mal kurz lesen kann - und trotzdem fesselt es einen.