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Rotkäppchen muss weinen

(22)

»Ein Buch, das Mut macht. Mut, sich Wahrheiten zu stellen und sie auszusprechen. Klar, präzise und poetisch.«
(Mirjam Pressler in ihrer Laudatio zum Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2007)

Es begann, als Lizzy nicht da war. Ihre beste Freundin, die sie sonst immer nach der Klavierstunde zu ihrem Großvater begleitet hat. Doch dann fuhr Lizzy in die Ferien, der Opa brauchte Hilfe und Malvina sollte ihm jeden Tag das Essen bringen ...

Es gibt da nichts zu beschönigen: Kindesmissbrauch ist ein unbequemes Thema. Ein Thema, das aufbringt und von allen Medien bedient wird. Doch dieser Roman ist weit mehr als ein Problembuch über Kindesmissbrauch. Er lebt von differenzierten Stimmungen und interessanten Charakteren und wagt einen Blick in die Abgründe menschlichen Zusammenlebens. Er hält ein Plädoyer für die Freundschaft, erzählt von erster Liebe wie von Schneeflockenfedern und vermeidet dabei jegliches Pathos. Virtuos spielt er mit literarischen Mitteln und entzieht sich dabei jeder Vorhersehbarkeit. Und die Autorin entlässt ihre Heldin und den Leser mit der Hoffnung, dass jedes Unglück ein Ende haben kann. So wird die Lektüre zu einem intensiven Erlebnis, das man nicht missen möchte.

Portrait

Beate Teresa Hanika, geboren 1976 in Regensburg, ist Fotografin. Ab 1997 arbeitete sie mehrere Jahre als Model in verschiedenen europäischen Städten. Bereits seit ihrem zehnten Lebensjahr schreibt sie Geschichten und Gedichte. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort in der Nähe von Regensburg. Ihr erster Roman ›Rotkäppchen muss weinen‹ wurde u.a. mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2007 und dem Bayerischen Kunstförderpreis 2009 ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 nominiert.

Literaturpreise:

›Rotkäppchen muss weinen‹
Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2007
Kunstförderpreis des Freistaats Bayern 2009
Hans-im-Glück-Preis der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn für Jugendliteratur 2010
Empfehlungsliste zum Evangelischen Buchpreis 2010
Empfehlungsliste des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2010
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 (Kritikerjury/Kategorie Jugendbuch)
Nominiert für die Goldene Leslie 2010, Rheinland-Pfälzischer Jugendbuchpreis
Nominiert für den Niederländischen Jugendbuchpreis 2011
Aufgenommen auf die IBBY-Ehrenliste 2012 (International Board on Books for Young People)

›Erzähl mir von der Liebe‹
Ausgezeichnet als Buch des Monats von der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Volkach (August 2010)

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 05.10.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783104002569
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 864 KB
eBook
6,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein Buch das zu Recht für den Jugendliteraturpreis nominiert worden ist und den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis gewonnen hat. Die Autorin versteht es auf bemerkenswerte Weise mit einem solch schwierigen Thema einfühlsam umzugehen und Charaktere zu schaffen, mit denen der Leser mitfühlt.

Die Geschichte wird von Malwina erzählt, die sich vor den Besuchen bei ihrem Großvater fürchtet. Durch die Erzählperspektive kommt der Leser ihr sehr nahe und die Autorin weiß es genau die Situation subtil zu zeigen. Die Handlung fängt recht schnell an, auch wenn ich teilweise durch die krassen Zeit und Orts-wechsel bzw. die generelle Aufteilung der Szenen etwas verwirrt wurde. In der Mitte gibt es eine Flaute, doch am Ende nimmt die Geschichte wieder an Fahrt auf. Ein wirklich lesenswertes Buch, das sich in der Mitte etwas zieht.
Ein Buch das zu Recht für den Jugendliteraturpreis nominiert worden ist und den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis gewonnen hat. Die Autorin versteht es auf bemerkenswerte Weise mit einem solch schwierigen Thema einfühlsam umzugehen und Charaktere zu schaffen, mit denen der Leser mitfühlt.

Die Geschichte wird von Malwina erzählt, die sich vor den Besuchen bei ihrem Großvater fürchtet. Durch die Erzählperspektive kommt der Leser ihr sehr nahe und die Autorin weiß es genau die Situation subtil zu zeigen. Die Handlung fängt recht schnell an, auch wenn ich teilweise durch die krassen Zeit und Orts-wechsel bzw. die generelle Aufteilung der Szenen etwas verwirrt wurde. In der Mitte gibt es eine Flaute, doch am Ende nimmt die Geschichte wieder an Fahrt auf. Ein wirklich lesenswertes Buch, das sich in der Mitte etwas zieht.

„Rotkäppchen muss weinen“

Virginia Seeck, Thalia-Buchhandlung Jena

Ein sehr gewagtes Thema an welches sich Beate Teresa Hanika gewagt hat - Missbrauch im Familienkreis. Mit einem flauen Gefühl in der Magengegend begann ich zu lesen. Es war beklemmend und ich fühlte mich ebenfalls so hilflos wie Malvina selbst. Die Anzeichen sind da, aber niemand aus ihrer Familie möchte sie wahrnehmen. Erst Klatsche und Frau Bitschek geben Malvina die nötige Kraft für ihre Freiheit zu kämpfen. Sie erreicht ihr Happy End. Zum Glück! Denn sonst würde ich noch immer mit ihr Leiden.
Zu recht nominiert für den deutschen Jugendliteraturpreis 2010 in der Kategorie: Jugendbuch.
Ein sehr gewagtes Thema an welches sich Beate Teresa Hanika gewagt hat - Missbrauch im Familienkreis. Mit einem flauen Gefühl in der Magengegend begann ich zu lesen. Es war beklemmend und ich fühlte mich ebenfalls so hilflos wie Malvina selbst. Die Anzeichen sind da, aber niemand aus ihrer Familie möchte sie wahrnehmen. Erst Klatsche und Frau Bitschek geben Malvina die nötige Kraft für ihre Freiheit zu kämpfen. Sie erreicht ihr Happy End. Zum Glück! Denn sonst würde ich noch immer mit ihr Leiden.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
12
9
0
1
0

von Anna Erhardt aus Münster am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Ein Buch über ein verbotenes Thema, dass dieses so vorsichtig und doch so erschreckend ehrlich behandelt, dass einem Schauer über den Rücken laufen! Lesenswert!

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Wenn Malvina erst 14 Jahre alt ist, wird alles anders, denn dann ist sie groß, wird gehört werden und wird einen Freund haben. Noch ist sie 13 Jahre alt, aber in wenigen Wochen wird sie endlich 14. Sie hat es nicht wirklich leicht als jüngstes von drei Kindern. Der... Wenn Malvina erst 14 Jahre alt ist, wird alles anders, denn dann ist sie groß, wird gehört werden und wird einen Freund haben. Noch ist sie 13 Jahre alt, aber in wenigen Wochen wird sie endlich 14. Sie hat es nicht wirklich leicht als jüngstes von drei Kindern. Der Vater ist ein strenger Patriarch und Lehrer, der nicht nur in seiner Familie unbeliebt ist, sondern auch bei seinen Schülern. Die Mutter leidet ständig unter Migräne und muss permanent geschont werden. Ihr Bruder, der ihr immer Halt gegeben hat, ist mittlerweile an der Uni und dementsprechend eigentlich nur am Wochenende zu Hause und mit ihrer älteren Schwester verbindet sie wenig. Zwar hat Malvina eine beste Freundin, Lizzie, der sie viel anvertrauen kann, aber eben doch nicht alles, denn da gibt es noch ihren Großvater. Dieser ist alt und gebrechlich und von daher ist es Malvinas Aufgabe, ihm täglich Essen vorbei zu bringen. Malvina ist ungern allein mit ihrem Großvater zusammen, denn wenn niemand dabei ist, geschehen unaussprechliche Dinge. Früher, als ihre Oma noch lebte, geschahen ebensolche Dinge, aber damals waren sie nicht ganz so schlimm, versuchte doch ihre Oma wenigstens, sie zu schützen - doch nun ist sie ihrem Großvater allein ausgeliefert - und wenn sie davon erzählt, glaubt ihr ihre Familie einfach nicht. Erst mit der Bekanntschaft zu Klatsche, einen Jungen aus der Nachbarschaft, schafft sie es, sich etwas zu öffnen, denn was ihr ihre Familie nicht geben kann, dieser Junge vermag es - er gewährt ihr etwas Sicherheit und Vertrauen, Dinge, die sie so lange entbehren musste. Doch wird das reichen, dass sie sich endlich offenbaren kann? Rotkäppchen hat Angst! Der Plot des Buches wurde realistisch erarbeitet. Die Aufteilung des Plots an sich hat mir jedoch nicht gefallen - irgendwie fehlte mir hier eine klare Linie. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, jedoch muss ich gestehen, dass ich mit Protagonistin Malvina partout nicht warm geworden bin. Den Schreibstil empfand ich leider als wenig packend, sodass ich mehrmals mit dem Gedanken gespielt habe, dieses Buch abzubrechen.