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Saisonabschluss

Ein Bad Füssing Krimi

(2)
Saisonabsch(l)uss - Ein humorvoller Kriminalroman
Bad Füssing bot des Nachts einen besonderen Anblick. Die Straßen wurden beinahe allesamt von stattlichen Bäumen eingesäumt, unter deren Kronen die Straßenlaternen standen. Dem Passanten, der
den Blick auf den Boden gerichtet hielt – sei es aus einer alkoholinduzierten Gangunsicherheit oder aus einer Grübelei heraus – entging etwas sehr Schö- nes: der Anblick von unten beleuchteter Baumkronen. Es hatte etwas Märchenhaftftes.
Nur eine Gestalt schien sich hierfür nicht begeistern zu können.
»... allerhand kuriose Situationen, die dem Leser die Lachtränen in die Augen treiben.
Kurzum: Das Buch beschert dem Leser kurzweilige Lesestunden und macht Lust auf mehr« Passauer Neue Presse
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 01.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95428-198-5
Verlag Wellhöfer Verlag
Maße (L/B/H) 195/129/17 mm
Gewicht 172
Verkaufsrang 68.891
Buch (Taschenbuch)
9,95
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Kundenmeinung
von einer Kundin/einem Kunden aus Göttingen am 06.02.2017

Andreas A. Reichelt hat sich unglaublich schnell in die Riege arrivierter Autoren eingereiht, die trotz regional angesiedelter Erzählungen ein überregionales Publikum ansprechen. Regionalisierung als Phänomen und Erfolgsformel, als Gegenbewegung zur Globalisierung. Kaum eine größere Stadt, die mittlerweile nicht ein Tatort-Team aufzuweisen hat. In Deutschland grassiert das Krimi-Fieber. Damit komme ich... Andreas A. Reichelt hat sich unglaublich schnell in die Riege arrivierter Autoren eingereiht, die trotz regional angesiedelter Erzählungen ein überregionales Publikum ansprechen. Regionalisierung als Phänomen und Erfolgsformel, als Gegenbewegung zur Globalisierung. Kaum eine größere Stadt, die mittlerweile nicht ein Tatort-Team aufzuweisen hat. In Deutschland grassiert das Krimi-Fieber. Damit komme ich auch schon zu meinem Kritikpunkt, zur Bezeichnung des Romans als »Krimi«. Klar, dass sich das verkaufsstrategisch besser vermarkten lässt. Es weckt damit aber auch eine gewisse Erwartungshaltung bei der mittlerweile sehr erfahrenen Leserschaft. Die kennt die wenigen Grundzutaten, die in der Auflistung simpel, in der Ausführung umso vieles schwerer sind. Ausgangspunkt ist immer ein Verbrechen, die Tat. Und da hängt die Latte sehr hoch. Kapitalverbrechen unterhalb des Schweregrades Mord reichen da heute kaum noch aus. Die Spurenlage muss unklar, widersprüchlich sein. Das Tatmotiv kauert versteckt im Dunkeln und lässt sich so leicht nicht finden. Aber der Dreiklang Schock, Rätsel und Täterjagd ist nach wie vor bewährtes Strickmuster leichter Whodunit-Krimis aus dem Vorabendprogramm. Auf verschlungenen Pfaden nähert sich der Ermittler dem (vermeintlichen) Täter. Was bei den Klassikern wie Sherlock Holmes und Hercule Poirot noch reine Denksportaufgabe, die den Leser ob deren Kombinationsgabe verblüfft zurücklassen sollte, war, ist heute durch Angstspannung angereichert und fast ersetzt. Es muss sich eine bedrohliche Spannung zuspitzen, eine Ungewissheit die Nerven bis ins Extrem reizen, die erst im finalen Showdown kulminiert. Von allen Gattungen, die mit Spannungsbögen arbeiten, sind es die Formate Krimi und in verschärfter Form Thriller, welche die Leserschaft am stärksten und heftigsten emotional bewegen wollen. Das alles weiß Reichelt. Es gehört zum Handwerk. Und er spielt mit diesem Wissen - und mit der Erwartungshaltung des Lesers. Erhellend ist der Epilog, der den Untertitel »Ein Bad Füssing Krimi« konterkariert: »Aber dass ein einfacher Therapeut über sich hinauswächst und einen fiesen Straftäter dingfest macht, hatten Sie nicht erwartet, oder doch?« Was haben wir? Ich fasse mal zusammen: Das beschauliche Bad Füssing. Der Kurbetrieb wird aus der Sicht eines hypernervösen Therapeuten beschrieben. Eine skurrile Figur, herrlich überzeichnet. Dann fuchtelt ein Unbekannter mit einem Luftgewehr herum und schießt aus dem Off auf Urlauber. Die Taten, die im Sinne dramaturgischer Taktung eines Krimis mit Abstand auftreten müssen, gleichen hier eher wohlgesetzten Akupunkturstichen in eine bloß vom Arbeitsalltag überreizten Oberfläche. Überhaupt, die Hauptfigur ist der krasse Gegenentwurf eines Detektives vom Schlage Philipp Marlowe, der in jeder Szene irgendwie doch noch ein Whiskey-Glas zu fassen bekommt und als Steppenwolf am Ende dennoch nüchtern den Verbrecher stellt. Reichelts Therapeut ist kein Ermittler. Er ist ein Anti-Ermittler, ein Jedermann. Er will gar nicht ermitteln, sondern rutscht irgendwie mehr und mehr durch Umstände in die Situationskomik hinein. Es sind vor allem Befürchtungen und Angst, die ihn antreiben Verdachtsmomenten nachzugehen. Am Ende bleibt sogar das Motiv völlig im Unklaren. Was ist »Saisonabsch(l)uss« nun? Ein Anti-Krimi, eine Persiflage? Auf jedenfalls eine Komödie, die funktioniert. Von Radio Planet wurde das erkannt und unlängst ausgezeichnet: als »Buch des Jahres in der Kategorie Humor 2016«. Eine 2. Auflage, die zu erwarten ist, sollte den Untertitel entsprechend anpassen.

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3-4 Sterne
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 27.01.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es geht um den Leiter einer Physiotherapiepraxis, die in einem Hotel im Kurort Bad Füssing liegt. Aus Liebe zu seiner Frau pendelt er täglich von Pfarrkirchen nach Bad Füssing, auch wenn ihm das Aufstehen eher schwer fällt. Sein geordnetes Leben kommt durcheinander, als erstens ein neuer Kollege eingestellt wird... Es geht um den Leiter einer Physiotherapiepraxis, die in einem Hotel im Kurort Bad Füssing liegt. Aus Liebe zu seiner Frau pendelt er täglich von Pfarrkirchen nach Bad Füssing, auch wenn ihm das Aufstehen eher schwer fällt. Sein geordnetes Leben kommt durcheinander, als erstens ein neuer Kollege eingestellt wird und zweitens es eine Anschlagserie mit einem Luftwaffengewehr gibt. Jetzt ist sein Spürsinn geweckt. Die Hauptperson bleibt recht blass, außer dass er sich seine Langweile zurück sehnt und der Meinung ist, er wisse eh alles besser. Sei es wie man Patienten behandelt, ok sonst wäre er wohl nicht der Leiter der Praxis, oder wie die Polizei ihren Job macht. Man ist ja schon sehr qualifiziert, wenn man nur einige Krimisendungen im Fernsehen sieht. Ehrlich gesagt, ging mir die Hauptperson ziemlich auf den Keks. Auch wenn der Titel es beschreibt, handelt es sich bei diesem Buch nicht um ein Krimi, sondern um ein humorvolles Buch mit Krimizügen im Ansatz. Es wird nicht geklärt, wer es war oder warum er das gemacht hat. Leider konnte ich mit dem Humor so gar nichts anfangen. Ich hab wenn es hochkommt ein- bis zweimal geschmunzelt. Vielleicht muss man in dem Bereich arbeiten oder aus Bayern kommen, um das zu verstehen. Für mich war es leider nicht so geeignet. Der Schreibstil ist recht gut, aber fesselte mich nicht besonders. Für die Länge von ca. 160 Seiten (laut Verlag), brauchte ich auch einfach zu lange. Ich gehöre wohl eher nicht der Zielgruppe an, daher fällt mir die Beschreibung und Bewertung dieses Buches so schwer. Ich empfehle es Personen, die aus Bad Füssing kommen und / oder dort gerade eine Kur machen. Viel Spaß bei dem Buch.

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