Schattenboxer

Ungekürzte Lesung

(9)
Dein Gegner ist mächtig.
Er zeigt sich nicht.
Du kämpfst gegen Schatten.
Erst gestern stand Vincent Che Veih von der Düsseldorfer Kripo vor diesem Grab: Pia, die 17-jährige Nichte eines Kollegen, hat sich das Leben genommen und wurde hier beigesetzt. Jetzt liegt eine zweite junge Frau inmitten der Blumen und Trauerkränze. Entstellt von zahllosen Verletzungen, Spuren eines tagelangen Martyriums. Abgelegt am Ende einer stürmischen Nacht. Warum ausgerechnet hier? Pia und die ermordete Alina kannten einander nicht, und doch glaubt Vincent an eine Verbindung. Er beginnt, einen alten Mordfall aufzurollen und stößt auf ein Komplott, in dem seine eigene Mutter, eine bekannte RAF-Terroristin, eine Rolle spielt. Dann verschwindet eine weitere junge Frau ...
Ungekürztes Hörbuch, gelesen von Dietmar Wunder
Portrait
Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit 26 Jahren in Düsseldorf. Er studierte Politische Wissenschaft und arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist. 1995 erschien sein Debüt „Annas Erbe“. Seine Romane gelten als „im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit“ (Deutschlandfunk). Sie sind in mehrere Sprachen übersetzt sowie preisgekrönt (u.a. Friedrich-Glauser-Preis für „Die Zwillingsfalle“, Krimi-Blitz für „Schwarzer Schwan“).
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Dietmar Wunder
Anzahl 8
Erscheinungsdatum 27.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783863460617
Verlag Kübler Verlag GmbH
Auflage 1. Hörbuch
Spieldauer 563 Minuten
Verkaufsrang 6.620
Hörbuch (CD)
15,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Beste Thrillerunterhaltung
von PMelittaM aus Köln am 06.12.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Hauptkommissar Vincent Che Veih bekommt es mit mehreren Fällen zu tun. Ein Mordfall wird neu aufgerollt, da eine Entlastungszeugin des verurteilten Mörders auftaucht, nahezu parallel wird auf dem Grab Pia Zieglers, Augenzeugin des Mordes und damals schwer verwundet, eine Leiche gefunden. Rückblicke führen den Leser in das Jahr 1991... Hauptkommissar Vincent Che Veih bekommt es mit mehreren Fällen zu tun. Ein Mordfall wird neu aufgerollt, da eine Entlastungszeugin des verurteilten Mörders auftaucht, nahezu parallel wird auf dem Grab Pia Zieglers, Augenzeugin des Mordes und damals schwer verwundet, eine Leiche gefunden. Rückblicke führen den Leser in das Jahr 1991 zum Mord an einem Treuhandchef, für den die RAF verantwortlich gemacht wurde. Ob und wenn ja, wie das alles miteinander zu tun hat, erfährt der Leser im Laufe der Lektüre des Romans, der immer wieder mit neuen Informationen und überraschenden Wendungen aufwartet, und dem Leser eine Menge Spannung bietet. „Schattenboxer“ ist der zweite Fall mit Vincent Veih, der nicht nur mittlerweile Leiter des Düsseldorfer KK 11, sondern auch der Sohn einer RAF-Terroristin ist. Mit seiner Mutter, inzwischen aus der Haft entlassen und mit verschiedenen Projekten auch weiterhin bekannt, will er möglichst wenig zu tun haben, was allerdings nicht immer gelingt, wie auch sein aktueller Fall wieder zeigt. Auch für mich war es der zweite Band mit Vincent Veih, allerdings las ich von hinten nach vorne (der erste Band wird demnächst folgen). Horst Eckert gelingt es überzeugend, deutsche Vergangenheit, Politik und fiktiven Kriminalfall zu einem komplexen und spannenden Roman zu verbinden. Als Leser, vor allem als nicht mehr ganz junger, wird eine ganze Reihe Erinnerungen geweckt, die RAF und die deutsche Wiedervereinigung sind u. a. Themen dieses Romans. Jedem Kapitel ist eine Rückblende vorangestellt, die zunehmend mehr Informationen liefert und es dem Leser ermöglicht, sich über das Geschehen und die Kriminalfälle seine eigenen Gedanken zu machen. Die Ermittlungsergebnisse des aktuellen Falls ergänzen diese perfekt, so dass es dem Leser ermöglicht wird, die Rätsel schon vor dem Ermittler lösen zu können, ohne ihm die Spannung zu nehmen. Die Charaktere wirken authentisch, vor allem Vincent Veih gefällt mir gut. Die Lösung des aktuellen Kriminalfalls ist womöglich etwas zu abgehoben, aber nicht völlig unrealistisch, die Lösungen der älteren Fälle dagegen überzeugen sofort. Der Leser kann, wenn er will, recherchieren, inwiefern vor allem die Rückblenden fiktiv sind bzw. auf welchen historischen Ereignissen oder Persönlichkeiten der Autor hier aufsattelt. Schade finde ich, dass der Roman kein Nachwort Horst Eckerts enthält, in dem er zur Thematik Stellung nimmt bzw. von seinen Recherchen erzählt. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, ich bin durch die Seiten geflogen, habe mich über das Geschehen und manche Charaktere geärgert, mit anderen gebangt und den Roman am Ende zufrieden zugeklappt. Von mir gibt es 4,5 Sterne, die ich gerne aufrunde, und eine Leseempfehlung, für jene, die gerne spannende Kriminalromane und Thriller lesen und vor politischen Hintergründen nicht zurückschrecken.

Überzeugender Polizei-Thriller
von ech am 29.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auch der zweite Auftritt von Vincent Veih weiß zu überzeugen. Wie auch im vorangegangenen Buch "Schwarzlicht" liefert Horst Eckert einen Polizei-Thriller ab, in dem die Geschichte sowie die Haupt- und Nebenfiguren überzeugen. Der Plot ist vielschichtig angelegt, die losen Enden werden aber zu einem stimmigen Gesamtbild verknüpft. Auch die Vergangenheit bzw.... Auch der zweite Auftritt von Vincent Veih weiß zu überzeugen. Wie auch im vorangegangenen Buch "Schwarzlicht" liefert Horst Eckert einen Polizei-Thriller ab, in dem die Geschichte sowie die Haupt- und Nebenfiguren überzeugen. Der Plot ist vielschichtig angelegt, die losen Enden werden aber zu einem stimmigen Gesamtbild verknüpft. Auch die Vergangenheit bzw. Herkunft der Hauptperson spielt wieder eine wichtige Rolle, die offenen Fragen, die hier bleiben, lassen für die Zukunft noch einige erwarten.

Spannende Geschichte, eingeschränkteLeseempfehlung
von Sabrina Kleweken aus Düsseldorf am 08.07.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Geschichte des Buches klingt vom Klappentext her spannend und auch die erst 100 Seiten sind mitreissend. Jedoch wurde die Geschichte mit st eigener Seitenzahl allerdings sehr komplex und ich hatte teilweise Probleme, zusammen zu halten, wer welche Figur ist, wer welche Beziehung zu wem hat/hatte oder welche Figuren... Die Geschichte des Buches klingt vom Klappentext her spannend und auch die erst 100 Seiten sind mitreissend. Jedoch wurde die Geschichte mit st eigener Seitenzahl allerdings sehr komplex und ich hatte teilweise Probleme, zusammen zu halten, wer welche Figur ist, wer welche Beziehung zu wem hat/hatte oder welche Figuren in Verbindung stehen. Meiner Meinung nach ist es störend, wenn ich beim Lesen eines Namens einer Nebenfigur mich jedes Mal fragen muss 'Wer war das noch?' Die Geschichte entpuppt sich zum Ende hin als derart komplex, dass mit den verschiedenen Handlungssträngen ght drei verschiedene Bücher hätten gefüllt werden können. Der Autor wollte hier meiner Meinungnachzu viele Felder beackern. Schon die Geschichte über die ermordeten Mädchen und die Aufklärung dieser Fälle hätte für das knapl über 390 Seiten starke als Story ausgereicht. Auch enthielt mir die Geschichte zu viele Zeitsprünge. Zum Ende hat sich bei mir der Eindruck verfestigt, dass der Autor alle Ebenen der Geschichte auf biegen und brechen unbedingt verbinden wollte, so wirken manche Zusammenhänge schnell dahingeschustert und wenig glaubhaft. Au h das Gewirr an Beziehungen zwischen den verschiedensten Figuren ist anstrengend bei Lesen, eine Legende ala George R. R. Martin wäre hier hilfreich. Um auch etwas Positives zu schreiben: Dem Autor gelingt es auf den Punkt Spannung zu erzeugen und durch diese Stromschnellen der Geschichte wird man regelrecht mitgerissen.