Schlacht bei Nachod–Wysokow am 27. Juni 1866

Die erste größere Schlacht zwischen Preußen und Österreich. Der Deutsche Krieg von 1866 28

Der Deutsche Krieg von 1866 28

Autor Friedrich Regensberg, Taschenbuch, Reprint, Frakturschrift, 88 Seiten, 10 Abb., 1 Karten Maler Ludwig Burger, Anton Hoffmann

Verlagstext 1905:
Auf die Schilderung es mit dem Sieg von Gitschin abgeschlossenen selbständigen Feldzuges der preußischen Ersten und Elbarmee unter Friedrich Karl folgen die ebenso übersichtlich vorgeführten Kämpf der Zweiten oder Schlesischen Armee unter dem Kronprinzen in Böhmen. Gleich nach dem Passieren der Gebirgspässe kam es am 27. Juni zu den ersten Kämpfen bei Nachod und bei Trautenau. Während Steinmetz bei Nachod unter schwierigsten Verhältnissen über Ramming siegte, trug im Gefecht von Trautenau Bonin mit dem Ersten Korps eine gründliche Niederlage durch Gablenz infolge der Bravour der österreichischen Truppen und ihrer trefflichen Führung davon.

Portrait
REGENSBERG 1866.

In dem heißen Sommer 1866 ward auf den blutigen Schlachtfeldern Westdeutschlands und Böhmens das lange Ringen und Mühen der beiden Mächte Preußen und Österreich um die Führerschaft in Deutschland zum Austrag gebracht. Den „siebentägigen Krieg“ hat man jenen an überraschenden Wechselfällen und interessanten Episoden so reichen Feldzug genannt, in dem Preußens Heer zur Überraschung aller Welt den Sieg davontrug. Dies geschah, trotzdem die Österreicher den alten Ruf ihrer Tapferkeit aufs neue glänzend bewährten und ihre Armee bei Custoza und Trautenau, wie ihre Marine bei Lissa die schwarzgelben Banner mit neuen Lorbeeren schmückten. Aus den Gegnern von damals sind – seit 1879 – wieder Freunde geworden, die treu festhalten an dem Bündnis, das Kaiser Wilhelm II. in seiner ersten Thronrede als „ein Vermächtnis der deutschen Geschichte, dessen Inhalt heute von der öffentlichen Meinung des gesamten deutschen Volkes getragen wird,“ bezeichnete.
Wer die Großtate, die Deutschlands tapfere Scharen im Kampfe gegen das zweite Kaiserreich und die dritte Republik vollbrachten, recht würdigen und verstehen will, dem müssen unbedingt auch die Geschehnisse von 1866 genau bekannt sein. Daß aber das Wissen vom „deutschen Bruderkrieg“ – zumal bei der jüngeren Generation - vielfach recht oberflächlich und lückenhaft ist, kann man leider häufig genug wahrnehmen. Es mangelte eben immer noch an einer im guten Sinne populären Darstellung dieses Krieges, die allen Ansprüchen genügen könnte. In der ersten Zeit würden dergleichen Schilderungen zu peinliche Erinnerungen erweckt haben; viele für den Geschichtschreiber wichtige Vorgänge und Umstände blieben auch noch in Dunkel gehüllt, das nicht einmal die sonst so vortrefflichen Arbeiten des preußischen wie des österreichischen Generalstabes zu lichten für angebracht hielten. Erst neuerdings ist durch die epochemachenden Werke von H. Friedjung, O. v. Lettow-Vorbeck u. a., durch die Denkwürdigkeiten von Bismarck, Stosch, Blumenthal, Govone, Hohenlohe usw. in den Hauptsachen Klarheit geschaffen worden. Damit ist nun auch die Zeit gekommen für eine volkstümliche Schilderung jenes kurzen und doch so folgenschweren Kriege, die sich die Aufgabe stellt, sämtliche Ergebnisse jener neuesten Forschungen und Enthüllungen

den weitesten Kreisen zu übermitteln. Fr. Regenbergs Einzeldarstellungen der wichtigsten Begebenheiten von 1866 sind keineswegs für den Militär allein berechnet, sondern wenden sich in ihrer unterhaltenden Form an jedermann in Deutschland ebensogut wie in Österreich-Ungarn.

In anschaulicher, übersichtlicher und lebendiger Darstellung führen die einzelnen Bände die Hauptmomente des Feldzuges vor. Der Verfasser ist redlich bemüht gewesen, Licht und Schatten gleichmäßig zu verteilen und alle Vorgänge mit größter Objektivität zu schildern. Grundsätzlich hat er von seiner Darstellung alles ausgeschlossen, was nicht historisch zu erweisen und durch authentische Veröffentlichungen beider Teile zu erhärten ist, alles auf bloßer Phantasie oder Kombinationen beruhenden Schilderungen, die nur falsche oder tendenziös gefärbte Anschauungen hervorzurufen vermögen. Namentlich den noch lebenden Mitkämpfern in Deutschland und Österreich-Ungarn, wie allen Zeitgenossen des sechsundsechziger Krieges werden diese mit Illustrationen und Karten schön ausgestatteten Bände zweifellos das lebhafte Interesse einflößen. (Verlagstext 1903 - W. Keller & Co. Stuttgart)

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 88
Erscheinungsdatum Januar 2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95966-052-5
Verlag Rockstuhl Verlag
Maße (L/B/H) 21,3/15,1/1 cm
Gewicht 162 g
Abbildungen 1 Karten, 10 Abbildungen
Auflage Reprintauflage von 1905 - Frakturschrift
Illustrator Ludwig Burger, Anton Hoffmann
Buch (Taschenbuch)
9,95
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