Schmetterling und Taucherglocke

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Er war 43 Jahre alt, Vater zweier Kinder und ein erfolgreicher Redakteur, als ihn am 8. Dezember 1995 ein Gehirnschlag all seiner bisherigen Lebensmöglichkeiten beraubte. Fünfzehn Monate später beendete er ein Buch, das er allein mit dem Blinzeln seines linken Augenlids - die einzige verbleibende Verständigungsmöglichkeit - diktiert hatte. Es ist ein einzigartiges Dokument, ein Akt der Selbstbehauptung des Geistes angesichts der totalen physischen Niederlage. Die Krankheit hat Bauby zu einem Schriftsteller gemacht, der mit bewundernswertem Humor seine Situation analysiert. Ein erschütterndes Selbstzeugnis, ein einzigartiges Stück Literatur und ein Buch, das Mut macht zum Leben.
Portrait
Jean-Dominique Bauby wurde 1952 geboren. Er machte rasch Karriere als Journalist und war zuletzt Chefredakteur der Zeitschrift Elle. Er starb wenige Tage nach der Veröffentlichung seines Buches in Frankreich, am 9. März 1997. Die deutsche Übersetzung Schmetterling und Taucherglocke erschien 1997 bei Zsolnay.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 134
Erscheinungsdatum 18.01.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05865-1
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 21,5/13,4/1,7 cm
Gewicht 276 g
Originaltitel Le Scaphandre et le Papillon
Übersetzer Uli Aumüller
Verkaufsrang 8.062
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Wie kann ein tragisches Buch nur so verdammt unterhaltsam sein? Natürlich. Die Geschichte ist erschütternd. Jean-Dominique Bauby, seines Zeichen Chefredakteur der „Elle“, erleidet am 8. Dezember 1995 einen massiven Schlaganfall. Nach 2 Wochen erwachte er aus dem Koma, stumm und gelähmt, nur in der Lage den Kopf ein wenig zu bewegen, zu grunzen und mit seinem linken Auge zu blinzeln. Ein seltenes Phänomen, das als Locked-In-Syndrom bezeichnet wird. Doch wie ist es zwischen Leben und Tod?
Er diktierte der Lektorin Claude Mendibil mittels eines Spezialalphabets, das sich an der Häufigkeit der Vokale und Konsonanten im Französischen orientiert, all seine Gedanken, diktierte ihr alles was ihn bewegte allein durch seinen Lidschlag. Sendete so letze zerbrechliche Nachrichten an eine Welt, die für ihn so fern und unerreichbar war.
Doch bei all seiner Tragik, die einen ergreifen muss, ist dieses Buch ein literarisches Kleinod vollgepackt mit bitterbösen Kommentaren des Erlebten, aber auch mit liebenswerten Beobachtungen und kleinen Ausflügen in die Vergangenheit Bauby‘s.
„Schmetterling und Taucherglocke“ ist ein wundervolles wie auch trauriges Buch. Ich sollte weinen und doch kann ich nur schmunzeln.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Den Humor nicht verloren
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 22.08.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Beeindruckend, wenn man die Entstehungsgeschichte bedenkt. Dieses Buch treibt einen nicht (nur) die Tränen in die Augen, sondern bringt einen auch zum Lächeln. Bei diesem Buch gilt für mich allerdings, dass der Film beeindruckender war.

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von einer Kundin/einem Kunden am 03.11.2011
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Der 43-jährige Jean-Dominique Bauby, Chefredakteur der französischen Ausgabe der Zeitschrift Elle erleidet am 8. Dezember 1995 einen Schlaganfall und fällt in ein Koma. Nach 20 Tagen erwacht er wieder und ist am ganzen Körper gelähmt und kann nur noch sein linkes Augenlid bewegen. Trotz seiner Lähmung ist Jean ohne... Der 43-jährige Jean-Dominique Bauby, Chefredakteur der französischen Ausgabe der Zeitschrift Elle erleidet am 8. Dezember 1995 einen Schlaganfall und fällt in ein Koma. Nach 20 Tagen erwacht er wieder und ist am ganzen Körper gelähmt und kann nur noch sein linkes Augenlid bewegen. Trotz seiner Lähmung ist Jean ohne geistige Einschränkung und bekommt alles um sich herum mit. Die Ärzte stellen das so genannte Locked-in-Syndrom fest. Als Bauby merkt, dass seine Erinnerungen frei wie die Schmetterlinge fliegen können und er noch vieles weis entschließt er sich, sein Buch zu diktieren, durch das Zucken mit seinem linken Augenlied. Sehr lesenswert und beeindrucken, wenn man bedenkt, dass Bauby jedes einzelne Wort mit seinem Augenlied diktiert hat....