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Schmetterlingstränen

(4)
Dein Schicksal liegt in meinen Händen – so wie meines in deinen.
Ich weiß, dass du auf mich wartest …
Er tötet jedes Jahr im November und schmückt die Leichen mit Schmetterlingsbroschen.
Maureen McPherson war sein erstes Opfer. Ihre Tochter April war Zeugin des Mordes, doch sie kann sich nicht daran erinnern.
Aber er hat sie nicht vergessen und sucht noch immer nach ihr. Nach seiner Verbündeten, seiner Seelengefährtin, die ihn damals nicht verraten hat …
Portrait
Karin Kehrer, wohnhaft im Mühlviertel in Österreich, schreibt hauptsächlich Romane und Kurzgeschichten in den Genres Fantasy und Horror. Veröffentlichungen bisher: "Verschlungene Wege", Kurzgeschichten zum Thema Labyrinth, 2011 "Arunis", Fantasy-Romance, mit Autorin Alexandra Balzer, 01/2013 "Wir sind nur Gast auf Erden", Mystery-Romance, 11/2013
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 474 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783738060850
Verlag Neobooks
Dateigröße 916 KB
eBook
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Spannend und unterhaltsam.
von Zmei am 26.04.2016

Der Roman „Schmetterlingstränen“ von Karin Kehrer hat mich prima unterhalten. Ich habe mich zusammen mit der Protagonistin gegruselt, hier und dort Gänsehaut bekommen, dank der gelungenen Landschafts- und Wetterbeschreibungen mich wie im Urlaub im Schottland gefühlt und auch bei einem Ausflug nach London zu einigen Sehenswürdigkeiten gern dabei gewesen.... Der Roman „Schmetterlingstränen“ von Karin Kehrer hat mich prima unterhalten. Ich habe mich zusammen mit der Protagonistin gegruselt, hier und dort Gänsehaut bekommen, dank der gelungenen Landschafts- und Wetterbeschreibungen mich wie im Urlaub im Schottland gefühlt und auch bei einem Ausflug nach London zu einigen Sehenswürdigkeiten gern dabei gewesen. Die Figuren und ihre Geschichten fand ich spannend und interessant. Eine kleine Liebesgeschichte ist auch dabei: prima eingeflochten, die Sex-Szene auch sehr gut gelungen. Die gut aufgebaute Spannung, angenehmer, leicht zu lesender Schreibstil und manchmal recht poetische Sprache samt Gedichten der englischen Romantiker haben mir einige angenehme Lesestunden geschenkt. Bis zum Schluss konnte ich rätseln, wer für die Morde von vor zehn Jahren und heute verantwortlich war. Die Auflösung war schlüssig, spannend und sehr gut insgesamt. Da kann ich nur sagen: weiter so und ich freue mich auf den nächsten Roman aus der Feder von Karin Kehrer. Ich vergebe gerne fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

Das nebelige Schottland
von crumb am 23.04.2016

Zwar steht "Roman" auf dem Cover, es versteckt sich darin jedoch ein ruhiger aber intensiver Psychothriller. "(...) Er hatte dafür gesorgt, dass dieser Schoß niemals ein Kind empfangen würde und das war gut so. Der Sünde musste Einhalt geboten werden. Deshalb sollten auch ihre Brüste und ihre Scham bedeckt werden.... Zwar steht "Roman" auf dem Cover, es versteckt sich darin jedoch ein ruhiger aber intensiver Psychothriller. "(...) Er hatte dafür gesorgt, dass dieser Schoß niemals ein Kind empfangen würde und das war gut so. Der Sünde musste Einhalt geboten werden. Deshalb sollten auch ihre Brüste und ihre Scham bedeckt werden. Er zog das sorgfältig gefaltete weiße Tuch aus der Jackentasche, befreite es von der Plastikhülle und breitete es über die Tote. Ein vollkommendes Bild. (...)" - S. 9 Schon fast poetisch wird der Leser in die Geschichte hineingeführt, in die Gedanken des Mörders. Er spricht von intimen Augenblicken mit seinen Opfern, vom herbeiführen ihrer Verwandlung. Dies wird durch die Zitate von Gedichten und Fragmenten zu Beginn verschiedener Kapitel untermalt: "At the mid hour of night, when stars are weeping I fly to the lone vale we loved, when life shone warm in thine eye;" - S. 7 (Thomas Moore). Ebenso traumhaft wird dem Leser Schottland näher gebracht - die Autorin versteht sich darin, bei dem Leser Fernweh herbeizuführen, ohne sich in den Details zu verlieren! Der Leser wird durch drei Erzählstränge geführt: Der Mörder, April als 10jähriges Mädchen & April heute, als erwachsenen Frau. Das hier eine Verbindung besteht & wie tiefgreifend diese ist wird dem Leser schnell bewusst. April selbst war als kleines Mädchen in seiner Gewalt, hat den Mord an ihrer Mutter miterleben müssen, dies jedoch so stark verdrängt, das sie sich daran nicht mehr erinnern kann. Die manifestierten Ängste von damals verfolgen sie bis heute & nur langsam nähert April sich der Wahrheit, der Erinnerung an die schrecklichste Zeit ihres Lebens. Auch der Leser erfährt nur bruchstückhaft etwas über Aprils Vergangenheit, eben nur soviel wie sich die Protagonisten selbst erinnern kann. Dies finde ich sehr gelungen, da sich somit eine Grundspannung durch das gesamte Buch hindurch zieht. Durch Aprils Erinnerungen erhält der Leser immer wieder neue Verdachtsmomente und Tätermöglichkeiten, ohne jedoch auch nur zu erahnen wer der wahre Mörder ist! Der Leser verdächtigt, spekuliert & verwirft wieder - unterstützt durch die gutdurchdachten& geschickten Täuschungen der Autorin. Erst als April begreift wer sie damals drei Tage gefangen hielt, ihre Mutter kaltblütig ermordete, wird dies auch dem Leser erst klar. Neben Aprils Erinnerungslücken, dem damaligen Mord an ihrer Mutter, spielt auch die Gegenwart eine große Rolle. Der Mörder hat nie aufgehört an April zu denken oder die sündigen Frauen zu bestrafen - fast jährlich im November wird eine Frauenleiche gefunden, ebenso dargestellt wie damals Aprils Mutter. April selbst findet eine weitere Leiche & somit beginnt das Rad der Ermittlungen. Zwar begleitet der Leser ausschließlich die oben drei genannten Erzählsträngen, erfährt jedoch ebenso etwas über die polizeilichen Entwicklungen. Dies war sehr authentisch, denn in diesem Roman sieht die Polizei nicht einfach über eigenmächtige Tätigkeiten hinweg, wie es sooft der Fall ist in anderen Büchern. Auch in dieser Geschichte fehlt die zarte Anwandlung natürlich nicht, jedoch ist es gelungen in den Verlauf eingearbeitet - zumal der Charakter Benedict Holden ein ganz eigener, sehr distanzierte ist. Ich kann mich nur zu einer Leseempfehlung aussprechen & das das Buch letztendlich als "Roman" betitelt ist, war genau die richtige Entscheidung, denn vielmehr als der (actionreiche) Thrill werden die psychologischen Aspekte herausgearbeitet. Eben wie bereits oben gesagt: ein ruhiger aber intensiver Psychothrill-Roman!

Schmetterlingstränen - ein gelungener Psychothriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Pöls am 17.04.2016

Ein fantastischer Psychothriller, der mich von Anfang an gefesselt hat. Die englischen Gedichte zum Kapitelanfang finde ich sehr gut und passen zum Charakter des Buches. Als ich die Protagonistin April auch optisch im Kopf hatte, ist mir die Figur besonders nahegegangen, habe mich mit ihr verbunden gefühlt und ihre Ängste... Ein fantastischer Psychothriller, der mich von Anfang an gefesselt hat. Die englischen Gedichte zum Kapitelanfang finde ich sehr gut und passen zum Charakter des Buches. Als ich die Protagonistin April auch optisch im Kopf hatte, ist mir die Figur besonders nahegegangen, habe mich mit ihr verbunden gefühlt und ihre Ängste gespürt. Gerade in der heutigen Zeit weiß man nie, wer hinter einem „Nick-Name“ lauert. Die Geschichte ist flüssig und sehr bildhaft geschrieben. Es werden einige Fährten gelegt und es gibt Wendungen, die zusätzliche Spannung hineinbringen. Bald ist klar, dass April den Serienmörder aus ihrer Kindheit kennt, und er will SIE. Bei seinen Opfern hinterlässt er eine Schmetterlingsbrosche. Die psychologische Tiefen von April, als auch vom Mörder sind wunderbar herausgearbeitet. Schön finde ich auch die anbahnende Liebesgeschichte zwischen April und Benedict Holden, denn gemeinsame Schicksale verbinden. Von Holden hätte ich mir ein paar persönlichere Einblicke gewünscht, denn zwischenzeitlich habe ich ihn etwas verloren. Dieses Buch ist absolut lesenswert, da die Spannungsbögen gut gesetzt sind und man es einfach nicht aus der Hand legen kann.